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„Gründen mit 17 ist nicht mutig“: Warum diese zwei Jungs in der Schule loslegen


„Gründen mit 17 ist nicht mutig“: Warum diese zwei Jungs in der Schule loslegen

Lieber Büro, statt Klassenzimmer.
Maximilian und Jonathan Collage: Gründerszene

Während andere mit 17 nach der Schule entspannen können (nach Hausaufgaben natürlich), beginnt bei Jonathan Burchard und Maximilian Zimmermann erst der richtige Arbeitstag.

„Wir gehen direkt nach der Schule ins Büro, arbeiten bis 10 und dann geht es nochmal nach Hause und vielleicht nochmal bis 0 oder 1 Uhr arbeiten. Je nachdem, wie die Deadlines gerade sind“, erzählt Jonathan Gründerszene. Das Büro ist Teil eines Accelerator-Spaces, den sie im ersten Jahr kostenlos nutzen können. Am Wochenende sei der Vorteil, „dass wir da deutlich früher anfangen können“. 

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Die Idee, die aus der Sorge um die Oma entstand 

Die Geschichte ihres Startups beginnt nicht mit einer Vision für den Milliardenmarkt, sondern mit einem Gedanken, den viele Familien kennen: Was, wenn Oma oder Opa stürzt? 

„Uns ist aufgefallen, dass sich unsere Eltern Sorgen machen, dass die Oma auf der Treppe stürzt“, sagt Maximilian. „Da haben wir uns gedacht, okay, das ist wirklich ein Problem, welches wir irgendwie lösen wollten.“ 

Erst dachten sie an Prävention: rutschfeste Matten für Treppen. Doch schnell merkten sie, dass es solche Produkte längst gibt. Doch der entscheidende Punkt war eine andere Frage: Warum nicht eine Lösung bauen, die nicht nur schützt, sondern auch erkennt, wenn etwas passiert? 

Sensoren im Teppich und ein Alarm, wenn es ernst wird 

Ihre Idee: sensorbasierte Teppichmatten, die Stürze erkennen und automatisch Hilfe rufen. „Dann dachten wir: Es gibt doch diesen Hausnotruf. Dieser wird aber oft einfach abgelehnt“, sagt Maximilian. „Entweder wird er vergessen oder ungern getragen.“ Der Unterschied zum klassischen Hausnotruf: Das System soll unauffällig sein und dadurch eher akzeptiert werden, meinen die Gründer.

Sensoren in den Matten liefern Daten, ein Algorithmus wertet sie aus. Im Ernstfall wird automatisch Alarm ausgelöst und die Notrufzentrale alarmiert, damit rechtzeitig Hilfe kommt.

Ohne Verpflichtungen lässt es sich gründen

Warum machen die beiden Gründer das? „Wir beide haben einfach einen extremen Drive“, sagt Maximilian. „Und da ist es mir eigentlich egal, wie alt ich bin.“ Und: „Das Alter ist ein Vorteil, kein Nachteil.“ 

Der einzige Haken: Maximilian ist noch nicht voll geschäftsfähig. „Ich darf noch keine Verträge unterschreiben. Das nervt natürlich“, sagt er. Jonathan hingegen ist bereits 18. 

Ansonsten sehen sie ihre aktuelle Lebensphase als perfekte Basis für ein Startup. „Wir haben keine Verpflichtungen und können voll und ganz investieren, ohne dass uns jemand über die Schulter schaut”, sagt Maximilian. Die einzige Hürde sei die Schule. Deswegen meinen die beiden Gründer, dass es auch nicht mutig sei, jung zu gründen. Man könne nichts verlieren.

Schule, Büro, Gym – und zwischendurch Freunde 

Ihr Alltag ist streng getaktet: Unterricht, direkt danach ins Büro, abends weiterarbeiten. Trotzdem sagen sie: Ganz ohne Privatleben geht es nicht. 

„Ein soziales Leben haben wir schon noch“, sagt Jonathan. „Wir treffen uns nach wie vor mit Freunden, aber das hängt immer davon ab, wie viel gerade anliegt.“ Wird es besonders stressig, läuft es anders: „Dann verbringen wir manchmal das ganze Wochenende am Schreibtisch.“ 

Überraschenderweise sieht Maximilian die Schule nicht nur als Zeitfresser, sondern auch als Vorteil. „Im Gegensatz zu anderen jungen Gründern ist die Schule für mich ein Pluspunkt“, sagt er. „Denn hier treffen wir jeden Tag unsere Freunde.“ 

Ein weiteres Ritual in deren Alltag: Sport. „Wir versuchen beide, jeden Tag oder zumindest jeden zweiten Tag Sport zu machen, einfach mal zwischendurch“, sagt Maximilian. „Das dient uns als kleine Pause.“ Das Gym liegt praktisch um die Ecke: „Drei Minuten hinlaufen, maximal eine Stunde trainieren und danach wieder an die Arbeit.“ 

Tiefpunkte? Jede Woche. 

Wer so viel arbeitet, kommt irgendwann ins Zweifeln. Jonathan und Maximilian sprechen offen darüber, dass die Euphorie nicht jeden Tag gleich hoch ist. „Wir haben ständig Tiefs“, sagt Maximilian. „Am Anfang gab es sogar einen Moment, da dachten wir: Jetzt fahren wir die Firma gegen die Wand.“ 

Doch für die beiden gehören solche Momente einfach dazu. „Dann geht es eben bergab und dann fängt man sich wieder“, beschreibt Maximilian das Auf und Ab. Jonathan bringt es wie ein Grundgesetz ihres Gründens auf den Punkt: „Wenn man runterfällt, dann geht’s umso schneller den Berg hinauf.“ 

In schwierigen Phasen sei das Wichtigste, nicht stehenzubleiben. „Wenn gerade sehr viel los ist, muss man sich trotzdem durcharbeiten“, sagt Jonathan. „Man muss weitermachen und durchziehen.“ Beide hauen Aussagen raus, als wären sie schon Jahrzehnte im Startup-Game.

Lernen, was Schule nicht beibringt 

Für Maximilian ist Unternehmertum vor allem ein Crashkurs in Fähigkeiten, die das Klassenzimmer nicht vermittelt. „100 Prozent“, sagt er auf die Frage, ob sie Dinge lernen, die Schule nicht beibringt. „Allein so etwas wie richtige Kommunikation. Wenn du täglich Meetings hast, lernst du automatisch, wie man mit Menschen umgeht und sie überzeugt.“ 

Dazu kommen harte Business-Skills: „Financial Modeling, sich mit Steuern befassen und solche Dinge lernst du in der Schule nicht“, erklärt Maximilian. 

Jonathan ergänzt, dass auch Mentoren eine wichtige Rolle spielen, um nicht überfordert zu werden: „Wir haben mit ganz vielen tollen Leuten mit noch mehr Erfahrung zu tun, die uns sehr unterstützen“, sagt er. „Wir lernen beispielsweise unfassbar viel von unserem Mentor.“ 

Warum sie das machen: Es fühlt sich nicht wie Arbeit an 

Auf die Frage nach ihrer Motivation muss Jonathan kurz überlegen. „Gute Frage. Ich weiß nicht genau, woher das kommt“, sagt er. Vielleicht sei es sogar etwas Banales: „Mit 13 Jahren haben wir Motivations-Talks angeschaut. Dadurch wurden wir schon in diese Richtung geprägt.“ 

Was er aber sicher weiß: Ihn begeistert das Bauen. „Ein funktionierendes Unternehmen aufzubauen, mit Prozessen, die laufen und funktionieren, macht so viel Spaß, dass es sich gar nicht wie Arbeit anfühlt“, erklärt Jonathan. „Spaß macht vor allem die Journey“, sagt Maximilian. „Wir können Menschen wirklich helfen und im besten Fall sogar Leben retten.“ 

Ziel: Markteinführung noch dieses Jahr 

Die beiden sind längst nicht mehr in der Ideenphase. Sie sprechen über Vertrieb, Technik, Forschung und ein klares Datum.  „Unser Ziel ist, das Produkt noch dieses Jahr auf den Markt zu bringen“, sagt Maximilian. Bis dahin gibt es aber noch viel zu tun. „Da ist noch einiges zu erledigen, aber wir sind auf einem richtig guten Weg“, sagt Jonathan. 

Tipps für andere junge Gründer: Reden, testen, machen 

Wenn Jonathan anderen jungen Gründern einen Rat geben müsste, wäre es klar: „Einfach anfangen.“ Und vor allem: „Nichts für sich behalten, sondern direkt Leuten von der Idee erzählen.“ Die Angst, jemand könnte die Idee klauen, hält er für überschätzt. 

„Ideen sind kostenlos“, sagt er. „Es geht darum, sie auch umzusetzen.“ Wer früh darüber spricht, profitiert am meisten: „Wenn du die Idee möglichst schnell an andere Leute heranbringst, bekommst du das wichtigste Feedback, das du überhaupt kriegen wirst.“ 





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+++ monco.ai +++ futurepresent +++ FORWARD.one +++ Hamburg +++ Hinterland of Things +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Startup der Woche: monco.ai +++ Ex-Cherry-Partner Thomas Lueke startet KI-Investor futurepresent +++ FORWARD.one: Millionen für deutsche Hardware-Ideen +++ Ein Blick auf die Startup-Szene in Hamburg +++ Eventtipp: Hinterland of Things +++

+++ monco.ai +++ futurepresent +++ FORWARD.one +++ Hamburg +++ Hinterland of Things +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 30. März).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders. VCs. Visionaries

+++ Am 10. März 2027 findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere vierte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

#STARTUPTICKER

monco.ai
+++ Die Jungfirma monco.ai ist unser Startup der Woche! Hinter dem Startup aus München, das von Victor Dzhagatspanyan, Ashot Martirosyan und Tigran Hovhannisyan gegründet wurde, verbirgt sich ein KI-Copilot für Bauunternehmen. „Construction teams use Monco.ai to compare planned installations against actual executed work, detect issues instantly, and generate proof for faster, more accurate billing“, heißt es zum Konzept. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

futurepresent
+++ Ein starkes Team investiert nun Millionen! Der ehemalige Cherry Ventures-Partner Thomas Lueke startet Investor futurepresent. Zum Partner-Team gehören außerdem David Meiborg (zuletzt First Momentum Ventures, Johnson Yang (General Catalyst) und Locarta-Gründer Jan Rettel. „futurepresent is a venture capital firm investing in AI platforms and infrastructure across the United States and Europe“, teilt der Investor zur Ausrichtung mit. Das Team investiert bereits seit rund einem Jahr in aufstrebende Startups und kommt nun offiziell aus der Deckung. Der erste Fonds von futurepresent ist 300 Millionen US-Dollar schwer. Zu den Investments des jungen Geldgebers gehören unter anderem Afori, encentive und General Intuition. „We partner with founders as early as possible, at pre-seed and seed, supporting from day 0, while developing the relationships to back a very concentrated number of transformative companies at later stages“, schreibt Gründer Lueke auf Linkedin. Lueke stieg Anfang 2023 bei Cherry Ventures aus, wo er seit 2016 aktiv war.

FORWARD.one
+++ Millionen für deutsche Hardware-Ideen! Der niederländische IndustrialTech-Investor FORWARD.one entdeckt immer mehr seine Vorliebe für deutsche Startups. Derzeit ist der Geldgeber aus Amstelveen bei driveblocks (8 %), Voltfang (17 %) und Nuventura (10 %) beteiligt. Zur Ausrichtung teilt der Venture Capitalist mit: „We invest in European hardware innovations in the fields of Semiconductors, Climate Tech and High Tech. We are looking for entrepreneurs who are passionate about solving complex problems with innovative technologies.“ driveblocks aus Garching bei München, 2021 gegründet, setzt auf „autonomes Fahren im Off-Road Sektor“ (Landmaschinen, Baumaschinen aber auch Verteidigung). Voltfang aus Aachen, 2021 gegründet, entwickelt Batteriespeicher für Industrie, Gewerbe und Netz-Anwendungen. Das Berliner Startup Nuventura, 2017 gegründet, positioniert sich als  Anbieter einer nachhaltigen Stromnetztechnologie. Mehr über FORWARD.one

Hamburg Startup Monitor
+++ Lesenswert! Der Hamburg Startup Monitor 2026, den die Handelskammer Hamburg und der Startup-Verband gemeinsam veröffentlicht haben, wirft einen intensiven Blick auf die Startup-Szene in der Hansestadt. Hamburg ist und bleibt nach Berlin und München das drittgrößte Startup-Ökosystem in Deutschland. Gleichzeitig bleibt der Zugang zu Wachstumskapital eine zentrale Herausforderung. Wobei dies in anderen Metropolen ähnlich aussieht. (Startup-Verband)

Hinterland of Things
+++ Eventtipp: Am 18. Juni findet in Bielefeld wieder die fantastische Hinterland of Things Conference statt. Die Konferenz richtet sich an Gründer:innen, Entscheider:innen und Investor:innen, die Innovation nicht diskutieren, sondern realisieren wollen. Neben inhaltlichen Impulsen und Networking liegt der Fokus auf Partnerschaften und Deals. Zu den Speakern in diesem Jahr gehören unter anderem Investor Carsten Maschmeyer, Empion-Gründerin Annika von Mutius und JobRad-Gründer Ulrich Prediger. Das Leitmotiv der Hinterland in diesem Jahr heißt ACTION. Also: Ab nach Bielefeld!

Hormonella
+++ Gründeralltag – gibt es das überhaupt?“ „Bevor mein Arbeitsalltag startet, versuche ich, meinen Körper auf den meist vollen und intensiven Tag vorzubereiten“, sagt Felicitas Dammertz, Gründerin des Berliner Startups Hormonella. Mehr über Hormonella

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Eversports und MATCHi fusionieren +++ Minimist erhält 1 Million +++ Finanzspritze für Zerothird +++ Julian Teicke investiert in Agent F +++ Michelle Calios investiert in NALU +++ Diana zur Löwen investiert in AV8. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Walter Temmer veröffentlicht neues Buch: „Reicher als René Benko“


#Gastbeitrag

Walter Temmer grenzt sich in seinem Buch bewusst von traditionellen Marketingansätzen ab. Die Systematik der Temmer Methode entstand aus dem eigenen unternehmerischen Druck, in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben.

Walter Temmer veröffentlicht neues Buch: „Reicher als René Benko“

Inmitten tiefgreifender Herausforderungen in der Immobilienbranche präsentiert Walter Temmer sein neues Buch „Reicher als René Benko“. Der Immobilienexperte analysiert den Wandel im Immobilienmarkt, der sich von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt gewandelt hat. In einer Zeit, in der steigende Zinsen und strengere Bankvorgaben Bauträger vor nie dagewesene Schwierigkeiten stellen, bietet Walter Temmer innovative Lösungen.

Die Temmer Methode als Ausweg

Im Mittelpunkt des Buches steht die sogenannte Temmer Methode. Diese basiert auf den drei Säulen der Sichtbarkeit, Automatisierung und Vertrauensbildung und wurde entwickelt, um Bauträgern zu helfen, ihre Neubauprojekte auch in Krisenzeiten erfolgreich zu verkaufen. Walter Temmer zeigt auf, warum traditionelle Vermarktungsstrategien zunehmend an Effektivität verlieren und stellt eine neuartige Herangehensweise dar, die sich besonders auf die Ansprache von passiv suchenden Käufern fokussiert.

Drei Hebel von Walter Temmer für planbaren Verkaufserfolg

Walter Temmer, Immobilienunternehmer mit einem Immobilienportfolio von über 100 Mio. Euro und 46 Firmen und Beteiligungen, teilt in „Reicher als René Benko“ seine praxiserprobte Herangehensweise an Immobilienverkauf und Kundenakquise. Seine Temmer Methode fußt auf drei Kernhebeln: Sichtbarkeit, Automatisierung und systematischem Vertrauensaufbau. Walter Temmer sieht besonders in der gezielten Ansprache passiv Suchender – etwa vermögender Einzelpersonen, die nicht aktiv suchen, aber offen für attraktive Angebote sind – einen entscheidenden Vorteil. Während andere Bauträger auf Vergleichsportalen mit preissensiblen Kunden ringen, lenkt die Temmer Methode Kaufinteressenten strukturiert und emotional durchdacht bis zum Abschluss.

Strategien im Wandel: Sichtbarkeit, Automatisierung, Vertrauen

Der erste Hebel der Temmer Methode zielt auf digitale Sichtbarkeit ab: Zielgruppen werden über Social-Media-Kanäle wie Facebook und Instagram angesprochen, wobei die Ansprache bewusst die richtige Zielgruppe anspricht. Im zweiten Schritt folgt die Automatisierung: Statt auf klassische Websites zu setzen, nutzt das System optimierte Verkaufsmaschinen und CRM-Technologien, die Anfragen filtern und Vertriebsteams entlasten. Entscheidender dritter Hebel ist der Vertrauensaufbau vor dem Erstgespräch – mithilfe von SEO-optimierten Medienberichten, redaktionellen Beiträgen und Kundeninterviews minimiert die Methode die wahrgenommenen Risiken potenzieller Käufer, bevor der persönliche Kontakt überhaupt entsteht.

Praxisbeispiele für Millionen-Mehrumsätze im Neubauvertrieb

Konkrete Erfolge flankieren die Theorie aus „Reicher als René Benko“: So schildert das Buch Fälle von Bauträgern, die von kaum planbaren digitalen Abverkäufen innerhalb eines Jahres zu Millionenumsätzen kamen. Die Verkaufsgeschwindigkeit und die Zahl der Projekte ließen sich mithilfe der Temmer Methode trotz stagnierendem Gesamtmarkt zum Teil vervielfachen, wie dokumentierte ROAS-Werte (Return on Ad Spend) von oft über 100 unterstreichen. Entscheidend dabei: Nicht einzelne Werbemaßnahmen, sondern das koordinierte Zusammenspiel aller Systemelemente sorgt für kontinuierlichen Nachfragefluss und beschleunigt den Liquiditätsaufbau.

Perspektive: Warum sich systematischer Vertrieb langfristig durchsetzt

Walter Temmer grenzt sich in seinem Buch bewusst von traditionellen Marketingansätzen und Agenturleistungen ab. Die Systematik der Temmer Methode entstand aus dem eigenen unternehmerischen Druck, in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben – und ist heute als Done-for-you-Dienstleistung positioniert. Obwohl viele Bauträger vor Investitionen in Digitalisierung und neue Vertriebswege zurückschrecken, zeigt die Praxis: Wer frühzeitig handelt und Vertrauen zum Kern der Verkaufsstrategie macht, kann auch im schwierigen Marktumfeld Neubauprojekte planbar und profitabel absetzen. Dieses System könnte zum Vorbild für die gesamte Branche werden. Außerdem bieten die Methoden und Daten des Buches überzeugende Argumente für eine neue Herangehensweise im Immobilienvertrieb.

Wer weitere Details, Hintergründe oder Erfolgsbeispiele sucht, findet fundierte Informationen unter www.temmermethode.com/buch.

Foto: Temmer Methode GmbH



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7 spannende Startups aus Hannover, die alle kennen sollten


#StartupsToWatch

Hannover ist immer eine Startup-Reise wert. Deswegen blicken wir heute wieder einmal auf die Digital-Szene in Hannover und stellen wieder einige aufstrebende Startups aus der Hauptstadt des Landes Niedersachsen vor, die mehr Menschen kennen sollten.

7 spannende Startups aus Hannover, die alle kennen sollten

In Hannover ist in den vergangenen Jahren eine äußerst spannende Startup-Szene entstanden. Mit interessanten Grownups, aufstrebenden Scaleups und zahlreichen jungen Startups. Dennoch steht Hannover weiter viel zu selten im Fokus der bundesweiten Startup-Szene. 

In den vergangenen Wochen und Monaten sind uns wieder einige Startups aus Hannover aufgefallen, die wir hier noch einmal in den Mittelpunkt rücken. Zu den absoluten Überfliegern aus Hannover gehört weiter das Cyber Security-Unternehmen Hornetsecurity. Der amerikanische Security-Anbieter Proofpoint übernahm das Unternehmen zuletzt. Die Bewertung lag bei „weit über 1 Milliarde US-Dollar“.

Aufstrebende Startups aus Hannover

Deepvac
Deepvac, von John Robertus und Anton Opalikhin auf die Beine gestellt, konzipiert „hochpräzise Environmental Test Systeme und Engineering Services für Raumfahrt und High Reliability Anwendungen“. Das Schlagwort dabei lautet: „Thermal Vacuum Testing“. Mehr über Deepvac

INLEAP Photonics
+++ Das DefenseTech INLEAP Photonics, 2023 von Marius Lammers, Felix Wellmann, Katharina Haas und Jannes August als Spin-off aus dem Laser Zentrum Hannover ausgegründet, entwickelt eine laserbasierte Drohnenabwehr. Mehr über INLEAP Photonics

Novo AI
Novo AI, von Hemanth Mandapati, Dimitrij Lewin und Mainul Quraishi ins Leben gerufen, setzt auf „KI-gesteuerte Fertigung“. In der Selbstbeschreibung der jungen Firma heißt es: „With Novo AI, industries of all process types could realize financial value while improving their machine life-cycle and efficiency.“ Mehr über Novo AI

Plantilizer
Das BioTech Plantilizer, von Jutta Papenbrock, Khushal Borse und Diego Perri ins Leben gerufen, entwickelt naturbasierte Lösungen für die Landwirtschaft. „Mit unserem patentierten Verfahren entwickeln wir Biodünger, die die Vorteile von Biokohle und Mikroorganismen vereinen und die Pflanzenentwicklung sowie den Ertrag fördern“, ist zum Konzept zu lesen. Mehr über Plantilizer

skando energie
Bei skando energie, von Stefan Schmidt-Kolberg an den Start gebracht, dreht sich alles um „Prozess- und Energie­kosten­optimierung für Handwerk, Gewerbe und Industrie“. Auf der Website heißt es: „skando energie zeigt Ihnen die vermeidbaren Ver­bräuche auf und hilft, Energie und Geld einzusparen!“ Mehr über skando energie

Soyle
Das junge Startup Soyle unterstützt nachhaltige Landwirtschaft mit KI-gestützten wissenschaftlichen Erkenntnissen über Pflanzen und Böden. „We are an impact-driven startup focused on creating innovative solutions that have a positive impact on agriculture and the environment“, teilt das von Rahul P. Raj ins Leben gerufene Unternehmen mit. Mehr über Soyle

Sywit
Sywit, von Alexander Schülke, Igor Sokrut, Axel Sparnicht und Tobias Kieneke ins Leben gerufen, nutzt „synthetische Daten und speziell trainierte KI-Modelle, um industrielle Anwendungen optimal zu unterstützen“. „Unsere Vision ist eine Industrie, in der dank automatisierter und KI-gestützter Qualitätssicherung Rückrufaktionen und massenhafter Ausschuss der Vergangenheit angehören“, ergänzt das Startup. Mehr über Sywit

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock



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