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Im Test vor 15 Jahren: Nvidias GeForce GTX 560 Ti war schnell und zu teuer


Die Nvidia GeForce GTX 560 Ti (Test) hatte als Nachfolger der GeForce GTX 460 große Schuhe zu füllen. Die verbaute GF114-GPU im Vollausbau mit zusätzlichen Verbesserungen gegenüber der GF110 der Topmodelle sorgte dafür, dass die GeForce GTX 560 Ti eine ausgezeichnete Leistung ablieferte.

Eine neue GPU mit 1,95 Milliarden Transistoren

Die GeForce GTX 560 Ti setzte mit der GF114 auf eine neue GPU, die wie die GF104 des Vorgängers über 1,95 Milliarden Transistoren verfügte. Damit fiel sie deutlich kleiner aus als die GF110 mit ihren 3 Milliarden Transistoren der GeForce GTX 570 und 580. Die GF114 auf der GeForce GTX 560 Ti kam im Vollausbau, also ohne deaktivierte Recheneinheiten, daher und verfügte über 384 Shader-Einheiten. Die Taktrate betrug 822 MHz, woraus sich eine Rechenleistung von 1.253 GFLOPS ergab. Verglichen mit der GeForce GTX 460 war das ein sattes Plus von nahezu 40 Prozent. Der Speicher war mit 1.024 MByte gleich groß wie bei dem Vorgänger bemessen. Die Speicherbandbreite stieg mit 128.256 MByte/s gegenüber 115.200 MByte/s ebenfalls nur marginal an. Die größere GeForce GTX 570 besaß mit 1.280 MByte GDDR5 etwas mehr Speicher, der zudem über ein größeres 320 Bit Interface angesprochen wurde. Die typische Leistungsaufnahme der GeForce GTX 560 Ti unter Last lag laut Nvidia bei 170 Watt, was zwei 6-Pin-PCIe-Stromstecker notwendig machte.

Im Test vor 15 Jahren standen drei Varianten der GeForce GTX 560 Ti. Das Referenzdesign von Nvidia bestand aus einem 23 cm langen PCB, das von einem Dual-Slot-Kühler bedeckt wurde. Auf der GPU lag ein großer Kupferblock auf, der die Abwärme mittels dreier Heatpipes an die Aluminium-Lamellen abgab. Für Frischluft sorgte ein 75 mm großer Axiallüfter. Preislich lag das Referenzdesign bei 229 Euro.

Als zweites Modell trat die GeForce GTX 560 Ti Twin Frozr II OC von MSI an. Wie der Name bereits andeutete, verfügte diese Grafikkarte über MSIs bewährten Twin-Frozr-II-Kühler mit zwei 75-mm-Axiallüftern und vier Heatpipes. Die Taktraten lagen zudem 54 MHz (GPU) respektive 115 MHz (Speicher) höher als bei dem Referenzdesign, während die unverbindliche Preisempfehlung weiterhin bei 229 Euro lag.

MSI GeForce GTX 560 TI Twin Frozr II OC

Als dritter Kandidat kam die Zotac GeForce GTX 560 Ti zum Einsatz. Zotac orientierte sich an den Taktraten des Referenzdesigns, setzte dafür aber auf ein eigens entwickeltes PCB und Kühler. Das Dual-Slot-Kühlsystem verfügte über einen Kühlblock aus Kupfer, der über zwei Heatpipes mit den Aluminium-Lamellen verbunden war. Für frische Luft sorgte ein zentral platzierter 75-mm-Axiallüfter.

Zotac GeForce GTX 560 Ti

Starke Leistung in den Benchmarks

In den Benchmarks machte die GeForce GTX 560 Ti eine sehr gute Figur. Ihren direkten Vorgänger, die GeForce GTX 460, hängte sie im Durchschnitt um 32 bis 37 Prozent ab. Mit der Radeon HD 6870 lag sie gleichauf, solange keine Kantenglättung verwendet wurde, falls doch, dann war die GeForce zwischen 14 und 17 Prozent schneller. Die Radeon HD 6950 war abhängig von den genauen Einstellungen etwa gleich schnell bis etwas schneller als die GeForce GTX 560 Ti – vor allem in höheren Auflösungen und mit Kantenglättung zog sie bis zu 15 Prozent davon.

Das Referenzdesign der GeForce GTX 560 Ti machte sich in den B-Noten gut. Der Schalldruckpegel unter Last lag mit 45,5 dB(A) am unteren Ende des Testfeldes und die GPU-Temperatur mit 78 °C im grünen Bereich. Die Leistungsaufnahme unter Last war der Leistung zwar angemessen, aber insgesamt etwas höher als ideal. Dafür bot die Grafikkarte üppigen Übertaktungsspielraum und Anwender konnten bis zu 14 Prozent mehr Leistung erwarten. Die beiden Partnerkarten von MSI und Zotac mussten hier gegenüber dem Referenzdesign den Kürzeren ziehen und fielen negativ mit einer schlechteren Lüftersteuerung auf.

Fazit

Insgesamt platzierte sich die GeForce GTX 560 Ti deutlich über der GeForce GTX 460, zwischen der Radeon HD 6870 und HD 6950. Vor allem die Kühlung des Referenzdesigns war ausgesprochen gelungen und gehörte zu den besten auf dem Markt. Preislich hatte es die GeForce GTX 560 Ti hingegen schwer. Mit ihrer UVP von 229 Euro war sie nur wenige Euro günstiger als eine schnellere Radeon HD 6950, die zudem einen doppelt so großen Speicher besaß. Trotz ihrer exzellenten Testergebnisse scheiterte es zum Start daher am unattraktiven Preis. Dennoch konnten Anwender mit der GeForce GTX 560 Ti abgesehen davon nichts falsch machen.

In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:

Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.



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Prime Video vs. Netflix – das ist der beliebteste Streaming-Dienst


Amazon Prime Video und Netflix haben in Deutschland die Nase vorn. Sie sind die zwei größten und beliebtesten Streaming-Dienste. Bisher gab es einen klaren Sieger, doch das könnte sich schon bald ändern. Grund dafür ist die wachsende Konkurrenz.

2023 war noch Netflix der beliebteste Streaming-Dienst in Deutschland. Doch schon 2024 konnte Prime Video den ersten Platz an sich reißen und seinen Vorsprung sogar weiter ausbauen. Doch wie sieht es mittlerweile auf dem Streamingmarkt aus? Die jüngste Analyse der Streaming Charts von JustWatch kommt zu einem überraschenden Ergebnis.

Prime Video vs. Netflix: Der Kampf der Giganten

Trommelwirbel: Der beliebteste Streaming-Dienst bleibt nach wie vor Amazon Prime Video. Er liegt auf Platz 1, dicht gefolgt von Netflix und mit größerem Abstand auch von Disney+. Denn Prime Video und Netflix bekommen auch im vierten Quartal von 2025 noch die Hälfte vom Kuchen ab.

Allerdings geht der Trend nach unten. Tatsächlich sieht es sowohl für Prime Video als auch für Netflix nicht gut aus. Beide Video-Streaming-Dienste haben in den Streaming-Charts von JustWatch Punkte an die erstarkende Konkurrenz verloren. Zwar kann sich Amazon Prime Video mit 26 Prozent nach wie vor als Platzhirsch halten, doch damit liegt es nur noch einen Prozentpunkt vor Netflix und hat innerhalb eines Jahres glatt vier Prozent seiner Abonnenten verloren. Und auch Netflix hat drei Prozent eingebüßt.

>>> Keine Chance gegen Netflix: Nächster Streaming-Dienst zieht in Deutschland den Stecker <<<

Konkurrenz zieht Abonnenten an

Die Daten aus dem vierten Quartal 2025 zeigen einen eindeutigen Trend: Die Giganten verlieren Abonnenten an die Mitstreiter. Ganz besonders profitieren dadurch Apple TV, Paramount+ und RTL+. Alle sind zwischen Q4 2024 und Q4 2025 um zwei Prozent gewachsen. RTL+ und Paramount+ haben jeweils fünf Prozent inne, Apple TV neun Prozent. Dazwischen liegt noch WOW mit sechs Prozent. Disney+ kommt auf 19 Prozent und blieb damit stabil.

Prime Video und Netflix sind weiter die Vorreiter auf dem deutschen Streamingmarkt, verlieren aber zusehens Abonnenten an die Konkurrenz. Bildquelle: JustWatch.com

Zwischen den einzelnen Quartalen gab es ebenfalls viel Bewegung, wobei Prime Video und Netflix in jedem Quartal etwa einen Prozentpunkt verloren. Disney+ hatte zwischenzeitlich Einbußen von zwei Prozent zu verbuchen, konnte sich aber zurückkämpfen. WOW verlor über das Jahr ein Prozent.

Das verdeutlicht mal wieder, wie hart umkämpft der deutsche Streamingmarkt ist. Zumal seit Januar 2026 auch noch HBO Max mitmischt. Ein Blick auf die nächsten Quartalszahlen könnte spannend werden.



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Siliziumanoden-Akku: Lenovo erhöht auf 1.000 Wattstunden/Liter für Notebooks


Siliziumanoden-Akku: Lenovo erhöht auf 1.000 Wattstunden/Liter für Notebooks

In diesen Tagen stellt Lenovo eine Reihe neuer ThinkPads vor, die mit den neuen CPUs von AMD und Intel bestückt sind. Ganz am Rande wird eine neue Akku-Technik erwähnt: der „weltweit erste 1.000-Wh/L-Siliziumanoden-Akku für Notebooks und Workstations“. Dieser ist aber noch nicht serienreif.

1.000 Wattstunden pro Liter

Lenovo spricht bei dem neuen Akku von einem „Proof of Concept“, es handelt sich also vorerst nur um einen Nachweis der Machbarkeit. Zum Einsatz in einem fertigen Produkt kommt der Siliziumanoden-Akku noch nicht. Während sonst oft die Energiedichte von Akkus in Relation zum Gewicht angegeben wird, beispielsweise 200 Wattstunden (Wh) pro kg, nennt Lenovo 1.000 Wh pro Liter für die neue Akku-Technik, bei der Graphitanoden durch Siliziumanoden ersetzt werden.

Laut einem nicht mehr ganz aktuellen Kompendium (PDF) des Verbands der Elektrotechnik (VDE) ist das viel für Lithium-Ionen-Akkus, denen vor einigen Jahren noch maximal 800 Wh/l zugetraut wurden. Allerdings hatten chinesische Forscher bereits eine Lithium-Ionen-Akkuzelle mit bis zu 1.654 Wh/l demonstriert.

10 % höhere Energiedichte

Lenovo hat nun den Prototypen eines Siliziumanoden-Akku für Notebooks und Workstations entwickelt, dessen Energiedichte jene der Vorgänger um immerhin 10 Prozent übertreffen soll. Lenovo spricht von der „ED1000 battery technology“. Die Werte seien allerdings nur unter kontrollierten Laborbedingungen erreicht worden, sodass diese nicht zwingend für ein späteres Endprodukt gelten müssen, wird in einer Fußnote relativiert.

Zumindest laut der Prognose sollen auf Basis der neuen Technik Akkus mit bis zu 99,9 Wattstunden bei unverändertem Platzbedarf („footprint“) möglich werden. Die parallel vorgestellten neuen ThinkPads liegen bei maximal 90 Wattstunden, worauf sich wohl die Aussagen zum Prototypen beziehen.

Noch keine Infos zum Marktstart

Lenovo habe den neuen Akku in Kooperation mit der Shanghai Jiao Tong University entwickelt und spricht von einem „neuen Industriestandard“, der „neue Möglichkeiten für Akkulaufzeit und Bauform bei Hochleistungs-Laptops“ eröffne. Wann diese Art von Akku in einem ThinkPad stecken wird, lässt Lenovo allerdings offen.

Die neuen ThinkPads in Kürze

Bestückt mit AMD Ryzen AI 400 Pro (Gorgon Point) oder Intel Core Ultra 300 (Panther Lake) hat Lenovo zur GTC 2026 insgesamt fünf neue ThinkPads vorgestellt. Hinzu kommt eine neue ThinkStation mit Intel Xeon 600.

ThinkPad P14s Gen 7
ThinkPad P14s Gen 7 (Bild: Lenovo)
ThinkPad P16s Gen 5
ThinkPad P16s Gen 5 (Bild: Lenovo)
ThinkPad P1 Gen 9
ThinkPad P1 Gen 9 (Bild: Lenovo)
ThinkStation P5 Gen 2
ThinkStation P5 Gen 2 (Bild: Lenovo)

Nachfolgend stehen die Modelle mit dem kommunizierten Veröffentlichungstermin und dem verlinkten Datenblatt als PDF.



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Welche kostenlosen Premium-Apps gibt es diese Woche? Findet es hier heraus!


Habt ihr auf dem Schirm, dass es jede Woche Premium- oder kostenpflichtige Apps gibt, die ihr kostenlos herunterladen könnt? Hier findet ihr unsere wöchentliche Liste. Aber aufgepasst: Die Angebote sind in der Regel nur für eine begrenzte Zeit verfügbar. Schnell sein, lohnt sich also.

Ja, ich weiß. Die Welt versinkt im Chaos. Mit den steigenden Benzinpreisen dürfte auch alles andere kurz vor deutlichen Preiszuwächsen stehen. Zum Glück gibt es im Apple App Store und im Google Play Store zahlreiche Apps, die normalerweise kostenpflichtig sind, aber für eine begrenzte Zeit kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Findet hier, was wir diese Woche in die engere Wahl gezogen haben, bevor die Angebote enden.

Kostenlose Profi-Apps (Android)

  • Full Battery Alarm (0,69 Euro) – Das Batteriemanagement von Smartphones hat sich im Laufe der Jahre sprunghaft verbessert. Vorbei sind die Zeiten, in denen man seine Geräte nicht über Nacht aufladen konnte, um die Lebensdauer des Akkus zu verlängern. Hier gibt es jetzt eine App für diejenigen, die dem eingebauten Energiemanager des Smartphones immer noch nicht trauen – sie spielt einen Alarmton ab, der Sie benachrichtigt, wenn Ihr Smartphone voll aufgeladen ist. (2,9 Sterne, 374 Bewertungen)
  • Survival Dungeon: Loot RPG Pro (0,39 Euro) – Dieses roguelike Action-RPG ist fesselnd genug, um euch stundenlang zu beschäftigen und zu unterhalten. Erstellt einen eigenen Helden und beginnt mit der Erkundung der verschiedenen Verliese. Ihr werdet an Erfahrung gewinnen, je mehr Monster ihr tötet und Beute ihr sammelt. Dabei werdet ihr immer mächtiger. (3,9 Sterne, 948 Bewertungen)
  • Slime Legends – Survivor (0,49 Euro) – Wer hätte gedacht, dass etwas so Kleines und Unbedeutendes zu etwas Mächtigem und Berühmtem werden kann? Ihr schlüpft in die Rolle eines Schleim-Überlebenden, wählt Fähigkeiten und werdet mit der Zeit immer besser. Außerdem gibt es mehrere Welten zu erkunden, in denen epische Bosskämpfe eure Fähigkeiten testen, während ihr immer stärker werdet. (4,4 Sterne, 8,15k Bewertungen)

Kostenlose Apps und ihre Tücken

Alle Apps, die wir hier vorstellen, waren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung kostenlos erhältlich. Leider geben die Entwickler oft nicht an, wie lange diese Angebote gültig sind. Wenn euch also eine App gefällt, solltet Ihr nicht zu lange warten und sie schnell herunterladen.

Bevor Ihr eine kostenlose App herunterladet, solltet Ihr immer einen Blick auf die Seite der App im Store werfen. Manchmal gibt es dort versteckte Fallstricke, auf die Ihr achten solltet.

In-App-Käufe

Die meisten kostenlosen Apps enthalten entweder Werbung oder bieten In-App-Käufe an. Das gilt aber auch für einige kostenpflichtige Apps. Besonders wichtig ist es, diese Aspekte zu beachten, wenn es sich um Spiele für Kinder handelt.

Berechtigungen

Zahlreiche Apps sammeln Nutzerdaten und verkaufen sie oft. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollen, sollten Sie nur die Berechtigungen erteilen, die die App benötigt. Ein Wecker zum Beispiel braucht keinen Zugriff auf eure Kameras oder Kontakte, und eine Taschenlampe sollte nicht an euren Standortdaten interessiert sein.

Welche der oben genannten Apps werden Ihr installieren?



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