Digital Business & Startups
Großkonzern trotz Mega-Exit: Gero Decker verrät den Grund
Gero Decker hätte nach seinem Exit nie mehr arbeiten müssen. Trotzdem entschied er sich, bei SAP einzusteigen. Gründerszene verrät er den Grund.
Nach zehn Jahren vom Gründer zum Angestellten: Genau diesen Weg ist Gero Decker gegangen. Ein Jahrzehnt lang baute er sein Berliner Software-Startup Signavio auf. Dieses soll Unternehmen dabei helfen, die eigenen Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten. 2021 verkaufte er Signavio dann für 950 Millionen Euro an SAP. Doch statt sich zurückzuziehen, ging er zu SAP, um dort weiter im Bereich Process Intelligence zu arbeiten.
Wie es dazu kam und was er noch bei SAP vorhat, erzählt er Gründerszene im Gespräch auf der Dachterrasse des Delta-Campus.
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Großkonzern statt Bali-Urlaub
Für Decker sei der Verkauf von Signavio an SAP nicht der Endpunkt, sondern der nächste Schritt gewesen, sagt er zu Gründerszene. „SAP hat für mich gepasst, weil der Konzern die Bausteine hatte, mit denen sich ein neues Produkt weiterentwickeln ließ“, meint Decker. SAP hätte das geliefert, was er selbst, aber auch Signavio für die nächste Produktstufe gebraucht hätten.
Timing habe für ihn hier eine große Rolle gespielt. SAP habe mit einer neuen Strategie auf Business Process Intelligence gesetzt, sagt Decker im Interview. Das Unternehmen wollte wieder stärker zum Taktgeber bei Geschäftsprozessen werden. Genau dort lag auch Signavios Fokus.
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Der Moment nach dem Exit
Nach dem Verkauf, sagt Decker, sei der nächste Schritt dann die Integration von Sagnavio in den SAP-Kosmos gewesen. Sein Anspruch dabei: „Ich habe mir vorgenommen, die beste Akquisition bei SAP jemals zu werden.“ Zwölf bis 18 Monate hätte dies gedauert, in denen viel Abstimmung nötig gewesen sei. Das sei vor allem Arbeit, weniger glamouröser Neuanfang gewesen.
Das interne Ziel dabei: Über 400 Millionen Euro Umsatz zu erwirtschaften. „Dann ist man bei SAP gerade so optional“, sagt Decker. Bedeutet: dann werde man vom SAP-Management wahrgenommen. Ab zwei Milliarden Euro werde man dann nicht nur wahr-, sondern auch ernstgenommen, so Decker.
Was ihn bei SAP reizt (und hält)
Wie ist es, vom CEO-Posten in einen Konzern zu wechseln? Decker meint, dass er sich in großen Organisationen nicht unfrei fühle. „Man ist als Gründer nie wirklich der eigene Chef, weil immer Kunden, Mitarbeitende, Investoren und Familie mitreden“. Bei SAP habe er sich deswegen sogar freier gefühlt als in der Zeit mit Finanzinvestoren.
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Genau deswegen wolle er auch bei SAP bleiben. Einen Bericht vom „Manager Magazin„, in dem es hieß, Decker werde SAP verlassen, dementierte er gegenüber Gründerszene: „Nein, ich verlasse SAP nicht. Ich werde mich auch in Zukunft intensiv für SAP Signavio und das Business Transformation Management engagieren.“ Er habe zwar seine operative Rolle als General Manager von SAP Signavio abgegeben, bleibe aber in einer strategischen Funktion aktiv. Denn: Jetzt sei der richtige Moment, um Produkte im Zeitalter von AI neu zu denken.
Digital Business & Startups
Vom Tech-Manager zum Grillmeister: Warum ich den Top-Job gegen ein Restaurant tauschte
Salahodeen Abdul-Kafi gab seinen 450.000-Dollar-Job (etwa 400.000 Euro) auf, um in Texas ein Halal-BBQ-Restaurant zu eröffnen.
Kafi BBQ erzielte im ersten Jahr einen Umsatz von fast 2,3 Millionen Dollar (etwa zwei Millionen Euro) und ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr noch mehr zu verdienen.
Obwohl er längere Arbeitszeiten in Kauf nimmt und von seinen Ersparnissen lebt, bereut Abdul-Kafi seinen Ausstieg aus der Tech-Branche keineswegs.
Dieser Artikel basiert auf einem Gespräch mit Salahodeen Abdul-Kafi (35), dem Inhaber und Betreiber von Kafi BBQin Irving, Texas. Das Gespräch wurde aus Gründen der Länge und Verständlichkeit redaktionell bearbeitet.
Ich habe 14 Jahre lang in der Tech-Branche bei Unternehmen wie Microsoft, Google, YouTube, Shopify und Cruise gearbeitet. In meiner besten Zeit verdiente ich 450.000 Dollar (400.000 Euro) im Jahr. Mit der Zeit verlor ich jedoch die Illusionen, die ich von der Branche hatte.
Ich hatte das Gefühl, dass es bei der Arbeit zunehmend nur noch darum ging, Geld zu verdienen, anstatt das Leben der Menschen zu verbessern oder Unternehmen zu helfen. Also verließ ich mit 33 San Francisco, um eine Stelle bei einer religiösen gemeinnützigen Organisation in Texas anzutreten, wobei ich eine Gehaltskürzung von mehr als 50 Prozent in Kauf nahm.
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Während meiner Tätigkeit bei der gemeinnützigen Organisation veranstaltete ich weiterhin Dinnerpartys und grillte für Freunde. Ich begann, Halal-Brisket zuzubereiten, und sie sagten mir immer wieder, dass sie nichts Vergleichbares finden könnten.
Viele sagten auch, dass sie traditionelle Barbecue-Restaurants mieden, da Kreuzkontaminationen mit Schweinefleisch häufig vorkommen, selbst wenn Rindfleisch auf der Speisekarte steht. Da begann ich mich zu fragen, ob es einen Markt für etwas gab, das es im texanischen Barbecue noch nicht gab.
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Umsatz von über zwei Millionen Dollar
Kafi BBQ wurde im Dezember 2024 eröffnet. Wir hatten ausreichend Barbecue für drei Tage vorbereitet, aber schon am ersten Tag war alles ausverkauft. Noch in derselben Nacht haben wir wieder mit dem Grillen angefangen.
Später erlangte das Restaurant Anerkennung. Das „D Magazine“ kürte uns zu einem der zwölf besten Barbecue-Restaurants in Dallas-Fort Worth, und „Eater“ nannte uns eines der 15 besten neuen Restaurants in Amerika.
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Letztes Jahr erzielten wir einen Umsatz von knapp 2,3 Millionen Dollar (etwa zwei Millionen Euro), und für dieses Jahr rechnen wir mit bis zu vier Millionen Dollar (etwa 3,5 Millionen Euro). Trotzdem habe ich mir seit der Eröffnung noch keinen einzigen Dollar ausgezahlt und lebe von meinen Ersparnissen.
Barbecue ist ein teures Geschäft
Unsere Lebensmittelkosten belaufen sich auf etwa 125.000 Dollar (etwa 110.000 Euro) pro Monat. Die Personalkosten liegen bei etwa 50.000 Dollar (etwa 44.000 Euro) pro Monat. Die Miete beträgt etwa 15.000 Dollar (etwa 13.000 Euro), und Nebenkosten, Marketing, Gewürze und Einwegartikel kommen noch einmal auf mehrere Tausend Dollar hinzu. Insgesamt geben wir jeden Monat rund 215.000 Dollar (etwa 190.000 Euro) aus, nur um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
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Wir sind jetzt insofern profitabel, als wir einen monatlichen Gewinn erzielen, aber noch nicht in dem Sinne, dass wir die gesamte Anfangsinvestition für das Restaurant, die etwa eine Million Dollar (etwa 880.000 Euro) betrug, bereits abbezahlt haben.
Obwohl ich mehr Stunden arbeite als damals in der Tech-Branche – etwa 70 bis 80 Stunden pro Woche –, empfinde ich die Arbeit als weitaus erfüllender.
In der Tech-Branche habe ich eng mit meinen Entwicklerteams, Designern und anderen Produktmanagern zusammengearbeitet, aber mein Umfeld war relativ klein. Im Restaurant lerne ich ständig neue Menschen aus verschiedenen Gemeinschaften kennen.
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Etwa die Hälfte unserer Gäste ernährt sich halal, die andere Hälfte nicht. Da wir kein Schweinefleisch servieren und garantieren, dass es keine Kreuzkontamination mit Schweinefleisch gibt, ziehen wir Menschen an, die sich in traditionellen Barbecue-Restaurants oft ausgeschlossen fühlen.
Gleichzeitig kommen Gäste zu uns, die neugierig auf die Rezepte und Aromen sind, die wir entwickeln. Einer der schönsten Momente meines Tages ist es, von Tisch zu Tisch zu gehen, mit den Gästen zu sprechen und ihr Feedback zu hören. Wenn jemandem das Essen schmeckt, bedeutet mir das sehr viel.
Tech und BBQ sind gar nicht so unterschiedlich
Auch wenn ich die Tech-Branche verlassen habe, habe ich viele der gleichen Fähigkeiten mit in die Gastronomie gebracht. Bevor ich einen Mietvertrag unterzeichnete, habe ich monatelang die Nachfrage getestet, indem ich Brisket von zu Hause aus verkaufte, Veranstaltungen durchführte und Daten sammelte. Mein Ziel war es, so viel Unsicherheit wie möglich zu beseitigen, bevor ich eine größere Investition tätigte.
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Ich wurde sehr akribisch bei der Erfassung von Zahlen. Ich arbeitete bereits vor der Eröffnung mit Fleischlieferanten zusammen, um meine Kosten zu verstehen. Ich maß, wie viel ein Brisket beim Kauf wog, wie viel es nach dem Zuschneiden und Räuchern wog und wie viel ich letztendlich verkaufen konnte. Ich wollte Antworten auf jede Frage, die mir einfiel, bevor ich die Türen öffnete.
Auch nach der Eröffnung bin ich immer noch akribisch. Ich habe eine Tabelle, die alle Rezepte des Restaurants enthält, wobei jede Zutat auf das Gramm genau abgewogen ist. Ich wollte, dass die Rezepte so präzise und reproduzierbar wie möglich sind. Ob Beilage, Dessert oder Barbecue-Rub – ich weiß genau, wie viel von jeder Zutat darin enthalten ist.
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Auch bei der Entwicklung neuer Gerichte gehe ich wie bei der Produktentwicklung vor. Jeden Monat entwickle ich neue Würstchen, Desserts und Spezialitäten. Wenn ich etwas Neues auf den Markt bringe, gehe ich nicht davon aus, dass ich es auf Anhieb richtig hinbekommen habe. Stattdessen gehe ich durch den Speisesaal und frage die Gäste nach ihrer Meinung. Dann nehme ich auf der Grundlage dieses Feedbacks Änderungen vor.
Ein Beispiel dafür sind unsere „Burnt Ends“ aus Rinderbauch mit Granatapfel. Dieses Rezept habe ich sieben Mal geändert, bevor ich zur aktuellen Version gelangt bin.
In vielerlei Hinsicht unterscheidet sich Barbecue gar nicht so sehr von der Tech-Branche, wie man vielleicht denken könnte. Ich experimentiere immer noch, löse Probleme und versuche ständig, ein Produkt zu verbessern. Ich glaube, deshalb fühlte sich der Wechsel so natürlich an.
Lest den Originalartikel auf Business Insider US.
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Nach Sugar: Kağan Sümer setzt jetzt auf KI
Sugar ist gescheitert, doch Gorillas-Gründer Kağan Sümer arbeitet bereits am nächsten Startup. Neben einer Software für Personal Trainer arbeitet er an einer digitalen Startup-Fabrik.
Kağan Sümers Gesundheits-Startup Sugar ist in seiner bisherigen Form gescheitert, berichtet das Manager Magazin. Aber er hat bereits neue Pläne, wie er in einem Podcast verrät.
Der Gorillas-Gründer hatte nach seinem Abgang bei dem Lieferdienst die Branche wechseln und noch einmal gründen wollen. Das neue Unternehmen ging zunächst unter dem Namen Mirror Labs an den Start und sollte ursprünglich Bluttests anbieten.
Teures Team und keine weiteren Finanzierungen
Die App, die dann im Frühjahr 2025 als soziales Netzwerk für Gesundheits- und Fitnessthemen gestartet war, ist mittlerweile nicht mehr in den App-Stores verfügbar. Laut Manager Magazin-Bericht haben fast alle Mitarbeitenden das Unternehmen verlassen und Investoren ihr Engagement intern abgeschrieben.
„Wir haben viele Fehler gemacht, aber ich hatte ein super Team“, sagt Sümer im Podcast Founder Mode mit Gründer und Investor Feliks Eyser. Sein Team sei hochkarätig, aber auch sehr teuer gewesen.
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Eine App für Personaltrainer und neues KI-Projekt
Sümer bestätigt gegenüber dem Manager Magazin einen Strategiewechsel und will die bestehende Unternehmenshülle von Mirror Labs GmbH, beziehungsweise Sugar, weiter nutzen – und zwar für eine Plattform namens last-rep.app. Dahinter steckt eine Web-App für Personal Trainer, die unter anderem Terminplanung und Zahlungsabwicklung ermöglichen soll. Die Anwendung ist bereits live. Laut Angaben des Unternehmens würden über 500 Trainer diese Anwendung nutzen.
Im Podcast mit Feliks Eyser spricht Sümer außerdem über seine weiteren Pläne. Er habe in den vergangenen Monaten viel Zeit mit KI und Vibe-Coding via Lovable verbracht, zahlreiche Anwendungen gebaut und sei nach eigenen Aussagen acht Monate in „einer Falle des konstanten Bauens“ gefangen gewesen.
„Go absolutely f***ing nutss“
Sein neuestes Projekt heißt Nutz.Inc: Sümer baut eine digitale Fabrik via KI-Agenten auf, die Unternehmen automatisch produzieren soll, erklärt er im Gespräch mit Eyser. Sein Ziel ist es 100.000 Companies in den nächsten drei Jahren aufzubauen. Studenten sollen dann die Möglichkeit haben, als Solopreneure für einzelnen Companies Verantwortung zu übernehmen.
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Online zu finden ist auf der Website von Nutz.Inc bislang ein Gründer-Manifest – eine Kombination aus Humanismus, Anti-Konformismus und KI-Euphorie. Der Slogan: „Go absolutely f***ing nutss.“
Das Manifest handelt allerdings weniger von autonomen Unternehmen als eher von einer Haltung gegenüber Technologie, Kreativität und Menschlichkeit. Mit der Botschaft: Nutze KI als Werkzeug, aber gib das Menschliche nicht auf.
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Almetra erhält 16,3 Millionen Euro – Zelara bekommt 3 Millionen – Wakeline sammelt 2,1 Millionen
#DealMonitor
+++ #DealMonitor +++ IndustrialTech Almetra erhält 16,3 Millionen Euro +++ KI-Startup Zelara bekommt 3 Millionen +++ DeepTech Wakeline sammelt 2,1 Millionen ein +++ SportsTech CoTrainer erhält 1 Million +++ Finanzspritze für GovTech lingomatch +++

Im #DealMonitor für den 26. Juni werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.
STARTUPLAND 2027: SAVE THE DATE

The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere phänomenale dritte STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: Die nächste STARTUPLAND findet am 10. März 2027 statt. Mehr über Startupland
INVESTMENTS
Almetra
+++ Der Investor blisce/ (Paris, New-York), NAP, Merantix Capital, Robin Capital, Underline und Critical Ventures sowie Business Angels investieren 16,3 Millionen Euro (Series A) in Almetra, früher als Deltia bekannt. Das Berliner Startup, von Maximilian Fischer und Silviu Homoceanu sowie Merantix gegründet, möchte sich als „KI-Plattform für die Fertigungsindustrie“ etablieren. Unternehmen wie Bosch, Siemens Energy und ABB nutzen die Plattform bereits. Das frische Kapital „soll die Weiterentwicklung der Plattform, die Expansion in die USA sowie den Ausbau von Almetra zur zentralen Daten- und Automatisierungsplattform für die Produktion vorantreiben“. NAP, Merantix, Robin Capital, Combination und Business Angels wie Nico Peters, Willi Tscheschner, Max Viessmann und Walter Kortschak investierten zuvor bereits 4,5 Millionen Euro in das Unternehmen. blisce/ hält nun 11,7 % an Almetra. Mehr über Almetra
Zelara
+++ Jetzt offiziell! Der Berliner Seed-Kapitalgeber NAP (früher als Cavalry Ventures) bekannt), der Berliner Geldgeber Heartfelt und der Berliner Frühphasen-Investor Angel Invest investieren – wie berichtet – 3 Millionen Euro in Zelara. Das Berliner Startup, 2025 vom Stagelink-Gründer Nikolas Schriefer und Björn Heckel, zuletzt Vice President of Engineering bei HelloFresh, gegründet, möchte sich als „KI-gestütztes System für maßgeschneiderte Kommunikation“ etablieren. Zum Konzept teilt das erfahrene Team mit: „In einem einheitlichen Lernzyklus erstellt das System markenkonforme Botschaften für jeden einzelnen Kunden, entscheidet für jeden Versand über die passende Variante und den optimalen Zeitpunkt und lernt aus jeder Interaktion dazu.“ NAP hält nun rund 21 % am Unternehmen. Mehr über Zelara
Wakeline
+++ Der Aachener Investor TechVision Fonds (TVF) und der Kölner Geldgeber neoteq ventures investieren 2,1 Millionen Euro in Wakeline. Das Düsseldorfer DeepTech-Startup, 2025 von Tim Gülke, Jan Böggering, Simon Sprünker und Merten Tiedemann gegründet, entwickelt KI-Systeme, „die im laufenden Betrieb lernen, statt nur auf historischen Daten zu basieren“. Das frische Kapital soll in die „Weiterentwicklung der Plattform, die Intensivierung des Go-to-Markets sowie den weiteren Aufbau des Teams“ fließen. Mehr über Wakeline
CoTrainer
+++ kicker ventures, die Beteiligungsgeschäft des Olympia-Verlags, Comvest Digital, superangels sowie Business Angels wie Markan Karajica, Teamgeist Capital (Georg Bader und Christian Böhm), Sebastian Weil, Timo Skrzypski und Fußballprofi Maximilian Arnold investieren 1 Million Euro in CoTrainer. Das Kölner SportsTech, 2022 von André Werres, Dyke Lambertz und Claudius Ludwig gegründet, positioniert sich als „App, die ehrenamtliche Trainer:innen und Amateurvereine von Verwaltungsarbeit entlastet“. kicker ventures hält nun rund 7 % an der CoTrainer-Mutter Fussballetics. Mit dem frischen Kapital möchte das Team unter anderem die „Produktentwicklung vorantreiben“. Mehr über CoTrainer
lingomatch
+++ Die beiden Business Angels Jürgen Schmidt und Alexander Beck, die ihr Intralogistik-Software-Startup iX-tech 2022 an HelloFresh verkauft haben, investieren eine ungenannte Summe in lingomatch. Beim GovTech-Startup aus Saarbrücken, 2025 von Florian Crosbie gegründet, handelt es sich um eine digitale Dolmetschplattform für qualifizierte Sprachmittlung im Behördenkontext. „Über die Plattform werden passende, geprüfte Dolmetscher:innen kurzfristig verfügbar gemacht und bei Bedarf per Video/Audio zugeschaltet – genau dann, wenn es eilt“, führt das Startup aus. Mehr über lingomatch
Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): azrael74
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