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Homematic IP Türschlossantrieb – pro: Smart Lock als Teil des Alarmsystems ist jetzt erhältlich


Homematic IP Türschlossantrieb – pro: Smart Lock als Teil des Alarmsystems ist jetzt erhältlich

Bild: eQ-3

Das für das zweite Quartal 2026 angekündigte Homematic IP Türschlossantrieb – pro ist ab sofort im Handel verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung des neuen Smart Locks, das in den vier Designvarianten weiß, anthrazit, weiß-silber und anthrazit-silber erhältlich ist, liegt bei 249,95 Euro.

Smart Lock als Teil des Alarmsystems

Das neue Smart Lock bietet nicht nur Komfortfeatures wie Zutrittsberechtigungen, Auto-Relock, und einen Flüstermodus für ein leises Auf- und Zusperren, sondern es macht die Haustür auch zu einem vollständig eingebundenen Teil des Alarmsystems von Homematic IP: Integrierte Lage- und Erschütterungssensoren, eine Erkennung des Türzustands sowie ein Sabotageschutz überwachen die Türmechanik. Bei Auffälligkeiten informiert das System den Nutzer per Push-Nachricht auf dem Smartphone und kann auf Wunsch auch eine verbundene Homematic IP Alarmsirene aktivieren. Die Sabotageerkennung meldet zudem Manipulationen am Gerät selbst.

Protokolle und Zutrittssteuerung in der App

Alle Öffnungs- oder Schließvorgänge des Smart Locks werden in der Homematic-IP-App protokolliert. Der Türschlossantrieb unterscheidet dabei zwischen manueller Bedienung von innen per Drehrad oder von außen mit einem Schlüssel. So lässt sich auch erkennen, wenn sich jemand mit einem Zweitschlüssel Zutritt verschafft hat, ohne das Smart Lock selbst zu nutzen.

Über Einstellungen in der App kann die Eingangstür zu festgelegten Zeiten selbstständig abgeschlossen werden. Auf Wunsch verriegelt sie aber auch nach jedem Öffnen wieder automatisch – Funktionen, die auch der Konkurrent Nuki bietet. Eine Türzustandserkennung erkennt, ob die Tür vor dem Verriegeln richtig geschlossen ist.

Bedienen lässt sich das Homematic IP Smart Lock Nutzer per Homematic-IP-App, Keypad, Fernbedienung oder Sprachsteuerung. Dies funktioniert auch von unterwegs. Die Zutrittsberechtigungen lassen sich individuell verwalten und zeitlich festlegen. So lässt sich definieren, wer die Tür an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit öffnen kann, so dass beispielsweise auch Reinigungskräfte oder Pflegedienste nur zu klar definierten Zeiten ins Haus kommen.

1,5 Jahre Batterielaufzeit

Bei leichtgängier Tür soll der Motor des Türschlossantriebs laut Hersteller im optionalen Flüstermodus nahezu geräuschlos arbeiten. Bei vier Fahrten pro Tag soll die Batterielaufzeit des Smart Locks bei 1,5 Jahren liegen. Statt Batterien können Nutzer auch NiMH-Akkus vom Typ HR6 verwenden.

Der smarte Türsteher passt laut eQ-3 auf alle gängigen Euro-Profilzylinder mit Not- und Gefahrenfunktion. Separat erhältliche Adapter erlauben die Installation auf Knaufzylindern ohne Austausch des Schließzylinders. Zur Montage wird das Smart Lock je nach Gegebenheit an der Innenseite der Tür auf den Zylinder geklemmt, anstelle einer Oval-Rosette angeschraubt oder geklebt. Da es sich rückstandslos wieder entfernen lässt, kann es auch in Mietobjekten verwendet werden.

Preis und Verfügbarkeit

Der Homematic IP Türschlossantrieb – pro ist ab sofort in weiß, anthrazit, weiß-silber und anthrazit-silber direkt bei eQ-3 im Online-Shop erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249,95 Euro.



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True Black 1400: DisplayHDR-Standard für OLED zieht mit LCD gleich


True Black 1400: DisplayHDR-Standard für OLED zieht mit LCD gleich

Bild: Lenovo

Die für Monitorstandards zuständige VESA erweitert die DisplayHDR-Spezifikationen weiter nach oben. Für Profi-OLED-Displays der nächsten Generation wird das Siegel DisplayHDR True Black 1400 eingeführt. Das setzt eine punktuelle Helligkeit von 1.400 cd/m² sowie mindestens 700 cd/m² auf ganzer Bildfläche voraus.

Auf True Black 1000 folgt True Black 1400

Lange Zeit waren Flüssigkristallbildschirme (LCD) den OLED-Displays mit organischen Leuchtdioden in puncto Helligkeit überlegen. Doch die jüngere OLED-Technik holt in diesem Punkt immer weiter auf. Dem Trend trägt auch die VESA bei ihren HDR-Standards (DisplayHDR) Rechnung. Im Jahr 2019 wurde eigens für OLED-Displays sowie kommende MicroLED-Displays eine neue Klasse eingeführt: DisplayHDR True Black. Der Name ist an die viel geringeren Schwarzwerte angelehnt, die mit OLED und MicroLED erreichbar sind, da deren Subpixel keine dauerhaft leuchtende Hintergrundbeleuchtung besitzen und sich stattdessen komplett abschalten lassen.

Bei den DisplayHDR-Standards steht die Zahl im Namen für die mindestens erforderte Helligkeit für einen Bereich von 10 Prozent im Zentrum der Bildfläche. Als die Standards im Jahr 2017 für von PC-Monitore und Notebook-Displays mit LCD-Technik eingeführt wurden, reichten sie bereits von DisplayHDR 400 bis DisplayHDR 1000. Beim 2019 eingeführten DisplayHDR True Black für OLED-Displays gab es anfangs nur DisplayHDR True Black 400 und 500. Erst viel später kamen True Black 600 und True Black 1000 hinzu, während die LCD-Standards schon bei DisplayHDR 1400 angekommen waren.

Spezifikationen von DisplayHDR inklusive True Black 1400
Spezifikationen von DisplayHDR inklusive True Black 1400 (Bild: VESA)

Doch jetzt gibt es mit der Einführung von DisplayHDR True Black 1400 einen Gleichstand. Mindestens 1400 cd/m² in der Bildmitte und 700 cd/m² auf ganzer Fläche werden dafür verlangt. Der Schwarzwert darf wie bei allen True-Black-Standards 0,0005 cd/m² nicht überschreiten. Weitere Anforderungen sind der offiziellen Website zu entnehmen.

True Black 1400 startet im Notebook

Laut VESA ist die neue Stufe zur Zertifizierung von professionellen OLED-Displays der nächsten Generation gedacht, die im Bereich der HDR-Content-Erstellung eingesetzt werden. Die ersten Produkte mit DisplayHDR 1400 sollen im Rahmen der Messe „Bilibili World 2026“ gezeigt werden, die vom 10. Juli bis zum 12. Juli in Shanghai stattfindet.

Die klassischen Desktop-Monitore für Verbraucher sind gerade erst bei True Black 600 angekommen. Mit True Black 1000 sind bisher nur Notebook-Displays zertifiziert, die aufgrund der viel kleineren Fläche eine höhere Leuchtdichte schaffen.

Yoga Pro 9i (2026) (Bild: Lenovo)

Laut der öffentlichen VESA-Liste zu den zertifizierten Produkten, wird auch DisplayHDR 1400 im Notebook sein Debüt geben. Dort ist nämlich das 16″-Notebook Lenovo Yoga Pro 9 16IPH11 als bisher einziges Produkt aufgeführt. Das Tandem-OLED-Display löst mit 3.200 × 2.000 Pixeln auf und soll punktuell (für einen sehr kleinen Bereich) bis zu 1.600 cd/m² erreichen. Auf der CES war das Notebook noch mit DisplayHDR True Black 1000 angekündigt worden, was wohl allein daran lag, dass es den neuen Standard noch gar nicht gab.



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Mehr als 5.000 Festnahmen: Interpol gelingt em­pfind­licher Schlag ge­gen Online-Krimina­li­tät


Zwischen dem 15. Januar und dem 30. April 2026 haben Interpol und Strafverfolgungsbehörden aus 97 Ländern eine groß angelegte Operation gegen Online-Betrug und Geldwäsche durchgeführt. Jetzt wurden die Ergebnisse in Form von tausenden festgenommenen Verdächtigen sowie sichergestellte Vermögenswerte in Millionenhöhe mitgeteilt.

Weltweite Aktion

Im Mittelpunkt der unter dem Namen „Operation First Light 2026“ durchgeführten Aktion stand vor allem die Bekämpfung von Social-Engineering-Betrug. Dabei täuschen Kriminelle ihre Opfer gezielt, um an Geld oder vertrauliche Informationen zu gelangen. Zu den verfolgten Delikten zählten unter anderem Business-E-Mail-Compromise, Liebesbetrug, Identitätsbetrug, Sextortion sowie Anlagebetrug. Parallel dazu konzentrierten sich die Ermittlungen auf Geldwäscheaktivitäten. Finanziert wurde die Operation vom chinesischen Ministerium für öffentliche Sicherheit, Unterstützung kam unter anderem von Europol sowie den Polizeiorganisationen Aseanapol (Association of Southeast Asian Nations Chiefs of Police) und GCCPOL, der regionalen Strafverfolgungsbehörde des Golf-Kooperationsrates (GCC) mit Sitz in Abu Dhabi.

Nach einer internationalen Planungsphase, an der sich weltweit 97 Länder beteiligten, führten die zuständigen Strafverfolgungsbehörden koordinierte Durchsuchungen, Festnahmen und Vermögenssicherungen durch. Im Rahmen der Operation identifizierten die Ermittler weltweit mehr als 142.000 Betrugsopfer, wobei zudem insgesamt 152.808 Betrugsfälle analysiert, 23.715 Verfahren aufgeklärt, 15.606 Tatverdächtige identifiziert sowie 31.014 Bankkonten gesperrt wurden. Darüber hinaus wurden 5.811 Personen festgenommen und Vermögenswerte auf Bankkonten sowie in Krypto-Wallets im Gesamtwert von 293 Millionen US-Dollar sichergestellt beziehungsweise blockiert.

Teils skurrile Festnahmen

Wie weitreichend die internationale Aktion angelegt war, zeigt einer der bedeutendsten Einzelfälle in Eswatini im Süden Afrikas. Dort zerschlugen die Ermittler ein kriminelles Netzwerk, was zur Festnahme von 82 Personen führte, denen unter anderem Online-Glücksspiel, Geldwäsche und Identitätsbetrug vorgeworfen werden. Die Täter hatten eine täuschend echt nachgebaute brasilianische Polizeidienststelle mit Uniformen und Ausrüstung eingerichtet, um sich bei Videoanrufen als brasilianische Bundespolizisten auszugeben und ihre Opfer zur Überweisung angeblicher Sicherheitsleistungen zu bewegen.

Caught in the act

In Thailand deckten Ermittler ein Geldwäschenetzwerk auf, das Erlöse aus Liebesbetrugsfällen mithilfe von Krypto-Währungen und sogenannten Cross-Chain-Transaktionen verschleierte. Allein das Wallet eines 20-jährigen Verdächtigen soll innerhalb von zehn Monaten Transaktionen im Wert von mehr als 122,5 Millionen US-Dollar verarbeitet haben. In Macau, China, verhinderten Polizeibeamte während einer Aufklärungskampagne sogar einen laufenden Betrugsfall: Betrüger hatten sich als Behörden ausgegeben und versucht, ihr Opfer zu einer Überweisung von rund 372.000 US-Dollar zu bewegen. Durch das Eingreifen der Polizei konnte der finanzielle Schaden verhindert werden.

Behörden arbeiten immer enger zusammen

Die Ergebnisse der Operation verdeutlichen erneut das weltweite Ausmaß moderner Online-Betrugsnetzwerke. Während Täter zunehmend auf psychologische Manipulation, Krypto-Währungen und internationale Geldwäsche setzen, reagieren Strafverfolgungsbehörden mit einer immer engeren globalen Zusammenarbeit und gemeinsamen Ermittlungsmaßnahmen gegen grenzüberschreitende Cyber-Kriminalität.



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Mobilfunkmesswoche: Erste Ergebnisse bei stark gesunkener Beteiligung


Mobilfunkmesswoche: Erste Ergebnisse bei stark gesunkener Beteiligung

Bild: Telefónica/Martin Müller

Die zweite bundesweite Mobilfunkmesswoche endete am 1. Juli. Jetzt hat die Bundesnetzagentur erste Ergebnisse veröffentlicht. Der Anteil von 5G-Messpunkten stieg demnach auf fast 70 Prozent. Zusammen mit 4G kommt die schnelle Technik auf 98 Prozent der Messpunkte. Die Beteiligung an der Aktion ging allerdings stark zurück.

Vom 24. Juni 2026 bis zum 1. Juli 2026 konnten Mobilfunknutzer freiwillig über die App „Mobilfunk-Check“ der Bundesnetzagentur an der Initiative teilnehmen und für eigene Messungen der Mobilfunkgeschwindigkeit am jeweiligen Standort sorgen. Laut Bundesnetzagentur beteiligten sich daran in diesem Jahr mehr als 60.000 Nutzer. Das ist allerdings ein starker Rückgang gegenüber der ersten Mobilfunkmesswoche, an der im vergangenen Jahr mehr als 150.000 Nutzer teilgenommen haben.

In diesem Jahr kamen daher insgesamt „nur“ 20 Millionen neue Messpunkte zusammen, während es im Vorjahr noch 145 Millionen waren. Über die App können auch abseits dieser Aktionswochen Messungen durchgeführt werden. Regulär werden rund 2 Millionen Messpunkte pro Woche erfasst, heißt es in der Mitteilung der Bundesnetzagentur.

Die Initiative dient dazu, Angaben der Mobilfunkanbieter zu überprüfen und eine Grundlage für Gespräche mit Netzbetreibern zu schaffen.

Hast du an der Mobilfunkmesswoche 2026 teilgenommen?

5G jetzt klar vor 4G

Der Funkstandard 5G hat laut den Messungen der Aktionswoche nun klar die Oberhand gewonnen: Knapp 70 Prozent der Messpunkte nutzten 5G. Im Vorjahr lagen 4G und 5G hingegen nahezu gleichauf. Zusammen kommen 4G und 5G nun auf 98 Prozent der Messpunkte. Die 2G-Technik liegt jetzt bei weniger als 1 Prozent. Gar kein Netz habe es in ebenfalls weniger als 1 Prozent der Messpunkte gegeben.

Laut Bundesnetzagentur wurden die Ergebnisse der zweiten Mobilfunkmesswoche bereits in die öffentliche Mobilfunkkarte zur Breitbandmessung eingepflegt. Diese wird wöchentlich aktualisiert und zeigt die erzielte durchschnittliche Mobilfunkgeschwindigkeit nach Region und Netzbetreiber. Grafiken und Tabellen für regionale Auswertungen für Landkreise sollen Ende Juli auf der Webseite breitbandmessung.de veröffentlicht werden.

Die Daten dienen der Bundesnetzagentur auch zum Abgleich mit dem Mobilfunk-Monitoring der Anbieter, das auf einer anderen Karte einsehbar ist.

Neuer Jahresbericht zur Breitbandmessung

Vor einigen Wochen hatte die Bundesnetzagentur den Jahresbericht der Breitbandmessung veröffentlicht, der neben Messungen mit der Mobilfunk-App auch die Festnetznutzung per Desktop-App umfasst. Dabei ergab sich, dass die vom Anbieter genannte Höchstgeschwindigkeit im Mobilfunk weiterhin selten erreicht wird.



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