Künstliche Intelligenz
Framework: Gas Town orchestriert Coding-Agenten nach Kubernetes-Vorbild
Coding-Agenten wie Claude Code und Codex CLI versprechen eine schnellere Entwicklung, doch Studien zeigen, dass der Aufwand sich häufig ins Promptschreiben, in Codereviews und das Warten auf Ergebnisse verschiebt. Hier setzt das in Go geschriebene Open-Source-Framework Gas Town an: Statt einzelne Agenten zu verbessern, orchestriert es viele Agenten gleichzeitig, die nach festen Rollen zusammenarbeiten und deren Fehler durch die Orchestrierungsschicht kompensiert werden.
Der Entwickler Steve Yegge hat Gas Town nach den Konzepten von Temporal und Kubernetes im Dezember 2025 entwickelt und Anfang Januar 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt (Beitrag auf Medium und GitHub).
Der Name Gas Town ist der gleichnamigen postapokalyptischen Raffineriestadt aus der Mad-Max-Filmreihe entlehnt. Die chaotischen Zustände in der Stadt repräsentieren das Chaos, das sich oft bei der Koordination mehrerer Coding-Agenten ergibt. Um dieses Chaos Herr zu werden, gibt es feste Rollen und Abläufe.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Framework: Gas Town orchestriert Coding-Agenten nach Kubernetes-Vorbild“.
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Künstliche Intelligenz
„Okay Garmin, Nachricht senden“ – WhatsApp nun auch auf Smartwatches von Garmin
WhatsApp ist nun auf ausgewählten Smartwatches der Marke Garmin verfügbar, wie das Unternehmen am heutigen Dienstag bekannt gab. Nutzerinnen und Nutzer können sich die Messenger-App demnach ab sofort aus Garmins Store Connect IQ herunterladen. Verfügbar ist WhatsApp zunächst nur für einige Modelle der Reihen Fenix, Forerunner, Venu und Vivoactive.
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Laut Garmin handelt es sich dabei nicht um eine eigenständige Messenger-App: Um WhatsApp auf einer Garmin-Smartwatch nutzen zu können, ist weiterhin ein verbundenes iOS- oder Android-Smartphone mit WhatsApp notwendig, stellt das Unternehmen klar. Es ist der erste und momentan auch einzige verfügbare Drittanbieter-Messenger für Garmin-Smartwatches.
Reaktionen und Antworten von der Uhr aus
Zu den Funktionen gehört neben dem Einsehen aktueller Nachrichten, Chats und Nachrichtenverläufe auch das Beantworten eingehender Nachrichten mit Emojis oder über die Display-Tastatur. Auch WhatsApp-Anrufe können Nutzerinnen und Nutzer sehen und ablehnen. Die Nachrichten bleiben weiterhin Ende-zu-Ende verschlüsselt.
Bereits im November des vergangenen Jahres hat Metas WhatsApp eine offizielle Messenger-App für die Apple Watch veröffentlicht. Zuvor konnten Nutzerinnen und Nutzer sich nur WhatsApp-Benachrichtigungen vom Smartphone auf der Apple Watch anzeigen lassen und mithilfe vorgeschlagener Antwortmöglichkeiten darauf reagieren.
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(mho)
Künstliche Intelligenz
Bericht: Iran-Krieg gefährdet allmählich auch Halbleiterproduktion
Die Seeblockade der Straße von Hormus vor der Küste Irans bedroht laut eines Berichts allmählich doch die globale Halbleiterversorgung. Weil Lieferungen mit tiefkaltem Flüssigerdgas (LNG) und Helium feststecken, könnte unter anderem die Chipfertigung von TSMC beeinträchtigt werden. Ein weiteres Problem sind die Einschränkungen am internationalen Flughafen von Dubai. Dieser fungiere als regionaler Hub für Cathay Cargo, das für 30 Prozent des globalen Wafer-Transports verantwortlich zeichnet, wie die US-Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg berichtet.
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Die Corona-Pandemie und ein festsitzender Containerfrachter im Suezkanal haben es bereits offenbart: Die weltweiten Lieferketten sind komplex. Ausfälle, die sich tausende Kilometer weit weg ereignen, können ungeahnte Folgewirkungen haben. Folglich überrascht es nicht, dass auch der militärische Konflikt der USA und Israels mit dem Iran nach drei Wochen zunehmend Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zeigt. Doch die potenziell Betroffenen gaben sich zunächst entspannt: Man beobachte die Lage, aber sehe erst langfristig Risiken.
Katar ist wichtiger Heliumlieferant
Für Taiwan mit TSMC als wichtigstem Chipfertiger der Welt ist es vor allem die Energieversorgung, die der Inselrepublik Sorgen bereitet. Taiwan bezieht 35 Prozent seines LNG aus dem Nahen Osten und ist zu 97 Prozent von Energieimporten abhängig. Die Reserven, die für elf Tage vorgehalten werden, schwinden. Aktuell sucht Taiwan die Hilfe der USA, die mit LNG-Lieferungen unterstützen könnten.
Doch es ist nicht nur das: Auch wichtige Rohstoffe für die Chip-Produktion werden aus dem Persischen Golf in alle Welt transportiert. So komme etwa ein Drittel der weltweiten Helium-Produktion aus Katar. Das Edelgas kann aktuell durch die Seeblockade durch den Iran nicht im üblichen Umfang ausgeliefert werden. Davon betroffen ist auch die EU, die laut Bloomberg 40 Prozent ihres Heliums aus Katar bezieht. Im Gemeinschaftsgebiet produziere nur Polen Helium, doch das decke gerade mal acht Prozent des Bedarfs.
Drohen weitere Chip-Engpässe?
Weitere Engpässe in der Chip-Produktion kann die IT-Industrie aktuell nicht gebrauchen: Schon die riesige Nachfrage nach Speicherchips und Prozessoren durch die Bauherren von KI-Rechenzentren führt zu einem akuten Mangel und stark steigenden Preisen. Experten befürchten, dass der Iran-Konflikt diese Krise weiter verschärfen könnte, wenn er nicht bald endet. Die Heliumknappheit könnte die Hersteller zwingen, noch stärker KI-Chips gegenüber Standardchips zu priorisieren.
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(mki)
Künstliche Intelligenz
2028 kommen gestapelte GPUs | heise online
Gestapelte Logikchips sollen 2028 Realität werden. Nvidia will bei seiner übernächsten Generation Feynman mehrere GPU-Dies für seine KI-Beschleuniger übereinanderstapeln. Das bestätigte Firmenchef Jensen Huang bei der Eröffnung der Hausmesse GTC 2026 (im Video ab 2:12:33).
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Eine GPU-Skizze auf Nvidias Roadmap sieht daher deutlich kleiner aus als die nächsten beiden KI-Beschleuniger Rubin sowie Rubin Ultra. Dort sitzen GPU-Dies und Speicherstapel nebeneinander, wobei ein Silizium-Interposer die Datenverbindungen herstellt. Diese Konstruktion nennen Hersteller 2,5D-Stacking.

Feynman folgt auf Rubin und Rubin Ultra.
(Bild: Nvidia)
Hitzeentwicklung problematisch
3D-Stacking mit mehreren Logikchips übereinander hat Vorteile, vor allem bei der Signalführung. Bisher konnten Chipfertiger allerdings ein Problem noch nicht für ein Serienprodukt lösen: die Wärmeabfuhr der unteren Dies. Die Kühllösung wird bei Feynman besonders spannend, da der KI-Beschleuniger über 2000 Watt elektrische Leistungsaufnahme gehen könnte. Zu den Details hat sich Nvidia bislang allerdings nicht geäußert.
3D-Stacking gibt es bislang nur mit Cache-Chiplets in größerem Maßstab. Der Chipauftragsfertiger TSMC und AMD etwa stapeln bei den Ryzen-X3D-Prozessoren CPU-Chiplets und Level-3-Cache. In dem Fall erzeugt der Speicher wenig Abwärme, sodass die Kühlung hinhaut. AMD forscht ebenfalls an komplexeren 3D-Stacking-Konstruktionen.
Erste Generation mit angepasstem HBM
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Zusätzlich zur Stapelbauweise will Nvidia bei Feynman erstmals Custom High-Bandwidth Memory (cHBM) einsetzen. Dabei handelt es sich um einen Vorstoß der Speicherhersteller Samsung, SK Hynix und Micron sowie Zulieferern wie Marvell: Kunden wie Nvidia können beim cHBM eigene Logik zur Ansteuerung der Speicherstapel entwerfen und diese in eigene Prozessoren oder GPUs integrieren.
Bisher sitzt die Logik immer in einem Basis-Die, das die Speicherhersteller produzieren und unter die DRAM-Ebenen setzen. Der größte Nachteil dabei: Die Fertigungstechnik der Speicherhersteller ist auf DRAM spezialisiert. Wandern die Basis-Die-Transistoren in eine CPU oder GPU, kann sie etwa TSMC mit Logikfokus produzieren. Das spart potenziell Platz und erhöht die Effizienz. Zudem können Kunden die cHBM-Ansteuerung so an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Zusätzlich zu Feynman erscheint 2028 eine Fülle neuer Chips: Nvidias eigener ARM-Prozessor Rosa, der Netzwerkprozessor Bluefield-5, mehrere Switches und der auf Inferenz spezialisierte KI-Beschleuniger LP40 in Kooperation mit Groq.
(mma)
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