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Identität als Wettbewerbsvorteil: Warum starke Marken für KMUs und Familienunternehmen unverzichtbar sind
In Zeiten von KI und immer kürzerer Aufmerksamkeitsspannen wirkt die Beschäftigung mit der eigenen Marke für Unternehmen fast nostalgisch – insbesondere aus Sicht von KMUs und familiengeführten Firmen. Wie Marken im Mittelstand zum strategischen Fundament, zur Quelle von Vertrauen, Orientierung und Differenzierung werden, erläutert Christian Land, CMO der B.I.G. Gruppe.
Marke beginnt lange vor dem Logo – sie beginnt in der Geschichte des Unternehmens
Viele KMU verfügen über eine Unternehmenshistorie, die weit vor die digitalisierte Welt von heute zurückreicht. Sie wurden gegründet, um ein Problem zu lösen, eine Region zu stärken oder ein Handwerk zu bewahren. Diese Ursprünge erzählen etwas über den Charakter des Unternehmens und über die Haltung, aus der heraus es entstanden ist.
Raus aus den Walled Gardens
Warum Mittelständler jetzt ins Open Internet investieren sollten
Wie mittelständische Firmen heute außerhalb der Walled Gardens erfolgreich werben, Streuverluste reduzieren und Zielgruppen gezielter ansprechen können, erklärt David von Hilchen, Director Sales DACH und Country Lead bei StackAdapt. …
Werte als gelebter Teil der Marke – nicht als Buzzwords
Was die Marke eines Familienunternehmens besonders macht, sind nicht abstrakte Leitbilder an einer Bürowand, sondern gelebte Werte. Diese Werte prägen Entscheidungen, den Umgang miteinander, die Haltung zu Kund:innen und die Verantwortung gegenüber Partnern und Region.
In vielen KMU gibt es einen Satz, der so selbstverständlich wirkt, dass er kaum ausgesprochen wird: „Hier kennt man sich.“
• Mitarbeitende identifizieren sich stärker, weil sie die Sinnhaftigkeit ihres Tuns spüren.
• Kunden bauen Vertrauen auf, weil sie Verlässlichkeit erleben und nicht nur versprochen bekommen.
• Partner begegnen dem Unternehmen mit Loyalität, weil Beziehungen auf Augenhöhe gepflegt werden.
In einer Welt, die sich rasant verändert, suchen Menschen nach genau diesem fixen Punkt nach einer Marke, die nicht wankt, sondern Haltung zeigt.
Brand Building als Zukunftsaufgabe – gerade im Generationswechsel
Viele Familienunternehmen stehen vor Übergängen: Die nächste Generation übernimmt oder bereitet sich darauf vor. Genau hier wird Brand Building zu einer strategischen Notwendigkeit. Denn es geht nicht nur darum, den Betrieb weiterzuführen, sondern darum, die Marke in eine dynamische Zukunft zu tragen, ohne ihre Wurzeln zu verlieren.
• Er schafft Orientierung für neue Geschäftsmodelle.
• Er erleichtert die Expansion in neue Märkte.
• Er sorgt dafür, dass Wachstum nicht zur kulturellen Entfremdung führt.
Die Zukunft eines Familienunternehmens hängt nicht nur an Strukturen oder Innovationen. Sie hängt daran, ob die Marke als Identitätsanker funktioniert, intern wie extern.
Warum Brand Building im Mittelstand häufig unterschätzt wird
Viele KMU investieren in Verkauf, Prozesse, IT und Produktion und viel zu selten in die Marke selbst. Dies ist verständlich: Familienunternehmen denken langfristig, pragmatisch und effizient. Marke klingt für viele nach „Marketing“ und damit nach etwas, das im Zweifel verzichtbar erscheint.
Die Marke ist im familiengeführten Mittelstand kein schmückendes Add-on. Sie ist ein strategischer Vermögenswert.
Doch die Realität zeigt das Gegenteil:
• Eine starke Marke senkt Akquisekosten.
• Sie verbessert die Arbeitgeberattraktivität.
• Sie stabilisiert Kundenbeziehungen.
• Sie schafft Preispremium-Potenzial.
Mit anderen Worten: Eine starke Marke ist kein Kostentreiber, sondern ein wirtschaftlicher Treiber. Sie schützt das Unternehmen in Krisen und stärkt es in Wachstumsphasen.
Familienunternehmen haben etwas, das man nicht kaufen kann; sie müssen es nur nutzen. In einer Welt, in der Marken zunehmend künstlich aufgebaut und technisch ausgesteuert werden, sind es Familienunternehmen, die mit einem echten Vorteil starten: Substanz.
Familienunternehmen verfügen über etwas, das sich nicht künstlich erzeugen lässt: gelebte Werte, authentische Geschichten, eine klare Identität, langjährige Beziehungen sowie eine Kultur, die nicht jedem Trend hinterherläuft. Diese Elemente sind keine Marketingfloskeln, sondern gewachsene Überzeugungen, die sich in Entscheidungen, Haltung und zwischenmenschlicher Zusammenarbeit widerspiegeln.
Brand Building im KMU bedeutet deshalb nicht, etwas Neues zu erfinden oder Markeninszenierung künstlich aufzublasen. Es bedeutet vielmehr, all das sichtbar zu machen, was längst vorhanden ist und das Unternehmen einzigartig macht. Gerade in einer Welt, die zunehmend austauschbare Produkte und digitale Standardisierung hervorbringt, wird die gelebte Unternehmenshistorie das stärkste strategische Differenzierungsmerkmal in der Zukunft.
Fazit
Die Marke ist im familiengeführten Mittelstand kein schmückendes Add-on. Sie ist ein strategischer Vermögenswert. Sie schafft Vertrauen, Identität und Orientierung für Mitarbeitende, für Kund:innen und für Partner. In einer Welt, die sich ständig wandelt, bleibt sie eines der wenigen Elemente, das Beständigkeit ausstrahlt. Familienunternehmen, die diesen Wert erkennen und bewusst pflegen, sichern ihre Zukunft gerade wegen ihrer Vergangenheit.
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Gold im Marketing: Welche Marken die Olympischen Winterspiele für sich nutzen konnten
Die Abschlussfeier der Olympischen Winterspiele in der Arena von Verona
Kaum ein Sportevent ist in Sachen Werbung so streng reguliert wie Olympische Spiele. Trotzdem waren auch in Mailand und Cortina wieder Marken präsent, die bestimmte Momente für sich nutzen konnten. Marvin Ronsdorf, Managing Director bei Apollo18, nennt einige Erfolgsbeispiele.
Olympische Spiele sind die größte und emotionalste Storytelling-Bühne der Welt. Hier entstehen besondere Geschichten: Von großen
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Werbevermarktung: Kaufland rollt Retail Media international aus
Matthias Schönwandt kam vom Axel-Springer-Vermarkter Media Impact zu Kaufland.
Bei der Kaufland-Strategie Pace ist Retail Media als Margen-Hebel fest eingeplant. Gegenüber der LZ erläutert der für das Geschäft verantwortliche Manager Matthias Schönwandt, wie die Schwarz-Großfläche hierbei vorgeht.
Mit Beginn des neuen Geschäftsjahres beginnt bei Kaufland in Sachen Retail Media eine neue Zeitrechnung. Ab kommender Woche greift nicht nur die
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Nano Banana 2: KI-Bilder mit Gemini-Weltwissen noch schneller
In Nano Banana 2 you can generate images with new aspect ratios: 4:1, 1:4, 8:1 and 1:8.
Try it with these prompts:
1. A 4:1 panoramic photo I took on my phone, showing the luscious jungle view from my cabin
2. A 4:1 panoramic photo I took on my phone, showing the view from my… pic.twitter.com/U1IyaQWNkT
— Nano Banana 2 (@NanoBanana) February 26, 2026
Verbesserungen verspricht Google zudem für die Belichtung sowie Texturen. Auch können User bei der Bildgenerierung auf Templates von Google zugreifen, die ebenso beim KI-Videogenerierungsmodell Veo 3.1 bereitstehen – wir haben sie für dich schon getestet.

Der Roll-out des neuen Modells erfolgt jetzt in den bekannten Umgebungen:
- Gemini App: Dort behalten nur Google AI Pro und Ultra Subscriber Zugriff auf Nano Banana Pro.
- Search: Im AI Mode und bei Lens sowie im Browser und in der App wird das Modell integriert.
- AI Studio und API: Als Preview kommt das Modell in diese Bereiche sowie zu Googles Plattform Antigravity.
- Google Cloud: Als Preview kommt Nano Banana 2 via Gemini API in Vertex AI.
- Flow: Für alle Flow User kommt Nano Banana 2 als Basismodell, dafür sind keine Credits nötig.
Zusätzlich wird die Option zu Ads gebracht, sodass Marketer mithilfe des Modells Asset-Vorschläge nutzen und Visuals für Kampagnen erstellen können.
Kosten und Sicherheit im Fokus
Ein großer Vorteil von Nano Banana 2 soll neben dem Tempo der Kostenpunkt sein. Die Bildausgabe kostet jetzt 60 US-Dollar pro eine Million Tokens. Das entspricht bei der Produktion von Bildern mit einer Größe von 512 Pixeln (747 Tokens verwendet) 0,045 US-Dollar pro Bild, bei Bildern mit 1.000 Pixeln (1.024 × 1.024 Pixel, 1.120 Tokens verwendet) 0,067 U-Dollar pro Bild entspricht. Ausgabebilder in 2K (2048 × 2048 Pixel, 1.680 Tokens) kosten 0,101 US-Dollar pro Bild, Bilder in 4K-Auflösung (4096 × 4096 Pixel, 2.520 Tokens) dann 0,151 US-Dollar pro Bild. Beim Modell Gemini 3 Pro Image lag der Preis noch bei 120 US-Dollar pro eine Million Tokens.
Dieser Faktor dürfte viele Creator, gerade im Business-Bereich, interessieren. Google liefert für die Nutzung des Modells darüber hinaus Sicherheitsaspekte wie die SynthID-Technologie und die interoperablen C2PA Content Credentials. Damit soll Nutzer:innen bei den KI-generierten Bildern angezeigt werden können, ob und auch wie KI für die Erstellung genutzt wurde. Wie wichtig das ist, zeigt nicht zuletzt ein Post von X User und AI Researcher Pratham Kumar. Er postete ein Visual und gab an, Nano Banana 2 könne seine Handschrift kopieren.
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