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ChatGPT rückt vom Direktverkauf im AI Chat ab


Der unmittelbare Einkauf via ChatGPT wird eingeschränkt. Der Instant Checkout soll zunächst nur noch über verbundene Apps laufen. Die Alternative bleibt die Weiterleitung zum Shop.

2025 konnte OpenAI nach unbestätigten Angaben von The Information über 25 Milliarden US-Dollar generieren, die allerdings nicht als reiner Umsatz, sondern als ARR ausgeschrieben sind. Gleichzeitig verzeichnet das Unternehmen noch immer hohe Verluste und muss trotz Milliardeninvestitionen von Amazon, NVIDIA und Co. – zuletzt immerhin 110 Milliarden US-Dollar – schnell neue Erlösstrategien fördern. Das KI-Unternehmen berichtete jüngst davon, über neun Millionen Geschäftskund:innen, mehr als 50 Millionen zahlende Abonnent:innen und über 900 Millionen wöchentlich aktive ChatGPT User zu haben. Nach Boykottaufrufen aufgrund des kürzlich geschlossenen Deals mit dem US-Verteidigungsministerium, der OpenAI öffentlich heftige Kritik einbrachte, gab es jedoch User-Verluste in Millionenhöhe zu beklagen.


Claude toppt App Store Charts und ChatGPT vor Boykott

– mitten im Kriegstaumel

schwarzer Mauszeiger, weißes Symbol mit Punkten an Strichen, rosafarbener Hintergrund
© Anthropic via Canva

Gerade die vielen aktiven ChatGPT User, die keine teuren Abonnements haben, möchte OpenAI indes mit Werbung in der KI-Umgebung monetarisieren. Erste große Advertiser testen das bereits in den USA – mit gemischten Reaktionen. Diese Ads sind die logische Ergänzung zum schon im Herbst 2025 eingeführten Instant Checkout. Über diesen können User direkt im AI Chat und ohne Umwege über Shops oder Dritt-Apps ihre Produkte kaufen. Jetzt schränkt OpenAI diese Funktion aber wieder ein – was insbesondere der Konkurrenz von Amazon und Google zugutekommen könnte.


Adobe, Audible und Co.

– Advertiser verraten, warum sie auf ChatGPT werben

Smartphone Mockup mit Ad bei ChatGPT, Violett im Hintergrund
© OpenAI via Canva

Direkt in ChatGPT kaufen zumindest erstmal nicht mehr möglich: Sicherheitsvorkehrung?

Wie der in Tech-Kreisen gut informierte Publisher The Information berichtet, legt OpenAI eine Kernfunktion des AI Shoppings auf ChatGPT vorerst auf Eis. Demnach sollen User erstmal nicht mehr direkt im AI Chat Produkte kaufen können. Stattdessen müssen sie entweder über Links zu Seiten der Online Shops wechseln oder den Instant Checkout über mit ChatGPT verknüpfte Apps der Retailer abwickeln.

Der Bericht von The Information geht darauf ein, dass User bisher zwar Produkte in der KI-Umgebung suchen, aber diese kaum direkt im AI Chat kaufen. Möglicherweise haben sie Sicherheitsbedenken in Bezug auf ihre Transaktionsdaten. Vorstellbar ist auch, dass der ungewohnte Prozess User abschreckt.

Darüber hinaus gibt es technische Herausforderungen, denen ChatGPT beim Direktverkauf noch nicht vollkommen gewachsen ist. Dazu gehört, dass die Retailer-Informationen stetig aktualisiert sein müssen. Zugleich müssen belastbare Sicherheitsvorkehrungen für jede Interaktion mit registrierten Händler:innen vorhanden sein. All das ist im AI Framework nach Angaben von The Information schwierig umsetzbar. Shopify-Präsident Harley Finkelstein geht davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, ehe die technischen und rechtlichen Details geklärt werden. Bis dahin wird OpenAI wohl eine Alternativlösung bieten. Ein Mitglied des Presse-Teams erklärte gegenüber The Information:

We’re evolving how we approach commerce in ChatGPT to better meet merchants and users where they are. Instant Checkout is moving to Apps, where purchases can happen more seamlessly. We appreciate our partners for learning with us and look forward to sharing more as we continue building in this area.

Eine offizielle Verlautbarung von OpenAI zur Anpassung bleibt bisher noch aus. Aktuell treibt das Unternehmen vor allem der Launch der neuen Modelle GPT-5.3 Instant und GPT-5.4 um.

Amazon und Google könnten Wettbewerbsvorteile erhalten

Während OpenAI mit Kritik wegen politischer Entscheidungen kämpft und viel Energie darauf verwendet, das eigene Werbesystem und Shopping-System als Umsatzfaktor erst einmal zu etablieren, können andere Mega-Player wie Amazon und Google bereits auf große Gewinnmargen und ein seit Jahren etabliertes System für Advertiser und Retailer bauen. Das verschafft ihnen von vornherein Wettbewerbsvorteile. Darüber hinaus setzt Amazon mit Alexa+ längst auf eine eigene Lösung als ChatGPT-Konkurrenz und hat 2025 bereits mit einer Unterlassungsklage gegen den AI Browser Comet für Aufsehen gesorgt, weil der Konzern AI Agents Dritter den Kaufzugriff auf der E-Commerce-Plattform nicht ohne Weiteres erlauben wollte. Dieser Schritt könnte das eigene Ökosystem stärken und den agentischen Handel einschränken. Derweil setzt Amazon auch auf Diversifizierung zur Produktdistribution. Erste Creator auf Pinterest können beispielsweise Amazon Storefronts mit ihren Profilen verknüpfen, um den Social Commerce zu fördern. Der Tech-Experte Lindsey Gamble berichtet darüber.

Die Suchmaschine Google wiederum entwickelt sich selbst immer mehr zum Marktplatz und führt nicht nur shopping-bezogene und personalisierte Ads im AI Mode ein, sondern startet ebenso den Roll-out des nativen Checkouts im KI-Modus. Einen solchen bieten neben OpenAI und Google auch Perplexity und der Microsoft Pilot. Der Wettbewerb um den Einkauf direkt in KI-Chats ist in vollem Gange und OpenAIs Einschränkung könnte zum Problem für das Unternehmen werden. Grundsätzlich zeigt sich schon jetzt, dass der Traffic, der via AI Tools zu Online Shops gelangt, rasant zunimmt. Laut Shopify gab es diesbezüglich bei Shopify Stores von Januar 2025 bis Oktober 2025 einen Anstieg um das Siebenfache. Sales, die Tools wie ChatGPT und Co. zugeschrieben werden können, wuchsen auf das Elffache.


Google bringt neues Shopping-Werbeformat für den AI Mode

gelber Hintergrund, Smartphone Mockup mit AI Mode Chat und Werbeanzeigen, hervorgehoben
© Google via Canva





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„Offensichtlich rechtswidrig“: BVG beendet umstrittene Nius-Kampagne mit sofortiger Wirkung


Die Nius-Kampagne in Berlin wird gestoppt

Die umstrittene Nius-Kampagne erhitzt seit Tagen die Gemüter. Grund sind die provokanten Sprüche, mit denen die rechtspopulistische Plattform von Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt im Berliner Nahverkehr auf sich aufmerksam macht. Jetzt ziehen die Berliner Verkehrsbetriebe die Reißleine. Wie die BVG ihre Entscheidung begründet.

Mit Sprüchen wie „Morgens um 6 schon wissen, was einem abends um 8 verschwiegen wird“ arbeitet sich Nius in der Bundeshauptstadt derzeit an seri&

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Endlich eigene Sounds für Reels importieren


Via Edits können Creator jetzt eigene Audios für Reels integrieren und speichern. Dazu kommen das automatische Lautstärke-Matching, 200 neue Sound-Effekte und eine Schriftartsuche.

Darauf haben Reels Creator lange gewartet: Endlich können sie ihre eigenen Audiodateien als Hintergrund für Reels nutzen. Dazu benötigen sie allerdings Instagrams Videobearbeitungs-App Edits. Für diese stellte Meta jüngst vier Neuerungen vor, wobei vor allem der Audio-Import ins Auge fällt.

Mit eigenen Audios im Fokus: Die großen Edits-Neuerungen für noch bessere und persönlichere Reels

Der offizielle Edits Account hat auf Threads – einer weiteren App aus dem Meta-Kosmos – wieder einmal einige Updates für die App zu Videokreation bereitgestellt. Edits launcht regelmäßig neue Funktionen. Dazu gehört zum Beispiel der Teleprompter zum gleichzeitigen Ablesen von Text und Sprechen in die Kamera, der kürzlich sogar direkt in der Instagram-Kamera integriert wurde. Die jüngsten Neuerungen betreffen Audiodateien, Sound-Effekte und Schriftarten für die Videos.

Im Fokus steht das Feature Save Imported Audio. Wie der Name bereits vorgibt, ermöglicht die Option den Upload und die Speicherung von eigenen Audiodateien bei Edits. In ihrer Bibliothek können die User diese Sounds dann mit eigenen Namen speichern und für ihre Videos nutzen. Die Option hilft auch dabei, mithilfe eigener Soundelemente die Reels noch persönlicher zu gestalten. Zudem kann das Risiko minimiert werden, mit Sounds von Dritten auf etwaige Urheberrechtsprobleme zu stoßen.

Im Kontext der Sounds in Videos gibt es noch zwei weitere Neuerungen. Zum einen erhalten die Creator 200 neue Sound-Effekte, darunter die Sounds „Airplane takeoff“ und „Alligator roar“ sowie mehrere Geräusche, die das Tippen auf der Tastatur nachahmen. Zum anderen gibt es das sogenannte Loudness Match. Dieses passt die Lautstärke bei Clips mit Ton, Voiceover-Elementen und dergleichen so an, dass eine gleichmäßige Lautstärke bei allen Videos vorliegt.

Schließlich erhalten die Edits User noch die Option, in der Bibliothek der App nach den favorisierten Schriftarten zu suchen, um sie für die Abrundung der Videos mit Textelementen einzusetzen.





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WhatsApp arbeitet an View Once-Textnachrichten


Auf WhatsApp kannst du bald Texte verschicken, die sofort nach dem einmaligen Lesen wieder verschwinden – und nicht behalten oder verbreitet werden können. Auch verschwommene Spoiler-Nachrichten sind in Arbeit.

Den Chat aufräumen, beim Texten auf schnellere Antworten setzen oder klarstellen: Ich sage es nur einmal. Mit den neuen View Once-Textnachrichten möchte WhatsApp ein altbewährtes Feature erweitern. Damit soll das Messaging dynamischer werden, während die Flüchtigkeit mehr Privatsphäre verspricht. Denn die Einmaltexte sollen nicht gespeichert, kopiert oder weitergeleitet werden können.


Verbirgt bestimmte Inhalte:

WhatsApp testet Spoiler Messages

WhatsApp App Icon auf schwarzem Hintergrund
© Amin Moshrefi – Unsplash, Änderungen vorgenommen via Canva

WhatsApp macht Textnachrichten variabler denn je: View Once schon von anderen Formaten bekannt

Derzeit arbeitet die Meta-Tochter WhatsApp an der Integration von Spoiler Messages auf WhatsApp. Damit können User einzelne Textelemente für Leser:innen verschwommen darstellen. Erst wenn diese aktiv auf die Spoiler-Nachricht tippen, wird der Text lesbar. Das von Threads bekannte Feature soll dafür sorgen, dass Spoiler vermieden werden, etwa in Gruppen-Chats. Außerdem kann es private Chats aufregender machen.

Dafür soll auch der neue View Once-Modus für Textnachrichten dienen. Dieser Modus ermöglicht es, Nachrichten zu verschicken, deren Inhalte nach einmaligem Ansehen beim Gegenüber direkt wieder verschwinden. WhatsApp führte die Option bereits 2021 für Bilder und Videos ein. 2023 folgte der Roll-out für Sprachnachrichten.

View Once-Funktion für Sprachnachrichten, Fotos und Videos (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht),© WhatsApp
View Once-Funktion für Sprachnachrichten, Fotos und Videos (mit einem Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht), © WhatsApp

Demnächst sollen User auch Textnachrichten im View Once-Modus verschicken können. Davon berichtet der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo. Demnach findet sich in einer neuen Betaversion der Android App von WhatsApp bereits eine Testversion der Option für Textnachrichten. Der Publisher konnte sie schon nutzen.

Bei dieser Funktion können Rezipient:innen der Textnachrichten diese nur ein einziges Mal ansehen, ehe sie verschwinden. Zudem ist ein Speichern der Nachricht ebenso wenig möglich wie die Weiterleitung an Dritte oder eine Kopie. Auch Screenshots und Screenrecordings möchte WhatsApp dabei aus Gründen der Privatsphäre verbieten. So wäre nur die Aufnahme mit einem Zweitgerät oder über einen technischen Workaround möglich. Die Funktion soll also einen erweiterten Schutz für Textnachrichten bieten und eignet sich daher unter anderem für sehr private Nachrichten. Zudem kann sie helfen, einen Chat übersichtlicher zu halten, da weniger Inhalte darin zu sehen bleiben. Und das Feature könnte einen weiteren positiven Nebeneffekt beim Schreiben haben. Wenn die Nachrichten direkt nach dem Öffnen wieder verschwinden, sind die Lesenden womöglich eher geneigt, direkt zu antworten, da sie nicht noch einmal auf den Text als Referenz zugreifen und sich eventuell später nicht mehr komplett an jedes Detail erinnern können.

Die View Once-Option für Textnachrichten soll in einem künftigen App Update erfolgen. Eine offizielle Bestätigung und Timeline gibt es indes noch nicht. Wer schon jetzt schnell verschwindende Texte ohne Speicher- und Weitergabeoption verschicken möchte, kann sich mit einer Alternative behelfen: Fotos im View Once-Modus können mit Bildunterschrift gesendet werden.


Von Plus bis Advanced:

Meta One kommt mit 4 Abovarianten

Titelgrafik mit den Logos von Instagram, Facebook, WhatsApp und Meta AI vor hellem Hintergrund als Visualisierung von Metas neuen Plus- und Meta One-Abomodellen.
© Meta

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