Online Marketing & SEO
Erste europäische Search API jetzt als Self Service verfügbar
Der erste europäische Suchindex Staan macht seine Search API für Developer verfügbar, die ihre AI Agents und Assistants damit an eine unabhängige Alternative zu Big Tech aus den USA koppeln können.
Google ist die wichtigste Suchmaschine der Welt. In Deutschland folgt in Sachen Marktanteile mit weitem Abstand Bing von Microsoft – mit 9,5 Prozent gegenüber 80,5 Prozent bei Google. Neben Yandex aus Russland schafft es mit Ecosia auch eine deutsche Alternative in die Liste der relevanteren Suchoptionen hierzulande, mit immerhin 1,6 Prozent Marktanteil. Ecosia hat zusammen mit der französischen Suchmaschine Qwant 2025 den ersten europäischen Suchindex aufgebaut. Das Ziel: mehr Unabhängigkeit von Big Tech und den USA. Olivier Abecassis, CEO von Qwant und des Joint Ventures European Search Perspective (EUSP) sagte:
The mission is clear – to develop democratic, sovereign tech on the continent at the same time when generative AI will profoundly redefine the online search experience.
Der Index namens Staan (Search Trusted API Access Network) bietet Zugriff auf Informationen aus dem Web, die Unternehmen für ihre Suchmaschinen und KI-Dienste nutzen können. Dieser Index wird inzwischen von Ecosia, Qwant und der solidarischen Suchmaschine Lilo genutzt. Und jetzt ist die API im Self Service für Developer verfügbar. Das ist nicht die einzige große Neuigkeit aus dem Kosmos der europäischen Suchalternativen.
Für Unabhängigkeit von Google:
Ecosia und Qwant bauen ersten europäischen Suchindex auf

Millionen Dokumente für AI-Dienste: Staan füttert Tools mit Infos und bleibt transparent
Der europäische Suchindex Staan bietet direkten Zugang zu dem proprietären Web-Index der europäischen Suchunternehmen. So kann er KI-Diensten, die verknüpft werden – zum Beispiel KI-gestützte Suchfelder oder Research Agents –, relevante Informationen aus dem Web vermitteln. Dabei hält Staan die Datenschutzstandards der EU, etwa der DSGVO ein, und setzt auf Transparenz. Der Index liefert Suchergebnisse, Content von Websites und teilweise Markdown- oder HTML-Elemente. Jetzt steht die Search API im Self Service für Entwickler:innen zur Verfügung, die auf Ecosias und Qwants eruopäische Search-Alternative bauen möchten. Auf LinkedIn erklärt der Qwant Account:
[…] Starting today, Staan allows any developer to get their API key and start powering their assistants, copilots and AI agents in minutes.
Staan soll langfristig ein wichtiger Baustein einer souveränen europäischen Digitalstruktur werden, die Qwant schon seit Jahren anstrebt. Im Interview von 2020 erläuterte Jean-Claude Ghinozzi, seinerzeit CEO des Unternehmens, uns gegenüber:
Natürlich ist und bleibt es unsere DNA, das Recht unserer Nutzer auf Privatsphäre zu verteidigen. Aber was uns darüber hinaus auszeichnet, ist die Verteidigung und Förderung der europäischen Werte und der europäischen digitalen Unabhängigkeit. In der Tat arbeiten wir jeden Tag daran, dies zu erreichen, echte europäische digitale Souveränität zu erlangen und sicherzustellen, dass europäische Bürger im Internet surfen können, ohne auf die Werte verzichten zu müssen, die uns wichtig sind […].
Die EU selbst setzt derzeit gezielt auf Pläne, um die Tech-Abhängigkeit Europas von den USA zu minimieren. Dafür wurde eigens ein neuer Plan vorgestellt. Derweil wird Qwant offiziell zur Default-Suchmaschine des EU-Parlaments.
„Your digital future is made in Europe“:
Europas Plan gegen Tech-Abhängigkeit

Ecosia wiederum setzt in Europa und besonders im Kernmarkt Deutschland auf neue KI-Funktionen wie AI Overviews – die anders als bei Google bei Bedarf ausgestellt werden können.

Für die detaillierte Suche, tiefere Recherche oder die Konversation mit einer KI gibt es zusätzlich die KI-Suche mit Chat à la AI Mode oder ChatGPT. Damit die Energie für die Generierung der Suchergebnisse im Kontext dieses Index nachhaltig ist, setzt Ecosia immer wieder auf das Investment in Solar- und Windparks. Erst vor wenigen Monaten investierte Ecosia weitere zwei Millionen Euro in den Ausbau eines deutschen Solarparks. Ecosias KI-Funktionen verzichten bewusst auf besonders energieintensive Features wie Videogenerierung oder tiefgehende Research-Funktionen, die den Rechenaufwand stark erhöhen würden. Zur Messung und Steuerung des Energieverbrauchs nutzt Ecosia unabhängige Tools wie EcoLogits und den Hugging Face AI Energy Score. So setzt Ecosia auf die Balance zwischen Nachhaltigkeit als Kernmission des Unternehmens, europäischer Unabhängigkeit und guten Search Features. 2024 erklärte uns Head of Ecosia Germany Génica Schäfgen:
Wir wollen unseren Usern nicht nur einen guten Zweck, sondern auch ein gutes Produkt anbieten.
KI-Suche mit Nachhaltigkeit:
Ecosia setzt auf AI Overviews

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Wie bei Google: Auch Meta jetzt mit AI Mode
Meta stellt neue KI-Features für Facebook vor. Darunter Foto-Presets – auch passend zur WM –, Posting-Vorschläge aus dem Fotoarchiv und der AI Mode, der Content aus Gruppen und Reels als Basis nutzt.
Mehr als eine Milliarde User nutzen bereits regelmäßig Metas eigene KI: die Meta AI. Diese wird stetig weiter optimiert und baut seit der Veröffentlichung von Metas Muse Spark-Modellreihe auf hochleistungsfähige KI-Technologie am Puls der Zeit. Diese als Meilenstein eingeführte Modellfamilie bildet auch die Grundlage für neue Meta AI Features. Davon gibt es auf Facebook mit seinen über drei Milliarden monatlich aktiven Usern jetzt einige. Meta stellte drei neue Kernfunktionen für die Plattform vor, allen voran den AI Mode. Der erinnert an Google und nutzt öffentliche User-Informationen und die Facebook-Kultur für KI-Antworten.
Facebook hat jetzt ein eigenes Reddit, das Diskussionen per KI zusammenfasst

Metas AI Mode auf Facebook: Was ihn von Googles Version unterscheidet
Meta hat einen eigenen AI Mode entwickelt. Dieser wird zunächst auf Facebook eingeführt und soll Usern dort umfassende KI-Antworten auf ihre Fragen liefern. Dabei durchsucht die Meta AI öffentliche Beiträge von Usern in Gruppen sowie Reels, um Informationen, Meinungen und Vorschläge aus dem User-Kosmos zusammenzutragen. Diese sollen in der Antwort des AI Mode die Facebook-Kultur widerspiegeln und verschiedene Perspektiven der Plattform-User abbilden. Damit unterscheidet sich der AI Mode von der gleichnamigen Option auf Google, die eher auf renommierte Quellen zurückgreift, wenn auch Hinweise aus öffentlich verfügbaren Social Media Posts ergänzt werden können.
Die Quellen der Informationen aus der Antwort im Facebook AI Mode können User ebenfalls über ein Link Icon unter der Textantwort anwählen. Neben diesen Textantworten und etwaigen Follow-up-Fragen werden zum Thema passende Reels angezeigt – was die Reichweite für Creator erhöhen kann.
Das von Muse Spark unterstützte Search Feature erscheint mit dem Reiter Meta AI neben Suchoptionen wie Alle, Reels, Personen, Gruppen, Veranstaltungen, Seiten und Marketplace. Wir selbst konnten das Feature im Test noch nicht nutzen.
Auch neu: Kreations- und Sharing Tools für besseren Visual Content
Neben dem AI Mode hat Meta für Facebook zwei Tools vorgestellt, die die Visuals der User mithilfe von KI rasch aufwerten können. Zum einen werden die Vorschläge zum Content-Teilen, die auf Inhalten aus dem Fotoarchiv der User basieren, erweitert. Dabei nutzt Meta Content der Camera Roll, um den Nutzer:innen Beiträge auf deren Basis vorzuschlagen. Das Feature bedarf der Opt-in-Zustimmung der User, da Meta so Zugriff auf persönliche Visuals hat. Neu ist dabei die Umgestaltung von Fotos in Cutout-Collagen, wofür Meta Templates bereitstellt.
Zum anderen liefert Meta neue Foto-Presets. Mit diesen können User dank der Meta AI ganz einfach ihre Frisuren, Accessoires und Kleidung bei Bildern ändern. Das Wear It genannte Feature ist über den AI Edit Button zu nutzen, tippe einfach auf Restyle und Wardrobe. Passend zur WM ermöglicht Meta damit beispielsweise auch die Anpassung von Fotos mit Fan Styles, etwa einem Deutschlandtrikot.
Einige dieser Funktionen könnten in der EU aufgrund der strengen Vorgaben der EU-Kommission etwas später eintreffen. Derweil möchte Meta mit einer ganzen Reihe von neuen Abonnementoptionen den Umsatz steigern. Einige neue KI-Funktionen werden künftig womöglich in den Abonnementvarianten von Meta One zuerst integriert, sodass interessierte User nur gegen eine Gebühr Zugriff erhalten.
Von Plus bis Advanced:
Meta One kommt mit 4 Abovarianten

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So kannst du Gemini App Features vor anderen testen
Wer an der Weiterentwicklung brandneuer Tech Features interessiert ist und gern die neuesten Gemini App Features vorab testen möchte, bekommt von Google jetzt die Chance dazu. Doch der Zugang ist limitiert.
Du hast neuerdings die Möglichkeit, vor (fast) allen anderen neue Funktionen in Googles Gemini App zu testen. Denn die AI-first Company sucht noch einige Testpersonen für das Gemini Trusted Tester Program. Derweil baut Google die Gemini App immer weiter aus und verbessert die Experience auf vielen Ebenen – von der Audiokommunikation bis hin zu agentischen Funktionen.
Auch in der Google App wird stets fleißig getestet.
Google testet Video-Tab für Search
– Vorschläge wie auf YouTube?

Vorabnutzung neuer Gemini Features dank Platz im Testprogramm: So kannst du dich anmelden
Josh Woodward, seines Zeichens Vice President Googles für die Bereiche Google Labs, Google AI Studio und die Gemini App, hat auf X freie Plätze in Googles Gemini Trusted Tester Program angeboten. In diesem können ausgewählte User neue Funktionen testen, ehe sie der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Wer an Experimenten mit neuer Technologie interessiert ist und daran, diese für den Markt feinzujustieren, ist im Programm genau richtig. Über ein Formular können sich Interessierte anmelden und müssen neben dem Namen, ihrem Aufenthaltsland und der E-Mail-Adresse eine Altersspanne, ihre Arbeitssituation, ihre Branche und Details zur Plattformnutzung angeben. Außerdem wird abgefragt, ob Interessierte in den vergangenen zwölf Monaten für Tech-Unternehmen wie Anthropic, Google, Meta, Samsung etc. oder als Journalist:in, in einem Medienhaus, für ein Tech-Unternehmen oder in der Regierung gearbeitet haben.
Die Antworten dürften dann darüber entscheiden, ob sie im Testprogramm aufgenommen werden. Laut Woodward gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen und viele User dürften sich bereits beworben haben. Sein Post ist allerdings auf den 16. Juni datiert, weshalb eine Anmeldung auch jetzt noch Aussicht auf Erfolg haben kann.
Want unreleased @GeminiApp features before anyone else? Love breaking, testing, and shaping new tech?
We’re opening a limited number of slots for power users to join the Gemini Trusted Tester program.
Sign up here: pic.twitter.com/6sxYCb8S0y
— Josh Woodward (@joshwoodward) June 15, 2026
Wer im Programm landet, kann womöglich schon bald die neuesten Gemini App Features ausprobieren. Kürzlich integrierte Google beispielsweise nach Tests eine optimierte Audioerfahrung für alle in der App. Das Mikrofon-Icon in der Android und iOS App liefert jetzt mehr Fähigkeiten denn je, die laut Woodward besonders für Personen, die kein Englisch sprechen, von Vorteil sind. Über 70 Sprachen werden im Audiomodus der App unterstützt, wobei User diese frei mischen können, ohne die Spracheinstellungen ändern zu müssen. Diese Optionen sollen demnächst auch in der Web-Version für Gemini kommen. Das Update basiert auf Googles Start von Gemini 3.5 Live Translate als Audiomodell, das beinahe Echtzeitübersetzungen in mehr als 70 Sprachen bei Speech-to-Speech-Interaktionen anbietet.
And coming to the Web in another week or so!
— Josh Woodward (@joshwoodward) June 16, 2026
Unterdessen wird die Gemini App immer umfangreicher. Auf der I/O 2026 stellte Google zum Beispiel neue agentische Funktionen für die App vor. Dazu zählen der Daily Brief Agent für tägliche Zusammenfassungen relevanter Informationen und News, die neue Designsprache Neural Expressive, das KI-Videomodell Gemini Omni und Gemini Spark als always-on AI Agent zur Aufgabenbewältigung.
Google Marketing Live:
Die Zukunft der Werbung beginnt hier

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Legendary Mirko: Mit dieser True-Crime-Parodie wirbt Lidl für sein Bonussystem
Der „Punkte Lord§ statt der „Dunkle Lord“: Lidl zeigt Humor
Luxusautos, Privatjets, Jachten – und dann wohnt er auch noch in einem Schloss. Als junger Schnösel macht man sich damit verdächtig. Doch „Legendary Mirko“ hat keinen Dreck am Stecken, wie man vermuten würde. Für den Reichtum des Social-Media-Stars gibt es einen einfachen Grund, wie Lidl in seinem neuen Werbefilm enthüllt.
Zu teuer, zu wenig nachhaltig, zu unflexibel – immer mehr Handelsunternehmen wenden sich vom traditionellen Werbeprospekt ab und verlagern die Angebotskommunikation stattdessen auf digitale Kanäle. Zwar setzt Lidl anders als etwa Rewe nach wie vor auf gedruckte Werbeprospekte. Doch wie alle großen Lebensmittelhändler arbeitet auch der Discounter aus der Schwarz Gruppe mit Hochdruck daran, die eigene App als zentrales Kundenbindungsinstrument zu etablieren.
Spot mit neuem Testimonial
Darum macht Julian Nagelsmann Selfies an der Lidl-Kasse
Bereits vergangene Woche gab Lidl bekannt, dass Fußball-Bundestrainer Julian Nagelsmann als neues Testimonial für die Lidl Plus App wirbt. Jetzt wurde auch der Spot dazu veröffentlicht, der Nagelsmann in einem sympathischen Zusammentreffen mit zwei älteren Fans an der Lidl-Kasse zeigt. …
Loyalty-App
Bei Lidl Plus gibt es jetzt Punkte
Der Rabattsammler bei Lidl Plus ist bald Geschichte. Ab Juni gibt es in der Loyalty-App des Schwarz-Discounters stattdessen Punkte. Erstmals werden auch Online-Umsätze einbezogen. …
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