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Taste Profile: Spotify-Nutzer dürfen ihren Algorithmus selbst anpassen


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Mehr Kontrolle über die eigenen Empfehlungen: Spotify hat mit „Taste Profile“ (Geschmacksprofil) eine Möglichkeit für Nutzer vorgestellt, den Algorithmus ein wenig zu steuern. Das Feature wird aktuell als Beta getestet und steht vorerst nur Premium-Nutzern in Neuseeland zur Verfügung, die Spotify gerne als Versuchskaninchen für Neuerungen einsetzt. Wann ein größerer Launch geplant ist, blieb zunächst offen.

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Laut Spotify soll Taste Profile dem Nutzer einen Einblick geben, wie der Algorithmus seinen Geschmack versteht – sowohl für Musik als auch für Podcasts und sogar Hörbücher. Taste Profile gibt Auskunft darüber, warum der Spotify-Algorithmus bestimmte Genres oder Künstler vorschlägt.

So kann Taste Profile dem Nutzer praktisch einen algorithmischen Spiegel vorhalten: Spotify erklärt, die Funktion könne User beispielsweise darüber informieren, dass er oder sie aktuell mit alternativem Rock aus den 90ern experimentiert. Spannender ist die Möglichkeit, aktiv in die Empfehlungen einzugreifen.

In einem Freitextfeld können Nutzer der Spotify-KI mitteilen, was sie an den Empfehlungen stört und was sie gerne verbessert hätten. In einem Beispiel teilt ein User Spotify etwa mit, er würde gerne mehr Justin Bieber hören, woraufhin eine von Spotify zusammengestellte Justin-Bieber-Playlist auf der Startseite erscheint.

Taste Profile ist eine weitere KI-Funktion, die Spotify seit einigen Monaten gehäuft vorstellt. Ende des vergangenen Jahres führte der schwedische Musikstreaming-Dienst etwa Prompted Playlists für neuseeländische User ein: In ein Textfeld können User also frei einen KI-Befehl eintippen, aus dem Spotify schließlich automatisch eine Playlist erstellt. Dafür greift Spotify auf den gesamten Hörverlauf eines Nutzers zu. User können also auch persönlichere Anfragen für Playlists stellen.

In den USA hat Spotify Anfang des Jahres die Abo-Preise erhöht.

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(dahe)



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Künstliche Intelligenz

Keine Sicherheitsupdates mehr für Android 13: Auch E-Patientenakte betroffen


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Wer ein Smartphone mit Android 13, iOS 17 oder einer älteren Version nutzt, muss sich umstellen: Die mobile App für die elektronische Patientenakte (ePA) wird ab dem 1. Juli 2026 bei den meisten Krankenkassen auf solchen Geräten nicht mehr unterstützt. Das bestätigt unter anderem der AOK-Bundesverband auf Anfrage. Die Techniker Krankenkasse hat ihre Versicherten bereits informiert, dass die ePA, der TI-Messenger und die Ident-App nicht mehr unterstützt werden. Der Marktanteil von Android 13 liegt bei ungefähr 13 Prozent.

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Die Techniker Krankenasse weist ihre Kunden darauf hin, dass bestimmte Gesundheits-Apps auf Android-Geräten nicht mehr laufen.

Die Techniker Krankenasse weist ihre Kunden darauf hin, dass bestimmte Gesundheits-Apps auf Android-Geräten nicht mehr laufen.

Die Techniker Krankenkasse weist darauf hin, dass die elektronische Patientenakte, die Ident-App und der TI-Messenger auf Geräten mit Android 13 und niedriger nicht mehr laufen.

Hintergrund sind Sicherheitsvorgaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Demnach darf die ePA nur auf Betriebssystemen genutzt werden, die noch regelmäßig Sicherheitsupdates erhalten. Google hat Anfang März 2026 die Bereitstellung von Sicherheitspatches für Android 13 eingestellt. Zuerst hatte die Apotheken Umschau berichtet. Für Geräte, die auf dieser Version verbleiben, werden damit keine systemweiten Sicherheitslücken mehr geschlossen. Das BSI empfiehlt generell, nur aktuelle und unterstützte Systeme zu nutzen. Google muss neuere Geräte künftig länger mit Sicherheitsupdates versorgen.

Auch bei der AOK betrifft die Umstellung die elektronische Patientenakte, das E‑Rezept und den TI‑Messenger, die alle drei in der AOK-App „Mein Leben“ gebündelt sind. Versicherte, deren Geräte die künftigen Anforderungen nicht erfüllen, sollen frühzeitig informiert werden. Entsprechende Hinweise will die AOK ab Anfang Mai 2026 direkt in der App anzeigen. Zusätzlich bereitet sie Kundenservice und technischen Support darauf vor, Betroffene zu beraten und beim Umstieg zu unterstützen. Wie viele Versicherte insgesamt betroffen sein werden, ist derzeit noch unklar; entsprechende Zahlen liegen den AOKen bislang nicht vor. Unabhängig von den Einschränkungen auf mobilen Geräten bleibt der Zugriff auf die ePA über den Desktop-Client am Computer weiterhin uneingeschränkt möglich – zumindest mit Kartenlesegerät.

Laut Gematik ist die eigene E-Rezept-App weiterhin unter Android 8 nutzbar, obwohl die Behörde bereits im Sommer 2025 angekündigt hatte, die App in Zukunft nur noch ab Android 9 zu unterstützen. Ob sie künftig ebenfalls nur ab Android 14 aufwärts unterstützt wird, ließ sich trotz Anfrage bei der Gematik bisher nicht abschließend klären. Laut Gematik werde „fortlaufend die Sicherheit der E-Rezept-App [geprüft]. Betriebssysteme, von denen eine akute Sicherheitsgefährdung ausgeht, werden unverzüglich aus der Nutzung entfernt“.. Weiter heißt es: „Basis dafür ist eine technische Richtlinie – eine sogenannte Prüfvorschrift – des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Prüfvorschrift definiert Sicherheitsanforderungen unter anderem für ePA-Applikationen. Es laufen aktuell Abstimmungen zwischen Gematik und BSI zum Geltungsbereich der unterstützten Betriebssysteme.“

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Beim Krankenkassen-IT-Dienstleister Bitmarck, bei dem die meisten Betriebskrankenkassen und die DAK Kunden sind, laufen die Apps noch bis Ende 2026. „Risikoerkennung und -mitigation haben Bitmarck und der Entwicklungspartner RISE bei der ePA-App immer im Fokus. Daher halten wir uns stets an die aktuell gültigen Sicherheitsanforderungen. Diese (in § 360 (10) SGB V festgelegten) Anforderungen kommen zum ePA-Release im vierten Quartal 2026 wie folgt zum Tragen: Dadurch, dass es dann Änderungen an der E-Rezept-Komponente der ePA-App gibt, ist für die Zulassung ein externes Sicherheitsgutachten nötig, das vom Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik geprüft und bestätigt werden muss“, erklärt Bitmarck auf Nachfrage. Auf der Grundlage des Gutachtens dürfe die ePA-App „ab dem kommenden Release nur noch Android-Versionen ab 14 und höher unterstützen. Bis dahin unterstützt die ePA von Bitmarck und Rise auch noch Android 13“. Bei Bitmarck wären zum jetzigen Zeitpunkt rund elf Prozent der Versicherten betroffen.


(mack)



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Das Leben des Brian erstmals in 4K: Ist die UHD gut genug für Jehova?


An „stillen“ Feiertagen wie Karfreitag müssen in Deutschland nicht nur Discos schließen, Kinos und TV-Sender dürfen auch bestimmte Filme nicht zeigen, allen voran „Das Leben des Brian“ (Monty Python’s Life of Brian) der britischen Komikertruppe Monty Python von 1979. Wie kaum ein anderer Film brachte er konservative Kirchenvertreter auf die Barrikaden, denn so scharfzüngig war der Missbrauch von Religion selten aufs Korn genommen worden.


Film-Rezensionen

Film-Rezensionen

Ob Blockbuster oder Klassiker: Jenseits der Streaming-Dienste blüht das Geschäft mit hochwertigen Film-Restaurationen, die in 4K auf UHD Blu-rays veröffentlicht werden. Woche für Woche testen wir die interessantesten Discs, decken Hintergründe zur Produktion und inhaltliche Besonderheiten auf und vergleichen die Bild- und Tonqualität der Discs und Streams.

Der Film war bislang nur in mäßiger technischer Qualität auf Blu-ray Disc und im Stream zu bekommen. Jetzt hat Criterion in den USA den Klassiker erstmals aufwendig in 4K restauriert und auf Ultra HD Blu-ray (UHD) veröffentlicht. Wir haben die Disc eigens aus den USA importiert und uns für den Vergleich mit den bisherigen Versionen schon mal ein paar handliche Pflastersteine und einen Beutel Kies bereitgelegt – nur für den Fall, dass es zu einer Steinigung kommt.

In unserem Test zählen wir nicht nur Pixel, sondern gehen auch auf die Tonspuren ein. Wir klären, welche Besonderheiten das englische Original und die deutsche Übersetzung in den unterschiedlichen Formaten haben und welche wo zu bekommen ist. Bevor wir aber ab Seite 3 zur technischen Würdigung und Fragen zum Import aus den USA kommen, blicken wir hinter die Kulissen dieser chaotisch kreativen Produktion, wie sie heute kaum noch möglich wäre.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Das Leben des Brian erstmals in 4K: Ist die UHD gut genug für Jehova?“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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Ehemalige Samsung-Designer entwickeln leichten E-Antrieb fürs Fahrrad


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Elektrische Unterstützung gewünscht, aber keine Lust, ein neues Fahrrad zu kaufen? Einige Unternehmen bieten Nachrüstsätze, die das konventionelle Fahrrad in ein E-Bike umfunktionieren. Das Hongkonger Unternehmen Cyplore behauptet von seinem, er sei der leichteste.

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Der Motor, den Cyplore entwickelt hat, ist ein Nabenmotor für das Hinterrad. Er hat eine Leistung von 250 Watt, bietet ein Drehmoment von 23 Newtonmeter und wiegt 1,7 Kilogramm. Der Motor unterstützt in der Ausführung für Europa bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h, in der US-Ausführung bis 32 km/h.

Der Akku wird an einer Halterung am Unterrohr befestigt – dort, wo viele Radfahrer ihre Trinkflasche anbringen. Tatsächlich ähnelt er von der Form auch einer solchen. Er hat eine Kapazität von 111 Wattstunden, was für eine Reichweite von 50 Kilometern reichen soll.

Zum Laden kann er abgenommen werden. Geladen wird mit einem USB-C-Anschluss. Es soll eine Stunde dauern, bis er voll ist.

Das Unternehmen bietet den Elektroantrieb in zwei Varianten an: Cyplore One beinhaltet ein Hinterrad mit vormontiertem Motor und den Akku. Für Bastler ist die Version Cyplore Flex gedacht, bei der der Motor selbst ins Hinterrad eingebaut werden muss.

Hinter dem Unternehmen Cyplore stecken ehemalige Designer von Alibaba, Samsung und Xiaomi. Derzeit läuft eine Kickstarter-Kampagne für das Projekt, mit einem Ziel von 80.000 Hongkong-Dollar, umgerechnet knapp 8600 Euro. 225 Unterstützer haben bereits über 1,5 Millionen Hongkong-Dollar (rund 166.000 Euro) zugesagt.

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Bei Kickstarter kostet Cyplore Flex 4700 Hongkong-Dollar, etwa 515 Euro, und Cyplore One 6105 Hongkong-Dollar, knapp 670 Euro. Im regulären Handel sollen sie später umgerechnet 980 Euro respektive 1300 Euro kosten. Die Auslieferung an die ersten Unterstützer ist für November geplant.


(wpl)



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