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Finanzportal: Google Finance mit KI-Unter­stützung in Europa gestartet


Google Finance, das Finanzportal des Tech-Riesen, ist ab dieser Woche offiziell auch in mehreren europäischen Ländern in der neuen KI-gestützten Version verfügbar. Bisher lag der Fokus des Portals auf dem US-Markt, nun sollen auch Anleger in Deutschland und weiteren EU-Staaten mehr von den Tools und Echtzeitdaten profitieren.

Jetzt auch mit Künstlicher Intelligenz

Seit seiner Einführung 2006 hat Google Finance die Bereitstellung von Finanzinformationen kontinuierlich erweitert. Die Plattform bietet Zugriff auf Aktienkurse, Börsennachrichten, Unternehmensanalysen und Portfolio-Tracking. Mit der neuen KI-Integration sollen Anleger nun noch effizienter Entscheidungen treffen können. Google nutzt maschinelles Lernen, um Trends in Echtzeit zu erkennen und Marktprognosen zu erstellen. Nutzer erhalten beispielsweise Hinweise, wenn Aktien in ihrem Portfolio signifikante Veränderungen zeigen, oder Vorschläge für alternative Investments basierend auf ihrem bisherigen Verhalten.

Die KI-Funktionen sollen auch die Recherche vereinfachen. Mit einem neuen KI-gestützten Finanzassistenten können Anleger komplexe Fragen in natürlicher Sprache stellen, etwa: „Wie hat sich die DAX-Performance im Vergleich zum MSCI Europe entwickelt?“, oder „Welche ESG-geprüften Unternehmen in meinem Portfolio haben zuletzt starkes Wachstum gezeigt?“ Die KI liefert daraufhin aufbereitete Antworten inklusive Diagrammen und historischen Daten – eine Funktion, die besonders für Privatanleger ohne große Finanzexpertise interessant sein kann.

Google Finance
Google Finance (Bild: Google)

Spezielle Funktionen für Europa

Darüber hinaus bringt der europäische Start spezifische Anpassungen an den regionalen Markt. Nutzer können jetzt Aktien europäischer Indizes wie DAX, FTSE 100 oder CAC 40 analysieren, Währungsumrechnungen in Echtzeit durchführen und lokale Unternehmensnachrichten abrufen.

Auch Nachhaltigkeit spielt eine zentrale Rolle. Die KI kann Investoren auf Unternehmen aufmerksam machen, die in Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) besonders gut abschneiden. So können Anleger nicht nur Renditen, sondern auch ethische Kriterien in ihre Entscheidungen einbeziehen.

Konkurrenz für die etablierten Portale

Die europäische Expansion von Google Finance ist ein strategischer Schritt, um im wachsenden Markt für Online-Finanzdienste Fuß zu fassen. Durch die Kombination aus umfangreichen Daten, intuitiver Bedienung und KI-gestützten Analysen könnte Google Finance zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten etablierter Plattformen wie Bloomberg, Yahoo Finance oder finanzen.net werden.

Für europäische Nutzer bedeutet der Start vor allem eines: Zugang zu intelligenten Finanzinformationen, die sowohl Transparenz als auch Entscheidungshilfe bieten. Ob sich Google Finance langfristig als zentrale Anlaufstelle für Anleger in Europa etabliert, wird die Zukunft zeigen. Fest steht jedoch, dass Google mit der Integration von KI neue Maßstäbe für digitale Finanzportale setzt.



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20 Jahre ROG: Asus bringt Jubiläumsedition der Crosshair-Mainboards


20 Jahre ROG: Asus bringt Jubiläumsedition der Crosshair-Mainboards

Die Marke „Republic of Gamers“ (kurz ROG) feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Asus widmet diesem Anlass eine Sonderedition: Inspiriert vom allerersten ROG-Mainboard der Reihe Crosshair Extreme, soll es eine 20th Anniversary Edition geben. Vor der Enthüllung gibt es erste Ausschnitte zu sehen.

Auf Instagram hat Asus ROG ein kurzes Teaser-Video mit der Beschreibung „A Legend Reborn, Coming Soon…“ veröffentlicht. Zu sehen sind Teile des Jubiläums-Mainboards der Crosshair-Serie. Die Farbe der Kühlkörper erinnert zumindest an Kupfer, wie es damals beim Original aus dem Jahr 2006 zum Einsatz kam. Auch das alte ROG-Logo ist zu sehen.

GIF Asus ROG 20th Anniversary Mainboard Teaser (Bild: Asus)

Erst gestern hatte Asus in einem Tweet das allererste Mainboard der ROG-Familie gezeigt. ComputerBase hat die Marke von Anfang an begleitet und im Jahr 2006 das erste Crosshair-Mainboard getestet.

Dass Asus anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Marke eines oder sogar mehrere spezielle Mainboards herausbringt, hatte sich zuvor bereits angedeutet. In der EEC-Datenbank waren die Namen „ROG Crosshair X870E Edition 20“ sowie „ROG Crosshair 2006“ aufgetaucht.

Alles deutet darauf hin, dass Asus die Jubiläumsedition im Rahmen der Computex 2026 Anfang Juni enthüllen wird.

Asus ROG 20th Anniversary Mainboard Teaser (Bild: Asus)





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Coding-Assistent: OpenAI soll Codex um Fernsteuerung erweitern


Coding-Assistent: OpenAI soll Codex um Fernsteuerung erweitern

Bild: OpenAI

OpenAI soll Berichten zufolge an einer Remote-Funktion für Codex arbeiten, über die sich der Coding-Assistent künftig direkt über ChatGPT steuern lassen soll. Die geplante Funktion erinnert stark an Claude-Code-Dispatch von Anthropic und könnte Codex erstmals komfortabel vom Smartphone aus bedienbar machen.

Codex vom Smartphone aus steuern

Darüber berichtet das in der Vergangenheit immer gut informierte Portal Testing Catalog unter Berufung auf einzelne Nutzer, die in der ChatGPT-App kurzzeitig eine neue Option zur Verbindung mit Codex entdeckt haben wollen. Begleitet wurde diese von einem Hinweis, laut dem Nutzer Codex künftig direkt über ChatGPT steuern können sollen. Damit könnte OpenAI seine Bemühungen weiter intensivieren, den zuletzt gewachsenen Abstand zum direkten Konkurrenten Anthropic wieder zu verkleinern.

Die neue Funktion erinnert dabei deutlich an Claude-Code-Dispatch, mit dem sich agentische Programmiersitzungen auf einem Desktop-Rechner direkt über ein Smartphone überwachen und steuern lassen. Eine vergleichbare Lösung könnte damit eine seit Langem bestehende Lücke bei Codex schließen, deren Fehlen von Nutzern wiederholt kritisiert wurde. Vor allem die bislang fehlende native Smartphone-Steuerung wurde dabei immer wieder als Grund genannt, stattdessen bei Konkurrenzprodukten zu bleiben.

OpenAI will anscheinend Boden gutmachen

Laut Testing Catalog würde eine solche Veröffentlichung zugleich die Pläne von OpenAI unterstreichen, Codex zu einer plattformübergreifenden Kommandozentrale auszubauen. Die neue Funktion würde sich damit nahtlos in das bereits im vergangenen Monat angekündigte Update einfügen, das Entwicklungsassistenten erlaubt, den Rechner im Hintergrund aktiv für eigene Aufgaben zu verwenden. Zum Start hatte OpenAI zudem mehr als 90 zusätzliche Plugins angekündigt, die Fähigkeiten, App-Integrationen und MCP-Server bündeln sollen. Ebenso soll mit dem Update die Steuerung per SSH-Zugriff möglich sein. Die neuen Funktionen stehen derzeit allerdings ausschließlich macOS-Nutzern zur Verfügung.

Zeitpunkt für eine Einführung ungewiss

Wann die neue Funktion tatsächlich eingeführt wird, bleibt bislang unklar. In den vergangenen Tagen sorgte OpenAI bereits mit einem Bild für Aufmerksamkeit, das neben einem Planeten ein dahinter eingeblendetes Eingabefeld mit der Aufschrift „message ChatGPT“ zeigte. Gleichzeitig sollen laut dem Bericht mehrere OpenAI-Mitarbeiter auf den Donnerstag als den Tag, auf den geachtet werden sollte, hingewiesen haben.

Das Bild löste daraufhin umfangreiche Spekulationen aus, wonach OpenAI möglicherweise ein seit Längerem vermutetes eigenes Smartphone ankündigen könnte. Andere Beobachter halten eine solche Vorstellung rund um die am morgigen Dienstag startende Android-Show 2026 von Google jedoch für unwahrscheinlich.



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Anbernic RG477V: Großes Update bringt neuen Launcher und Control Center


Anbernic RG477V: Großes Update bringt neuen Launcher und Control Center

Bild: Anbernic

Neben der heutigen Markteinführung des neuen RG Rotate hat Anbernic weitere Neuerungen angekündigt: So erhält der RG477V ein umfangreiches Firmware-Update, das unter anderem einen neuen Launcher, ein überarbeitetes Control Center und zahlreiche zusätzliche Funktionen auf den Handheld bringt.

Launcher auf Höhe der Zeit gebracht

Bislang diente der RG-Launcher als herstellereigene Alternative zum klassischen Android-Startbildschirm, galt jedoch weder als besonders stabil noch als zeitgemäß. Über die Jahre wuchs zudem der funktionale Abstand zu anderen Android-Launchern immer weiter an, weshalb Anbernic die Lösung nun offenbar grundlegend überarbeitet hat. Mit dem Firmware-Update auf Version 1.38 nimmt der chinesische Retro-Spezialist zahlreiche Verbesserungen an der inzwischen deutlich angestaubten Oberfläche vor, die künftig unter dem Namen „RG Home“ geführt wird.

Der neue Launcher kann dabei auf Wunsch direkt in den Einstellungen als Standardoberfläche festgelegt oder alternativ als eigenständige App genutzt werden, die unter anderem sämtliche auf dem Handheld installierten Titel übersichtlich auflistet. Die Bedienung erfolgt wahlweise per Touchscreen oder über die Steuer-Buttons. Darüber hinaus bietet RG Home umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, darunter das Erstellen von Ordnern sowie Änderungen an grafischen Elementen wie Hintergrundbildern oder dem Erscheinungsbild der Icons. Auch das Sortieren und Organisieren der Spiele nach verschiedenen Kriterien wird unterstützt.

Neues Control-Center für schnelleren Zugriff

Zusätzlich führt Anbernic ein neues, frei konfigurierbares Control Center ein, das schnellen Zugriff auf verschiedene Funktionen ermöglichen soll. Dazu zählen unter anderem die Quick-Settings, der Key-Mapper sowie zusätzliche Informationen wie der Performance-Monitor. Darüber hinaus sollen sich dort auch die unterschiedlichen Performance-Modi, die Lüftersteuerung sowie die erweiterten Möglichkeiten zur Belegung von Joysticks und Tasten schnell erreichen lassen.

Ab sofort erhältlich

Ferner hat Anbernic nach eigenen Angaben auch die üblichen Fehlerbehebungen und Performance-Optimierungen vorgenommen. Die neue Firmware steht ab sofort über den Download-Bereich auf der Anbernic-Website sowie direkt auf dem Handheld per OTA-Update zum Download bereit.



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