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HealthTech Oviva erhält 200 Millionen – Decathlon übernimmt Rebike – Kolsquare kauft Storyclash


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ HealthTech Oviva erhält 200 Millionen – Isartal Health Media investiert in HealthTech BodyFast +++ Decathlon übernimmt Rebike +++ Kolsquare kauft Storyclash +++ Riddle übernimmt Convert +++

HealthTech Oviva erhält 200 Millionen – Decathlon übernimmt Rebike – Kolsquare kauft Storyclash

Im #DealMonitor für den 22. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Oviva 
+++ Der schwedische Investor Kinnevik, der englische Growth-Equity-Geldgeber Planet First Partners, der dänische Investor A.P. Moller Holding, Lunate, EGS Beteiligungen AG, Norrsken VC und Altinvestor Sofina investieren 200 Millionen Euro (Primary- und Secondary-Investment) in Oviva. Das Unternehmen aus Potsdam, 2014 von Kai Eberhardt, Manuel Baumann und Mark Jenkins in der Schweiz gegründet, setzt auf „erstattungsfähige digitaler Gesundheitsversorgung“. Schwerpunkt sind dabei derzeit Erkrankungen wie Adipositas und Bluthochdruck. „Diese Finanzierung ermöglicht Oviva, die steigende Nachfrage nach erstattungsfähiger digitaler Gesundheitsversorgung zu bedienen“, teilt das Unternehmen mit. Sofina, Temasek, AlbionVC, Earlybird, Eight Roads Ventures, F-Prime Capital, MTIP und Co. investierten zuletzt 80 Millionen US-Dollar in Oviva. Insgesamt flossen vor der jetzigen Investmentrunde rund 115 Millionen in das HealthTech. Mehr zu Oviva

BodyFast
+++ Isartal Health Media (IHM), der Investmentableger der Wort & Bild Verlagsgruppe („Apotheken Umschau“), investiert eine ungenannte Summe in BodyFast. Das Münchner HealthTech, 2018 von Patrick Hammer und Matthias Schmeißer gegründet, setzt auf das Trendthema Intervallfasten. „BodyFast bietet dir deinen persönlichen Coach, der dir hilft, schnell und gesund abzunehmen. Schon nach kürzester Zeit siehst du die Ergebnisse“, heißt es in der Selbstbeschreibung des Unternehmens. IHM hält nun 33 % an BodyFast. Mehr über BodyFast

MERGERS & ACQUISITIONS

Decathlon – Rebike
+++ Der französische Sporthändler Decathlon übernimmt via Decathlon Pulse die Mehrheit am Münchner E-Bike-Startup Rebike. „Rebike Mobility bleibt ein eigenständiges Unternehmen mit eigener Marke und operativer Struktur. Das bestehende Management-Team unter der Leitung der Gründer Thomas Bernik und Sven Erger setzt seine Aufgaben in den bisherigen Funktionen fort“, teilt das Unternehmen mit. Decathlon Pulse, der Beteiligungsableger des Sporthändlers, hielt zuletzt 10,5 % an Rebike. Rebike aus Krailling bei München, 2018 gegründet, betreibt mit rebike1 einen Marktplatz für den Verkauf von gebrauchten E-Bikes und mit eBike Abo einen Abodienst für angesagte E-Bikes. Zudem vermietet das Unternehmen E-Bike-Flotten an Verleihpartner, Hotels und Firmen. 2023 erwirtschaftete Rebike einen Umsatz in Höhe von 37,1 Millionen Euro (Vorjahr: 20,7 Millionen) sowie einen Verlust von 11,4 Millionen (Vorjahr: 9,3 Millionen). In den vergangenen Jahren flossen mehr als 40 Millionen in das Unternehmen. Circularity Capital hielt nach der letzten Investmentrunde knapp 29,5 % an Rebike. Vorwerk Ventures war mit 15,6 % an Bord. Decathlon übernahm 2023 bereits Outdoor-Spezialisten Bergfreunde. Mehr über Rebike

Kolsquare – Storyclash
+++ Das französische Unternehmen Kolsquare, eine All-in-One-Software für Influencer Marketing, übernimmt das 2016 gegründete Linzer Scaleup Storyclash, das auf Influencer Marketing setzt. „Gemeinsam betreuen Kolsquare und Storyclash heute rund 2.000 Marken, Agenturen und öffentliche Organisationen in mehr als 30 Ländern. Damit entsteht eine echte europäische Influencer-Marketing-Plattform mit globaler Perspektive“, teilen die beiden Unternehmen mit. Investoren wie OÖ HightechFonds, A Round Capital, aws Gründerfonds, Speedinvest und Michael Grabner Media unterstützen Storyclash, von Philip Penner und Andreas Gutzelnig gegründet, in den vergangenen Jahren. Mehr über Storyclash

Riddle Convert
+++ Der Saarbrücker Online-Quiz-Maker Riddle übernimmt Convert, das Tippspiel- und Adventskalender-Angebot von Contentbird. „Im Mittelpunkt der Akquisition steht, bewährte Interaktionsformate wie Tippspiele, Adventskalender und Gewinnspiele langfristig weiterzuentwickeln und auf eine stabile, skalierbare technische Basis zu stellen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Mehr über Riddle

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Foto (oben): azrael74



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Mit diesem Auto startet Audi erstmals in der Formel 1 – mit Fintech an der Seite


Das Fintech wird nicht nur Hauptsponsor, sondern auch die Bank des Audi-Teams – und nutzt die Formel 1 als Hebel für globales Wachstum.

Mit diesem Auto startet Audi erstmals in der Formel 1 – mit Fintech an der Seite

2030 wollen sie Champion werden: So sieht das Fahrzeug von Audi und Revolut aus.
Revolut

Als Audi und Revolut am Dienstag in Berlin ihr gemeinsames Formel-1-Team vorstellten, wurde schnell klar: Beide Seiten verbinden große Erwartungen mit dem Projekt. Für Audi ist es der erste Auftritt in der Königsklasse des Motorsports. Für das britische Fintech die bislang größte Marketingoffensive seiner Unternehmensgeschichte.

Auf dem silbernen Auto mit lava-roten Elementen prangt also künftig prominent der Name Revolut. Am Steuer sitzen der erfahrene deutsche Fahrer Nico Hülkenberg, der in seine 15. Formel-1-Saison startet, sowie das brasilianische Nachwuchstalent Gabriel Bortoleto.

Revolut tritt nicht nur als Markenpartner auf, sondern ist auch operativ in den Rennstall eingebunden. Das Fintech übernimmt die Rolle der Geschäftsbank für das Audi-Team.

„Das Audi-Team arbeitet mit Revolut Business – wir sind die Bank, über die das gesamte Team läuft“, sagt Antoine Le Nel, Chief Growth and Marketing Officer von Revolut, gegenüber Gründerszene. Dazu gehören unter anderem Gehaltszahlungen, Treasury-Management, internationaler Zahlungsverkehr, Fremdwährungsprozesse sowie die Kontrolle von Ausgaben. Auch der Verkauf von Fanartikeln ist angebunden: Über Revolut Pay können Fans direkt bezahlen.

Die strategischen Motive

Hinter dem Einstieg stehen für das Fintech mehrere übergeordnete Ziele, so Le Nel.

Zum einen will Revolut stärker als vollwertige Bank wahrgenommen werden – nicht nur als App für Zahlungen oder Reisen. Dass ein Großkonzern wie Audi Finanzprozesse über Revolut abwickelt, soll diese Wahrnehmung stützen. Gleichzeitig soll das Geschäft mit Firmenkunden ausgebaut werden. Bisher wird Revolut vor allem als B2C-Produkt wahrgenommen, künftig will das Unternehmen stärker im Business-Banking wachsen – von Startups bis hin zu größeren Unternehmen.

Zweitens zielt der Deal auf internationale Expansion. Revolut ist derzeit in 39 Ländern aktiv, die Formel 1 erreicht hingegen nahezu alle Weltmärkte. In neuen Regionen soll die Präsenz im Motorsport den Markteintritt erleichtern. Le Nel nennt Kolumbien als Beispiel: Dort will Revolut bald starten – und hofft, dass die Marke durch die Formel-1-Präsenz bereits vor dem Markteintritt bekannt ist.

Wachstumsziel: 100 Millionen Kunden

Revolut zählt aktuell rund 70 Millionen Nutzer weltweit. Die zusätzliche Sichtbarkeit durch die Formel 1 soll dieses Wachstum weiter beschleunigen. Ziel seien 100 Millionen Kunden bis zur ersten Hälfte des Jahres 2027.





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KI-Experte warnt Politiker: „Wir sind erst am Anfang der Dystopie“


KI-Experte warnt Politiker: „Wir sind erst am Anfang der Dystopie“

Gründer, Investor und KI-Vordenker Fabian Westerheide (l.) diskutiert mit Staatssekretär Thomas Jarzombek (CDU) im Journalistenclub des Axel Springer Verlages.
Amelie Elisabeth Prusseit

Aus dem 19. Stockwerk des Axel-Springer-Hauses sieht man über das ganze Digital-Berlin: In unmittelbarer Nähe der „Rocket Tower“ am Checkpoint Charlie, wo die Firma der Samwer-Brüder ihren Hauptsitz hat. Im Schatten des Fernsehturms am Alexanderplatz das Voltaire Gebäude, da sitzt N26. Im Stream-Tower an der Warschauer Brücke im Osten: Zalando. Daneben überragt das im Sommer 2025 bezogene EDGE East Side Hochhaus alle anderen. Mieter von Berlin höchstem Bürogebäude? Amazon.

Mit dieser Aussicht wollen wir über dir Lage der „KI-Nation“ Deutschland sprechen. Wollen wissen, ob man die Bundesrepublik überhaupt so bezeichnen kann – und will. Dazu treffen Theorie und Praxis aufeinander: Fabian Westerheide ist Gründer, Investor und einer von Deutschlands KI-Vordenkern. 2015 gründete er mit seiner Frau Veronika „Rise of AI“, eine jährlich stattfindende Konferenz und ein Netzwerk, das KI-Forscher und Unternehmer zusammenbringt. 2023 gründete er gemeinsam mit Partnern den AI.Fund und 2024 veröffentliche er sein Buch „Die KI-Nation. Zwischen Dystopie und Utopie“. Westerheide beschäftigt sich praktisch den ganzen Tag mit KI.

Thomas Jarzombek ist seit 2025 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung. Seine Aufgabe ist es da – neben vielen anderen – KI in die praktische Umsetzung zu bringen, Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft, bei Unternehmen aber auch Behörden umzusetzen. Gute Gedanken über KI generell sind für ihn quasi nur der Anfang – er beschäftigt sich viel mehr, was nötig ist – was aber auch wegen – damit KI auch etwas bringt.

Kennen sich, mögen sich, sind dennoch nicht einer Meinung

Die beiden Männer kennen sich zehn Jahren. Jarzombek, seit 2009 im Bundestag, war von 2019 bis 2021 Beauftragter des damaligen Bundeswirtschaftsministeriums für die Digitale Wirtschaft und Startups, außerdem hat er in den späten Neunzigern selbst eine IT-Firma in Düsseldorf gegründet und aufgebaut.

In seiner aktuellen Funktion, und eben auch in dieser Zeit, ist KI ein wesentliches Thema für ihn – das von der Politik aber noch nicht gut genug angegangen wird, findet zumindest Fabian Westerheide.

Wir haben die beiden Männer, die dieselben Problem aus unterschiedlichen Postionen heraus überdenken und anpacken zu einem Streitgespräch eingeladen.

Ist Deutschland eine „KI-Nation“? Das ist ein Wort, das du, Fabian, als Titel für dein 2024 erschienenes Buch gewählt hast – und es ist ein Begriff, der so auch im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung steht: „Wir etablieren Deutschland als KI-Nation“, heißt es dort. Wo stehen wir bei diesem Vorhaben, Thomas? Ist gar schon vollbracht?





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Was du in deinen ersten 5 Sekunden vom Pitch zeigen musst


Was du in deinen ersten 5 Sekunden vom Pitch zeigen musst

Arnas Bräutigam ist Co-Founder der Business-Angel-Plattform AddedVal.io und selbst Mikro-Angel-Investor. Er unterstützt Frühphasen-Startups beim Fundraising durch Pitchdeck-Optimierung, Investoren-Daten und viele Best Practices.
Arnas Bräutigam/Getty Images; Collage: Gründerszene

Die Cover-Slide eines Pitchdecks wird oft nur wenige Sekunden angeschaut. Genau deshalb wird sie von vielen Foundern etwas stiefmütterlich behandelt. Dabei spielt sie eine zentrale Rolle – insbesondere dann, wenn dein Pitch live auf einer Bühne stattfindet. In diesen ersten Sekunden entscheidet sich, wie aufmerksam das Publikum ist, wie gut es mental „andockt“ und ob es bereit ist, der folgenden Story zu folgen.

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Bitte niemals unterschätzen: So baut ihr eine überzeugende Team-Slide im Pitchdeck

Aber auch beim verschickten Pitchdeck ist die erste Slide mehr als reine Formalität. Sie ist der erste visuelle Eindruck, den Investoren vom gesamten Deck bekommen. Und wie wir alle wissen: Der erste Eindruck zählt – auch im Fundraising.

Was die Cover-Slide leisten muss (und was nicht)

Die Cover-Slide ist keine Zusammenfassung des gesamten Startups. Sie ist auch kein Impressum. Ihre Aufgabe ist deutlich klarer: Sie soll Investoren und Zuhörer emotional und rational in die richtige Ausgangslage versetzen, um zu verstehen, worum es in den nächsten Minuten gehen wird.

Man muss sich dabei vor Augen halten: Investoren haben in der Regel bereits einen kurzen Intro-Text gelesen oder wissen aus der Ankündigung, worum es grob geht. Die Cover-Slide setzt nun den visuellen Rahmen. Sie hilft dabei, das Gehörte einzuordnen und Erwartungen zu strukturieren.

Element 1: Das Bild als der schnellste Weg ins Thema





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