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GPT-5.6 ab morgen endlich weltweit verfügbar


Die heiß ersehnte Modellreihe GPT-5.6 von OpenAI wird endlich umfassend ausgerollt. Die US-Regierung gab wohl grünes Licht. Davon profitiert auch der Agent Codex.

Lange mussten die User auf OpenAIs neues Modell GPT-5.6 warten. Dann endlich, nach einer ersten Fristverschiebung, kam Ende Juni der Startschuss und die AI-Branche durfte sich sogar über eine ganz neue Modellreihe freuen: GPT-5.6 mit Sol, Terra und Luna. Doch dann folgte die Ernüchterung. Zunächst wurde GPT-5.6 nur für ausgewählte vertrauenswürdige Personen ausgerollt. Jetzt aber ist es so weit: Für Donnerstag, den 9. Juli, hat OpenAI offiziell den globalen Roll-out von Sol, Terra und Luna angekündigt. Die Modelle sollen dann in der Preview verfügbar sein.


GPT-5.6 ist da
– doch OpenAI, Anthropic und Google stehen vor großen Herausforderungen

KI Apps auf einem Smartphone
© Solen Feyissa – Unsplash

US-Regierung nimmt Einfluss auf KI-Modellveröffentlichungen

In der neuen GPT-5.6-Reihe gilt GPT‑5.6 Sol als Flaggschiffmodell und ist das bisher leistungsstärkste Modell von OpenAI überhaupt. Und es erhält den „bisher robustesten Sicherheitsstack“ aller Modelle. GPT-5.6 soll schrittweise in ChatGPT, Codex und der API für mehr und mehr Nutzer:innen eingesetzt werden. Erste Developer haben GPT-5.6 Sol schon im Codex Interface entdeckt. Für den populären Coding Agent Codex hat OpenAIs Thibault Sottiaux zudem die Integration des besonders leistungsfähigen GPT-5.6 Sol Ultra bestätigt.


OpenAI bestätigt:

GPT-5.6 Sol Ultra kommt zu Codex

OpenAI bestätigt: GPT-5.6 Sol Ultra kommt zu Codex
© OpenAI via Canva

Dass der umfassende Roll-out der verschiedenen Modellvarianten erst jetzt kommt, hängt mit einer Intervention der US-Regierung zusammen. Nach Informationen von Axios hat diese nun grünes Licht für den breiten Roll-out gegeben. Der fragmentierte Roll-out für zuerst nur ausgewählte Personen und Unternehmen ist das Produkt einer Abstimmung von OpenAI mit der US-Regierung, bei der eine freiwillige Sicherheitskontrolle neuer Modelle in enger Kooperation mit der Regierung umgesetzt wurde. Die US-Regierung um Donald Trump hat per Präsidialerlass eine freiwillige staatliche Kontrolle für KI-Anbieter:innen eingeführt, die de facto zu einem Prüfinstrument werden könnte, das bestimmte Gruppen aktiv von der Nutzung ausschließt. Die missliche Lage der KI-Unternehmen lässt sich an OpenAIs Text im Blog Post ablesen: 

„[…] We don’t believe this kind of government access process should become the long-term default. It keeps the best tools from users, developers, enterprises, cyber defenders, and global partners who need them. We are taking this short-term step because we believe it is the strongest path to broader availability in the coming weeks, while we work with the Administration to develop the cyber Executive Order framework and a repeatable process for future model releases.“

Einen Eingriff in die Bereitstellung von KI-Modellen hat die Regierung kürzlich auch bei Anthropic durchgesetzt. Inzwischen hat das US Department of Commerce Anthropic mitgeteilt, dass die Exportbeschränkungen für die neuen Modelle Claude Mythos 5 und Claude Fable 5 aufgehoben werden. Also kann das KI-Unternehmen diese endlich wieder weltweit bereitstellen.

Allerdings gibt es dabei Einschränkungen und Anthropic hat sich einer strengen Kontrolle durch die US-Regierung verschrieben. Anthropic erklärt, dass zum Beispiel neue Classifier ergänzt wurden, die Cybersecurity-Risiken erkennen und blockieren sollen. Die Restriktionen gegen die Modellreihe basierten auf der Erkenntnis, dass die Leistungsfähigkeit der KI-Modelle mit erheblichen Risiken einherging. Diese hatte Anthropic selbst betont, doch es kam womöglich schnell zu einem Jailbreak. Das soll künftig vermieden werden. Einige Routineanfragen an die KI sollen zunächst mit dem Modell Claude Opus 4.8 bedient werden und Anthropic erklärt:

[…] We’ll continue to refine these classifiers over the coming weeks to reduce false positives and better distinguish genuine misuse from legitimate requests.

Zusammen mit Microsoft, Google, Amazon und weiteren Partner:innen des Glasswing Projects – in dem Claude Mythos 5 erstmals eingesetzt wurde – hat Anthropic zudem mit dem Aufbau eines neuen Schutz-Frameworks begonnen. Diese Zugeständnisse an die Regierung könnten künftig auch andere Tech-Unternehmen bei der Bereitstellung von KI-Modellen betreffen.


Claude Fable 5 kommt zurück und Claude Sonnet 5 neu dazu

beigefarbener Hintergrund, eine Fünf aus Pflanzen davor
© Anthropic via Canva

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Promotion am Flughafen: Gate statt Kneipe: Jägermeister lockt Reisende mit Erlebnis-Store


Da führt kein Weg vorbei: Am Terminal 3 des Frankfurter Flughafens wird Jägermeister erlebbar

Vor dem Abflug einen kleinen Shot gefällig? Am Terminal 3 des Frankfurt Flughafens ist das gerade möglich: Jägermeister hat hier einen Pop-up-Store eröffnet, der Werbung, Erlebnis und Verkauf direkt am Gate verbindet.

Besondere Markenerlebnisse sind eine Spezialität von Jägermeister, sie gehören zur Strategie. Jetzt zeigt das Unternehmen aus dem niedersächsischen Wolfenbüttel ein neues Beispiel. Zu Hause und doch irgendwie in der Welt: Im Transitbereich des neuen Terminal 3 am Frankfurter Flughafen hat die Spirituosenmarke einen Pop-up-Store eröffnet, der klassische Außenwerbung mit direkter Konsumentenansprache verknüpft.

Das Konzept zielt auf Passagiere hinter Sicherheitskontrolle und Zoll ab und das ganz bewusst. Dort, wo die erste Anspannung der Reise üblicherweise nachlässt, wo die Schuhe wieder angezogen sind, das Laptop verstaut und der Boardingpass gescannt sind, beginnt der Urlaub. Bis zum Boarding bleibt ein wenig Zeit – und genau jetzt kann der entspannte Kontakt zur Marke stattfinden.

Auf dem Weg in Richtung Gate bekommen Fluggäste die Möglichkeit, einen Shot zu probieren, sich mit der Historie der deutschen Weltmarke zu befassen und natürlich Produkte und Fanartikel direkt zu kaufen.

Die Lage ist bewusst gewählt: Alle Passagiere durchlaufen diesen Bereich – ein Vorteil, den Jägermeister gezielt als Bühne für eine Inszenierung nutzt, die Werbung, Erlebnis und Handel miteinander verbindet.

Dass der Store überhaupt eingerichtet werden konnte, war nicht selbstverständlich. Es ist das Ergebnis der engen Abstimmung mehrerer Akteure am Flughafen: Beteiligt sind der Vermarkter Frankfurt Media, der die Werbeflächen und die genutzten Store-Nischen verantwortet, der Flughafenbetreiber Fraport sowie der Retailer Gebr. Heinemann, über dessen Kassensystem die Produkte vertrieben werden. Erst deren Zusammenspiel machte es möglich, dass das Projekt des Getränkeherstellers umgesetzt werden konnte.

Verantwortliche von Jägermeister, Frankfurt Media und Gebr. Heinemann stoßen auf die Eröffnung an

Von der grundsätzlichen Idee bis zur tatsächlichen Eröffnung verging dabei rund ein Jahr, wie Tobias Witte, Vice President Global Travel Retail bei Mast-Jägermeister erzählt. „Ein langer, und manchmal auch langwieriger Weg“, sagt er. Nicht zuletzt umfangreiche Sicherheitsrichtlinien mussten eingehalten werden, die auch Fragen wie beispielsweise die des Lichts betreffen: Grün ist eigentlich ein Symbol für Notausgänge. Am Ende dürfen zwischen den beiden Shop-Nischen nun trotzdem grüne, wegweisende Lichter leuchten – denn grün ist nun mal die Farbe von Jägermeister.

In einer Hälfte des Jägermeister-Pop-up-Stores wird die Marke auch digital erlebbar

Die Zweiteilung der Läden nutzt Jägermeister auch inhaltlich. Dort, wo sich der zentrale Marktplatz des Terminals in Richtung Gates verengt, liegen sich die zwei Nischen gegenüber, eine Art „Doppelinstallation“, durch die der Passagierstrom zieht. Auf der sogenannten „Jäger“-Seite geht der Blick nach vorn. Hier stehen aktuelle Inhalte und digitale Erweiterungen im Mittelpunkt. Besucher können sich unter anderem per KI-Technologie in ein Jägermeister-Video integrieren lassen.

Auf der gegenüberliegenden „Meister“-Seite wird die Geschichte der Marke inszeniert, die immerhin mehr als 90 Jahre alt und eng mit der Historie des deutschen Sportsponsorings verknüpft ist. Ausstellungsstücke aus dem Unternehmensarchiv sind ebenso zu sehen wie Motive der legendären Kampagne „Ich trinke Jägermeister, weil…“. Der Store versteht sich damit nicht nur als Verkaufsfläche, sondern auch als Experimentierfeld für neue Formen der Markeninteraktion.

Orangenlikör

Das ist die globale Markenkampagne für Jägermeister Orange

Ein Drink als Showstopper, der selbst die verrücktesten Partys in den Schatten stellt – das ist die zentrale Idee der neuen globalen Kampagne „Orange by Nature“ von Jägermeister und The Midnight Club, die die neue Produktvariante Jägermeister Orange vorstellen soll.

Aus Sicht des Unternehmens ist das Projekt Teil eines größeren Tests. Der klassische Duty-free-Shop mit den übliche,n temporären Promotionflächen habe in der Vergangenheit gut funktioniert, sagt Witte. Aber: „Wenn wir ein riesiges Flughafen-Billboard mit dem Konsumentenerlebnis in einem Store verbinden, ist das eine große Chance.“

Die Historie von Jägermeister wird in der zweiten Nische deutlich

Gleichzeitig spielt der Flughafen als Umfeld eine besondere Rolle. Mit rund 30 Millionen internationalen Passagieren pro Jahr bietet der Standort eine hohe Reichweite und ein vergleichsweise offenes Werbeumfeld insbesondere für Alkoholmarken. Hier dürfen sie noch auffallen und wollen das auch.

Der Pop-up-Store ist zunächst auf ein Jahr angelegt, danach wird sich zeigen, ob das „das Projekt auch als potenzielle Blaupause für andere internationale Flughäfen funktioniert“, so Witte.



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WhatsApp zeigt aktive Kontakte mit grünem Punkt


Ein grüner Punkt ersetzt den bisherigen Online-Hinweis auf WhatsApp. Zudem arbeitet die Messaging App an einem Contacts Hub für aktive Kontakte. Nutzer:innen sollen so schneller erkennen, welche Kontakte gerade erreichbar sind.

Laut WABetaInfo rollt WhatsApp in der aktuellen iOS-Beta (Version 26.26.10.72) einen neuen Online-Indikator für einige Testnutzer:innen aus. Statt des bisherigen „Online“-Hinweises unter dem Profilbild erscheint künftig ein kleiner grüner Punkt am Profilbild eines Kontakts. Er signalisiert, dass die Person WhatsApp gerade aktiv nutzt, und verschwindet wieder, sobald sie die Messaging App verlässt.

Screenshot der WhatsApp-iOS-Beta mit dem neuen grünen Online-Indikator. Im Kontaktprofil erscheint ein kleiner grüner Punkt am Profilbild, der zeigt, dass der Kontakt die Messaging App aktuell nutzt.
Der neue grüne Punkt kennzeichnet aktive Kontakte künftig direkt im Kontaktprofil von WhatsApp, © WABetaInfo

XChat startet auf Android:
Kann Elon Musk WhatsApp gefährlich werden?

X hat die Standalone App XChat nach dem iOS-Start auch für Android veröffentlicht. Die Messaging App bietet unter anderem Ende-zu-Ende-verschlüsselte Chats, Sprach- und Videoanrufe sowie den Versand großer Dateien und soll langfristig mit WhatsApp, Telegram und Signal konkurrieren.
© X via Canva

WhatsApp plant einen Contacts Hub für aktive Kontakte

Statt des bisherigen „Online“-Hinweises erscheint künftig ein kleiner grüner Punkt am Profilbild eines Kontakts. Er signalisiert auf einen Blick, dass die Person WhatsApp gerade aktiv nutzt, und erleichtert so die Einschätzung, ob sie vermutlich direkt erreichbar ist. Verlässt der Kontakt die App, verschwindet der Indikator sofort wieder und zeigt den Status damit in Echtzeit an.

Die Neuerung fällt zunächst allerdings nur an einer Stelle der App auf. Der grüne Punkt erscheint vorerst ausschließlich in der Chat-Info, die Nutzer:innen über einen Tipp auf den Kontaktnamen innerhalb einer Unterhaltung öffnen. In der Chat-Liste oder direkt im Chat-Fenster wird der Status derzeit noch nicht angezeigt. Laut WABetaInfo dürfte der Indikator künftig aber auch dort sowie im geplanten Contacts Hub erscheinen.

Denn der grüne Punkt ist womöglich nur ein Vorgeschmack auf eine größere Neuerung. Nach Informationen von WABetaInfo arbeitet WhatsApp derzeit an einem neuen Contacts Hub für Android und iOS. Dort sollen Nutzer:innen auf einen Blick sehen können, welche Kontakte gerade online sind oder zuletzt online waren. Statt einzelne Chats öffnen zu müssen, um die Verfügbarkeit zu prüfen, bündelt WhatsApp diese Informationen künftig an einer zentralen Stelle. Kontakte sollen sich im Contacts Hub unter anderem nach Namen oder Online-Status sortieren lassen.

Mock-up des geplanten WhatsApp Contacts Hub für Android. Die Übersicht zeigt aktuell online und zuletzt aktive Kontakte, eine Sortierung nach Online-Status oder Namen sowie Vorschläge zum Hinzufügen neuer Kontakte.
Der geplante Contacts Hub soll aktive und zuletzt online gewesene Kontakte künftig in einer zentralen Übersicht bündeln, © WABetaInfo

Bislang steht die Funktion nur einigen Betatester:innen auf iOS zur Verfügung. Wann sie für alle WhatsApp-Nutzer:innen verfügbar sein wird, hat das Unternehmen bislang nicht bekannt gegeben.

Der grüne Punkt ändert nichts an der Privatsphäre

Seit 2022 können Nutzer:innen selbst festlegen, wer ihren Online-Status sehen darf. Daran ändert auch der grüne Punkt nichts: Er erscheint nur bei Kontakten, die ihren Online-Status für andere freigegeben haben. Wer die eigenen Online- oder „Zuletzt online“-Informationen verborgen hat, bleibt auch mit dem neuen Indikator unsichtbar. Der grüne Punkt ersetzt damit lediglich den bisherigen textbasierten Online-Hinweis, ohne zusätzliche Informationen preiszugeben.


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HeimatTBWA-Kampagne: Lidl will mit Wigald Boning Biomärkten das Wasser abgraben


Lidl wirbt mit Wigald Boning

Wer auf Bioprodukte steht, erledigt seinen Wocheneinkauf in der Regel bei Alnatura, Denns oder Bio Company. Lidl will das ändern. Um den Fachmärkten die Kundschaft streitig zu machen, rückt der Discounter in der Kommunikation nun sein eigenes Bio-Sortiment in den Fokus. Dabei hilft mit Wigald Boning ein großer Name, der in der Werbung allerdings sehr klein daherkommt.

Dass nach Arnold Schwarzenegger, Ralf Moeller, Julian Nagelsmann und Andre Agassi nun auch Wigald Boning als Werbebotschafter für Lidl auftr

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