Apps & Mobile Entwicklung
Google Chrome: Schwachstelle ermöglicht Diebstahl sensibler Daten

Google hat in seinem Browser Chrome eine Schwachstelle mit hohem Gefahrenpotenzial geschlossen, über die Angreifer durch das Einschleusen schadhaften Codes sensible Daten abgreifen und im schlimmsten Fall sogar das System übernehmen können. Google rät daher, das nun veröffentlichte Update schnellstmöglich einzuspielen.
Bereinigte Version steht bereit
Laut den von Google erneut äußerst knapp gehaltenen Informationen handelt es sich bei der gefundenen Schwachstelle um eine unangemessene Implementierung in der Komponente Background-Fetch. Diese erlaubt es Websites, große Dateien wie Filme oder Spiele-Updates selbst dann im Hintergrund herunterzuladen, wenn der Nutzer den Tab schließt oder der Browser neu gestartet wird. Über manipulierte Seiten können Angreifer auf diesem Weg vergleichsweise leicht schadhaften Code auf den Rechner des Nutzers bringen.
Ansonsten gestaltet Google wie gewohnt die Informationslage sehr dünn, zum einen, um Anwendern genügend Zeit für das Einspielen des Updates zu verschaffen, und zum anderen, um Angreifern nicht noch zusätzliche Details für ihre Aktionen zu liefern.
Google hat bereits reagiert und mit Chrome 144.0.7559.109/.110 für Windows und macOS sowie 144.0.7559.109 für Linux korrigierte Versionen der Anwendung veröffentlicht. Android-Nutzer greifen hingegen zur Version 144.0.7559.109, während bereinigte Versionen für iOS und für auf Chromium basierende Browser wie Microsofts Edge erfahrungsgemäß in den kommenden Tagen folgen sollten.
Ab sofort erhältlich
Desktop-Nutzer können das Installieren der neuen Version über die Update-Funktion des Browsers anstoßen. Alternativ lässt sich die neue Chrome-Version auch wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen. Android-Nutzer finden die neue Version hingegen im Play Store von Google.
Downloads
-
2,9 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 144.0.7559.109/.110 Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
Apps & Mobile Entwicklung
Diese legendäre Fantasy-Welt kommt zu Netflix » nextpit
Seit Jahrzehnten begleitet Euch eine Fantasy-Welt durch Konsolen, Generationen und Legenden. Nun macht sie den Sprung auf die große Leinwand – und danach direkt ins Streaming. Ein Deal verändert gerade still und leise die Popkultur.
Manche Stoffe gelten als unverfilmbar. Zu groß, zu heilig, zu sehr im Herzen der Fans verankert. Und doch passiert es manchmal. Nach fast 40 Jahren wird The Legend of Zelda endlich als Live-Action-Film Realität und Netflix steht schon bereit, um Euch danach die Tür nach Hyrule zu öffnen.
Ein Deal, der mehr als nur einen Film bedeutet
Netflix hat sich die Streaming-Rechte für den kommenden Zelda-Kinofilm gesichert. Möglich macht das ein neuer Mega-Deal mit Sony Pictures, der weit über einen einzelnen Titel hinausgeht. Für Euch heißt das: Nach dem Kinostart wird eines der größten Fantasy-Projekte der kommenden Jahre direkt im Netflix-Katalog landen, auch in Deutschland. Wann genau, steht noch nicht fest. Klar ist aber: Netflix positioniert sich damit als feste Anlaufstelle für große Kinoadaptionen, die normalerweise lange zwischen Leinwand und Heimkino pendeln.
Warum Zelda so lange auf sich warten ließ
Das erste Zelda-Spiel erschien 1986. Seitdem sind über 30 Titel erschienen, Generationen sind mit Link, Hyrule und dem Master-Schwert aufgewachsen. Eine Realverfilmung? Immer wieder angekündigt, nie umgesetzt. Der Grund liegt auf der Hand: Diese Welt lebt von Atmosphäre, Symbolik und einer sehr eigenen Erzählweise. Ein falscher Ton und der Zauber verpufft. Dass Nintendo den Stoff nun freigibt, zeigt, wie sorgfältig dieses Projekt ausgewählt wurde. Nichts daran wirkt wie ein Schnellschuss.
Ich bin damit einverstanden, dass externer Inhalt geladen wird. Personenbezogene Daten werden womöglich an Drittplattformen übermittelt. Nähere Informationen enthält die Datenschutzerklärung.
Kino zuerst, Netflix danach
Der US-Kinostart ist für den 7. Mai 2027 angesetzt. Erst danach wandert der Film ins Streaming. Netflix hat sich die Rechte für mehrere Regionen gesichert, darunter die USA, Deutschland und Südostasien. Spannend: Der Deal umfasst auch andere große Sony-Titel. Zelda ist also Teil einer größeren Strategie, bei der Netflix sein Blockbuster-Portfolio gezielt ausbaut. Für Euch bedeutet das langfristig kürzere Wege von der Kinokarte zur Couch.
Wer hinter der Kamera Hyrule zum Leben erweckt
Regie führt Wes Ball, bekannt für visuell ambitionierte Stoffe. Gedreht wird in Neuseeland – nicht zufällig dort, wo einst schon Mittelerde entstand. Das Drehbuch stammt von erfahrenen Genre-Autoren, und besonders wichtig: Nintendo ist aktiv eingebunden. Serien- und Spiele-Schöpfer Shigeru Miyamoto wirkt als Produzent mit. Für Fans ist das ein beruhigendes Signal. Hier passt jemand auf, der diese Welt besser kennt als jeder andere.
Was Euch inhaltlich erwartet – und was nicht
Offizielle Story-Details gibt es noch nicht. Wer die Spiele kennt, kann aber ahnen, wohin die Reise geht: Hyrule, das Master-Schwert, die Triforce und natürlich Ganon(dorf). Was Ihr nicht erwarten solltet, ist eine Eins-zu-eins-Verfilmung eines einzelnen Spiels. Vielmehr deutet alles auf ein eigenständiges Fantasy-Abenteuer hin, das bekannte Motive neu zusammensetzt – so, dass es auch für Kino-Publikum funktioniert.
Warum Netflix hier genau zur richtigen Zeit zuschlägt
Videospielverfilmungen erleben gerade eine kleine Renaissance. Doch Zelda spielt in einer eigenen Liga. Diese Welt braucht Zeit, Budget und Respekt vor der Vorlage. Dass Netflix sich früh positioniert, zeigt Weitblick. Für Euch heißt das: Nach dem Kinobesuch ist das Abenteuer nicht vorbei. Es wartet bereits im Streaming – bereit, jederzeit wieder betreten zu werden. Nach 40 Jahren ist Hyrule endlich angekommen.
Apps & Mobile Entwicklung
Klage stellt Verschlüsselung in Frage
Die Illusion der totalen Privatsphäre auf WhatsApp könnte zerschlagen werden. Laut einer neuen Sammelklage haben Informanten aufgedeckt, dass Meta die Macht hat, eure Nachrichten zu entschlüsseln und zu lesen – ungeachtet ihrer strengen End-to-End-Sicherheitsansprüche.
Sind eure WhatsApp-Chats wirklich sicher und privat? Das ist die Frage, die sich viele stellen, wenn man bedenkt, wie Meta mit Nutzerdaten umgeht. Jetzt behauptet eine globale Gruppe, dass der Social-Media-Riese Zugang zu privaten Nachrichten hat, trotz des Ende-zu-Ende-Verschlüsselungsprotokolls. Die Gruppe bittet das Gericht, die Klage als Sammelklage zuzulassen, was ihr im Falle einer Genehmigung weitaus mehr Wirkung verleihen könnte.
Seit Jahren bewirbt Meta die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) auf WhatsApp als wichtiges Merkmal der Messaging-App. Technisch gesehen sollte dies Meta daran hindern, Nachrichten einzusehen, da die zur Entschlüsselung benötigten Schlüssel nur auf den Geräten der Nutzer gespeichert sind.
Die neue Klage behauptet jedoch etwas anderes. Sie wurde am Freitag von einer internationalen Gruppe beim US-Bezirksgericht in San Francisco eingereicht, wie Bloomberg zuerst berichtet. Darüber hinaus wird der Fall von Klägern aus Ländern wie Australien, Brasilien und Mexiko vertreten.
Klage behauptet, Mitarbeiter hätten Zugang zu Ihren Chats
In der Klage wird behauptet, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp irreführend ist und dass Meta entgegen seiner Behauptungen Zugriff auf Nutzerdaten, einschließlich Nachrichten, hat. Als Quellen werden eine nicht näher bezeichnete Anzahl von „Whistleblowern“ des Unternehmens angeführt.
Dem Antrag zufolge können Meta- und WhatsApp-Mitarbeiter beim technischen Team Zugang beantragen, um die Nachrichten eines Nutzers einzusehen. Sobald der Zugang gewährt wurde, können die Mitarbeiter den gesamten Chatverlauf lesen, der mit einer eindeutigen Benutzer-ID verknüpft ist, einschließlich der Nachrichten, die bis zur Erstellung des Kontos zurückreichen, und sogar derjenigen, von denen angenommen wird, dass sie gelöscht wurden.
Besonders besorgniserregend ist das angeblich laxe Genehmigungsverfahren. In der Klageschrift heißt es, dass das Meta-Engineering-Team den Zugriff oft ohne jegliche Prüfung gewährt, was es den Mitarbeitern leicht macht, eine Genehmigung zu beantragen und zu erhalten.
Es wurden keine technischen Details genannt, wie dies angesichts des Verschlüsselungsprotokolls von WhatsApp möglich sein könnte. Meta hat daraufhin die Vorwürfe zurückgewiesen und die Klage als „leichtfertig“ bezeichnet.
In einer separaten Erklärung an Medien sagte Meta: „Jede Behauptung, dass die WhatsApp-Nachrichten nicht verschlüsselt sind, ist kategorisch falsch und absurd.“ Das Unternehmen betonte auch, dass es sich auf das Signal-Protokoll verlässt, das seit über einem Jahrzehnt im Einsatz ist.
Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch unklar, wie der Rechtsstreit weitergehen wird. Klar ist jedoch, dass der Fall Millionen von Nutzern betreffen könnte, wenn die Kläger Erfolg haben, insbesondere wenn das Gericht ihn als Sammelklage anerkennt.
Was denkt ihr? Glaubt ihr, dass eure WhatsApp-Nachrichten wirklich privat sind? Teilt uns eure Meinung in den Kommentaren mit.
Apps & Mobile Entwicklung
Integrierte GPUs: AMD soll an RDNA 3.5 bis mindestens 2028 festhalten
Sofern eine publizierte Roadmap Recht behält, wird AMD bei den integrierten Grafiklösungen an der RDNA-3.5-Architektur noch mindestens bis 2028 festhalten. Das soll zumindest für Mainstream-Produkte gelten. Premium-Produkte wie die Halo-Serie, sollen RDNA 5 erhalten.
Roadmap für iGPUs von AMD und Intel
Auf die von einem für Leaks bekannten User des chinesischen Microblogging-Dienstes Weibo veröffentlichte Roadmap wurde auf X hingewiesen. Demnach soll bei den integrierten Grafiklösungen von AMD-Prozessoren, den iGPUs, RDNA 3.5 noch bis 2028 und eventuell sogar darüber hinaus Verwendung finden. Die Informationen sind aber mit Vorsicht zu genießen, denn die genaue Herkunft der Roadmap ist nicht bekannt.
Zuerst wurde RDNA 3.5 bei der APU-Familie Strix Point mit der Produktserie Ryzen AI 300 Mitte 2024 eingeführt. Auch beim Nachfolger Gorgon Point ist in diesem Jahr die gleiche Architektur gesichert, denn im Grunde handelt es sich lediglich um eine Umbenennung in Ryzen AI 400. Sollte die Roadmap zutreffen, dann wäre auch für deren Nachfolger Medusa Point RDNA 3.5 zu erwarten.
RDNA 5 für Erben von Strix Halo erwartet
Das heißt aber nicht, dass es gar kein RDNA 5 bei den integrierten GPUs geben wird, erklärt zumindest der Insider Kepler. Laut diesem soll es RDNA 3.5 weiterhin für jene Märkte geben, die nach keiner starken iGPU verlangen, wie etwa Office-Notebooks oder Laptops, die ohnehin eine dedizierte GPU besitzen.
Das Segment der „Premium iGPU“, das AMD erstmals mit Strix Halo alias Ryzen AI Max 300 bedient hat, soll hingegen in absehbarer Zeit auch die neue Architektur RDNA 5 erhalten. Kepler nennt hier aber keinen Zeitraum. Aktuelle Gerüchte besagen, dass AMD mit Gorgon Halo ein Refresh von Strix Halo plant, das aber voraussichtlich weiterhin auf der 40 CU starken RDNA-3.5-GPU basiert.
Bei Intel kommt bald Nvidia zum Einsatz
Bei Intel beginnt jetzt die Ära der Xe3-iGPUs, die in den Notebook-Prozessoren der Familie Panther Lake alias Core Ultra 300 Verwendung finden. Für 2027 sieht die Roadmap Xe3P vor, was eine optimierte Version der Xe3-Architektur bedeuten kann. Der Name ist zumindest schon offiziell bekannt.
Für 2028 und danach stehen dann sowohl eine neue Xe-Architektur als auch eine integrierte Lösung von Nvidia auf dem Plan. Im Zuge einer Investition von 5 Milliarden US-Dollar in Intel, begann eine neue Partnerschaft, die auch bedeutet, dass Intel von Nvidia künftig mit GPU-Chiplets versorgt wird. Ein Intel-Prozessor mit Nvidia-iGPU käme also nicht allzu überraschend.
Ob es dann noch parallel eine „Xe4“-Architektur von Intel für die iGPUs braucht, bleibt abzuwarten. Zumindest für Rechenzentren ist Xe4 aber ein Thema, denn eine „Data Center GPU Xe4“ war im Dezember in einer Lieferliste aufgetaucht.
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommandozeile adé: Praktische, grafische Git-Verwaltung für den Mac
-
Künstliche Intelligenzvor 4 WochenSchnelles Boot statt Bus und Bahn: Was sich von London und New York lernen lässt
-
Entwicklung & Codevor 2 MonatenKommentar: Anthropic verschenkt MCP – mit fragwürdigen Hintertüren
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenFast 5 GB pro mm²: Sandisk und Kioxia kommen mit höchster Bitdichte zum ISSCC
-
Apps & Mobile Entwicklungvor 2 MonatenHuawei Mate 80 Pro Max: Tandem-OLED mit 8.000 cd/m² für das Flaggschiff-Smartphone
-
Social Mediavor 1 MonatDie meistgehörten Gastfolgen 2025 im Feed & Fudder Podcast – Social Media, Recruiting und Karriere-Insights
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenWeiter billig Tanken und Heizen: Koalition will CO₂-Preis für 2027 nicht erhöhen
-
Datenschutz & Sicherheitvor 2 MonatenSyncthing‑Fork unter fremder Kontrolle? Community schluckt das nicht
