Künstliche Intelligenz
Freitag: Intel wieder in den roten Zahlen, Verkauf von TikTok USA wohl genehmigt
Intel rutscht zurück in die roten Zahlen, allerdings weniger stark als befürchtet, da die PC-Prozessoren stark bleiben. An der Börse rasselt die Aktie trotzdem herunter. Denn die Chipfertigung liegt mit über 10 Milliarden US-Dollar weiter deutlich im Minus, und der Nettoverlust soll im laufenden Quartal wieder steigen. Derweil zeichnet sich das Ende des Zwists um TikTok in den USA ab, nachdem lange mit harten Bandagen gekämpft wurde. Offizielle Bestätigungen stehen zwar noch aus, aber die Behörden Chinas und der USA haben den Verkauf wohl abgesegnet. TikTok USA erhält neue Eigentümer, doch die neue Struktur des TikTok-Joint-Ventures ist bislang intransparent. Im texanischen Austin sind jetzt vollautonome Tesla-Taxis verfügbar. Trotz starker Konkurrenz will Elon Musk seinen Robotaxi-Dienst bis Ende 2026 in den USA breit ausbauen. Allerdings ist ihm die Konkurrenz weit vorausgeeilt, denn Waymo bietet Robotaxis nun auch in Miami an, der fünften Großstadt für die Google-Tochter – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Weiterlesen nach der Anzeige
Umsatz am oberen Ende der selbstgesteckten Erwartungen, aber weniger Nettoverlust als befürchtet: Intel liefert im Rahmen der eigenen Möglichkeiten einen passablen Jahresabschluss ab. Das Unternehmen hat im vierten Quartal 2025 zwar vier Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum umgesetzt, aber unter dem Strich stehen etwa 14 Prozent weniger Miese als erwartet. Über das komplette Jahr hat Intel fast genauso viel wie 2024 umgesetzt. Das Sorgenkind bleibt die eigene Chipfertigung, die zwar weniger Minus macht als 2024, über das komplette Jahr aber immer noch 10,3 Milliarden Dollar Verlust schreibt. Intels unangefochtenes Zugpferd bleiben die Core-Prozessoren für Notebooks und Desktop-PCs. Doch ein trüber Ausblick befördert die Intel-Aktie in den Keller: Weniger Minus als erwartet, aber schlechte Aussichten.
Wie erwartet ist der Verkauf der Mehrheitsanteile der US-Tochter von TikTok diese Woche offenbar umgesetzt worden. Eine Woche vor Weihnachten hatte TikTok den aufgezwungenen Vertrag unterzeichnet, aber die zuständigen Wettbewerbsbehörden sowohl in der Volksrepublik China als auch in den USA mussten den Verkauf noch genehmigen. Das soll jetzt erfolgt sein. Durch den Verkauf entgeht die chinesische Videoplattform einem Verbot in den USA. Ein 2024 verabschiedetes Gesetz hat den Zwangsverkauf der US-Tochter TikTok zum Ziel. Offiziell geht es dabei darum, die Daten von US-Bürgern dem Zugriff der chinesischen Regierung zu entziehen und auch den TikTok-Empfehlungsalgorithmus unter US-Kontrolle zu stellen. Wirtschaftlich geht es um den Reibach: Behördliche Genehmigungen für Verkauf von TikTok USA sollen fertig sein.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Ihrer Zustimmung wird hier eine externe Umfrage (Opinary GmbH) geladen.
Elon Musk hat auf dem derzeit abgehaltenen Weltwirtschaftsforum in Davos versprochen, dass Tesla in den USA bis Ende dieses Jahres ein breites Netz fahrerloser Robotaxis anbieten wird. „Tesla hat seinen Robotaxi-Service in einigen Städten eingeführt und wird bis Ende dieses Jahres in den USA sehr, sehr weit verbreitet sein“, sagte der Tesla-CEO. Teslas Robotaxis sind im Raum San Francisco und im texanischen Austin verfügbar, doch bislang nur mit Begleitperson. In der Hauptstadt von Texas hat Tesla aber jetzt den Betrieb vollautonom fahrender Taxis aufgenommen, nachdem das Unternehmen den dortigen Robotaxi-Dienst im Juni 2025 mit Einschränkungen begonnen hatte. Konkurrent Waymo ist deutlich weiter und fährt jetzt auch in Miami: Teslas Robotaxis fahren in Texas autonom, Musk verspricht weiten US-Ausbau 2026.
An kontrollierter Kernfusion zu einem Bruchteil der Kosten anderer Projekte arbeitet General Fusion seit über 20 Jahren. 2009 hieß es, das werde binnen zehn Jahren fertig. Ausgegangen ist sich das nicht. Immerhin erzeugt der Reaktor Lawson Machine 26 (LM26) seit Februar 2025 Plasma, im kommenden Jahrzehnt soll Fusionsenergie kommerziell nutzbar sein. Damit auf dem Weg dorthin das Geld nicht ausgeht, geht General Fusion nun an die New Yorker Börse NASDAQ. Das Management hofft auf gut 300 Millionen Dollar für die Firmenkasse. Allerdings ist es kein klassischer Börsengang. Vielmehr hat General Fusion das Interesse eines SPAC geweckt. Dieser Weg hat allerdings einen schlechten Ruf, nicht nur für die Kernfusion: Kanadisches Start-up General Fusion findet neue Investoren.
Datenschutz gilt überall, auch am Gericht. Doch wie genau setzen Richterinnen und Richter die Regeln um, wenn sie selbst täglich mit sensiblen Informationen arbeiten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Episode des c’t-Datenschutz-Podcasts. Richter genießen verfassungsrechtlich garantierte Unabhängigkeit. Deshalb gibt es für ihre Tätigkeit keine Datenschutzaufsicht. Das bedeutet allerdings nicht, dass Richter tun können, was sie wollen, erläutert eine Verwaltungsrichterin. Sie müssen den Grundsatz der Datenminimierung beachten und dürfen nur Informationen erheben, die für ihre Entscheidung relevant sind. Zudem sprechen wir über den Einsatz von KI am Gericht, der nach ihrer Ansicht bei unterstützenden Aufgaben sinnvoll sein kann. Darum geht es in der Auslegungssache 151: Datenschutz vor Gericht.
Weiterlesen nach der Anzeige
Auch noch wichtig:
- Beim Autobahn-Wintertest 14 familientauglicher E-Autos zeigen sich Verbräuche weit jenseits der Normangaben. Ein breites Mittelfeld bietet passable Leistungen im Elektroauto-Wintertest des ADAC: Wie schnell geht München-Berlin bei Kälte?
- Ein tragbarer KI-Sprachassistent, der komplett ohne Cloud oder WLAN funktioniert, hat ein Maker aus Hongkong gebaut. Als Basis dazu dient ein Raspberry Pi 5: Raspi 5 wird zum DIY-KI-Sprachassistenten ganz ohne Cloud und Internet.
- Ubisoft will Kosten sparen und sich neu aufstellen. Spiele wie das Remake von „Prince of Persia“ werden eingestampft. Die Rede ist von einem „großen Reset“: Ubisoft will massiv sparen mit „radikalem Schritt“.
- Ubisoft stellt sich neu auf und Investoren auf zwei schwierige Jahre ein. Die Reaktion an den Börsen fällt krachend aus: Nach Neuausrichtung kracht Ubisoft-Aktie in den Keller.
- Viele Dänen haben eine große Wut auf die USA – und lassen die beim Einkaufen raus. Mit Hilfe von Apps vermeiden sie gezielt amerikanische Produkte. Es ist ein dänischer US-Boykott: Apps sortieren Waren im Supermarkt aus.
- Ein kalifornisches Start-up führt fort, was Microsoft nicht konnte. Nex bringt Windows auf das Smartphone – inklusive Unterstützung für externe Monitore: NexPhone mit Android, Linux und Windows 11 als Rückkehr von Windows Phone.
- Die Stromversorgung von Segelbooten kann durch eine Windturbine am Mast sichergestellt werden. Die Grain Blanc eignet sich aber auch für Gebäude: Vertikale Windturbine liefert Strom für Bordelektronik von Segelbooten.
- Medienberichten zufolge ist ein Sicherheitspatch für diverse Fortinet-Produkte defekt. Admins können Instanzen aber trotzdem schützen. Sie sollten jetzt handeln: Angreifer umgehen offenbar Fortinet-Sicherheitspatch.
- DocuSeal, ein Open-Source-Tool für elektronische Unterschriften, erhält eine KI-gestützte Formularerkennung und verbesserte Sicherheit in Docker-Umgebungen: DocuSeal 2.3.0 als Open-Source-Alternative zu DocuSign mit KI-Features.
- Im Januar 2026 wurden wieder einige Führerschein-Dokumente ungültig. Wir klären, wer betroffen ist, was beachtet werden sollte und was das kostet in einem FAQ: Führerschein-Dokument läuft ab – was nun?
- Mitten in der KI-Hausse schmieren die Aktien von Softwareherstellern ab. Die Anteilsscheine von Adobe, Oracle & Co. haben sich halbiert und Microsoft schwächelt, denn „AI eats Software“: Warum SaaS-Aktien an der Wall Street crashen.
- Der erste eigene Router OpenWrt One des OpenWrt-Projekts läuft nun auch mit Debian. Das macht ihn zum Allzweck-Linux-System: Collabora portiert Debian auf OpenWrt One.
- EU-Abgeordnete skizzieren einen Kurswechsel in der Digitalpolitik. Sie verlangen Unabhängigkeit von US-Infrastrukturen sowie mehr heimische KI und Open Source. Es ist ein digitaler Befreiungsschlag: EU-Parlament fordert Loslösung von US-Tech-Riesen.
(fds)
Künstliche Intelligenz
EuGH stellt klar: Sonderkündigungsrecht bei Anpassung von Nulltarif-Verträgen
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat am Donnerstag ein Urteil verkündet, das die Position von Internet- und Mobilfunkkunden in der EU stärkt. Es geht um die Frage, ob Nutzer ein Sonderkündigungsrecht haben, wenn Anbieter ihre Verträge einseitig ändern müssen, um sie an die aktuelle Rechtsprechung zum „Nulltarif“ für Streamingdienste (Zero Rating) anzupassen. Die Luxemburger Richter stellten klar, dass eine solche Vertragsänderung nicht unter die gesetzlichen Ausnahmeregelungen fällt, die eine kostenlose Kündigung ausschließen würden.
Weiterlesen nach der Anzeige
Damit müssen Provider ihren Kunden den Ausstieg ermöglichen, sobald sie die Bedingungen für die Datennutzung anpassen. Das gilt selbst dann, wenn sie dies auf Druck nationaler Regulierungsbehörden tun.
Hintergrund des Verfahrens ist ein langjähriger Streit über Zero-Rating-Optionen. Bei diesen Tarifen wird der Datenverkehr für bestimmte Anwendungen wie Musik-Streaming oder soziale Medien nicht auf das monatliche Inklusiv-Volumen angerechnet. Bereits 2020 und 2021 hatte der EuGH geurteilt, dass solche Praktiken gegen die Netzneutralität verstoßen und das EU-Recht dem entgegensteht. In der Folge forderten nationale Behörden wie die ungarische Medienaufsicht in der aktuell vom EuGH entschiedenen Rechtssache C-514/24 rund um Magyar Telekom die Anbieter auf, bestehende Verträge zu korrigieren.
Ungarischer Fall auch für Deutschland relevant
Magyar vertrat die Auffassung, dass Kunden hier kein Recht zur kostenlosen Kündigung zustünde. Das Unternehmen argumentierte, dass die Vertragsanpassung unmittelbar durch das EU-Recht oder zumindest durch die darauf basierenden behördlichen Entscheidungen erforderlich sei. Im Einklang mit der EU-Gesetzgebung können Endnutzer bei einseitigen Vertragsänderungen normalerweise kostenfrei kündigen. Eine Ausnahme gilt, wenn die Anpassung „unmittelbar durch Unionsrecht oder nationales Recht vorgeschrieben“ ist.
Dieser Argumentation erteilte der EuGH eine Absage. Er hob hervor, dass Ausnahmen vom Verbraucherschutz eng auszulegen seien. Ein Urteil des Gerichtshofs ändere nicht das Recht selbst, sondern stelle lediglich deklaratorisch fest, wie eine bestehende Vorschrift seit ihrem Inkrafttreten zu verstehen sei. Weder die Urteile des EuGH noch die darauf basierenden Leitlinien des Gremiums europäischer Regulierungsstellen (Gerek) oder die Bescheide nationaler Behörden stellen demnach eine unmittelbare normative Änderung dar, die das Kündigungsrecht der Nutzer aushebeln könnte.
Das Urteil ist auch für den deutschen Markt relevant. Hierzulande waren Tarife wie StreamOn der Telekom oder Vodafone Pass jahrelang Gegenstand juristischer Auseinandersetzungen. Nach den vorangegangenen EuGH-Urteilen untersagte die Bundesnetzagentur die Vermarktung und später auch die Nutzung dieser Optionen, was Millionen Verträge betraf.
Klarheit für Verbraucher
Weiterlesen nach der Anzeige
Da die Anbieter gezwungen waren, diese tariflichen Kernbestandteile zu streichen oder anzupassen, schafft das aktuelle Urteil aus Luxemburg nun mehr Klarheit für Verbraucher: Werden Leistungen, die für den Vertragsschluss entscheidend waren – wie die unbegrenzte Nutzung bestimmter Apps –, gestrichen, können sich Anbieter nicht hinter der behördlichen Anordnung verstecken, um Kunden in den Verträgen zu halten.
Das Urteil zementiert so den Grundsatz, dass das unternehmerische Risiko einer rechtswidrigen Tarifgestaltung nicht auf die Endkunden abgewälzt werden darf. Für die Branche heißt das: Bei künftigen Anpassungen an die Netzneutralität dürfte mit einer Kündigungswelle zu rechnen sein, sofern die Ersatzangebote für die Nutzer nicht attraktiv sind.
(mho)
Künstliche Intelligenz
Metas KI-Beschleuniger sollen 2027 Nvidia & Co. überholen
Der KI-Beschleuniger MTIA 300 läuft bereits produktiv in Meta-Rechenzentren; jetzt stellt Meta auch MTIA 400 vor, der die Labortests abgeschlossen hat und kurz vor dem Feldeinsatz steht. Das ist noch nicht alles: Bereits 2027 will Meta zwei weitere Generationen in seine Rechenzentren bringen und in manchen Anwendungsfällen KI-Beschleuniger etwa von AMD und Nvidia abhängen.
Weiterlesen nach der Anzeige
MTIA steht zwar für „Meta Training and Inference Accelerator“, allerdings will sich Meta laut Ankündigung künftig auf Inferenz fokussieren. Dabei führen die Chips bereits trainierte KI-Modelle aus, etwa um Chatanfragen von Nutzern zu beantworten. Meta nennt Inferenz für generative KI als wichtigstes Einsatzgebiet seiner Chips. MTIA 400 soll der letzte „allgemeine“ Beschleuniger ohne diesen Fokus darstellen.
Chipletifizierung mit RISC-V
Der MTIA 400 besteht aus insgesamt fünf Chiplets plus vier Speicherstapeln vom Typ High-Bandwidth Memory (HBM; die Generation nennt Meta nicht konkret). In den zwei größten Chiplets sitzen die Rechenwerke. Ein sogenanntes Processing Element (PE) setzt auf zwei RISC-V-Kerne zur Verwaltung. Sie führen Code aus und lagern bestimmte Aufgaben über einen Command-Prozessor an spezialisierte Schaltkreise aus, können über ihre Vektoreinheiten aber auch selbst SIMD-artig (Single-Instruction-Multiple-Data) rechnen.

MTIA 300
Meta
)
Dazu gesellen sich Matrix-Einheiten (Dot Product Engines), Reduction Engines für die Akkumulationsrechnungen und Kommunikation mit anderen PEs, sowie DMA Engines (Direct Memory Access) für Datenbewegungen. Jede PE hat lokalen Cache, zudem teilen sich alle PEs einen gemeinsamen SRAM-Cache. In diesen Compute-Chiplets sitzen zudem die Speicher-Controller für das HBM.
In zwei weiteren Chiplets sitzen Netzwerk-Controller für insgesamt zwölf 800-Gbit/s-Verbindungen, über die Meta bis zu 72 KI-Beschleuniger aneinanderkoppelt. Ein System-on-Chip-Die enthält unter anderem PCI-Express-Controller und einen übergeordneten Control Core Processor (CCP) aus mehreren RISC-V-Kernen zur Ansteuerung des gesamten KI-Beschleunigers.
Ein MTIA 400 nimmt 1200 Watt auf, kommt mit 288 GByte HBM und schafft 12 Billiarden vierbittige Gleitkomma-Operationen pro Sekunde (12 FP4-Petaflops). Metas MX4-Angabe bezieht sich auf die sogenannten Microscaling Formats, die das Open Compute Project (OCP) aufbauend auf FP4 spezifiziert.
Weiterlesen nach der Anzeige

Spezifikationen der Meta-KI-Beschleuniger.
(Bild: Meta)
MTIA 450 und 500 gehen auf die 2000 Watt zu
Der MTIA 450 verwendet überarbeitete Compute-Chiplets und schnelleres HBM. Die Verdoppelung der Übertragungsrate auf 18,4 TByte/s bei gleichbleibender Kapazität von 288 GByte spricht für eine neue Generation, womöglich HBM4.
Meta will hier vor allem die FP4-Geschwindigkeit steigern. Die Rede ist von 21 Petaflops, ein Plus von 75 Prozent. Die elektrische Leistungsaufnahme steigt um 17 Prozent auf 1400 Watt. Ab Anfang 2027 soll der MTIA 450 einsatzbereit sein.
Später im Jahr 2027 folgt der MTIA 500. Meta visiert ein Performance-Plus von über 40 Prozent an. Die Compute-Chiplets sind ab da vier- statt zweigeteilt. Zudem steigt die Speicherkapazität auf 384 bis 512 GByte; die Übertragungsrate auf 27,6 TByte/s. Meta visiert dafür ein Energiebudget von 1700 Watt an.

Ein kompletter Server mit 72 KI-Beschleunigern von Meta.
(Bild: Meta)
Kürzere Entwicklungszeiten
Mit dem Chiplet-Ansatz will Meta gezielt die Entwicklung neuer KI-Beschleuniger verkürzen. Auch die restliche Hardware drumherum ist auf schnelle Wechsel ausgelegt: Alle vier Generationen sollen in denselben Servern laufen. So möchte Meta den schnellen Fortschritten in der KI-Entwicklung entgegenkommen. KI-Beschleuniger anderer Firmen will der Konzern trotzdem weiterhin einsetzen.
Broadcom hilft Meta bei den Designs, wie auch vielen anderen Hyperscalern bei ihren KI-Beschleunigern. Zu den Strukturbreiten äußert sich Meta nicht; 2- oder 3-Nanometer-Fertigungstechnik von TSMC erscheint allerdings logisch.
(mma)
Künstliche Intelligenz
Marktforschung: YouTube löst Disney als weltgrößten Medienkonzern ab
YouTube löst laut einer Analyse von MoffettNathanson nun Disney als weltgrößten Medienkonzern ab, zumindest gemessen an dem jährlichen Umsatz. YouTube hat 2025 demnach einen geschätzten Jahresumsatz von 62 Milliarden US-Dollar verzeichnet, wie The Hollywood Reporter unter Berufung auf das Finanzforschungsunternehmen berichtet. The Walt Disney Company habe hingegen nur 60,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt, die eigenen Parks und Resorts nicht eingerechnet.
Weiterlesen nach der Anzeige
Über 40 Milliarden US-Dollar hat YouTube demnach allein durch Werbeeinnahmen generiert. Die restlichen Einnahmen seien auf die Dienste YouTube Premium, YouTube Music, YouTube TV und das Sportangebot NFL Sunday Ticket zurückzuführen, erklärt The Hollywood Reporter weiter. Wäre YouTube ein eigenes Unternehmen, hätte es jetzt einen Wert von 500 bis 560 Milliarden US-Dollar. Im vergangenen Jahr hätte MoffettNathanson YouTubes Wert noch auf 475 bis 550 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Bereits im Februar dieses Jahres hatte Alphabet – die Mutterfirma der Videoplattform – bekannt gegeben, dass YouTubes Jahresumsatz 2025 60 Milliarden US-Dollar überstiegen hätte, ohne jedoch eine genauere Zahl zu nennen.
Besonders auf dem Fernseher beliebt
Um den Umsatz durch Werbung weiter zu erhöhen, hatte Google seine Werbekundinnen und -kunden zudem kürzlich darüber informiert, dass in der YouTube-App auf Fernsehgeräten künftig 30-sekündige, nicht überspringbare Werbespots laufen sollen. In den USA wird YouTube auf keinem anderen Gerät so häufig konsumiert wie auf dem Fernseher.
(mho)
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Social Mediavor 1 WocheCommunity Management und Zielgruppen-Analyse: Die besten Insights aus Blog und Podcast
-
Social Mediavor 4 WochenCommunity Management zwischen Reichweite und Verantwortung
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Wochen
Top 10: Die beste kabellose Überwachungskamera im Test – Akku, WLAN, LTE & Solar
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenDigital Health: „Den meisten ist nicht klar, wie existenziell IT‑Sicherheit ist“
-
Social Mediavor 3 MonatenDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
UX/UI & Webdesignvor 1 MonatEindrucksvolle neue Identity für White Ribbon › PAGE online
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenEMEC vereint Gezeitenkraft, Batteriespeicher und H₂-Produktion in einer Anlage
