Apps & Mobile Entwicklung
Humble Bundle: Mit Sid Meier durch die Zeitalter
Mit einer unüblich verkürzten Laufzeit gibt es auf Humble aktuell das „Die Sid Meier Collection“-Bundle. Neben der Civilization-Reihe, die wohl bekannteste Spielmarke von Altmeister Sid Meier, beinhaltet das Bundle auch viele andere bekannte Spieltitel aus seiner Feder.
Alles oder nichts
Nach über einem Jahr gibt es wieder ein Sid-Meier-Bundle, das dieses Mal zehn Spiele und drei Gutscheine beinhaltet. Ungewöhnlich bei diesem Bundle ist neben der Laufzeit auch, dass es keine Abstufungen hat – es gilt: alles oder nichts.
Das Bundle umfasst folgende Titel:
- Sid Meier’s Civilization III Complete
- Sid Meier’s Civilization IV: The Complete Edition
- Sid Meier’s Civilization V: Complete
- Sid Meier’s Civilization VI: Anthology Edition
- Sid Meier’s Civilization: Beyond Earth – The Collection
- Sid Meier’s Starships
- Sid Meier’s Railroads!
- Sid Meier’s Pirates!
- Sid Meier’s Ace Patrol: Pacific Skies
- Sid Meier’s Ace Patrol
Der erste und zweite Teil der Serie fehlen im Bundle, da diese beiden Spiele nie auf moderne Plattformen portiert wurden. Beide Spiele können aber auf einschlägigen Seiten wie „Archive“ oder „PlayClassic“ online im Browser gespielt werden.
Außerdem beinhaltet das Bundle noch drei Gutscheine für das im März 2025 erschienene Civilization VII.
- Sid Meier’s Civilization VII: Deluxe Edition Coupon (40 Prozent Rabatt)
- Sid Meier’s Civilization VII: Settler’s Edition Coupon (40 Prozent Rabatt)
- Sid Meier’s Civilization VII: Standard Edition Coupon (40 Prozent Rabatt)
Abseits von Civilization
Sid Meier’s Starships ist ein rundenbasiertes Strategiespiel mit taktischen Weltraumkämpfen. Im Spiel übernimmt man die Rolle eines Anführers einer interstellaren Fraktion, erkundet die Galaxie, kolonisiert Planeten und baut eine eigene Raumflotte auf. Starships erinnert an die Civilization-Reihe, allerdings ohne den wirtschaftlichen Tiefgang, dafür mit mehr Fokus auf den rundenbasierten Schlachten. Sid Meier’s Railroads! ist, wenig überraschend, ebenfalls eine Wirtschafts- und Strategiesimulation, die sich auf den Aufbau und das Management von Eisenbahnnetzen konzentriert. Sid Meier’s Pirates! ist hingegen ein Abenteuer-, Strategie- und Handelsspiel mit starkem Freispiel-Charakter, das im Zeitalter der Karibikpiraten angesiedelt ist. Man schlüpft in die Rolle eines Piratenkapitäns, segelt frei durch die Karibik, handelt mit Waren, überfällt Schiffe und Städte, geht Bündnisse mit Kolonialmächten ein oder bekämpft sie. Abschließend ist Sid Meier’s Ace Patrol ein rundenbasiertes Taktikspiel, das Luftkämpfe im Ersten Weltkrieg simuliert. Der Spieler kommandiert eine Staffel von Doppeldeckern und führt sie über ein hexagonales Spielfeld. Jede Runde plant man Manöver wie Steigen, Drehen oder Angreifen und versucht, gegnerische Flugzeuge taktisch auszumanövrieren.
Spielprinzip der Civ-Reihe
Die Civilization-Reihe ist eine rundenbasierte 4X-Strategiespielserie, in der Spieler eine Zivilisation von ihren Anfängen in der Antike bis in eine mögliche Zukunft führen. Zu Beginn gründet man Städte, erkundet eine zufällig generierte Weltkarte und nutzt verfügbare Ressourcen, um das eigene Reich auszubauen. Im Verlauf des Spiels erforscht man neue Technologien und gesellschaftliche Entwicklungen, die Zugang zu stärkeren Einheiten, Gebäuden und Spielmechaniken ermöglichen. Ein zentraler Bestandteil ist das Abwägen zwischen friedlicher Entwicklung, Diplomatie und militärischen Konflikten mit anderen Zivilisationen. Entscheidungen haben langfristige Folgen und beeinflussen Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und politische Beziehungen. Ziel ist es, eine der verschiedenen Siegbedingungen zu erreichen, etwa durch militärische Dominanz, kulturellen Einfluss, wissenschaftlichen Fortschritt oder diplomatischen Erfolg.
4X?
Der Begriff „4X“ bezeichnet ein Strategiespiel-Genre und steht für eXplore, eXpand, eXploit und eXterminate. Spieler erkunden eine unbekannte Spielwelt, erweitern ihr Reich, nutzen Ressourcen und Technologien und setzen sich schließlich durch Diplomatie oder militärische Konflikte gegen andere Fraktionen durch. Diese vier Elemente prägen den langfristigen, strategischen Charakter von 4X-Spielen.
Und wer ist eigentlich dieser Sid Meier?
Sid Meier ist ein US-amerikanischer Spieleentwickler und -designer. Er wurde 1954 geboren und gilt als ein einflussreicher Kopf der Strategiespielgeschichte. Sein Name steht für Spiele, die auf tiefgehenden und weitreichenden Entscheidungen basieren. Im Gegensatz zu Tom Clancy (Rainbow Six und Co.) handelt es sich bei „Sid Meier’s“ nicht nur um einen Markennamen, da Sid Meier tatsächlich auch an der Entwicklung seiner Spiele beteiligt war.
Spielen und Gutes tun
Wie immer geht ein Teil der Erlöse an eine gemeinnützige Organisation. In diesem Fall ist das die Michael J. Fox Foundation, die sich der Erforschung einer Heilung der Parkinson-Krankheit verschrieben hat.
Preis und Verfügbarkeit
Das Sid-Meier-Bundle ist noch bis zum 7. Februar 2026 verfügbar und kostet 15,20 Euro, bei einem angegebenen Wert von 208,05 Euro auf Steam.
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Nach Update: CPU-Z 2.19 meldet „Fake-7430U“ jetzt als Ryzen 5 5500U

Das Analyse-Tool CPU-Z hat ein Update erhalten: Version 2.19 nennt einen Ryzen 5 5500U jetzt auch beim Namen, wenn das System die CPU eigentlich als Ryzen 5 7430U führt. Damit lassen sich Systeme mit „Fake-7430U“ auch ohne Kenntnis der weiteren CPU-Eckdaten erkennen.
Das geht aus den Release Notes der neuen Version hervor, die heute veröffentlicht worden ist:
- AMD Ryzen AI 7/PRO 450G/E, AI 5/PRO 440G/E & 435G/E (Kraken Point 2).
- AMD Ryzen AI 9 HX 470.
- Fix AMD Ryzen 5 5500U (Lucienne) reported as 7350U (Cezanne).
- Preliminary support of Intel Wildcat Lake.
- CQDIMM (4-ranks CUDIMM) memory support.
- Fix DLL hijacking vulnerability thanks to Kwangyun Kem.
- New Chinese translation thanks to Shinjo Kurumi.
Darüber hinaus erkennt das Tool jetzt erstmals zuverlässig die neuen Desktop-APUs der Serie Ryzen AI (Pro) 400G(E), die für Anfang Q2 angekündigt worden sind. Sie basieren auf Krackan Point, also der kleineren Variante von Strix Point (Ryzen AI 300) respektive Gorgon Point (Ryzen AI 400), weswegen die Desktop-APUs vorerst nur eine maximal 8 CU große iGPU mit sich bringen werden – halb so viele, wie Gorgon Point aufbringen würde.
Vielen Dank an Community-Mitglied Shearer für den Hinweis zu dieser Meldung.
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4,9 Sterne
CPU-Z ist ein kleines Tool zum Auslesen von Prozessor-, Speicher-, Mainboard- und Grafikkarten-Daten.
- Version 2.19
- Version for ARM64 1.04, Win 11
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Eco-Beschwerdestelle: Wieso „Löschen statt Sperren“ besser als Netzsperren funktioniert
Das Konzept „Löschen statt Sperren“ funktioniert, erklärt die Beschwerdestelle des Internetwirtschaftsverbands Eco. 2025 verzeichnete man einen Höchststand bei den berechtigten Beschwerden. Insbesondere kinderpornografische Inhalte konnten zudem nahezu vollständig entfernt werden.
Das erklärt die Eco-Beschwerdestelle bei der Vorstellung des Transparenzberichts für das Jahr 2025. Mit 51.358 geprüften Hinweisen und 30.035 tatsächlich festgestellten Rechtsverstößen verzeichnet sie den höchsten Stand berechtigter Beschwerden seit der Gründung im Jahr 1996. Rund 93 Prozent der geprüften Hinweise betrafen den Bereich sexualisierte Gewalt und Grenzverletzungen gegen Kinder und Jugendliche.
Generell steht bei der Eco-Beschwerdestelle der Jugendschutz im Fokus. Die Schwerpunkte bei den Meldungen liegen neben der Darstellung sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche bei extrem gewaltverherrlichenden Inhalten, Volksverhetzung, Verbreitung verfassungsfeindlicher Propaganda, Aufrufe oder Anleitungen zu Straftaten, Unterstützung für terroristische oder kriminelle Vereinigungen sowie andere jugendgefährdende Inhalte.
Hohe Löschquote als Erfolgsmerkmal
Die Anzahl der berechtigten Beschwerden hat sich im Vergleich zu 2024 fast verdreifacht. „Diese Entwicklung zeigt, wie groß der Handlungsdruck ist – aber auch, wie leistungsfähig und wichtig funktionierende Melde- und Abhilfesysteme wie unsere Eco-Beschwerdestelle“, erklärt Alexandra Koch-Skiba, Leiterin der Eco-Beschwerdestelle.
Bemerkenswert ist die Erfolgsquote, wenn Inhalte als rechtswidrig eingestuft worden sind. Weltweit wurden 98,58 Prozent solcher Inhalte entfernt. Bei in Deutschland gehosteten kinderpornografischen Inhalten lag die Erfolgsquote bei 100 Prozent.
In Deutschland gehostete Webseiten mit Kinderpornografie konnten im letzten Jahr durchschnittlich nach 4,52 Tagen entfernt werden. Weltweit dauerte es 9,21 Tage.
Wie „Löschen statt Sperren“ funktioniert
Die Eco-Beschwerdestelle ist Teil der internationalen Inhope-Initiative, bei der Organisationen aus mehreren Ländern eng mit Strafverfolgungsbehörden und Internet-Providern zusammenarbeiten, um rechtswidrige Inhalte schnell aus dem Netz zu entfernen. Von den internationalen Partnern stammen auch 47,5 Prozent der Beschwerden.
Tätig wird die Beschwerdestelle grundsätzlich erst, wenn ein externer Hinweis erfolgt. Selbst sucht die Organisation also nicht nach fragwürdigen Inhalten.
Ob diese Inhalte rechtswidrig sind, prüft ein Team aus Juristen, das Aspekte wie Meinungsfreiheit und hohe gesetzliche Eingriffsschwellen berücksichtigt. Die Konsequenz dieses Ansatzes zeigt sich auch in den Zahlen. 42 Prozent der Beschwerden wurden final als nicht berechtigt eingestuft.
Bei der Prüfung wird unter anderem auch erfasst, wo der Inhalt gespeichert ist. Das ist relevant für den weiteren Prozess, denn die erfassten Rechtsverstöße werden sowohl der Polizei als auch den Providern gemeldet. Neben dem Löschen geht es auch um Strafverfolgung. Final wird dann untersucht, ob Inhalte tatsächlich entfernt worden sind.
Netzsperren lassen sich umgehen, entfernte Inhalte sind weg
1996 wurde die Eco-Beschwerdestelle gegründet, diese ist also seit 30 Jahren und damit seit den Gründerzeiten des Webs aktiv. Bemerkenswert ist das Vorgehen vor allem, weil sich diese deutlich von Forderungen wie etwa Netzsperren absetzt, die immer wieder in der Politik kursieren.
„Internetsperren können immer umgangen werden, daher setzen wir auf Löschen statt Sperren“, sagt Eco-Geschäftsführer Alexander Rabe bei dem Pressegespräch. Inhalte, die so entfernt werden, sind dann nicht mehr über andere Wege zugänglich. Das Ziel ist aber nicht nur das Löschen, sondern auch die Taten zur Anzeige zu bringen. Daher arbeitet man auch eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen.
In den letzten Monaten und Jahren ging es auf EU-Ebene vor allem um die Chatkontrolle. Das automatisierte Scannen von Nutzerinhalten auf der Suche nach CSAM-Material wird beim Eco aber ebenfalls kritisch bewertet.
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Free Software Foundation: Mit freien Inhalten trainierte KI-Modelle sollten für alle frei sein
Die Free Software Foundation (FSF) hat Anthropic erneut für die Nutzung ihrer Materialien beim Training der KI-Modelle kritisiert. Zugleich fordert die Organisation auch von anderen LLM-Entwicklern, Modelle, die mit frei zugänglichen Inhalten trainiert wurden, ebenfalls frei für Nutzer bereitzustellen.
Freie Werke fallen unter Fair Use
Die FSF und Anthropic blicken bereits auf eine bewegte Geschichte juristischer Auseinandersetzungen zurück. Zuletzt trafen beide Parteien sowie Meta im Juni 2025 im Rahmen einer von drei Autoren angestrebten Sammelklage aufeinander, in der es um die Nutzung von im Internet verfügbaren Werken zum Training von Anthropics KI-Modellen ging. Beide Seiten konnten in dem Rechtsstreit seinerzeit Erfolge für sich verbuchen: So befand das Gericht damals, dass das Verwenden von im Netz verfügbaren Büchern unter die Fair-Use-Regelung falle, da bei der Verwendung geschützter Werke für das Training eines Large Language Models (LLM) etwas Neues entstehe. Das Vorgehen sei somit transformativ, was eine Grundvoraussetzung für die Annahme von Fair Use darstellt.
Eine Rechtsverletzung hatte seinerzeit laut dem Gerichtsurteil dennoch stattgefunden, da sich Anthropic und Meta urheberrechtlich geschützte Werke aus illegalen Quellen beschafft und behalten hatten – Copyright-Piraterie wie bei dem verwendeten Books3- und LibGen-Datensatz, welche Millionen von Büchern enthalten haben, sei laut dem damals verantwortlichen Richter William Alsup durch Fair Use nicht abgedeckt. Im Rahmen eines Vergleiches erklärte sich Anthropic im September 2025 zur Einrichtung eines 1,5 Milliarden Euro hohen Fonds bereit, um Autoren zu entschädigen, deren Werke das Unternehmen ohne Genehmigung zum Trainieren seiner Modelle verwendet hatte.
Unternehmen sollen Daten teilen
Unter den Büchern, die für das Training genutzt wurden, befanden sich allerdings auch zahlreiche freie Werke, wie beispielsweise „Free as in Freedom: Richard Stallman’s Crusade for Free Software“ von Sam Williams. Dieses wurde laut der FSF von O’Reilly und der FSF unter der GNU Free Documentation License (GNU FDL) veröffentlicht.
Die freie Lizenz erlaube laut der FSF die Nutzung des Werks für jeden Zweck ohne Bezahlung. Aus diesem Grund fordert die Organisation Anthropic auf, die vollständigen Trainingsdaten mit jedem Nutzer des LLM kostenlos zu teilen, zusammen mit dem vollständigen Modell, den Einstellungen der Trainingskonfigurationen und dem dazugehörigen Software-Quellcode. Allerdings dürfte der FSF klar sein, dass der KI-Spezialist dieser Forderung nicht nachkommen wird – nicht zuletzt auch, weil die Organisation ebenso erklärte, dass ihr die Ressourcen für einen langjährigen Rechtsstreit fehlen würden. Sie erklärte allerdings ebenso, dass sie, sollte sie sich an einem Rechtsstreit beteiligen und dabei feststellen, dass ihre Urheberrechte und Lizenzen verletzt wurden, „als Entschädigung sicherlich die Freiheit der Nutzer fordern würde“.
Erkenntnisse aus freien Werken soll kostenlos sein
Vor diesem Hintergrund darf eher davon ausgegangen werden, dass die FSF hier eine öffentliche Debatte darüber entfachen will, dass bei der Nutzung freier Inhalte auch deren Bedingungen in Bezug auf den freien Gedanken weitergetragen werden sollten – und dass Konzerne mit zum Allgemeinwohl freigegebenen Inhalten Einnahmen generieren, während andere, die auf die Erkenntnisse aus diesen Werken zugreifen wollen, dafür bezahlen müssen.
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