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Helgoland probte den Blackout | heise online
Helgoland hat in der Nacht zum Donnerstag einen umfangreichen Blackout geprobt und den Ausfall des Seekabels simuliert. Erfolgreich, wie der Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Helgoland GmbH, Kay Martens, sagte. Um 23.00 Uhr wurde die einzige Stromleitung vom Festland schlagartig und bis 4.00 Uhr morgens abgeschaltet.
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2009 wurde Helgoland über das Kabel an das Stromnetz angeschlossen. Zuvor haben Dieselgeneratoren vollumfänglich die Versorgung der Insel gewährleistet, wie Martens sagte. Diese dienen nun als Notstromaggregate.
Da diese inzwischen in die Jahre gekommen seien, seien zusätzlich modernere Aggregate angeschafft worden. „Die konnten wir natürlich auch vorher testen, aber niemals in einem solchen Lastzustand. Das heißt, in dem Fall, wo das Kabel plötzlich weg ist“, sagte Martens.
Jahreszeit bot sich für Test an
„Das kann ja immer mal passieren. Es muss ja nicht mal mutwillig sein, es können auch Unfälle sein“, sagte Martens. In so einem Fall sei nirgends auf der Insel Strom, auch im Kraftwerk nicht. „Und dann müssen wir gucken, wie kommen wir wieder auf die Füße, wie können wir die Motoren hochfahren, die Last wieder übernehmen, wie kommunizieren wir mit dem Netzbetreiber“, beschreibt Martens die Situation. „All das haben wir jetzt mal live getestet.“ Die Jahreszeit mit wenig Urlaubsgästen habe sich dazu angeboten.
Martens zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Und er glaubt auch, dass die Helgoländer dankbar für den Test seien. Denn nun wissen sie, „wenn wirklich mal der Ernstfall eintrifft, dann dauert das nicht lange und dann sind wir sofort wieder da“. Bei einem Kabelausfall sei man in der Lage, die Stromversorgung binnen Minuten wiederherzustellen und die Insel lange Zeit mit Strom zu versorgen. „Das ist ein gutes Gefühl.“
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(mho)
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Teslas Robotaxis fahren in Texas autonom, Musk verspricht weiten US-Ausbau 2026
Elon Musk hat auf dem derzeit abgehaltenen Weltwirtschaftsforum in Davos versprochen, dass Tesla in den Vereinigten Staaten bis Ende dieses Jahres ein breites Netz fahrerloser Robotaxis anbieten wird. „Tesla hat seinen Robotaxi-Service in einigen Städten eingeführt und wird bis Ende dieses Jahres in den USA sehr, sehr weit verbreitet sein“, sagte der Tesla-CEO. Teslas Robotaxis sind im Raum San Francisco und im texanischen Austin verfügbar, doch bislang nur mit Begleitperson. In der Hauptstadt von Texas hat Tesla aber jetzt den Betrieb vollautonom fahrender Taxis aufgenommen.
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Im Juni 2025 hatte Tesla den Robotaxi-Dienst mit Einschränkungen in Austin begonnen, aber das Angebot war zunächst auf einen überschaubaren Teil der Innenstadt der texanischen Hauptstadt und zum Start auf nur 10 bis 20 Fahrzeuge begrenzt. Aus Sicherheitsgründen musste zudem ein Aufpasser im Beifahrersitz mitfahren, der notfalls eingreifen kann. Doch zu Beginn zeigten sich mutmaßliche Verstöße gegen die Verkehrsregeln. Teslas Robotaxis waren zu schnell oder auf der falschen Spur, sodass US-Behörden die Fälle untersucht haben.
Tesla-Robotaxis vollautonom in Texas
Doch jetzt verkündete Elon Musk bei X, dass Tesla den Robotaxi-Dienst mit vollautonomen Fahrzeugen ohne Begleitperson in Austin aufgenommen hat. Dies ist derzeit allerdings auf eine begrenzte Zahl von Autos beschränkt, wie Teslas KI-Chef und Robotik-Ingenieur Ashok Elluswamy bei X hinzufügt. Demnach „werden zunächst einige wenige unbeaufsichtigte Fahrzeuge in die größere Robotaxi-Flotte mit Sicherheitspersonen integriert, wobei das Verhältnis mit der Zeit zunehmen wird“.
Im kalifornischen San Francisco müssen Tesla-Taxis dagegen weiterhin mit Begleitperson fahren, denn das Unternehmen hat laut CNBC bislang keine Lizenz, um Autos ohne Fahrer am Steuer auf öffentlichen Straßen zu testen oder zu betreiben. Es gibt Zweifel, wie zuverlässig die Robotaxis fahren können, denn anders als etwa die autonomen Taxis von Waymo orientieren sich die von Tesla lediglich mit Kameras in ihrer Umgebung. An Bord gibt es keine teureren Laser-Radare. Sollte Teslas Vorhaben aber aufgehen, hätte der Konzern einen erheblichen Kostenvorteil gegenüber Waymo und anderen Anbietern.
Waymo-Robotaxis jetzt auch in Miami
Derweil baut die Konkurrenz die Reichweite weiter aus. Am Donnerstag hat Waymo den öffentlichen Robotaxi-Dienst in Miami aufgenommen, wie die Google-Tochter verkündet. Miami wird zunächst zwar nur zum Teil bedient, der Flughafen gehört bislang nicht dazu, aber die Großstadt in Florida ist nach San Francisco, Los Angeles, Phoenix, Austin und Atlanta die sechste Stadt, in der Waymo-Robotaxis fahren.
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Zudem erfreut sich das Angebot großer Beliebtheit. Anfang 2025 erklärte Google, dass Waymo die Zahl der Robotaxi-Fahrten innerhalb von nur einem Jahr verdoppelt hat. Demnach fahren die Robotaxis von Waymo mittlerweile 200.000-mal in der Woche, wobei die Flotte laut Bloomberg inzwischen rund 2500 Fahrzeuge umfasst. Die Google-Tochter plant nach eigenen Angaben, bald elf weitere Städte in den USA zu bedienen. International soll das Angebot der Robotaxis langfristig auf London und Tokio erweitert werden.
(fds)
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Stilvolle Kameragurte: 16 Modelle im ausführlichen Vergleich
Von klassischem Leder bis hin zu bunten Kletterseilen – Kameragurte überzeugen nicht nur funktional, sondern auch optisch und haptisch. Unterschiedliche Materialien und Tragevarianten können den Tragekomfort und das Fotografiervergnügen steigern. In der Welt individueller Manufakturen werden hochwertige Kameragurte mit Liebe zum Detail und handwerklichem Geschick gefertigt. Sie runden das Gesamtbild Ihrer Kamera perfekt ab. Hier finden Sie den passenden Gurt für Ihr Budget und Ihren persönlichen Stil.

Fotograf Michael Jordan hat ein besonderes Auge für Zubehör mit smarten Details, das den Fotografenalltag erleichtert.
Funktion
Der klassische Gurt wird entweder um den Hals oder über der Schulter getragen. Ist er lang genug, können Sie ihn auch diagonal über Brust und Rücken tragen. Schmale Gurte eignen sich dafür besser als breite. Wem ein langer Gurt zu umfangreich ist, der greift besser zu einer Handschlaufe. Mit dieser tragen Sie die Kamera wie eine Herrenhandtasche, die in den 1970er-Jahren der neueste Schrei war. Breite Schlaufen entlasten das Handgelenk und sind besonders bequem.
Material
Wenn Sie statt der etablierten Nylongurte, die in erster Linie funktional sind, nach einem haptischen Genuss suchen, werden Sie bei dieser Gurtauswahl sicher fündig. Das Spektrum der Materialien ist reichhaltig und vielseitig. Bei den Ledergurten können Sie zwischen Rinds-, Büffel- und Elchleder wählen. Die hier gezeigten Modelle sind natürlich gegerbt. Besonders exklusiv ist der aus Naturseide gefertigte Gurt von Artisan&Artist. Wenn Sie es sportlich und bunt mögen, sollten Sie Modelle aus Kletterseil in Betracht ziehen. Möchten Sie dies mit einem Umweltaspekt kombinieren, dann sind die Gurte von Soulseil aus recyceltem Kletterseil genau das Richtige.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Stilvolle Kameragurte: 16 Modelle im ausführlichen Vergleich“.
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Asus ProArt PA32KCX: Erster 8K-Monitor seit 8 Jahren verfügbar
Asus hat mit dem Verkauf seines ersten 8K-Monitors begonnen. Der ProArt PA32KCX stellt 7680 × 4320 Pixel auf 32 Zoll dar. Damit kommt er auf eine hohe Pixeldichte von 275 Pixeln pro Zoll (ppi). Interessierte müssen allerdings tief in die Tasche greifen: Noch während des Schreibens erhöhte Asus den Preis im eigenen Webstore von rund 8460 auf 10.000 Euro. Die Ankündigung erfolgte schon vor knapp zwei Jahren.
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Neben dem außergewöhnlichen IPS-Panel liegt das auch am Profi-Fokus. Asus kalibriert den ProArt PA32KCX ab Werk und verspricht eine hohe Farbgenauigkeit von Delta E < 1. Nutzer können den Monitor zudem beliebig oft selbst nachkalibrieren.
Das dafür notwendige Colorimeter ist direkt im Monitor eingebaut. Es befindet sich am Bildschirmrand unten links und wird per Monitor ausgefahren. Die Kalibrierung funktioniert mit Asus‘ eigener oder Calmans Software sowie mit Light Illusions ColourSpace.
Hohe Helligkeit
Das Panel selbst kann sich auch abseits der hohen Auflösung sehen lassen. Es integriert Mini-LEDs mit 4032 Belichtungszonen, die der Monitor bei HDR-Inhalten einzeln ansteuern kann. Flächendeckend schafft der ProArt PA32KCX 1000 cd/m², in einzelnen Zonen bis zu 1200 cd/m². Aufgrund der Auflösung stellt er lediglich 60 Bilder pro Sekunde (Hertz) dar.
Jeder Farbkanal ist 10 Bit tief, sodass der Monitor 1,07 Milliarden Farben darstellen kann. Den sRGB-Farbraum soll er komplett abdecken, weitere Farbräume fast vollständig: Bei Adobe RGB nennt Asus 95 bis 99 Prozent, bei DCI-P3 97 Prozent.
Eine verlustfreie Darstellung ist über zweimal HDMI 2.1 und einmal Displayport 2.1 möglich. Ein Displayport-2.1-Signal überträgt der ProArt PA32KCX auch per Thunderbolt 4. Für sogenannte Daisychains hat der Monitor je einen Thunderbolt-Ein- und -Ausgang, über die bis zu 96 Watt elektrische Leistung laufen. Per Daisychain lassen sich mehrere Monitore in Reihe schalten.
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USB-Hub und KVM-Switch
Ein zusätzlicher USB-Hub läuft über einen Upstream-Anschluss mit Typ-C-Buchse und 10 Gbit/s (USB 3.2 Gen 2). An ihm hängen drei Typ-A-Anschlüsse, die einzeln ebenfalls bis zu 10 Gbit/s übertragen können. Ein zweiter USB-C-Port ist für den Anschluss eines zweiten Desktop-PCs oder Notebooks gedacht. Per eingebautem KVM-Switch lassen sich beide Geräte über dieselbe Peripherie bedienen. Der Standfuß ist höhenverstellbar, zudem lässt sich das Display drehen (Pivot).
Die einzige Monitoralternative mit 8K-Auflösung ist Dells Ultrasharp UP3218K aus dem Jahr 2018. Er kommt ohne Mini-LEDs und Thunderbolt. Für die volle Auflösung sind zwei Displayport-1.4-Verbindungen an einer Bildquelle notwendig. Unmittelbar lieferbar ist das Modell allerdings nicht.
(mma)
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