Apps & Mobile Entwicklung
Epic Games Store: „Nobody Wants to Die“ und ein Pixel-Detektivspiel gratis

Bis nächsten Donnerstag um 17 Uhr können Nutzer des Epic Games Store die beiden Spiele „Nobody Wants to Die“ und „The Darkside Detective: A Fumble in the Dark“ kostenlos zu ihrer Bibliothek hinzufügen und behalten.
Bei „Nobody Wants to Die“ handelt es sich um einen interaktiven Thriller, dessen Handlung in einem dystopischen New York im Jahr 2329 spielt. Als Detektiv gilt es, einen Serienmörder zu schnappen. Der erstmals am 17. Juli 2024 erschienene Einzelspieler-Titel vom polnischen Studio Critical Hit Games wurde vielfach ausgezeichnet und hält aktuell einen Metascore von 75 Prozent bei Metacritic. Auf Steam wird der Titel von Spielern als „Sehr positiv“ bewertet.
Das im April 2021 erschienene Point-and-Click-Adventure „The Darkside Detective: A Fumble in the Dark“ ist die Fortsetzung des ersten Teils aus dem Jahr 2017. Auch hier spielt ein Detektiv die Hauptrolle, doch finden dessen Fälle eher in der Gegenwart in Retro-Pixel-Optik statt. Das von Akupara Games entwickelte Spiel besitzt einen Metascore von 84 Prozent und wird auf Steam sogar als „Äußerst positiv“ empfunden.
Als Werbung für den eigenen Shop verschenkt Epic Games jeden Donnerstag um 17 Uhr eines oder mehrere Spiele über den Epic Games Store. Nächste Woche folgt mit „Return to Ash“ ein relativ neues Spiel, das zur Gattung der Visual Novels zählt und eine emotionale Geschichte erzählt.
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Adrenalin 26.2.1: Optionaler Radeon-Treiber optimiert u.a. für Nioh 3

AMD hat mit dem Adrenalin 26.2.1 einen neuen Treiber zum Download bereit gestellt, der Unterstützung für neue Spiele mit sich bringt. Er ist anders als der Adrenalin 26.1.1 als „optionales Update“ gekennzeichnet – was schon darauf hindeutet, dass sich die Änderungen zur älteren Version in Grenzen halten.
Zwei neue Spiele werden unterstützt
Und so sind die offiziellen Release Notes auch extrem knapp gehalten: Offiziell unterstützt der Adrenalin 26.2.1 zwei neue Spiele, wobei es sich um Nioh 3 und um Yakuza Kiwami 3 & Dark Ties handelt. Genauere Angaben dazu, also ob es zum Beispiel Performanceverbesserungen gegeben hat, gibt es nicht.
Darüber hinaus werden noch zwei Fehler beseitigt. So konnte es auf einer Radeon-RX-9000-Grafikkarte mit RDNA-4-Architektur in ARC Raiders passieren, dass es bei den Wolken zu Grafikfehlern kam. Mit dem Adrenalin 26.2.1 soll das nicht mehr passieren. Darüber hinaus konnte es auf RX-7000-Hardware zu Abstürzen in The Finals kommen, wenn Raytracing aktiviert war. Auch dies wurde behoben.
Das sind alle Änderungen des Adrenalin 26.2.1, die es laut den Release Notes gegeben hat. Der neue Treiber ist kompatibel mit Windows 10 21H2 und Windows 11 21H2 oder später, wobei die 64-Bit-Version des Betriebssystems vorliegen muss. Sämtliche AMD-Grafikkarten ab der Radeon-RX-5000-Serie auf Basis von RDNA werden unterstützt. Auch bei den mobilen Grafikkarten beginnt die Unterstützung mit der RX-5000M-Reihe.
Nur im Combined-Paket ist der Download recht groß
Der Adrenalin 26.2.1 ist ausschließlich im „Combined-Paket“ verfügbar, was die Downloadgröße auf 1,6 Gigabyte hochschnellen lässt. Mit diesem werden alle Radeon-Grafikkarten ab der RX-5000-Serie unterstützt. Der Adrenalin 26.1.1 ist auch in einer reduzierten Form verfügbar, bei der für Radeon RX 7000 und neuer nur 900 MB heruntergeladen werden müssen. RX 5000 und RX 6000 erhalten ein ebenso großes Paket.
Der Adrenalin 26.2.1 kann wie gewohnt direkt bei AMD heruntergeladen werden.
Downloads
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4,4 Sterne
AMD Adrenalin (ehemals Crimson bzw. Catalyst) ist der Treiber für alle Radeon-Grafikkarten.
- Version 26.2.1 Optional Deutsch
- Version 26.1.1 (WHQL) Deutsch
- +6 weitere
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Gerüchte über Expansion: Samsung könnte Intels Lücke mit deutscher Fabrik schließen
Bereits seit knapp zehn Tagen gibt es stetig wiederkehrende Gerüchte, dass Samsung nach Europa, eventuell sogar Deutschland expandieren könnte. Hier könnte das Unternehmen den Platz von Intel übernehmen, die ihren Fabrikbau in Magdeburg, Sachsen-Anhalt, aufgegeben haben. Aber auch Sachsen sei im Spiel.
Schon zu Beginn des Monats hieß es erstmals, dass Deutschland seine Bemühungen verstärke, die Lücke, die Intels unrühmlicher Abgang in Magdeburg hinterlassen hat, zu schließen. Im Fokus stünden nun koreanische Hersteller, allen voran Samsung, hieß es.
Am Wochenende erweiterte The Korea Times die Betrachtung mit einem Artikel über eine deutsche Investorengruppe, die seit Montag für fünf Tage in Südkorea unterwegs ist. Im Kern setzt sie sich aus Leuten aus Sachsen und Sachsen-Anhalt zusammen, also jenen Regionen, in denen neue Chipfabriken entstehen (sollten) oder auch schon einige zugegen sind.
Positive Beispiele sind TSMC, Infineon und Bosch sowie Globalfoundries und mehr auf der einen Seite, natürlich auch überschattet vom gescheiterten Intel-Projekt auf der anderen Seite. Dies lag letztlich aber an Intel und nicht an Deutschland, hierzulande wurde zuvor der rote Teppich mit Milliardensubventionen groß ausgerollt. Mit den nicht gezahlten Milliarden hat Deutschland entsprechend Spielraum und sucht nach wie vor eine Alternative.
Die taiwanische DigiTimes fasst die Gerüchte aus mehreren Quellen heute zusammen, offizielle Aussagen bleiben bisher jedoch aus. Entsprechend ist das Feld der Möglichkeiten extrem breit gestreut: Von einer möglichen Samsung-Ansiedlung mit vollständiger Fabrik über kleinere Ansiedlungen wie beispielsweise Packaging oder nur Design-Support ist entsprechend alles dabei. Dagegen sprechen traditionell hohe Kosten in Europa für Energie und Personal – das hat TSMC und Co zuletzt aber nicht davon abgehalten, dennoch zu investieren. Am Ende wird ohnehin vermutlich ein umfangreiches Subventionspaket geschnürt.
TSMC betonte zur neuen Ansiedlung in Deutschland stets, dass man auf die Kunden höre und sich nach ihren Wünschen richte. Zu der neuen Fabrik in Dresden ist im letzten Jahr auch ein Design Center in Bayern dazu gekommen. TSMC baut hier zusammen mit Partnern letztlich ein Komplettpaket auf. So etwas ähnliches versucht Samsung zumindest in den USA auch, näher an die Partner heranrücken, exklusive Verträge unterzeichnen – die Tesla-Samsung-Kooperation im letzten Herbst kam da beispielsweise überraschend.
So ein wenig ist Samsung deshalb auch schon hier in Europa zugegen: Harman hat Ende 2025 die ADAS-Sparte von ZF übernommen, Harman wiederum gehört vollständig zu Samsung. Die großen deutschen und europäischen Autohersteller werden also ohnehin bald mehr Dinge von Samsung kaufen.
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Android 17: Google veröffentlicht Beta 1 – und dann doch nicht

Alles schien nach Plan zu laufen, denn schließlich gingen gestern Abend um Punkt 19 Uhr bei vielen US-Medien die unter Embargo vorbereiteten Meldungen zum Release von Android 17 Beta 1 online – nur bei Google selbst nicht. Zur geplanten Veröffentlichung kam es nicht, jetzt heißt es „coming soon“. Erste Details gibt es trotzdem.
Android 17 Beta 1 muss bereits in den Startblöcken gestanden haben, denn ansonsten hätte Google zahlreiche US-Medien nicht mit Informationen zum Launch vorab versorgt und eine Nachrichtensperre bis 19 Uhr angesetzt, als besagte Meldungen dann online gingen, aber eben nicht die Downloads bei Google oder der zugehörige Blog-Beitrag.
Android 17 kommt für das Pixel 6 und neuer
Alle Pixel-Smartphones ab dem Pixel 6 sollen Android 17 erhalten, wie unter anderem Android Authority auf Basis von Googles Vorabinformationen berichtet. Installieren lässt sich die Beta 1 als Image oder mittels OTA-Update. Der Release richtet sich aber in erster Linie an Entwickler (und experimentierfreudige Nutzer), die damit den ersten Schwung geplanter Änderungen testen können, um ihre Apps für den späteren finalen Release anzupassen.
Apps müssen mehrere Formate unterstützen
Entwickler sollen mit der neuen Hauptversion zum Beispiel dazu gebracht werden, ihre Apps für Foldables und Tablets mit wandelbaren und entsprechend größeren Bildschirmen zu optimieren. Apps müssen sich in der Größe verändern und der jeweiligen Ausrichtung des Bildschirms folgen können. Auch den Fenstermodus für Multitasking-Szenarien müssen Entwickler mit Android 17 respektive SDK 37 unterstützen. Nicht länger ist es somit erlaubt, Apps lediglich mit fixem Seitenverhältnis und singulärer Ausrichtung im Play Store abzuliefern.
Kamera- und Codec-Support erweitert
Im Bereich Medien soll Android 17 mittels neuer APIs flüssigere Übergange zwischen einzelnen Kameramodi ermöglichen, ohne dass die Kameras-Session intern neu gestartet werden muss. Es soll damit zu weniger Freezes, Glitches und Verzögerungen beim Wechseln der einzelnen Modi kommen. Mit Android 17 kann das Betriebssystem zudem auf die Metadaten aller verbauten Kameras zugreifen, nachdem dies bislang lediglich für die Hauptkamera möglich war. Einzug hält mit der nächsten Generation auch die Unterstützung für das neue Versatile Video Coding (VVC) alias H.266.
Verbessertes Ressourcenmanagement
Android 17 soll darüber hinaus ein verbessertes Ressourcenmanagement, schnellere Interaktionen, Verbesserungen bei Privatsphäre und Sicherheit und kleinere optische Veränderungen bieten, zum Beispiel wie VoIP-Anrufe etwa von WhatsApp über den Dialer, also die Wahlfunktion dargestellt werden. Zudem falle das Wi-Fi Ranging für Geräte in der Nähe präziser aus, außerdem sollen sich medizinische Geräte und Fitness-Tracker einfacher mit Android 17 koppeln lassen.
Release zum Sommer geplant
Die sogenannte Plattformstabilität soll Android 17 bereits im März erreichen, bevor für Juni der stabile Release geplant ist. Im vierten Quartal soll ein kleineres Update folgen.
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