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Irankrieg: Langfristig potenzielle Gefahr für die Chip- und Speicherproduktion


Der Irankrieg könnte die weltweite Chipproduktion beeinflussen, wenn er lange anhält. Insbesondere in Südkorea bereitet die Situation Sorgen, weil dort die zwei weltweit größten Speicherhersteller Samsung und SK Hynix ansässig sind. Aufgrund der hohen Nachfrage bei KI-Rechenzentren herrscht bereits eine Speicherkrise, die insbesondere Endkunden trifft. Kurzfristig soll es jedoch keine signifikanten Auswirkungen geben.

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Ein längerer Konflikt könnte sich auf die Lieferketten für die Speicherproduktion auswirken. Aus dem Nahen Osten stammen etwa große Mengen Helium und Brom. Vor allem Helium ist in der Chipfertigung wichtig. Hersteller verwenden es etwa zur Kühlung von Silizium-Wafern in der Produktion, da Helium eine hohe Wärmeleitfähigkeit und weitere geeignete Eigenschaften aufweist. Brom ist für manche Ätzvorgänge wichtig.

Katar ist laut einer Untersuchung des United States Geological Survey der nach den USA zweitgrößte Lieferant von Helium weltweit. Auf beide Länder entfielen 2025 demnach 76 Prozent der weltweiten Produktion. Katar hat nach iranischen Angriffen und der Bedrohung der Schifffahrtswege durch die Straße von Hormuz Produktion und Export von Helium eingestellt.

Die Nachrichtenagentur Reuters gibt Politikeraussagen aus Südkorea wieder, die vor langwierigen Lieferstopps warnen: „Funktionäre wiesen auf die Möglichkeit hin, dass die Halbleiterproduktion gestört werden könnte, wenn einige dieser wichtigen Materialien nicht aus dem Nahen Osten bezogen werden können“, sagt Kim Young-bae, Mitglied der südkoreanischen Nationalversammlung, nach Treffen unter anderem mit Samsungs Führungsriege. Insgesamt sollen Südkoreas Chip- und Speicherhersteller von über einem Dutzend Produkten aus dem Nahen Osten abhängig sein.

SK Hynix gibt zumindest kurzfristig Entwarnung: Der Speicherhersteller verfüge „seit Langem über vielfältige Lieferketten und ausreichende Vorräte“ an Helium. „Daher [ist] kaum mit Auswirkungen auf das Unternehmen zu rechnen.“

Auch der weltweit größte Chipauftragsfertiger TSMC zeigt sich entspannt: Derzeit seien keine wesentlichen Auswirkungen zu erwarten. Die Firma will die Situation aber weiterhin genau beobachten.

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In Südkorea sackten die Aktien von Samsung und SK Hynix zum Wochenbeginn um beinahe zehn Prozent ab. Bei den im Westen gehandelten Hinterlegungszertifikaten (Global Depositary Receipt, GDR) ist das Minus bislang nicht ganz so drastisch. Der gesamte Aktienmarkt ist derzeit volatil.


(mma)



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Liveticker zur WWDC: Ab 19 Uhr alles zu iOS 27, macOS 27, Siri und Apple-KI


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Jetzt ist es so weit: Ab 19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit steigt Apples diesjährige Keynote zur Entwicklerkonferenz World Wide Developers Conference (WWDC) 2026. Wie immer dürfte es vor allem um Software gehen: iOS 27, macOS 27, iPadOS 27, watchOS 27, tvOS 27 und visionOS 27 werden erwartet. Besonderer Fokus in diesem Jahr ist das Thema Künstliche Intelligenz, wo Apple bekanntermaßen viel Nachholbedarf hat.

So sollen Siri und Apple Intelligence auch dank Google-Gemini-Unterstützung endlich smarter und kontextsensitiver werden – unter anderem erstmals in Form eines echten Chatbots. Ob es auch neue Hardware geben wird, ist unklar. Denkbar wären unter anderem neue Mac-Studio- und Mac-mini-Modelle sowie Zubehör wie HomePod mini und Apple TV, allerdings gab es hier in jüngster Zeit keine konkreten Gerüchte, dass das Erscheinen an die WWDC geknüpft wäre. Alle Infos im Minutenprotokoll.

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(bsc)



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Bootloop bei Pixel-Geräten seit März: Google hat offenbar eine Lösung


Seit Google im März ein größeres Update auf Android 16 QPR3 als „Pixel-Drop“ veröffentlichte, können zahlreiche Nutzer ihre Pixel-Smartphones nicht mehr verwenden. Denn seitdem stecken offenbar mindestens Hunderte Pixel-Geräte – von der Pixel-6-Serie bis hin zur neuesten Pixel-10-Reihe – in einer Neustart-Schleife (Bootloop) fest. Seitdem arbeitet Google an der Behebung des Fehlers, jedoch mit bescheidenem Erfolg. Die Betroffenen sind über ihre seit Monaten nutzlosen Geräte frustriert; nun haben erste Nutzer offenbar von Google ein Lösungstool erhalten. Den Berichten zufolge funktioniert es nicht bei allen.

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Der öffentliche Issue-Tracker-Eintrag zum Bootloop-Fehler ist mittlerweile nahezu 800 Einträge lang. Nutzer teilen dort seit März Google und anderen Betroffenen ihre Erfahrungen mit. Sie schreiben über ihre Lösungsversuche und die teils frustrierende Kommunikation mit Google, die manchen Bootloop-Opfern Google-Store-Guthaben und ein Ersatzgerät anboten, jedoch ohne Rettung der auf ihren defekten Geräten gespeicherten Daten.

Dabei teilte Google Ende April mit, an einer Lösung zu arbeiten, die die Geräte retten könne, ohne Datenverlust. Diese Lösung hat Google offenbar seit Anfang Juni an erste Nutzer verteilt. Bei dieser handelt es sich um ein Web-Tool, für das Betroffene ihr Pixel-Gerät an einen Rechner anschließen müssen, der mindestens 7 GByte freien Speicher hat.

Nach Angaben der dedizierten Webseite funktioniert das Tool auf Pixel 3 oder neueren Geräten mit Android-Version 10 und höher. Es unterstütze ferner keine Android-Tablets oder ChromeOS-Geräte. Den Beiträgen der ersten Tester zufolge muss das Pixel-Gerät in den Fastboot-Modus und dort in den Rescue Mode versetzt werden. Einem Beitrag zufolge führt das Tool durch den Prozess, die Nutzer müssen lediglich den Anweisungen folgen.

Google hält zudem fest, dass es sich bei der Software noch um eine Betaversion handelt. Es ist daher durchaus möglich, dass der Konzern alsbald eine neue, stabile Software teilt. Tester müssen sich dem Beitrag zufolge keine Sorgen um ihre Daten machen. Es heißt: „Keine Sorge – dieser spezielle Wiederherstellungsprozess ist so konzipiert, dass er den Bootloop behebt, ohne Ihre persönlichen Daten zu löschen. Sobald das Telefon wieder funktioniert, können Sie Ihre Dateien wie gewohnt sichern.“

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Einige Betroffene berichten, dass ihr Gerät nicht erkannt wurde, sodass eine Rettung nicht erfolgen konnte. Als Lösung hatte eine Person eine Android 17 Beta geflasht, mit der das Pixel-Smartphone wieder funktionierte. Ein weiterer Nutzer berichtet unter anderem auf Reddit und im Issue-Tracker über eine erfolgreiche Lösung: Er konnte sein Gerät in den abgesicherten Modus starten. Dann habe er die Standortdienste aktiviert, WLAN deaktiviert und sämtliche gespeicherten Netzwerke entfernt. Anschließend sei das Gerät seinem Bericht zufolge wieder normal gestartet.

Die zahlreichen Beiträge der laut Issue-Tracker offiziell über 400 Betroffenen zeigen jedoch auf, dass Google das Problem bis heute nicht vollkommen im Griff hat und auch keine universelle Lösung liefern kann. Für die Betroffenen ist das eine bittere Erfahrung mit Googles Hardwaresupport. Eine offizielle Stellungnahme zur Angelegenheit hat Google uns auf Anfrage von Anfang vergangener Woche nicht liefern können.

Es sei festzuhalten, dass die Anzahl der betroffenen Geräte verhältnismäßig überschaubar zu sein scheint, jedoch sollte der Konzern Geräte mit solchen gravierenden Fehlern schneller beheben und transparenter kommunizieren.

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(afl)



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WWDC 2026, Keynote und mehr: Wie sie diesmal übertragen wird


Apples Sommerevent steht an: Heute startet in Cupertino die Entwicklerkonferenz World Wide Developers Conference 2026. Einmal mehr ist die Veranstaltung grundsätzlich als Online-Event konzipiert, wie es Apple seit Corona-Zeiten handhabt. Ergänzt wird dies durch Veranstaltungen am ersten Tag, die nur ausgewählten (und ausgelosten) Entwicklern offenstehen. Dazu gehört, als wichtigster Punkt, sicherlich die heute ab 19 Uhr startende Keynote. Diese wird wie üblich auf Apple.com, in der TV-App (auch auf Apple-TV-Geräten) sowie Youtube übertragen – allerdings „Live on Tape“, also als Aufzeichnung, die ab diesem Zeitpunkt beginnt. Vor Ort in Cupertino wird sie üblicherweise auf einer Leinwand gezeigt, vorher und nachher angekündigt und verabschiedet von bekannten Apple-Managern.

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Nach der Keynote beginnt das Hauptprogramm der WWDC, wie Apple in einem eigenen Einführungsvideo erläutert. Traditionell erster Punkt ist dabei die „Platforms State of the Union“, eine Generalansage, wo iOS, iPadOS, macOS & Co. gerade stehen. Diese wird auf Apples Developer-Portal sowie in der Developer-App des Konzerns gestreamt und danach als Aufzeichnung vorgehalten.

Anschließend laufen über die insgesamt fünf Tage der WWDC 2026 zahlreiche Webinare. Diese betreffen alle wichtigen Entwicklerthemen. Mit einem Developer-Account (auch kostenlos erhältlich) kann man zudem an „Aktivitäten“ teilnehmen. Dies sind zum einen sogenannte Group Labs mit Apple-Personal, in denen Details erläutert werden, sowie „One-on-one Appointments“, also Einzeltermine mit Fachleuten via Video. Letztere setzen allerdings einen Termin voraus.

Schließlich hat Apple einen Katalog an Foren zu den WWDC-Themen aufgesetzt, in denen sich Nutzer untereinander helfen können – Apples Ingenieure sind zu Geschäftszeiten aber vor Ort, wie der Konzern ankündigte. Die Foren verlangen vorab eine Registrierung mit einem Developer-Konto.

Lobenswert: Alle Webinare stehen zur und nach der Veranstaltung weiter zum Download und Ansehen bereit. Dafür verlangt Apple normalerweise keinen eigenen Zugang, was die Informationsverbreitung erleichtert. Die Apple-Developer-App als zentrales mobiles Portal ist hilfreich, um einen Überblick zu bekommen. Apple hat sein Angebot in den vergangenen Jahren verfeinert – dass es jedoch immer noch keine Vor-Ort-Komponente für eine größere Teilnehmerzahl gibt, wird immer wieder kritisiert. Allerdings sind die Events am ersten Tag kostenlos, während die WWDC dereinst vierstellige Beträge kostete.

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(bsc)



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