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Intel Foundry: Neue Anlage für EUV-Masken und mehr in Santa Clara


Intel Foundry: Neue Anlage für EUV-Masken und mehr in Santa Clara

Bild: Intel

Rund eine Meile vom Intel-Hauptquartier in Santa Clara errichtet der Konzern ein neues Central Utility Building (CUB). Dieses wird mit verschiedenen Werkzeugen und der Herstellung zusätzlicher Masken für die Fertigung eben genau diese in Zukunft unterstützen. Die Pläne für das Gebäude sind dabei schon drei Jahre alt.

Auch diese Planung geht letztlich deshalb auf Pat Gelsingers Idee zurück, der den Ausbau der Fertigung bei Intel massiv forciert hatte, bevor Intel die finanziellen Mittel knapp wurden und die meisten Dinge nicht umgesetzt werden konnten. Die Pläne für das neue Intel-CUB am Bowers Campus gehen so letztlich bereits auf den August 2023 zurück, seitdem liegen sie bei der Stadt Santa Clara aus.

Die Pläne wurden ohne Bedenken genehmigt, nun startet der Bau endlich. Im Beisein der Führungsetage mit CEO Lip-Bu Tan, Foundry-Chef Naga Chandrasekaran und Frank Abboud, Vice President on Technology Development und General Manager der Intel Mask Operation, erfolgte der erste Spatenstich.

Intel Mask Operation (IMO) ist seit 40 Jahren in Santa Clara und ist außerdem in Hillsboro am Forschungscampus vertreten. Hier werden die in der Fertigung benötigten Fotomasken selbst hergestellt, die dann in den DUV- und EUV-Systemen zum Einsatz kommen. Erst durch sie kann ein Chip in seiner Komplexität überhaupt entstehen. Mit einer größeren Produktvielfalt und künftig möglicherweise auch externen Kunden in modernsten Fertigungsprozessen wird mehr Platz benötigt. Denn für einen einzigen Chip werden schnell viele Dutzend Masken benötigt – bei 14 nm brauchte es für einen einzelnen Die rund 70 Masken. Wie viele das bei einem modernen Multi-Chip-Package sind, ist nicht bekannt, dürfte jedoch zusammengefasst deutlich darüber rangieren.

Ein kurzes Video von Intel – zwar schon aus dem Jahr 2019 – zeigt die Grundlagen und den Einsatz der Masken, die sich jedoch nicht geändert haben. Schon damals hat Intel Tausende der 6 × 6 Zoll großen Masken im Jahr hier gefertigt.





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Trump-Regierung hebt Sperre auf: Anthropics Top-Modell Fable 5 kehrt heute zurück


Anthropics Top-Modell Fable 5 kehrt ab heute zurück, Mythos 5 soll bald wieder für weitere Organisationen freigegeben werden. Die Exportkontrollanordnung, mit der die Trump-Administration den Zugang zu den Modellen sperrte, hat das amerikanische Handelsministerium bereits aufgehoben.

Die Freigabe erfolgt heute im Laufe des Tages. Fable 5 ist dann weltweit über Claude Platform, Claude.ai, Claude Code und Claude Cowork verfügbar. Nutzer der Abo-Pläne Pro, Max, Team und ausgewählte Business-Pläne erhalten eine Woche lang ein um 50 Prozent erhöhtes Nutzungslimit für Fable 5. Danach greift das bekannte Credit-System, Nutzer müssen also Nutzungskapazitäten hinzubuchen.

Fable 5 ist die öffentliche Variante des Mythos-Modells, das Restriktionen in Bereichen wie Cybersicherheit und Biologie hat. Mythos 5 – also das Modell ohne Beschränkungen – ist seit letzter Woche bereits für eine Reihe von US-Organisationen freigeschaltet. Diese können es für das Absichern digitaler Infrastrukturen nutzen. Anthropic und die US-Regierung koordinieren sich nun, um weiteren amerikanischen und internationalen Organisationen einen Zugang zu geben.

Hintergründe zu Fable 5 und Mythos 5

Details zum Abkommen nennt die Trump-Administration nicht. „In den letzten zwei Wochen haben wir eng mit Anthropic zusammengearbeitet, um Fable 5 zu prüfen und freizugeben“, erklärt Handelsminister Howard Lutnick. Das erfolge im Rahmen einer abgestimmten Linie innerhalb der US-Regierung.

Neue Schutzmechanismen für Jailbreak – aber keine hundertprozentige Sicherheit

Hintergründe nennt Anthropic in einem Blog-Beitrag. Demnach war der Hinweis von Amazon für einen Fable-5-Jailbreak das Thema, das in den letzten Wochen von den Beteiligten diskutiert wurde. Anthropic hält diesen Jailbreak – ebenso wie Sicherheitsexperten – für nicht allzu gravierend. Damit lassen sich zwar Schutzmechanismen von Fable 5 aushebeln, das Modell findet aber keine Software-Fehler, die nicht auch frei verfügbare Modelle wie Claude Opus 4.8 oder GPT-5.5 entdecken würden.

  • Hinweis von Amazon: Wie es zur Sperre von Mythos 5 und Fable 5 kam

In Absprache mit Amazon und der Trump-Administration hat Anthropic nun Sicherheitsmechanismen entwickelt, die verhindern, dass sich die Restriktionen von Fable 5 mit so einem Jailbreak umgehen lassen. Ein neuer Sicherheitsklassifikator erkennt das Verhalten in 99 Prozent der Fälle und blockiert es. Die Konsequenz ist jedoch, dass das Modell nun häufiger harmlose Coding- und Debugging-Aufgaben als problematisch markiert und einen Wechsel auf schwächere Modelle erzwingt.

Wie scharf diese Klassifikatoren geschaltet sind, ist also sowohl für die Schutzmechanismen als auch die Fähigkeiten der Modelle entscheidend. Wie IT-Sicherheitsexperten anmerken, erklärt nun auch Anthropic: Es ist unmöglich, ein Modell zu 100 Prozent gegen Jailbreaks abzusichern.

Industrie-Leitfaden für das Bewerten von KI-Jailbreaks

Die zentrale Frage ist nun, wie KI-Unternehmen mit entsprechenden Hinweisen umgehen. Gemeinsam mit Amazon, Microsoft, Google und anderen Partnern aus dem Projekt Glasswing hat Anthropic nun einen Industrie-Leitfaden entwickelt. Bei der Bewertung von Jailbreaks basiert dieser auf vier Punkten:

  • Fähigkeitengewinn: Wie viel besser werden KI-Tools nach dem Jailbreak? Sind sie damit in der Lage, bisher frei verfügbare Tools zu übertreffen?
  • Reichweite der neuen Fähigkeiten: Für wie viele Aufgaben und Bereiche lässt sich der Jailbreak nutzen?
  • Waffentauglichkeit: Wie viel Aufwand müssen Menschen investieren, damit sich aus dem Jailbreak eine Waffe entwickeln lässt?
  • Auffindbarkeit: Wie schwer ist es, den Jailbreak zu entdecken?

Anhand dieser Kategorien sollen Jailbreaks eine Punktebewertung erhalten. Das Verfahren und der Umgang mit den Schutzmechanismen sind laut Anthropic jedoch ein Prozess, der weitere Arbeit erfordere.

Mehr Austausch mit der US-Administration

Verstärken will Anthropic zudem die Zusammenarbeit mit der US-Regierung. Neue leistungsfähige Modelle soll diese frühzeitig erhalten, um selbst die Fähigkeiten prüfen zu können. Details über Schutzmechanismen und Schwachstellen zu teilen, steht ebenfalls auf der Agenda.

Generell sei laut Anthropic das Ziel, beim Veröffentlichen von Modellen einen gemeinsamen Standard für KI-Entwickler zu etablieren.



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Aus der Community: Welcher Handheld für welchen Spieler


Aus der Community: Welcher Handheld für welchen Spieler

Bild: Ayaneo

CB-User DJMadMax hat sich die Frage gestellt, welcher Retro-Handheld seinen Erfordernissen entspricht. Die Frage und die Antworten wirkten zunächst einfach, jedoch ist die Flut an günstigen Geräten so groß, dass aus der Frage ein Leserartikel wurde.

Einleitung

Denn die Frage, die sich stellt, ist, wer da noch durchsieht zwischen billigsten und überteuerten Geräten. So entschied sich DJMadMax, einige Angebote anzuschauen, auszuwerten und einzusortieren. Denn nicht jeder Handheld ist für alles geeignet und einige sind zu Preisen erhältlich, die schnell den eigenen Preisrahmen sprengen können. Der Test des MSI Claw 8 EX AI+ hat vor allem eines gezeigt: Nach oben sind preislich fast keine Grenzen gesetzt.

Die Zielgruppe

Diese ist hier klar umrissen, denn der Thread soll sich an ComputerBase-User richten, die unterwegs Retro-Spiele erleben möchten. Und zwar mit mehr Ergonomie, als sie zum Beispiel Smartphones bieten.
Wenn der geneigte Leser jedoch etwas mehr fordert, wie ein installiertes Windows und volle x86-Kompatibilität, ist er hier genauso herzlich willkommen.

Arten von Handhelds und was sie können

Aufgrund des geschlossenen Systems sind zum Beispiel die Switch 1 und 2 von Nintendo eher nicht die Zielgruppe dieses Leserartikels. Alles, was jedoch stärkere Eingriffe in das Betriebssystem zulässt, wird hier behandelt.
Dazu ist es von Bedeutung, dass diese Handhelds mehrere Ökosysteme zulassen und somit nicht auf DOS- oder Windows-Spiele begrenzt sind.

Die Preiskategorien

DJMadMax beginnt mit einfachen Controllern, die einfach das Smartphone als Technikgerüst nutzen.
Ab 30 Euro beginnen dann langsam eigenständige Handhelds. Hier ist aber Vorsicht geboten, da einige Angebote mit 40.000 und mehr Spielen werben, die dementsprechend auch Urheberrechte verletzen.
In Preisregionen bis zu 450 Euro tummeln sich dann langsam auch x86-Prozessoren, wie ein Athlon Silver 3050e mit zwei Kernen und Simultaneous Multithreading (SMT). Nachteil ist hier eindeutig die alte Zen-Architektur mit einer langsamen Vega-3-iGPU. Vorteil ist, dass der Athlon mit einer TDP von 6 W relativ sparsam eingeordnet ist und für alte Spiele ausreichende Leistung mitbringt. Der Anbernic Win600 nutzt diese CPU in Verbindung mit 8 oder 16 GB RAM und einer SSD zwischen 128 GB und 1 TB Größe.
Wer es etwas günstiger möchte, kann auch zu einem Retroid Pocket greifen, der dann aber auf die Arm-Architektur setzt.
Die letzte Kategorie umfasst dann langsam High-End-Geräte, die auch neuere Spiele erlauben.

Welcher Handheld-Typ bist du?

Diese Frage muss sich der Leser letzten Endes selbst beantworten. Der Artikel kann und möchte dazu nur Tipps und Anregungen geben. Die Preisspanne ist groß, genauso schaut es bei der Leistung aus.
Zu beachten ist auch, dass einige Handhelds nicht oder nur schwer in europäischen Shops erhältlich sind. Diese müssen dann im Ausland erworben werden, was zusätzliche Kosten verursacht, etwa Zoll und Einfuhrumsatzsteuer. Teilweise wird der Käufer vorab aber über das Versandunternehmen informiert und muss diese Kosten vor Auslieferung bezahlen.

Abschließende Worte

DJMadMax hat eine Linksammlung, inklusive Google-Tabelle mit technischen Daten vieler Handhelds, sowie Tipps und Tricks rund um Custom-Firmware und Tuning am Ende des Artikels zusammengestellt.

Feedback und Hinweise ausdrücklich erwünscht

Rückfragen, Anregungen sowie Lob und Kritik zum Leserartikel sind in den Kommentaren zu dieser Meldung sowie im entsprechenden Thread wie immer ausdrücklich erwünscht. Auch Hinweise zu weiteren Leserprojekten oder Erfahrungs­berichten werden gerne entgegen­genommen.

Die letzten sieben vorgestellten Lesertests im Überblick:



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Corsair 2800X RS-R ARGB: Glas-Gehäuse 3500X schrumpft in Größe und Preis


Corsair 2800X RS-R ARGB: Glas-Gehäuse 3500X schrumpft in Größe und Preis

Bild: Corsair

Großer Glaskasten, jetzt kleiner: Corsair schrumpft den Midi-Tower 3500X zur Micro-ATX-Version 2800X zusammen. Das spart gut 10 Liter Volumen und etwa 30 Euro ohne dabei größere Einschränkungen bei der Auswahl weiterer Komponenten zu verursachen.

Äußerlich gleicht das 2800X dem 3500X (Test). Auch die inneren Werte bleiben sehr ähnlich. Beim kleineren Tower muss weitgehend auf 140-mm-Lüfter verzichtet werden, darüber hinaus auf einen 360-mm-Radiator an der Seite. Unter den Deckel passt diese Größe aber weiterhin.

Darüber hinaus streicht das 2800X einen der beiden 3,5″-Montageplätze. Die praktischen Auswirkungen dürften gering sein, in Show-Cases kommen Magnetfestplatten eigentlich nicht mehr zum Einsatz. Im Gegenteil: Mit einer M.2-SSD steigt nicht nur die Geschwindigkeit erheblich, es entfallen auch Kabel – was in einem Gehäuse mit großen Glasflächen Relevanz besitzt. Festplatte bleiben hinter dem Mainboard, wo außerdem eine Halterung für einen iCUE-Link-Hub untergebracht ist. Der Hub muss allerdings zugekauft werden.

Corsair 2800X RS-R ARGB (Bild: Corsair)

Belüftet wird das 2800X mit drei beleuchteten 120-mm-Lüftern des Typs RS120-R mit PWM-Steuerung und umgekehrten Rotoren (420 bis 2100 U/Min), die über das Seitenteil Luft in das Gehäuse schaffen. Weitere Modelle können im Deckel und Heck sowie auf dem Netzteil-Shroud und am Boden des Towers nachgerüstet werden. Sitzen Lüfter über dem Netzteil, darf die Grafikkarte aber nicht mehr alle vier Erweiterungsslots belegen, um nicht mit den Ventilatoren zu kollidieren.

Keine Einschränkungen gibt es in der Länge der GPU. Über 400 Millimeter reichen aktuell für alles, besonders lange Modelle werden durch eine kleine Halterung an den Kabeldurchführungen abgestützt. Auch bei CPU-Kühlern setzt das 2800X keine großen Limitierungen: 170 Millimeter in der Höhe sind selbst großen Twin-Tower-Kühlern mit Display-Aufbau wie dem Peerless Assassin 120 Vision von Thermalright oder dem noch höheren be quiet! Dark Rock Pro 6 genug.

Preis und Verfügbarkeit

Im Handel wird das 2800X bereits in Schwarz und Weiß gelistet, ist aber noch nicht verfügbar. Die Preisempfehlung des Herstellers liegt für beide Varianten bei rund 80 Euro.



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