Apps & Mobile Entwicklung
Enpass 6.12.0: Passwort-Manager erscheint im neuen Gewand

Bereits zum zweiten Mal nach Februar dieses Jahres spendieren die Entwickler von Enpass dem Passwort-Manager eine neue Oberfläche. Mit Version 6.12.0 hält jedoch nicht nur ein überarbeitetes Design Einzug, sondern ebenso native Unterstützung für 64-Bit- und ARM64-Systeme.
Alles neu macht der Mai
Dabei soll Enpass laut dem Unternehmen von Grund auf neu gestaltet worden sein. Die neue Benutzeroberfläche soll mit einem moderneren und übersichtlicheren Layout, optimierten Abständen, einer neuen Seitenleiste sowie für sämtliche Bildschirmgrößen überarbeiteten Symbolen die Bedienung des Passwort-Managers erleichtern. Vom neuen Design sollen zudem die Eintragslisten, die Bearbeitung, das automatische Ausfüllen, die Freigabe, der Passwortgenerator sowie der Sperrbildschirm profitieren.
Auch die Einstellungen haben die Entwickler umfassend überarbeitet, die den eigenen Angaben zufolge nun übersichtlicher strukturiert und leichter lesbar ausfallen sollen. Insgesamt soll sich dadurch die Konfiguration von Enpass einfacher gestalten. Darüber hinaus wurden Arbeitsabläufe optimiert, sodass häufig genutzte Aufgaben wie das Hinzufügen von Einträgen oder der Import von Daten künftig weniger Schritte erfordern. Business-Nutzer können die Freigabe eines gesamten Tresors ab sofort zentral verwalten und Zugriffsrechte unmittelbar aktualisieren.
Zeitgleich steht die Anwendung nun auch als native 64-Bit-Version sowie für ARM64-Systeme zur Verfügung.
Eine vollständige Übersicht aller Neuerungen und Änderungen geben die Release Notes.
Ab sofort verfügbar
Enpass steht ab sofort für Windows und macOS auf der Website des Herstellers zum Download bereit, ebenso sollten Anwender bereits über die im Passwort-Manager integrierte Update-Funktion auf die neue Version hingewiesen worden sein. Alternativ kann die Aktualisierung auch wie gewohnt über den Link am Ende dieses Artikels aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Bei Enpass handelt es sich um einen Passwort-Manager, der seine Einträge mit AES-256 verschlüsselt. Die Nutzung ist auf dem Desktop grundsätzlich kostenlos, geht jedoch mit einer begrenzten Anzahl an Einträgen einher. Eine höhere Anzahl sowie weitere Premium-Funktionen lassen sich nach einer Registrierung beim Hersteller freischalten. Die für Android und iOS verfügbaren Applikationen sind hingegen kostenpflichtig und setzen ein Abonnement voraus, welches je nach Paket bei 1,79 Euro monatlich beginnt und bei einer Lifetime-Lizenz für 104,99 Euro endet.
Downloads
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4,3 Sterne
Enpass ist ein Passwortmanager mit Cloud-Sync und Multi-Plattform-Unterstützung.
- Version 6.12.0 Deutsch
- Version 6.11.21 Deutsch
- +2 weitere
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Amoklauf an Universität in Florida: Witwe von Opfer reicht Klage gegen OpenAI ein
Bereits Mitte April hatten Behörden rund ein Jahr nach dem Amoklauf an der Florida State University Ermittlungen gegen OpenAI aufgenommen. Nun sieht sich das Unternehmen weiteren Vorwürfen ausgesetzt: Die Witwe eines der Opfer beschuldigt dieses, den mutmaßlichen Täter bei der Umsetzung der Tat unterstützt zu haben.
ChatGPT soll Hilfe für das Attentat gegeben haben
Darüber berichtet Engadget unter Berufung auf eine 76 Seiten umfassende Klageschrift (PDF), die bei einem Gericht für den nördlichen Distrikt von Florida eingereicht wurde. Vandana Joshi, die Witwe von Tiru Chabba, einem der beiden Todesopfer des Amoklaufs vom April 2025, wirft OpenAI darin vor, dem mutmaßlichen Schützen durch ChatGPT „Anregungen und Unterstützung“ für die Tat geliefert zu haben.
Der Klage zufolge soll dieser „durch Inputs und Informationen“ unterstützt worden sein, „die ihm im Laufe mehrerer Monate und insbesondere in den Tagen vor dem Amoklauf im Rahmen von Gesprächen mit ChatGPT zur Verfügung gestellt“ worden seien. Darüber hinaus werfen die Anwälte der Witwe OpenAI vor, dem mutmaßlichen Täter Phoenix Ikner konkrete Hilfe bei der Umsetzung der Tat geleistet zu haben. So soll ChatGPT Waffen identifiziert haben, die später bei dem Amoklauf verwendet worden sein sollen. Ebenso habe sich der mutmaßliche Täter über den Chatbot zum Umgang mit den Schusswaffen informiert.
Schwurgericht soll über Schuld entscheiden
Laut den in der Klageschrift zitierten Chat-Protokollen zwischen Ikner und ChatGPT soll der Chatbot sogar angeregt haben, dass die Einbeziehung von Kindern bei einem solchen Ereignis mehr Aufmerksamkeit erzeugen und landesweite Schlagzeilen nach sich ziehen würde. Die Klage wirft OpenAI zudem Fahrlässigkeit, Körperverletzung und widerrechtliche Tötung vor. Darüber hinaus streben die Kläger ein Schwurgerichtsverfahren an. Kennzeichnend für ein solches Verfahren ist die strikte Trennung zwischen Tat- und Rechtsfrage: Während die Jury über Schuld oder Unschuld entscheidet, legt der Richter lediglich das Strafmaß fest.
OpenAI spricht ChatGPT nach wie vor von einer Verantwortung frei
OpenAI vertritt hingegen weiterhin die Auffassung, dass ChatGPT im vorliegenden Fall lediglich sachliche Antworten auf Fragen geliefert habe, deren Inhalte ebenso in öffentlich zugänglichen Quellen im Internet zu finden gewesen wären. Der Chatbot habe weder illegale noch schädliche Handlungen gefördert oder zu diesen angestiftet. „Die Massenerschießung an der Florida State University im letzten Jahr war eine Tragödie, aber ChatGPT ist nicht für dieses schreckliche Verbrechen verantwortlich“, erklärte Drew Pusateri, Sprecher von OpenAI, gegenüber Engadget.
Bei dieser Einordnung bleibt jedoch zu berücksichtigen, dass entsprechende Informationen zwar grundsätzlich eigenständig im Internet recherchiert werden können, über ChatGPT jedoch innerhalb deutlich kürzerer Zeit gebündelt abrufbar gewesen sein dürften. Zudem lässt sich nicht mit letzter Sicherheit feststellen, ob der Täter sämtliche Inhalte ohne Unterstützung gefunden hätte.
Der Unternehmenssprecher betonte zudem erneut, dass OpenAI nach Bekanntwerden des Vorfalls das vermeintliche Konto des Verdächtigten identifiziert und die entsprechenden Informationen proaktiv an die Strafverfolgungsbehörden weitergeleitet habe.
Generalstaatsanwalt Floridas hat bereits Ermittlungen aufgenommen
Erst vor rund drei Wochen hatte Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier nach der Auswertung der Konversationen zwischen ChatGPT und Ikner ebenfalls eine strafrechtliche Untersuchung gegen OpenAI eingeleitet. Weiterhin steht der Verdacht im Raum, dass die Rolle des Chatbots im Zusammenhang mit der Schießerei OpenAI nach staatlichem Recht zu einem möglichen Mittäter des Verbrechens gemacht haben könnte. OpenAI erklärte zudem, weiterhin mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten zu wollen.
Phoenix Ikner, Student an der Florida State University, eröffnete am 17. April 2025 vor dem Studentenwerk auf dem Campus in Tallahassee, Florida, mit der Dienstwaffe seiner als Deputy beim Sheriff-Büro von Leon County tätigen Stiefmutter das Feuer. Dabei wurden zwei Menschen getötet, darunter Tiru Chabba, sowie sechs weitere Personen verletzt.
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Drohnen-Schutzschild: Rheinmetall und Telekom arbeiten zusammen

In der modernen Kriegsführung nehmen Drohnen inzwischen eine wichtige Stellung ein und werden dadurch zur potenziellen Bedrohung. Das Rüstungsunternehmen Rheinmetall will nun gemeinsam mit der Deutschen Telekom einen „Drohnen-Schutzschild“ entwickeln.
Zum Schutz von Städten und kritischer Infrastruktur in Deutschland wollen Rheinmetall und Telekom einen „Abwehrschirm gegen Drohnen und Sabotage entwickeln“, das geht aus einer Pressemitteilung von Rheinmetall vor. Die Kooperation beim sogenannten „Multi-Threat-Protection-System“ wurde im Vorfeld der AFCEA in Bonn bekanntgegeben. Bei der jährlich stattfindenden Fachausstellung für Sicherheitstechnik trifft sich die IT-Community der Bundeswehr mit Firmen und Organisationen wie auch Amtsvertretern. Die Betreiber sprechen auch von der „Mini-CeBIT in oliv“.
Schutz von KRITIS-Standorten
Primär soll der geplante Abwehrschirm kritische Infrastrukturen (KRITIS) schützen, die aufgrund der aktuellen Weltlage zunehmend durch hybride Attacken in Form von Drohnen und Sabotage bedroht seien. Im Angriffskrieg von Russland gegen die Ukraine haben Drohnen mittlerweile eine Schlüsselrolle in der Kriegsführung übernommen.
Die Bedrohung durch Drohnen ist hochgradig digital. Deshalb braucht ihre Abwehr die Verbindung aus Sensorik, Effektoren und sicheren Kommunikationsnetzen. Rheinmetall und die Deutsche Telekom bündeln genau diese Fähigkeiten.
Armin Papperger, Vorsitzender des Vorstands der Rheinmetall AG
Souveränität entsteht nicht nur durch Diskussionen, sondern durch Taten. Die Telekom übernimmt hier Verantwortung: Mit unserer Kompetenz bei Konnektivität, Cloud und Datenanalyse bringen wir Drohnenabwehr auf ein neues Level. Gemeinsam mit Rheinmetall stärken wir so die Souveränität und leisten unseren Beitrag dazu, Sorgen in der Bevölkerung zu reduzieren.
Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG
Die Partner kennen sich mit Drohnen aus
Während Rheinmetall selbst Drohnen sowie Abwehrsysteme produziert, die teils schon in aktuellen Krisengebieten zum Einsatz kommen, besitzt auch die Deutsche Telekom bereits Erfahrung im Umgang mit unerwünschten Drohnenflügen. So ist sie seit 2017 Systempartner von Behörden und Unternehmen bei der Drohnensicherheit und hatte zum Beispiel bei der Fußball-EM 2024 nach eigenen Angaben „erfolgreich illegale Drohnenflüge zuverlässig detektiert“.
Drohnen über Mobilfunk im Fokus
Die meisten Drohnen werden über Hochfrequenzfunktechnik (Radio Frequency, RF) gesteuert. Diese zu orten klappe bereits sehr gut, sodass laut der Mitteilung RF-Sensoren „derzeit mehr als 90% aller Drohnen im unteren Luftraum sichtbar“ machen.
Ein größeres Problem sind aber die über Mobilfunknetze gesteuerten Drohnen, deren Zahl zunehme. Diese lassen sich nicht so einfach erkennen, daher arbeite die Telekom mit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (Uni-Bw) an einem System zur Erkennung. Dabei werde „das Mobilfunknetz künftig selbst zum Sensor und Riesen-Radar, indem es Veränderungen und Auffälligkeiten im Datenverkehr erfasst, die auf die Steuerung oder Kommunikation von Drohnen hinweisen“, heißt es nun. Für die Forschung an einem Erkennungssystem kommt das auf dem Campus der Uni-Bw installierte 5G-Standalone Hochleistungs-Netzwerk mit Technik von Ericsson zum Einsatz.
Die Palette an Sensoren zur Drohnenabwehr umfasse bei der Telekom inzwischen „Video-, Audio-, Radiofrequenz (RF-) oder Remote-ID-Sensoren oder Drohnenradar“.
Drohnen gibt es aber auch mit Kabel
Dass die Realität mitunter aber bereits weiter ist, wird nicht genauer beleuchtet. In der Ukraine werden schon seit über einem Jahr viele Drohnen über ein dünnes Glasfaserkabel ins Ziel gelenkt. Die Reichweite davon ist zwar begrenzter, es ist aber nahezu absolut unstörbar.
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TSMC folgt Samsung: Applied Materials‘ EPIC-Forschungszentrum zieht weitere Partner an

Das fünf Milliarden US-Dollar teure Forschungs- und Entwicklungszentrum von Applied Materials zieht nach Samsung auch TSMC an. Aber genau das war ohnehin das Ziel, denn das Stichwort hierbei ist das gemeinschaftliche Forschen und Entwickeln, dafür steht das „Equipment and Process Innovation and Commercialization (EPIC) Center“.
Vor drei Jahren mit dem Bau begonnen, soll das seinerzeit noch für vier Milliarden US-Dollar geplante Center in diesem Jahr den Betrieb aufnehmen. Die zwischenzeitlich auf fünf Milliarden US-Dollar angewachsene Summe wird aber noch über weitere Jahre gestreckt und soll so die Zusammenarbeit zwischen den eigentlichen Chipherstellern, den Herstellern der Gerätschaften aber auch Kunden verbessern und optimieren. Das aktuelle Ziel heißt so natürlich: „Accelerate AI Scaling“.
Neben Samsung als Foundry und Speicherhersteller sind auch weitere Speicherhersteller wie Micron und SK Hynix bereits mit dabei.
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