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Startup des ex-KI-Chefs von Meta: KI „AMI“ soll die physikalische Welt verstehen können
Advanced Machine Intelligence (AMI), das neue Startup des ehemaligen Chef-KI-Entwicklers von Meta, Yann LeCun, hat in einer Finanzierungsrunde eine Milliarde US-Dollar für die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz eingesammelt, mit der das Verständnis der physikalischen Welt erreicht werden soll.
Nicht Sprache, sondern Physik soll der Schlüssel sein
LeCun ist überzeugt, dass eine KI auf menschlichem Niveau nicht durch die Beherrschung der Sprache erreicht wird, sondern durch das Verständnis der physikalischen Welt. Dies liege nicht zuletzt daran, dass auch das menschliche Denken auf der physischen Welt basiere und nicht auf der Sprache. Deshalb seien KI-Weltmodelle notwendig, um eine echte Intelligenz zu erreichen, die mit der menschlichen vergleichbar ist.
Mit seinem neuen Startup AMI (ausgesprochen wie das französische Wort für „Freund“) mit Sitz in Paris will er dafür Beweise liefern und konnte dafür mehr als eine Milliarde US-Dollar an finanziellen Mitteln einwerben. Damit wird das Unternehmen aktuell mit 3,5 Milliarden US-Dollar bewertet.
Zu den namhaften Unterstützern zählen Mark Cuban, der ehemalige Google-CEO Eric Schmidt sowie der französische Milliardär und Telekommunikationsmanager Xavier Niel. Für LeCun ist AMI das erste kommerzielle Projekt seit seinem Abschied von Meta im November 2025.
Mehrere Kapazitäten dabei
Gegründet wurde das Startup von LeCun gemeinsam mit mehreren weiteren ehemaligen Meta-Führungskräften: dem früheren Forschungsdirektor Michael Rabbat, dem ehemaligen Vizepräsidenten für Europa Laurent Solly sowie der ehemaligen Senior Director of AI Research Pascale Fung. Mit Alexandre LeBrun, dem früheren CEO des KI-Startups Nabla, der nun als CEO von AMI fungiert, und Saining Xie, einem ehemaligen Forscher bei Google DeepMind, der als Chief Science Officer tätig sein wird, sind weitere schwergewichtige KI-Experten mit an Bord.
Menschliche Intelligenz als Ziel
Gegenüber Wired erklärte der Turing-Preis-Gewinner von 2018, die Vorstellung, die Fähigkeiten von LLM so weit ausbauen zu können, dass sie Intelligenz auf menschlichem Niveau erreichen, sei völliger Unsinn. Daher verfolgt AMI nach eigener Aussage das Ziel, „eine neue Generation von KI-Systemen zu entwickeln, die die Welt verstehen, über ein dauerhaftes Gedächtnis verfügen, denken und planen können und kontrollierbar und sicher sind“.
Um dies zu bewerkstelligen, sei das Unternehmen von Anfang an global ausgerichtet und betreibe neben dem Hauptsitz in Paris weitere Niederlassungen in Montreal, Singapur und New York. In letzterer Stadt ist LeCun auch weiterhin als Professor an der New York University tätig. Darüber hinaus will AMI mit Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen zusammenarbeiten, darunter Fertigung, Biomedizin und Robotik.
Das Startup schlägt mit seinem Vorhaben einen entgegengesetzten Weg als die meisten KI-Unternehmen wie OpenAI, Anthropic oder auch sein ehemaliger Arbeitgeber Meta ein, für die allesamt nur die Skalierung von LLM der letztlich gangbare Weg zu KI-Systemen mit menschlicher Intelligenz oder gar Superintelligenz ist. LeCun hingegen gehört zu den wenigen Forschern der KI-Branche, die über die Grenzen dieser Modelle hinausblicken wollen. Dabei lehnt er die generelle Nützlichkeit von LLM keineswegs ab – sie werde seiner Meinung nach nur nicht zu einer Art menschlicher Intelligenz führen. AMI verfolgt dabei auch ganz praktische Ziele: So soll das Unternehmen eines Tages in der Lage sein, ein realistisches Weltmodell eines Flugzeugtriebwerks zu erstellen und diese Erkenntnisse mit den entsprechenden Konzernen zu teilen.
Künstliche Intelligenz für alle
AMI plant zudem den Aufbau einer Open-Source-Technologie, da eine künstliche Intelligenz nach Ansicht des Unternehmens zu mächtig sei, um von einem einzelnen privaten Unternehmen kontrolliert zu werden. LeCun glaube nicht, dass andere KI-Experten, seien es Amodei, Altman oder Musk, die Legitimität besäßen, „für die Gesellschaft zu entscheiden, was eine gute oder schlechte Nutzung von KI ist“. Diese Einstellung rührt nicht zuletzt daher, dass eine Reihe von Ländern ihre eigene Bevölkerung mittels Gesichtserkennungssystemen überwacht, die eine von LeCun mitentwickelte Technologie namens Convolutional Nets verwenden.
AMI will die ersten KI-Modelle zügig veröffentlichen, wobei LeCun allerdings nicht erwartet, dass die meisten Menschen davon Notiz nehmen werden. Das Unternehmen will zunächst mit Partnern wie Toyota und Samsung zusammenarbeiten, um dann zu lernen, wie sich seine Technologie breiter einsetzen lässt.
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Stronghold 4: Burgenbau-Strategie-Serie erhält Demo vorm Early Access

Burgenbau und Strategie gehen in die nächste Runde: Firefly Studios hat Stronghold 4 angekündigt. Der neue Teil spielt als Prequel vor den Ereignissen der Vorgänger, grafisch sorgt die Unreal Engine 5 für Fortschritt. Dieses Jahr erscheint Stronghold 4 im Early Access, eine Demo gibt es bereits in wenigen Wochen.
Stronghold 4 geht weiter zurück
In diesem Jahr feiert der erste Teil von Stronghold bereits seinen 25. Geburtstag. Das britische Studio Firefly will das Jubiläumsjahr dafür nutzen, um Stronghold 4 zu veröffentlichen. Einen festen Termin für 2026 gibt es aber noch nicht.
Stronghold 4 soll „lange vor den Ereignissen des ursprünglichen Stronghold“ spielen. Im Zentrum der Handlung steht der Hirte Penryn, der unverhofft zu Ruhm und Ehre gelangt. Versprochen wird für den Early-Access-Start eine Story-Kampagne mit 22 Missionen, hinzu kommen eine Skirmish-Kampagne, benutzerdefinierte Gefechte mit bis zu 8 KI-Gegnern und ein freier Baumodus. Für später werden ein Online-Mehrspielermodus, eine Koop-Kampagne und eine Wirtschaftskampagne in Aussicht gestellt.
Unreal Engine 5 und größere Karten
Inszeniert wird das Ganze in der Unreal Engine 5, die für mehr Realismus als in den älteren Teilen sorgen soll. Wirtschaftssystem und Kampfmechaniken sollen verbessert worden sein, zudem werden Wetterwechsel und neue In-Game-Ereignisse versprochen. Dem Grundprinzip mit dem Bau und dem Verwalten einer Burg sowie Belagerungen mit allerlei mittelalterlichen Konstruktionen bleibt das Studio treu.
Das Spiel wächst auch in die Breite, denn Firefly hat angekündigt, dass die Karten „größer sind als je zuvor“.
Demo erscheint am 23. Juni
Ab dem 23. Juni können sich Spieler einen ersten eigenen Eindruck von Stronghold 4 verschaffen, denn dann erscheint eine Demo-Version auf Steam.
Systemanforderungen
Die Redaktion bedankt sich beim Community-Mitglied „K3ks“ für den Hinweis.
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Steam Sale: Billiger Ballern, bitte!

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. „Immer wieder“ heißt hier fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Aktion zu Bullet Hells und Shoot ’em ups gestartet. Die Angebote laufen bis zum 15. Juni um 19:00 Uhr.
Kugeln und Angebote, soweit das Auge reicht?
Im Englischen heißt die soeben gestartete Rabattaktion schlicht „Bullet Fest“. Auf Deutsch bemüht Valve wiederum das japanische Wort Danmaku, was übersetzt in etwa „Sperrfeuer“ bedeutet. Weitere einschlägige Genrebezeichnungen hören auf die Namen Bullet Hell oder Shoot ‚em up, womit das Gameplay hinreichend beschrieben sein sollte. Der Steam-Betreiber betont: Teilnehmen kann jedes Videospiel, bei dem Schießen, Ballern und eine möglichst bildschirmfüllende Flut an Geschossen im Mittelpunkt stehen. Einen Eindruck vermittelt wie üblich ein kurzer Trailer zum Event.
Neben rabattierten Spielen rückt der Steam-Betreiber außerdem kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Fokus.
Bei derartigen Rabattaktionen ist gemeinhin zu bedenken, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Beim Bullet Fest handelt es sich um die erste von drei Steam-Aktionen im Juni 2026. Weiter geht es am 15. Juni nahtlos mit dem zweiten Steam Next Fest des Jahres, bevor zum Ende des Monats der große Steam Summer Sale startet. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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Grafikkarten-Gerüchte: RDNA 5 ab Q2/2027 bis 2028, GeForce RTX Super ab Anfang 2027

Im Nachgang der Computex 2026 sammeln sich noch einmal die Gerüchte der GPU-Partner. RDNA 5 kommt demnach frühestens in einem Jahr mit starker Tendenz für einen deutlich späteren Zeitraum, die GeForce RTX Super hingegen wohl dann doch deutlich eher. Auch hier heißt das gemeinsame Stichwort aber: Gerücht!
Die größten Optimisten sprechen laut Tweakers von einem RDNA-5-Start bereits eventuell zur nächsten Computex im Q2/2027. Je nach Hersteller wandert der Zeitrahmen aber auch deutlich weiter nach hinten: Über das dritte Quartal und das zweite Halbjahr bis Ende 2027 wird dann von einigen pessimistischeren Partnern auch schlichtweg Anfang 2028 genannt.
Fakt ist letztlich also wohl primär eines: Es wird mindestens noch ein volles Jahr dauern, aber das hatten frühere Gerüchte auch bereits erwartet. Da aktuell aber nahezu alles verschoben wird, hat das zweite Halbjahr 2027 tendenziell wohl die größte Chance.
RTX Super kommt wohl vor RDNA 5
Bei der RTX Super als Refresh der aktuellen Serie ist aktuell ein Termin zur oder rund um die CES 2027 zu Beginn des kommenden Jahres im Gespräch. Aber auch dieser Termin hat einmal mehr Potenzial zur Verschiebung, daraus kann je nach Gerücht ein deutlich späterer Termin werden. Den ersten Termin favorisieren Hersteller gemäß Benchlife.
Dass die RTX-Super-Familie am Ende vor RDNA 5 erscheint, dürfte wohl gesichert sein. Ursprünglich war sie bereits in diesem Jahr geplant, dann aber aufgrund der Speicherknappheit und extrem hohen Preise dafür auf die lange Bank geschoben worden. Schon in der vergangenen Woche hatten weitere Gerüchte eine Wiederbelebung des Programms ins Spiel gebracht.
Zudem war nun erneut von einer potenziellen GeForce RTX 5060 Super mit 12 GB VRAM die Rede. Entsprechende Gerüchte gab es schon im Januar 2025, noch vor der Ankündigung der bekannten GeForce RTX 5060 (Test) mit bloß 8 GB Grafikspeicher. Bei den anderen drei kolportierten Super-Neuauflagen soll es wiederum bei den schon im Herbst 2025 bekannt gewordenen Eckdaten bleiben. Bestätigt ist aber nach wie vor nichts.
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