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Hyperschallflugzeug von Hermeus absolviert Erstflug im Unterschallbereich


Das US-Luft- und Raumfahrt-Start-up Hermeus hat den Prototyp seines unbemannten Hyperschallflugzeuges Quarterhose Mk 2.1 erstmals in einem Erstflug getestet – zunächst nur im Unterschallflug. Das teilte Hermeus am Dienstag mit. Im Gegensatz zum Vorgängerprototyp Mk 1, der bereits Anfang Juni 2025 seinen Erstflug absolviert hatte, ist die neue Version deutlich größer und schwerer.

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Hermeus hat den Mk-2.1-Prototypen knapp dreimal größer und etwa viermal so schwer wie die Mk 1 konstruiert. Damit liegt das unbemannte Hyperschallflugzeug in der Größenordnung einer Lockheed Martin F-16 . Ausgestattet ist Quarterhose mit einem F100-PW-229-Triebwerk des Herstellers Pratt & Whitney, das für das Flugzeug speziell modifiziert wurde. Ein ähnliches Triebwerk kommt auch in einer F-16 Fighting Falcon zum Einsatz.

Die Quarterhose Mk 2.1 hob am 02. März 2026 vom Spaceport America im US-Bundesstaat New Mexico zu einem Erstflug ab. Das Flugzeug wurde dabei von einer Bodencrew ferngesteuert. Der Flug erfolgte durchgehend in Unterschallgeschwindigkeit.

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Das Video zeigt Eindrücke vom Erstflug.

Die Ingenieure evaluierten zunächst die kritischen Systeme des unbemannten Hyperschallflugzeugs. Darunter fallen etwa die Antriebskomponenten, die Flugsteuerung und die Aerodynamik. Hinzu kommen Tests zur strukturellen Belastung und der Steuerung des Luftstroms, um später einen sicheren Übergang vom Unterschall- zum Transschall- hin zum Überschallflug sicher zu erreichen. Erst wenn diese Tests positiv ausgefallen sind, wird schrittweise die Leistung des Flugzeugs erhöht, um so auch das Flugverhalten bei höheren Geschwindigkeiten feststellen zu können.

Hermeus geht bei der Entwicklung seines Hyperschallflugzeuges so vor, dass mehrere Prototypen entwickelt werden, um an ihnen jeweils spezifische Eigenschaften zu testen, anstatt langwierig an einem Prototypen bis zur endgültigen Flugzeugversion zu entwickeln. Frühe Versionen werden zur Durchführung von Bodentests, etwa zur Validierung des Rollverhaltens, verwendet, spätere Prototypen sollen dagegen die Flugfähigkeit bis hin zum Überschallflug validieren. Diese Vorgehensweise ermögliche es, schneller Flugzeuge für Flüge im Hyperschallbereich zu entwickeln.

Die Quarterhose Mk 2.1 ist bereits dafür ausgelegt, sämtliche Grundsysteme in einem höheren Geschwindigkeitsbereich testen zu können. Schrittweise Erweiterungen sollen sie dann in die nächste Version Mk 2.2 überführen. Vermutlich wird dann auch das variable Lufteinlasssystem zur Aufrechterhaltung eines stabilen Luftstroms bei ansteigenden Geschwindigkeiten in dem Deltaflügler mit variablen Flügeln zum Einsatz kommen. Erst mit dieser Version werde dann auch ein Überschallflugversuch durchgeführt.

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Geplant ist, das Triebwerk später durch einen Chimera-Antrieb zu ersetzen, der ein Staustrahltriebwerk mit einem herkömmlichen Turbofan verbindet. Mit dieser TBCC-Technik (Turbine Based Combined Cycle) sei es dann möglich, Geschwindigkeiten bis zu etwa Mach 4 zu erreichen. Dieser Schritt ist jedoch erst für die Folgeversion Quarterhose Mk 3 geplant.

Hermeus ist gedanklich allerdings noch einen Schritt weiter: Mit Darkhose arbeitet das Luft- und Raumfahrt-Start-up bereits an der Entwicklung einer wiederverwendbaren Hyperschallplattform für die Luftfahrt, die für militärische Missionen eingesetzt werden kann.


(olb)



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#TGIQF: Das Quiz um Festplatten, SSDs und Co.


Heutzutage fallen sie meist nur noch dann auf, wenn sie mal wieder beim Laptop-Kauf zu knapp kalkuliert wurden und voll sind: die Massenspeicher. Früher dominierten Festplatten den Markt, seit den mittleren 2000ern sind SSDs der Storage der Wahl – Aufgrund der fehlenden mechanischen Teile sind sie robuster und zudem in der Regel schneller als die auf rotierenden Scheiben basierenden herkömmlichen HDDs.

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Dabei markiert 2026 das Jahr der Festplatte: jetzt nicht im chinesischen Kalender, sondern im Jubiläum. IBM brachte im Jahr 1956 das erste Computersystem mit Festplatte auf den Markt. Dazu erwarb der IT-Konzern am 4. März 1956 von dem chinesisch-amerikanischen Ingenieur An Wang das Patent zur „magnetischen Pulssteuerungsvorrichtung“, was entscheidend für die Magnetkernspeicherentwicklung war.


#TGIQF: Das heise-online-Quiz

#TGIQF: Das heise-online-Quiz

„Thank God It’s Quiz Friday!“ Jeden Freitag gibts ein neues Quiz aus den Themenbereichen IT, Technik, Entertainment oder Nerd-Wissen:

Auf den heimischen Schreibtisch schwappte die Technologie erst in den 1980ern mit Aufkommen von IBM-PC, Apple Macintosh, Commodore Amiga und Atari ST., bei den beiden letzteren zu Anfang noch als sündhaft teure Zusatzausstattung.

Mit den 2000ern lösten Flash-Speicher allmählich die Festplatten ab: SSDs machten kompaktere Mobilrechner möglich. Die Flash-Technologie befindet sich auch in Tablets und Smartphones – hier allerdings fest verbaut. Aber was bedeutet SSD nochmal? Das und vieles anderes wollen wir von Ihnen wissen in unserem kleinen Quiz-Einstieg ins sonnige Wochenende.

In der heiseshow stellte Moderatorin Anna Bicker auch in dieser Woche der fest installierten Crew Dr. Volker Zota und Malte Kirchner Fragen: Sie rotierten um die spitzfindigen Fragen und waren nicht ganz speichersicher, hatten aber auch keinen Totalausfall. PS: Ja, es lautet wirklich Billion.

Sie können in Ruhe in 10 Fragen maximal 100 Punkte erreichen. Die Punktzahl kann gern im Forum mit anderen Mitspielern verglichen werden. Halten Sie sich dabei aber bitte mit Spoilern zurück, um anderen Teilnehmern nicht die Freude am Quiz zu verhageln. Lob und Kritik sind wie immer gern gelesen.

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Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden und erfahren Sie das Neueste aus der IT-Welt: Folgen Sie uns bei Mastodon, auf Facebook oder Instagram. Und schauen Sie auch gern beim Redaktionsbot Botti vorbei.

Und falls Sie Ideen für eigene Quizze haben, schreiben Sie einfach eine Mail an den Quizmaster, aka Herr der fiesen Fragen.


(mawi)





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Großbritannien verbrennt so wenig Kohle wie zuletzt zu Lebzeiten von Shakespeare


In Großbritannien wurde im vergangenen Jahr so wenig Kohle verbrannt wie zuletzt im Jahr 1600, also zu Lebzeiten von William Shakespeare. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Klima-Portals Carbon Brief, laut der im Vereinigten Königreich im vergangenen Jahr weniger als eine Million Tonnen Kohle verbrannt wurde. Dieser Wert wurde demnach erstmals unter Königin Elizabeth I. erreicht, als ein Holzmangel zu einer „Energiekrise“ geführt hatte. Der Kohleverbrauch im vergangenen Jahr lag demnach 56 Prozent unter dem Wert von 2024, 97 Prozent unter dem von 2015 und 99,6 Prozent unter dem absoluten Höchstwert aus dem Jahr 1956. Einen großen Anteil hatte die Abschaltung des letzten britischen Kohlekraftwerks im Herbst 2024.

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Zeitlicher Verlauf des britischen Kohleverbrauchs

(Bild: Carbon Brief)

Weil auch der Verbrauch von Erdgas leicht um 1,5 Prozent gefallen ist, sind die britischen Treibhausgasemissionen insgesamt um 2,4 Prozent gesunken und damit auf einem Niveau angekommen, das zuletzt vor 150 Jahren erreicht wurde, schreibt Carbon Brief. Erstmals wurde damit sogar wieder das Emissionstief aus dem Jahr 1926 unterschritten: Damals hat ein tagelanger Generalstreik das öffentliche Leben lahmgelegt. Insgesamt stoße das Vereinigte Königreich jetzt so viele Emissionen aus, wie zuletzt unter Queen Victoria im 19. Jahrhundert. Die britischen Emissionen liegen damit 54 Prozent unter dem Niveau von 1990 – obwohl die Wirtschaftsleistung seitdem fast doppelt so groß geworden ist. Der leicht verringerte Verbrauch von Erdgas hatte insgesamt den größten Anteil an dem jüngsten Abfall der Emissionen, der Rest geht vorwiegend auf die verringerte Kohleverbrennung und Rückgänge in der Stahlindustrie zurück.

Die Entwicklung in Großbritannien ist auch deshalb besonders interessant, weil das Land als Ursprungsland der Industriellen Revolution jahrhundertelang besonders stark von Kohleenergie abhängig und Vorreiter bei der Nutzung gewesen ist. Die ersten Dampfmaschinen, die etwa ab Anfang des 18. Jahrhunderts eingesetzt wurden, um Wasser aus Minen zu pumpen, wurden mit Kohle betrieben. Durch Verbesserungen an der Technik stieg die Nachfrage nach den Maschinen, damit stiegen dann auch der Kohleverbrauch und die CO₂-Emissionen. Die Schließung des letzten britischen Kohlekraftwerks in Ratcliffe-on-Soar nahe Nottingham war deshalb auch von besonderer Bedeutung. Deutschland ist dagegen lange nicht so weit, mehrere Kraftwerke sollen hierzulande noch über zehn Jahre lang laufen. Hier wurden 2024 über 90 Millionen Tonnen Kohle gefördert.


(mho)



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software-architektur.tv: Wie Circle K seine eMobility-Organisation skaliert


Wie gelingt der Sprung vom lokalen Pilotprojekt zur internationalen EV-Ladeinfrastruktur – ohne an organisatorischen Silos zu scheitern? Darüber sprechen Eduardo da Silva und Guro Fladvad Størdal mit Eberhard Wolff in einer weiteren englischsprachigen Folge des Videocasts software-architektur.tv.

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Die Episode beleuchtet dazu die mehrjährige Skalierungsreise von Circle Ks eMobility-Organisation. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein ursprünglich kleines Team in Norwegen, das den Geschäftsbereich Elektrofahrzeug-Laden zunächst nur validieren sollte, den Übergang zu einer internationalen, mehrere Produkte umfassenden Organisation bewältigt hat. Eduardo da Silva und Guro Fladvad Størdal berichten im Gespräch mit Eberhard Wolff über Fehler, Experimente und Erkenntnisse aus diesem Prozess.

Die eMobility-Einheit von Circle K begann als kleines Team mit dem Auftrag, das Geschäftsmodell für EV-Ladeinfrastruktur in Norwegen zu erproben. Der Erfolg erzwang jedoch rasch einen Kurswechsel: Statt weiter zu validieren, musste die Organisation skalieren – auf mehrere europäische und schließlich globale Märkte, in einer Branche, die sich selbst noch in der Entwicklung befindet.

Eine der zentralen Herausforderungen war dabei das Aufbrechen funktionaler Silos. Zunächst konzentrierten sich Eduardo da Silva und Guro Fladvad Størdal darauf, die Trennung zwischen Produkt- und Technologie-Abteilungen zu überwinden. Im Laufe der Zeit gingen sie jedoch weiter und entwickelten echte crossfunktionale Value Streams, die auch Marketing, Vertrieb, Operations und weitere Disziplinen kontinuierlich einbinden. Das Ziel: die Aktivitäten zu identifizieren und zu strukturieren, die für schnelles und nachhaltiges Geschäftswachstum nötig sind.

Bei Circle K griffen sie auf eine Reihe etablierter Methoden und Frameworks zurück – darunter Domain-driven Design, Team Topologies und Wardley Mapping. Doch keines dieser Werkzeuge, für sich genommen, erwies sich als eine Universallösung. Stattdessen beschreiben da Silva und Størdal den Prozess als kontinuierliche Verbesserung: Menschen mit Fachwissen einbeziehen, Lernen maximieren und die Value Streams samt ihren Teams befähigen, die notwendigen Design- und Organisationsentscheidungen selbst zu treffen – stets orientiert an einer klaren langfristigen Vision.

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Die zentrale Botschaft lautet demnach: Nachhaltige Skalierung gelingt nicht durch das Anwenden eines einzelnen Modells, sondern durch das bewusste Zusammenspiel verschiedener Ansätze, getragen von den Menschen, die die Domäne am besten kennen.

Wer mehr zum Thema erfahren und Eduardo da Silva und Guro Fladvad Størdal live auf der Bühne erleben möchte, kann sich auch ihren Vortrag am 10. März 2026 auf der Konferenz Agile meets Architecture in Berlin ansehen. Eberhard Wolff bietet dafür einen speziellen Rabattcode für seine Zuschauerinnen und Zuschauer.

Die Folge wird am Mittwoch, 11. März 2026, live ab 13 Uhr von der Konferenz Agile meets Architecture gestreamt. Während des Livestreams können Interessierte Fragen via Twitch-Chat, YouTube-Chat oder anonym über das Formular auf der Videocast-Seite einbringen.

software-architektur.tv ist ein Videocast von Eberhard Wolff, iX-Blogger und bekannter Softwarearchitekt, der als Head of Architecture bei SWAGLab arbeitet. Zum Team gehören außerdem Lisa Maria Schäfer (Socreatory) und Ralf D. Müller (DB Systel). Seit Juni 2020 sind über 250 Folgen entstanden, die unterschiedliche Bereiche der Softwarearchitektur beleuchten – mal mit Gästen, mal Wolff, Schäfer oder Müller solo. Seit mittlerweile mehr als zwei Jahren berichtet heise Developer über die Episoden.


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