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Google Ads Hack: Wie unseriöse Anbieter im Web ungehindert Opfer fischen können


Der Anrufer zeigte bereits leichte Anflüge von Panik. Am 20. November meldete sich ein Mitarbeiter der Geschäftsleitung des Music Store Professional aus Köln in der c’t-Redaktion. Er berichtete, dass der Account der Firma bei Google Ads bereits vor einem Monat gehackt worden sei. Doch der IT-Konzern, der in Deutschland mit fast der Hälfte der Online-Umsätze den Werbemarkt beherrscht, hatte die Umtriebe der Unbefugten noch immer nicht wirksam abgestellt.

Der Inhaber selbst, die Music Store GmbH aus Köln, europaweit zweitgrößter Online-Händler für Musikinstrumente und Zubehör, habe nun keinen Zugriff auf seine eigenen Werbekampagnen mehr. Dafür würden dubiose Geschäftemacher den Account zur Werbung für illegales Glückspiel oder schlüpfrige Angebote nutzen; womöglich werde auch für betrügerische Fake-Shops geworben, man habe da keinen rechten Überblick mehr.

Für den Music-Store war das Ganze aber vor allem deshalb so dramatisch, weil er etwa 40 Prozent seiner Umsätze über Werbekampagnen im Netz via Google Ads erziele, und nun mangels Zugriff auf das Konto keine Kampagnen starten könne, wie der Anrufer schilderte. Zudem würden die Unbefugten den eingeräumten Kreditrahmen des Ads-Account überreizen, sodass eine automatische Sperrung des Google-Kontos drohe. Mitten im Vorweihnachtsgeschäft, kurz vor den saisonalen Kampagnen zur „Cyber Week“ und dem „Black Friday“, bahnte sich für den Einzelhändler eine Katastrophe an.


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Fußball-WM 2026: YouTube und FIFA vereinbaren Kooperation


Die Videoplattform YouTube und der Fußball-Weltverband FIFA haben eine strategische Zusammenarbeit für die anstehende Fußball-Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko geschlossen. Mit der am Dienstag verkündeten Vereinbarung wird YouTube zu einer „bevorzugten Plattform“ des Turniers. Offizielle Medienpartner und YouTuber erhalten damit nach Vorstellung der FIFA mehr Möglichkeiten und Formate, das Turniergeschehen zu präsentieren.

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„Sie können u. a. ausführliche Zusammenfassungen, Hintergrundberichte, Shorts und Video-on-Demand-Inhalte veröffentlichen, um das Publikum auf YouTube zu begeistern und so die Reichweite und die Beteiligung insgesamt zu erhöhen“, heißt es in einer Pressemitteilung der FIFA. Erstmals in der WM-Geschichte erhalten Medienpartner die Möglichkeit, die ersten zehn Minuten jedes Spiels auf ihrem YouTube-Kanal live zu zeigen, so die FIFA weiter.

Ausgewählte Partien dürfen auch in voller Länge gezeigt werden. Darüber hinaus öffnet die FIFA ihr digitales Archiv und zeigt auf dem YouTube-Kanal der FIFA Aufzeichnungen früherer WM-Spiele in voller Länge sowie „viele weitere legendäre Momente der Sportgeschichte“, wie es heißt.

FIFA und YouTube wollen, so die Ankündigung, zudem einer Gruppe von YouTube-Redakteuren aus aller Welt einen „beispiellosen Zugang zur Fußball-Weltmeisterschaft“ bieten. Der Weltverband erhofft sich von „dieser einzigartigen, frischen Perspektive mit persönlichen Geschichten, taktischen Analysen und Blicken hinter die Kulissen“ eine lebendigere Berichterstattung, die neue Zielgruppen rund um den Globus ansprechen soll.

Für deutsche Fußballanhänger bringt die Kooperation möglicherweise einige Veränderungen mit sich. Nach bisheriger Planung will der Rechteinhaber Telekom auf seiner Plattform MagentaTV alle 104 Turnierspiele live übertragen. Überdies haben die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF Sublizenzen erworben. Sie dürfen 60 Spiele im frei empfangbaren Fernsehen zeigen, darunter alle Partien der deutschen Nationalmannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Finale.

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Nach Informationen von Branchenkennern laufen aktuell Gespräche mit den deutschen Lizenznehmern, um zwischen 15 und 30 WM-Spiele live auf YouTube zu übertragen, wie die Nachrichtenagentur dpa meldet. Um welche Begegnungen es sich dabei handeln soll, stehe bislang aber nicht fest.


(akn)



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Nikon Z5II, Z6III und ZR – Qualitätsmängel in Bauteilen erfordern Reparatur


Nikon gibt Qualitätsmängel bei der Produktion der drei Kameras Z5II, Z6III und ZR zu. Der Kamerahersteller erklärt auf seiner Support-Website, dass einige Bauteile nicht den eigenen Qualitätsstandards entsprächen. Diese könnten die Kamera unbrauchbar machen. Um welche Teile es sich handelt, teilte Nikon nicht mit.

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Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

Das Titelbild der Ausgabe 01 2026 des Foto-Magazins c't Fotografie

(Bild: 

heise

)

Nicht alle produzierten Modelle sind jedoch betroffen. So dürfen Nutzer einer Z6III, die diese innerhalb Europas erworben haben, schon einmal aufatmen. Nach Angaben von Nikon sind diese Kameras technisch intakt. Alle anderen Käufer können anhand der Seriennummer ihrer Kamera prüfen, ob sie ihr Modell von Nikon reparieren lassen müssen. Die Kosten für Reparatur und Versand trägt das Unternehmen. Anfragen dafür nimmt Nikon ab dem 26. März 2026 entgegen. Wer weitere Informationen benötigt, soll sich an das nächste von Nikon lizenzierte Servicecenter wenden – am besten nimmt man die betroffene Kamera gleich mit.

Es ist nicht das erste Mal, dass Nikon Ärger mit fehlerhaften Bauteilen hat. 2023 wurde die Z8 gleich zweimal zurückgerufen, da zuerst die Verriegelung der Objektive nicht korrekt funktionierte und später die Ösen für den Kameragurt einfach ausbrachen. Ob Nikon weiterhin das Vertrauen seiner Kunden behält, bleibt nach den neuerlichen Problemen abzuwarten.

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(cbr)



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Nvidia attackiert mit dem ARM-Serverprozessor Vera auch AMD und Intel


Nvidias ARM-Serverprozessor „Vera“ mit selbst entwickelten ARM-Kernen soll in den Revieren von AMD Epyc und Intel Xeon räubern. Denn Nvidia kombiniert Vera nicht nur mit dem KI-Beschleuniger „Rubin“, sondern baut auch reine CPU-Systeme damit.

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Auf der Hausmesse GTC hat Nvidia für das zweite Halbjahr 2026 auch ein „Vera CPU Rack“ angekündigt. In die wassergekühlte Ausführung passen Einschübe mit insgesamt 256 Vera-Prozessoren, die jeweils 88 Kerne haben. Insgesamt laufen in einem Rack dann 22.528 CPU-Kerne mit 45.056 Threads. Denn jeder der zu ARMv9.2 kompatiblen „Olympus“-Kerne verarbeitet zwei Threads gleichzeitig.

Wenn es um die reine Anzahl von CPU-Kernen pro Rack geht, bieten AMD und Intel mehr. Beispielsweise Supermicro verkauft „Twin“-Server, die pro Höheneinheit (HE) zwei einzelne Server mit je zwei CPU-Fassungen enthalten. Damit lassen sich auf 40 HE insgesamt 160 physische Prozessoren unterbringen. In den wassergekühlten Versionen darf jeder bis zu 500 Watt verheizen, also 75 kW reine CPU-Leistungsaufnahme pro Rack.

Bestückt mit 160 AMD Epyc 9965 mit je 192 Zen-5c-Kernen ergibt diese Konfiguration 30.720 CPU-Kerne und 61.440 Threads pro Rack. Schon mit dem 144-Kerner Intel Xeon 6780E wären 23.040 Kerne möglich, allerdings ohne Simultaneous Multithreading, weil das Intels E-Kerne nicht beherrschen. Dafür kommt der Xeon 6780E mit 330 Watt aus, die Version 6766E sogar mit 250 Watt. Vorzugskunden bekommen von Intel auch einen Xeon 6 mit bis zu 288 E-Kernen, also bis zu 46.080 pro Rack.


Modul mit zwei Nvidia-Vera-Prozessoren und je acht SOCAMM2

Modul mit zwei Nvidia-Vera-Prozessoren und je acht SOCAMM2

Modul mit zwei Nvidia-Vera-Prozessoren und je acht SOCAMM2.

(Bild: Nvidia)

Nvidia führt mehrere Vorteile von Vera im Vergleich zur Konkurrenz ins Feld und hat auch bereits Kunden: Unter anderem Meta will Vera einsetzen, aber auch Alibaba, Cloudflare, Nebius und Oracle Cloud Infrastructure (OCI).

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Nvidia verspricht besonders hohe Effizienz der ARM-Kerne. Außerdem bindet Vera keine Registered DIMMs mit DDR5-SDRAM an, sondern acht SOCAMM2-Module mit sparsamerem LPDDR5X-Speicher. Damit erzielt jede Vera-CPU eine Datentransferrate von rund 1,2 TByte/s und steuert bis zu 1,5 TByte Arbeitsspeicher an.

Vera gehört auch zu den ersten Prozessoren, die PCI Express 6.0 beherrschen. In der zweiten Jahreshälfte soll das allerdings auch bei AMD Venice kommen.


Aufbau der Nvidia-CPU Vera mit 88 ARMv9.2-Kernen

Aufbau der Nvidia-CPU Vera mit 88 ARMv9.2-Kernen

Aufbau der Nvidia-CPU Vera mit 88 ARMv9.2-Kernen.

(Bild: Nvidia)

Ohne bisher konkrete Benchmark-Ergebnisse zu veröffentlichen, verspricht Nvidia eine besonders hohe Singlethreading-Performance für die einzelnen Olympus-Kerne. Das soll für bestimmte Rechenaufgaben von KI-Workflows Vorteile bringen.

Auch Simultaneous Multithreading (SMT) setzen die Olympus-Kerne anders um als die x86-Kerne von AMD oder Intel. Nvidia spricht von Spatial Multithreading. Das soll die konkurrierenden Threads stärker voneinander isolieren und die Performance soll weniger stark schwanken als bei anderen SMT-Umsetzungen.

Nvidia kombiniert die Vera-Prozessoren in den eigenen Servern mit eigenen ConnectX-Netzwerkadaptern oder SmartNICs vom Typ BlueField-4. Dadurch lassen sich die Vera-Racks leicht mit KI-Beschleunigern von Nvidia kombinieren, für die Nvidia auch die Switches verkauft.

Auch andere Hersteller wollen Vera-Server verkaufen, etwa Dell, HPE, Lenovo und Supermicro. Sie verwenden das modulare System Nvidia MGX. Es sind auch luftgekühlte Vera-Server und welche mit nur einem Prozessor (Single Socket) geplant.


(ciw)



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