Digital Business & Startups
+++ Gründerzeit +++ Galvany +++ neoteq ventures +++ Empovver +++ Mats Hummels +++
#StartupTicker
+++ #StartupTicker +++ Startup-Elite fordert neue Gründerzeit +++ StartupsToWatch: Galvany +++ neoteq ventures: Jan Jeske wird Partner +++ Commerce-Startup Empovver gibt auf +++ So investiert Fußball-Weltmeister Mats Hummels in Startups +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Donnerstag, 18. Juni).
#STARTUPLAND: Super Early Bird-Tickets sind live!

If you live and breathe startups – STARTUPLAND is your event
+++ Die günstigste Ticketphase läuft! Wer bei unserer vierten STARTUPLAND Conference 2027 (10. März in Köln, RheinEnergieStadion) dabei sein möchte, sollte jetzt zugreifen. Die Super-Early-Bird-Tickets gibt es nur für kurze Zeit.
#STARTUPTICKER
Gründerzeit
+++ Gründer-Allianz macht Druck! Der Startup-Verband hat mehr als 100 Persönlichkeiten aus der deutschen Startup- und Scaleup-Szene hinter dem Appell „Für eine neue Gründerzeit, jetzt“ versammelt. Vor der nächsten Sitzung des Koalitionsausschusses (1. Juli) fordern die Unterzeichner eine „wirtschaftspolitische Wende“. Zu den Erstunterzeichnern zählen neben Verena Pausder (Startup-Verband) unter anderem Hanno Renner (Personio), Johannes Reck (GetYourGuide), David Reger (Neura Robotics), André Schwämmlein (Flix), Bastian Nominacher (Celonis), Christian Miele (Headline) und Florian Heinemann (Project A). Die Initiative fordert unter anderem mehr Wachstumskapital, weniger Bürokratie, bessere Bedingungen für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen sowie mehr Investitionen in DeepTech und KI. Die jüngste US-Sperre für bestimmte KI-Technologien außerhalb der USA verleiht dem Appell zusätzliche Brisanz. Die Botschaft ist klar: Deutschland muss wieder ein Land werden, in dem die nächsten globalen Tech-Champions entstehen können. (PDF) Mehr über den Startup-Verband
Galvany
+++ StartupsToWatch! Das Berliner ClimateTech Galvany zeigt derzeit eindrucksvoll, dass sich Wachstum und Profitabilität nicht ausschließen müssen. Das Unternehmen, 2022 von Raik Belka gegründet, steigerte seinen Umsatz 2025 von 2,8 auf 20,1 Millionen Euro und erwirtschaftete dabei nach eigenen Angaben sogar ein positives EBIT. Für das laufende Jahr peilt das Team mit seinen rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bereits 60 Millionen Euro Umsatz an. Im Mittelpunkt des Geschäftsmodells stehen Installation, Betrieb und Optimierung von Wärmepumpen. Der niederländische EnergyTech-Investor SET Ventures und der Berliner ClimateTech-Geldgeber AENU investierten kürzlich 10 Millionen Euro in das Unternehmen. „Profitabilität in der Seed-Phase ist im ClimateTech-Markt eine Seltenheit“, sagt Philip Specht von AENU. Galvany ist damit eine erfrischende Ausnahme in einem ClimateTech-Markt, der zuletzt eher durch Pleiten, Fusionen und Übernahmen Schlagzeilen machte. Mehr über Galvany
neoteq ventures
+++ Aufstieg! Der Kölner Frühphasen-Investor neoteq ventures befördert Jan Jeske zum Partner. Der Investor war bislang als Principal für den Geldgeber tätig und steigt damit in die Führungsebene des Venture-Capital-Unternehmens auf. „Seit seinem Start bei uns hat Jan nicht nur ein super Gespür für bahnbrechende Technologien und visionäre Gründer-Teams bewiesen, sondern auch die Kultur unseres Fonds maßgeblich geprägt“, teilt der Geldgeber bei Linkedin mit. neoteq ventures, 2020 gestartet, legt zuletzt seinen zweiten Fonds (Zielgröße: 50 Millionen) auf. (Linkedin) Mehr über neoteq ventures
Empovver
+++ Aus für Empovver! Das Wiener E-Commerce-Startup Empovver stellt seinen Online-Marktplatz Ende Juni ein. Das Team rund um Sofia Surma, Marlene Frauscher und Clemens Otto zieht damit nach fast vier Jahren einen Schlussstrich. Trotz des besten ersten Quartals der Unternehmensgeschichte erwies sich das wertebasierte Marketplace-Modell langfristig als schwer skalierbar. Nach eigenen Angaben spielte Empovver in den vergangenen Jahren einen sechsstelligen Betrag an frauengeführte Unternehmen zurück. (Brutkasten) Mehr über Empovver
Mats Hummels
+++ Weltmeister setzt auf Padel-Hype! Mats Hummels beteiligt sich am Münchner Sport-Startup PadelCity und setzt damit auf eine Trendsportart, die derzeit immer mehr Gründerinnen, Gründer und Investoren anzieht. Das Unternehmen, das moderne Padel-Anlagen betreibt, sammelte bislang rund 15 Millionen Euro ein. Doch der frühere Nationalspieler investiert nicht nur in den boomenden Padel-Markt. Auch beim Ernährungs-Startup By Nahni, beim Weinunternehmen Herbstmeister Wein sowie bei PlayersTech, einer Plattform für Startup-Investitionen im Sportbereich, ist Hummels an Bord. Mehr über Startup-Investments von Fußball-Weltmeistern
Journalist:innen
+++ Auch in diesem Jahr stellt PIABO Communications in Zusammenarbeit mit deutsche-startups.de wieder Journalistinnen und Journalisten vor, die sich intensiv mit der Startup-, Tech- und Digitalszene beschäftigen. Die folgenden Journalist:innen sollten Startups auf dem Radar haben. Mehr in unserer Übersicht
Startup-Radar
+++ Es ist wieder Zeit für neue Startups! Hier einige ganz frische Firmen, die jeder kennen sollte. Heute stellen wir diese Jungunternehmen vor: baugenic, Qurie, Qorelo, IB-7, offgen. Mehr im Startup-Radar
#DEALMONITOR
Investments & Exits
+++ #DealMonitor +++ DeepL übernimmt Mixhalo +++ PropTech reltix erhält 3 Millionen +++ Neo-Carrier NexDash bekommt weitere 2,5 Millionen +++ toern sammelt 1 Million ein – unter anderem von Venture League. Mehr im Deal-Monitor
#JOBS
Häfft-Verlag
+++ Unser Job des Tages! Der Häfft-Verlag sucht einen Junior E-Commerce Manager (m/w/d) Schwerpunkt Amazon. Wir leben Papier! Unser kultiges Hausaufgaben-Häfft musste man einfach haben. Seit unseren Anfängen Mitte der 90er Jahre ist viel Zeit vergangen und wir haben uns zu einem designstarken und detailverliebten Verlag mit Sitz in München & Berlin weiterentwickelt
Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker
Digital Business & Startups
Kai Wegner will Defense-Tech: Tegel kann das neue Adlershof werden
Im Podcast Royal GS machte Kai Wegner deutlich, dass er in Verteidigungstechnologie großes Potenzial für die Hauptstadt sieht.
Lange war Berlin vor allem für E-Commerce-, Fintech- und Software-Startups bekannt. Jetzt rückt jedoch eine andere Branche immer stärker in den Mittelpunkt: Verteidigungs- und Sicherheitstechnologie.
Wegner hat große Pläne für Tegel
Im Podcast Royal GS machte Kai Wegner deutlich, dass er in diesem Bereich großes Potenzial für die Hauptstadt sieht. Sein Ziel ist es, den ehemaligen Flughafen Tegel zu einem führenden Standort für Defense-Tech-Unternehmen zu machen. Er sagt: „Sowas kann ich in Tegel auch hinkriegen, wenn ich da ein neues Cluster bilde in dem Bereich.“
Hier könnt ihr den Podcast hören: Spotify und Apple Podcasts
Der Vorstoß kommt zu einem spannenden Zeitpunkt. Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine fließen europaweit Milliarden in neue Verteidigungs- und Sicherheitstechnologien. Startups arbeiten an Drohnen, KI-Systemen, Sensorik und Cyberabwehr-Lösungen.
Auch Investoren, die das Thema früher oft gemieden haben, entdecken den Bereich zunehmend für sich.
Warum Tegel für Wegner ideal ist
Aus Sicht Wegners bringt Tegel beste Voraussetzungen mit. Das Gelände bietet große Entwicklungsflächen, eine enge Anbindung an Wissenschaft und Forschung sowie genügend Platz für neue Unternehmen.
Damit könnte Tegel künftig eine ähnliche Rolle einnehmen wie Adlershof, das sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Wissenschafts- und Technologiestandorte Europas entwickelt hat: „Wir haben Tegel als einen richtig guten Ort dafür, mit der Hochschule, die dort jetzt endlich an den Start gehen wird, weil wir die Mittel im Haushalt bereitgestellt haben. Dort kann sich etwas entwickeln wie in Adlershof. Adlershof zeigt doch großartig, was daraus entstehen kann.“
Ein strategischer Vorteil für Berlin
Für die Hauptstadt könnte das ein wichtiger Schritt sein. Berlin würde damit nicht nur seine Position als Startup-Metropole stärken, sondern auch von einem Markt profitieren, der in den kommenden Jahren weiter stark wachsen dürfte.
Während andere Städte um KI- oder Biotech-Unternehmen werben, könnte Berlin mit Defense-Tech seinen eigenen Schwerpunkt setzen. Tegel könnte dabei zum Aushängeschild dieser Entwicklung werden und eine zentrale Rolle für die nächste Generation von Technologie-Startups spielen.
Digital Business & Startups
„Will nicht für Juden arbeiten“: Bewerber schockt mit antisemitischer Absage
Die Gründer eines Startups wollen einen Praktikanten einstellen. Die Antwort des Studenten ist schockierend. Jetzt prüft die Elite-Uni.
Eine Bewerbung, die in einem Skandal endet: Ein Student der US-Eliteuniversität Cornell hat ein Praktikum bei einem Startup offenbar aus einem einzigen Grund abgelehnt: Die Gründer sind Juden. Darüber hat die New York Post zuerst berichtet.
Betroffen ist das Startup VryfID der Brüder Gabe und Aiden Einhorn. Das Unternehmen vermittelt mit ihrer Plattform, Wohnungssuchende und Vermieter zusammen. Die Gründer hatten den Studenten Austin F. für ein mögliches Sommerpraktikum in Betracht gezogen und wollten ein Vorstellungsgespräch vereinbaren.
Judenhass als Begründung
Die Antwort fiel knapp aus. „Not interested in working for a Jew. Thanks.“ („Kein Interesse, für einen Juden zu arbeiten. Danke.“), schrieb der Bewerber laut einem später veröffentlichten Screenshot.
Gabe Einhorn veröffentlichte die Nachricht anschließend auf X. Er wolle damit zeigen, wie offen antisemitische Einstellungen mittlerweile geäußert würden, erklärte er später gegenüber US-Medien. „Er weiß wahrscheinlich nichts über Juden, außer dem, was man ihm an der Uni und in den sozialen Medien erzählt. Eine traurige Welt“, schreibt er auf X. Den Namen des Studenten hatte er geschwärzt.
Die Elite-Uni ermittelt
Die Cornell University bestätigte inzwischen, den Vorfall zu prüfen. Eine Sprecherin erklärte gegenüber der New York Post, die Universität verurteile Antisemitismus ebenso wie jede andere Form von Hass und Diskriminierung.
Der Fall trifft einen Nerv. Seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 und dem Gaza-Krieg wird an zahlreichen Universitäten, sowohl in den USA als auch in Deutschland, über einen Anstieg antisemitischer Vorfälle diskutiert. Nun sorgt eine Praktikumsabsage für die nächste Debatte.
Digital Business & Startups
Bis zu 330.000 Euro für neue Ideen
#Eventtipp
Für gemeinsame Innovationsprojekte sind im aktuellen IGP-Förderaufruf Zuschüsse von bis zu 330.000 Euro möglich. Welche Vorhaben gefördert werden und worauf es bei der Bewerbung ankommt, erfahren Interessierte Ende Juni in einem kostenlosen Webcast.

Wer Innovationen nicht allein, sondern gemeinsam entwickelt, kann auf staatliche Unterstützung hoffen. Mit der siebten Runde des Innovationsprogramms für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP) fördert das Bundeswirtschaftsministerium erneut Projekte, bei denen Unternehmen ihre Kompetenzen bündeln und gemeinsam neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle entwickeln.
Im Mittelpunkt des aktuellen Aufrufs stehen sogenannte Cross-Innovationen. Dabei arbeiten Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen zusammen, um neue Produkte, Dienstleistungen oder Geschäftsmodelle zu entwickeln. Angesprochen sind insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, Startups, Selbstständige und gemeinwohlorientierte Unternehmen.
Je nach Projektphase sind Förderungen von bis zu 330.000 Euro möglich. Unterstützt werden sowohl Machbarkeitsprojekte als auch Vorhaben auf dem Weg zur Marktreife. Gefördert werden neben technologischen Entwicklungen auch neue Geschäftsmodelle, digitale Services, Plattformkonzepte und innovative Formen der Zusammenarbeit.
Das IGP zählt damit zu den wenigen Bundesprogrammen, die gezielt nichttechnische Innovationen in den Mittelpunkt stellen.
Kostenloser Webcast für innovative Unternehmen
Wie funktioniert die Förderung? Welche Projekte haben Chancen? Und worauf kommt es bei der Antragstellung an? Antworten auf diese Fragen liefern KölnBusiness und die NRW.BANK in einem kostenlosen Webcast zum aktuellen IGP-Aufruf. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Startups, kleine und mittlere Unternehmen sowie andere innovative Akteure aus Köln und der Region.
30. Juni 2026 | 14:30 Uhr | Jetzt anmelden
Durchstarten in Köln – #Koelnbusiness
In unserem Themenschwerpunkt Köln beleuchten wir das dynamische Startup-Ökosystem der Rheinmetropole. Wie sind die Bedingungen für Gründer:innen, welche Investitionen fließen in innovative Ideen und welche Startups setzen neue Impulse? Rund 800 Startups haben Köln bereits als ihren Standort gewählt – unterstützt von einer lebendigen Gründerszene, einer starken Investor:innen-Landschaft sowie zahlreichen Coworking-Spaces, Messen und Netzwerkevents. Als zentrale Anlaufstelle für die Startup- und Innovationsszene stärkt die KölnBusiness Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für Gründer:innen, vernetzt sie mit Investor:innen und bietet gezielte Unterstützung. Diese Rubrik wird unterstützt von KölnBusiness. #Koelnbusiness auf LinkedIn, Facebook und Instagram.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.
Foto (oben): KI
-
Künstliche Intelligenzvor 3 Monaten
JBL Bar 1300MK2 im Test: Soundbar mit Dolby Atmos, starkem Bass und Akku‑Rears
-
Künstliche Intelligenzvor 3 MonatenEmpfehlungsalgorithmen bei TikTok erklärt: Die Maschine hinter dem Endlos‑Feed
-
Social Mediavor 3 MonatenVon Kennzeichnung bis Plattformpflichten: Was die EU-Regeln für Influencer Marketing bedeuten – Katy Link im AllSocial Interview
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten„Don’t Starve Elsewhere“: Survival‑Hit kehrt nach zehn Jahren zurück
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonateniX-Workshop Angriffsziel lokales AD − Schwachstellen finden und beheben
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenWeitere Entlassungswelle bei Disney: Bis zu 1000 Mitarbeiter betroffen
-
Künstliche Intelligenzvor 2 MonatenKine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild
-
Künstliche Intelligenzvor 2 Monaten
xTool P3 im Test: CO₂-Laser mit 80 Watt schneidet und graviert auch Acryl
