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Fast 200 Auszeichnungen – an diesem Oscar-Gewinner führt kein Weg vorbei


Am Wochenende fanden die Oskars 2026 statt. Die meisten interessiert natürlich, welcher als bester Film ausgezeichnet wurde. Eine Überraschung dürfte das in diesem Jahr wohl kaum gewesen sein, denn dieser Streifen stellt seit September 2025 einen Rekord nach dem anderen auf.

6 Oscars für den besten Film, die beste Regie (Paul Thomas Anderson), den besten Nebendarsteller (Sean Penn), das beste adaptierte Drehbuch, das beste Casting und den besten Schnitt. „One Battle After Another“ hat bei den Oscars 2026 ganz schön abgeräumt – doch nicht nur dort. Seit Kinostart am 25. September 2025 hat der Film über 200 Auszeichnungen eingeheimst. Dabei spricht er Themen an, die alles andere als leicht verdaulich sind.

Oscar-Gewinner gilt als Film des Jahres

In insgesamt 13 Kategorien war „One Battle After Another“ nominiert und in etwa der Hälfte hat der Film andere ausgestochen. Darauf darf man mächtig stolz sein. Vor allem gegen den Gewinnerkandidaten „Blood & Sinners“ hat man sich damit durchgesetzt. Der war zwar in 16 Kategorien nominiert – ein neuer Rekord – gewann allerdings nur vier Oscars. Den Titel als bester Hauptdarsteller musste Leonardo DiCaprio schlussendlich Michael B. Jordan („Blood & Sinners“) überlassen.

Mit den sechs Oscars konnte der Film seiner Siegesserie noch das Sahnehäubchen aufsetzen. Denn in der Filmpreissaison 2025/2026 hat „One Battle After Another“ bereits einige Nominierungsrekorde aufgestellt und über 200 Auszeichnungen gewonnen. Unter anderem erhielt er auch bei den Golden Globe Awards, beim Critic’s Choice Movie Award oder auch beim BAFTA Award den Titel „Bester Film“. Das American Film Institute hat ihn zum Film des Jahres erklärt, aber auch außerhalb der USA sorgt der Streifen für Begeisterung als bester fremdsprachiger Film, etwa in Frankreich (César Awards), Japan oder Spanien.

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Filmthema so aktuell wie nie

Viele der Auszeichnungen dürften vermutlich mit dem Thema des Films zu tun haben. Vorsicht, Spoiler: Es geht um eine linksextreme Gruppe, die sich die „French 75“ nennt und Gefangene aus US-Einwanderungshaftanstalten befreit. In Zeiten von ICE ein ganz heißes Thema. Bombenexperte Pat (Leonardo DiCaprio) und seine Freundin Perfidia (Teyana Taylor) geraten an Militäroffizier Lockjaw (Sean Penn), der sie und ihre vermeintlich gemeinsame Tochter Willa (Chase Infiniti) von da an über Jahre hinweg verfolgt.

„One Battle After Another“ ist ein actionreicher Politthriller mit viel schwarzem Humor. Er thematisiert linken Terrorismus, illegale Einwanderung, das Patriarchat und auch eine Menge Rassismus. Ganz schön harter Tobak. Paul Thomas Anderson hat übrigens bei der Oscar-Verleihung gesagt, er habe den Film für seine Kinder geschrieben, „um mich für das Chaos zu entschuldigen, das wir in dieser Welt hinterlassen haben, die wir ihnen übergeben“. Doch sei er sich sicher, „dass sie die Generation sein werden, die wieder für Vernunft und Anstand sorgt“.

Hier kannst du den Oscar-Sieger streamen

Schätzungsweise hat der Dreh 130 Billionen Dollar gekostet und bis jetzt hat der Film weltweit 210 Billionen Dollar eingespielt. Bei IMDb erhält das 161 Minuten lange Epos eine Bewertung von 7,7/10. Der Oscar-Gewinner kam im September vergangenen Jahres in die deutschen Kinos und läuft dort auch jetzt noch vereinzelt. Er ist aber bereits in Deutschland bei HBO Max verfügbar. Genauso wie „Blood & Sinners“. Andere Sieger wie „Frankenstein“ mit Jacob Elordi oder „KPop Demon Hunters („Bester Animationsfilm“ und „Bester Filmsong“ mit „Golden“) sind derweil bei Netflix zu sehen.



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Gefährliche Angriffe: Ein Klick und M365-Copilot Enterprise wird zum Da­ten­dieb


Forscher des Datensicherheitsunternehmens Varonis haben eine kritische Angriffskette entdeckt, mit der sich Microsoft 365 Copilot Enterprise zum Diebstahl vertraulicher Unternehmensdaten missbrauchen lässt. Betroffen sind Inhalte aus E-Mails, OneDrive und SharePoint. Für einen erfolgreichen Angriff genügt ein Klick.

Ein Klick für alles

Die als „SearchLeak“ bezeichnete Angriffskette nutzt eine mit der Kennung CVE-2026-42824 versehene Schwachstelle aus, die im Kern aus drei voneinander unabhängigen Sicherheitslücken besteht. Für sich genommen sollen die einzelnen Schwachstellen vergleichsweise begrenzte Auswirkungen haben, ihre Kombination macht jedoch die eigentliche Gefahr aus. Die Forscher sprechen deshalb von einer „Exploit Chain“, bei der mehrere Fehler gezielt ineinandergreifen.

Ein diebischer Dreiteiler

Im ersten Schritt setzt der Angreifer auf eine sogenannte „Parameter-to-Prompt-Injection“, bei der der Parameter „q“ in Microsoft 365 Copilot Enterprise Search missbraucht wird. Anders als der klassische Copilot erzeugt Copilot Enterprise Search keine Inhalte aus dem Nichts, sondern durchsucht Unternehmensdatenquellen wie Outlook-Postfächer, Kalender, SharePoint-Bibliotheken oder OneDrive-Speicher. Die entsprechende Anweisung lässt sich problemlos in einem präparierten Link unterbringen. Darüber hinaus kann gezielt nach bestimmten Inhalten gesucht werden, ohne dass weitere Interaktionen des Opfers erforderlich sind.

Der zweite Teil des Angriffs nutzt eine Race Condition bei der HTML-Darstellung aus. Während Copilot die Suchantwort an den Browser übermittelt, wird deren Inhalt kurzzeitig als rohes HTML dargestellt. Erst anschließend erfolgt die Umwandlung in einen sicheren, neutralisierten Code-Block. Dieses kurze Zeitfenster reicht offenbar aus, um schädliche HTML-Elemente wie etwa den Bild-Tag auszuführen. Im letzten Schritt kommt eine Server-Side Request Forgery (SSRF) in Bings Funktion „Search by Image“ zum Einsatz. Eigentlich sollen Content-Security-Policy-Regeln (CSP) verhindern, dass Websites beliebige externe Inhalte laden. Da die Bildanfrage jedoch über Microsofts Bing-Dienste abgewickelt wurde, stufte das System diese als vertrauenswürdig ein.

Auf diesem Weg kann Copilot die abgegriffenen Daten abschließend in eine Bild-URL einbetten, die anschließend über Bing vom Server des Angreifers abgerufen wird. Die darin enthaltenen Informationen werden dabei direkt übertragen. Anschließend genügt die Auswertung der Server-Protokolle, um an die Daten zu gelangen. Der gesamte Vorgang bleibt zudem zu jedem Zeitpunkt vollständig vor dem Opfer verborgen, das von dem Datendiebstahl nichts bemerkt – ein Umstand, der den Angriff besonders gefährlich macht.

Bekannte Schwachstellen bei KI besonders gefährlich

Der Vorfall zeigt erneut, wie anfällig KI-Systeme trotz gegenteiliger Verlautbarungen vieler Unternehmen weiterhin sind und dass ihr eigenständiger Zugriff auf sensible Daten sorgfältig abgewogen werden sollte. Gleichzeitig verdeutlicht der Angriff, dass auch KI-gestützte Anwendungen weiterhin mit klassischen Sicherheitsproblemen zu kämpfen haben.



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Teurer Spaß: Arc-G3-Handheld MSI Claw 8 EX AI+ kostet mind. 1.699 USD


Teurer Spaß: Arc-G3-Handheld MSI Claw 8 EX AI+ kostet mind. 1.699 USD

Bild: Intel

Die Vermutung lag zur Computex 2026 nahe, nun ist es Schwarz auf Weiß: Panther Lake im Handheld alias Arc G3 (Extreme) ist teuer, richtig teuer. Das MSI Claw 8 EX AI+ als Vorzeigemodell von Intel wird zu einem UVP von 1.799 US-Dollar direkt bei MSI gelistet, große US-amerikanische Shops unterbieten leicht.

Dritte Generation Intel-Handheld bei MSI

MSI gehörte zu den ersten Anbietern eines Intel-Handhelds, auch mit Panther Lake respektive dem für das Handheld neu benannten Intel Arc G3 Extreme ist das Unternehmen zum Marktstart in der kommenden Woche vorn dabei. MSI Claw 8 EX AI+ heißt die neue Lösung, im vorangegangenen Claw 8 AI+ steckte noch ein Intel Core Ultra 200V „Lunar Lake“. Der erste Claw basierte sogar auf Intel Meteor Lake – MSI ist folglich also schon in dritter Generation mit Intel-Hardware dabei, einen Handheld mit Ryzen Z2 Extreme hat man aber auch im Angebot.

MSI Claw 8 EX AI+
MSI Claw 8 EX AI+ (Bild: MSI)

Das Äußere verändert MSI dabei zu den letzten Modellen quasi nicht, auch viele innere Bauteile nutzt MSI weiter, wie der zuletzt genutzte 80-Wh-Akku. Das IPS-Display ist ebenfalls weiterhin 8 Zoll groß und löst mit 1.200p bei 500 nits und bis zu 120 Hz auf. Letztlich tauscht MSI nur die CPU samt zugehöriger Komponenten aus, sogar das Gesamtgewicht des Handhelds ist mit 795 Gramm exakt identisch zum Vorgänger mit Lunar Lake.

Ab 23. Juni für 1.699/1.799 US-Dollar

Waren zuletzt der Preis und Termin noch unklar, steht beides nun fest: Ab dem 23. Juni 2026 werden die Produkte verkauft, vorbestellt werden kann zum Teil bereits jetzt. Auf der MSI-Webseite beginnen die Preise hierfür bei 1.799 US-Dollar. In US-Shops wie Best Buy geht es mitunter bereits ab 1.699 US-Dollar los. Die deutsche MSI-eShop-Seite und auch der deutsche Handel listen die Modelle indes noch nicht, als Orientierung für den Euro-Preis dürften sich die US-Preise jedoch durchaus eignen und letztlich nicht groß abweichen.

Das kosten die Vergleichsmodelle im eigenen Haus

MSI erstes Claw mit Intel Meteor Lake startete damals bei 699 Euro und ist im Abverkauf ab 549 Euro zu haben, den noch aktuellen MSI Claw 8 AI+ mit Core Ultra 7 258V, 32 GB RAM und 1 TB SSD gibt es ab 926 Euro. Gegenüber diesem Modell kann der Neuling letztlich nur die neue CPU mit deutlich stärkerer GPU vorweisen, der Rest ist identisch – für rund 700 bis 800 US-Dollar/Euro Aufpreis. Auch die AMD-Alternative kostet dann quasi nur die Hälfte: den MSI Claw A8 mit Ryzen Z2 Extreme, 24 GB RAM und 1 TB SSD gibt es ab 888 Euro.



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Grafikkarten mit viel VRAM: RTX Pro 6000 und RTX 5090 kosten aktuell deutlich mehr


Grafikkarten mit viel VRAM: RTX Pro 6000 und RTX 5090 kosten aktuell deutlich mehr

Nvidias Profi-Grafikkarte RTX Pro 6000 Blackwell mit 96 GB VRAM kostet auf dem Marketplace des Herstellers jetzt 55 Prozent mehr als zur Ankündigung vor über einem Jahr: 13.250 US-Dollar. Unterdessen ist aber auch der Preis von Nvidias Consumer-Flaggschiff, der GeForce RTX 5090, wieder weit entfernt von dem Tal im Sommer 2025.

Grafikkarten und Systeme mit viel RAM sind stark gefragt

Leistungsfähige Desktop-Grafikkarten wie die RTX Pro 6000 Blackwell passen aufgrund ihrer großzügigen Speicherbestückung perfekt in das Beuteschema von KI-Entwicklern, die ihre Modelle und Apps lokal ausführen wollen. Aus diesem Grund erleben auch Systeme mit großem Unified Memory eine besonders hohe Nachfrage, wie etwa Apples Mac Studio zeigt. Apple hat dessen RAM bereits auf von 512 GB auf 256 GB und zuletzt 96 GB beschränkt, dennoch verkauft sich das System wie geschnitten Brot, sodass aktuell mit mindestens 13 Wochen Lieferzeit (Ende September) gerechnet werden muss.

Während bei Apple das Portfolio eingeschränkt wird und die Lieferzeiten stark zugenommen haben, bleiben die Preise stabil. Nvidia wiederum geht die gestiegene Nachfrage nach dedizierten Grafikkarten mit viel Speicher mit deutlich höheren Preisen an.

RTX Pro 6000 Blackwell klettert auf 13.250 US-Dollar

Das beste Beispiel dafür ist derzeit das Workstation-Flaggschiff RTX Pro 6000 Blackwell mit 96 GB GDDR7. Nvidia hatte die Grafikkarte vor über einem Jahr zur GTC 2025 vorgestellt und ursprünglich 8.565 US-Dollar vor Steuern dafür verlangt. Auf dem Marketplace von Nvidia ist die Grafikkarte seit kurzem aber erst für 13.250 US-Dollar gelistet – 55 Prozent mehr als zum Start.

RTX Pro 6000 Blackwell im US-Marketplace von Nvidia
RTX Pro 6000 Blackwell im US-Marketplace von Nvidia

5.000 Euro mehr als zu Weihnachten

Ein deutsches Pendant für den US-Marketplace von Nvidia gibt es für die RTX Pro 6000 Blackwell nicht, doch der Blick in den Preisvergleich offenbart eine ähnlich dramatische Preisentwicklung. Dort ist die Retail-Version der Grafikkarte aktuell ab 12.942 Euro zu finden. Vor rund einem Monat waren es noch 3.000 Euro, zur Weihnachtszeit sogar 5.000 Euro weniger.

RTX 5090 ist aktuell fast 50 Prozent teurer

Aber auch Consumer-Grafikkarten von Nvidia, die mit viel Speicher bestückt sind, zeigen sich großer Beliebtheit bei KI-Entwicklern und treiben damit den Preis für Spieler nach oben. Exemplarisch muss dafür die GeForce RTX 5090 mit 32 GB GDDR7 herhalten, andere Nvidia-Modelle und AMD-Grafikkarten sind hingegen weniger respektive kaum vom Preisanstieg betroffen.

Im Median liegt die GeForce RTX 5090 im ComputerBase-Preisvergleich mit Stand 12. Juni bei 3.925 Euro. Das sind 48 Prozent mehr als noch Mitte August 2025, als der Median für die Grafikkarte ermittelt werden konnte. Damals lag der Preis im Mittelwert bei 2.650 Euro. Die „Preiserholung“ des Topmodells scheint definitiv vorbei zu sein.

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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