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iPad Air M4 im Test: Das kann Apples neues Tablet
Im iPad Pro arbeitet bereits der M5-Prozesser, das iPad Air hat dagegen den Vorgänger bekommen. Schon beim letzten Update ist Apple so vorgegangen. Kein nennenswertes Manko: Der M4 steckt in vielen aktuellen Macs wie dem iMac und Mac mini.
Die Größe des Arbeitsspeichers hat erhöht und jetzt arbeitet Apples hauseigener WLAN- und Bluetooth-Chip N1 in den Geräten. Die Mobilfunkversion des Tablets stattet der Hersteller nun mit dem zum Großteil in München entwickelten C1X-Baustein aus.
Der kam bisher nur im iPad Pro M5 sowie iPhone Air zum Einsatz und stellt die Verbindung zum Mobilfunknetz her. Zum Test stand uns ein iPad Air 11 Zoll in der Wi-Fi-Variante (ohne C1X) mit 128 GByte Flash zum Preis von 649 Euro zur Verfügung. Tests zum Mobilfunkmodell werden wir sobald wie möglich an dieser Stelle nachreichen.
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China überholt EU bei Autoexporten
Die Ausfuhren von Autos und Autoteilen aus der EU nach China sind vergangenes Jahr um 34 Prozent auf 16 Milliarden Euro gesunken. Seit 2022 hätten sich die Exporte damit mehr als halbiert. Zugleich stiegen die Importe aus China in dem Bereich um acht Prozent auf 22 Milliarden Euro. Aus einem Exportüberschuss in zweistelliger Milliardenhöhe ist damit innerhalb weniger Jahre ein Defizit geworden. Das geht aus einer Untersuchung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor.
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Auch für Deutschland zeigt sich diese Entwicklung: China war 2025 nur noch das sechstwichtigste Exportland für deutsche Hersteller. Zwar lagen die Exporte noch über den Importen. Der Abstand schrumpft aber. Seit dem Rekordjahr 2022 haben sich die Ausfuhren in die Volksrepublik mehr als halbiert: von rund 30 Milliarden auf 13,6 Milliarden. Im selben Zeitraum sind die Kfz-Einfuhren aus China um zwei Drittel auf 7,4 Milliarden Euro gestiegen. „Bei einer Fortschreibung der jeweiligen Kurven könnten sich 2026 Importe und Exporte die Waage halten“, heißt es in der Analyse.
Experte: Wettbewerb wird sich weiter verschärfen
Chinesische Autohersteller haben nach Angaben von EY-Experte Constantin Gall zurzeit einen schweren Stand in Deutschland. Volkswagen, Mercedes-Benz, BMW und deren Marken hätten ihre Marktanteile bislang erfolgreich gegen sie verteidigt. Auf anderen europäischen Märkten hingegen verzeichneten die Chinesen inzwischen bemerkenswerte Erfolge „2026 werden wir eine weitere Intensivierung des Wettbewerbs sehen. Der Druck auf den Autostandort Deutschland wird daher weiter steigen“, prognostiziert Gall.
Zur Einordnung wichtig ist: Zu den Kfz-Teilen gehören EY zufolge auch E-Auto-Batterien. Diesen Markt dominieren Anbieter aus China. Außerdem haben deutsche Autohersteller und Zulieferer auch Werke in der Volksrepublik. Sie produzieren dort für den lokalen Markt, exportieren aber auch Fahrzeuge und Teile nach Europa. Das gilt beispielsweise für Modelle der BMW-Marke Mini oder das SUV Cupra Tavascan aus dem Volkswagen-Konzern. Auch Mercedes-Benz baut Fahrzeuge der Marke Smart zusammen mit seinem Großaktionär Geely vollständig im chinesischen Xi’an und exportiert sie dann.
Zehntausende Jobs fallen weg
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Die Krise in der Branche und die zunehmende Konkurrenz hatte sich bereits im vergangenen Jahr auf die Geschäfte ausgewirkt. Der Umsatz der deutschen Automobilindustrie sank demnach 2025 um 1,6 Prozent auf fast 528 Milliarden Euro. Hersteller und Zulieferer meldeten teils deutliche Gewinneinbrüche. Für die Studie ausgewertet wurden nach EY-Angaben Daten des Statistischen Bundesamts, der Agentur für Arbeit und der EU-Statistikbehörde Eurostat.
Die Beschäftigung ging ebenfalls deutlich zurück: Die Zahl der Jobs schrumpfte um 6,2 Prozent oder knapp 50.000 auf rund 725.000 – der niedrigste Stand seit 14 Jahren. In der Autoindustrie gibt es eine Reihe von Jobabbauprogrammen, die noch über eine längere Zeit laufen. Stellen werden unter anderem bei Mercedes-Benz, im Volkswagen-Konzern und den dazugehörigen Marken sowie bei Zulieferern wie Bosch, Aumovio, ZF Friedrichshafen und Mahle abgebaut.
Zulieferer besonders stark unter Druck
Gerade die Zulieferindustrie gerät im Vergleich zu den Herstellern zunehmend in Bedrängnis. Der Umsatz sank 2025 um vier Prozent, die Beschäftigung sogar um gut ein Zehntel. Seit 2019 sei damit fast jede vierte Stelle in diesem Bereich weggefallen – insgesamt rund 73.000 Jobs. Gall sieht einen beschleunigten Strukturwandel. Der Abwärtstrend habe sich zuletzt noch verstärkt, erklärte er.
Die Ursachen für die angespannte Lage sind EY zufolge vielfältig. Neben dem wachsenden Wettbewerbsdruck aus China und schwächelnden Exportmärkten belasten vor allem die schwache Konjunktur, geopolitische Krisen und hohe Neuwagenpreise die Nachfrage. Gleichzeitig sorgt der nur langsame Anstieg beim Verkauf von E-Autos für weitere Probleme: Viele Unternehmen hätten hohe Investitionen getätigt, ohne dass sich bislang die erwarteten Absatzzahlen eingestellt hätten. Hinzu kämen Nachteile des Standorts Deutschland wie hohe Kosten und Bürokratie.
Mehr zum Pkw-Markt
(mfz)
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Geld anlegen: So wählen Sie unter 31 Varianten den passenden MSCI-World-ETF
Der MSCI World ist eines der populärsten Beispiele dafür, dass sich Geduld an der Börse lohnt. Denn im Schnitt der vergangenen Jahrzehnte erzielte der Index durchschnittlich mehr als acht Prozent Rendite – pro Jahr. Kein Wunder, dass die entsprechenden ETFs vor allem bei Börsenneulingen häufig Bestandteil des Depots sind. Wer unter den rund 30 verfügbaren Produkten den passenden finden will, muss sich allerdings Begriffen wie Swap und Tracking Difference auseinandersetzen. Wir erklären, was sich dahinter verbirgt und zeigen anhand zahlreicher Tabellen und Diagramme, was die zahlreichen Unterschiede am Ende für Ihr Depot bedeuten können.
Ein Grund für das große Angebot dürfte am Ende das Interesse der Anleger sein. Seit unserem ersten Vergleich der unterschiedlichen MSCI-World-ETFs im September 2023 sind elf neue Produkte hinzugekommen. Gleichzeitig wuchs das Fondsvermögen im selben Zeitraum bei vielen bestehenden ETFs – beim größten von etwa 51 auf 110 Milliarden Euro.
- Schon der Name verrät wichtige Details in Bezug auf die Wahl des passenden ETFs, etwa den Umgang mit Dividenden.
- Für jeden der 31 ETFs fallen jährliche Kosten an, deren Höhe aber nicht das einzige Kriterium sein sollte.
- Obwohl die ETFs denselben Index abbilden, fallen die Renditen leicht unterschiedlich aus. Das macht sich spätestens bei sechsstelligen Anlagebeträgen bemerkbar.
Aber auch der Gestaltungsspielraum der ETF-Herausgeber ist ein Grund für die hohe Anzahl. Wie dieser konkret aussieht, beschreiben wir im Folgenden. Ebenso erklären wir, was die einzelnen Differenzierungsmerkmale für Sie bedeuten und wie Sie den passenden ETF finden.
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Freitag: Anzeige wegen Online-Traumatisierung, Google-Plan für App-Sideloading
Die Schauspielerin Collien Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen. Er soll sie in sozialen Netzen traumatisierend hintergangen haben, indem er unter ihrem Namen Online-Profile angelegt und diese zu Sexkontakten genutzt haben soll. Dafür hat er wohl Bilder von Frauen genutzt, die Fernandes ähnlich sahen. Derweil soll der neue Prozess für die App-Installation auf Android-Geräten ohne den Google Play Store vor allem Scam-Versuche erschweren. Die Hürden werden höher, für Power-User gibt es Ausnahmen. Denn laut Google richtet sich das erschwerte Sideloading an unerfahrene Nutzer. Dies wird unter anderem zunächst in Brasilien gelten. Dort führt ein gerade in Kraft getretenes neues Digitalgesetz Altersverifikationen ein und verbietet Endlosvideos, um Jugendliche vor Social-Media-Sucht zu schützen. Dazu gehören automatisch startende Videos und zielgerichtete Werbung. Bei Verstößen drohen den Betreibern Strafen in Millionenhöhe – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
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Schauspielerin Collien Fernandes, die sich in den vergangenen Jahren öffentlich gegen Deepfakes engagiert hat, hat Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Er soll in sozialen Netzwerken unter ihrem Namen Profile angelegt und diese für erotische Konversationen missbraucht haben. Fernandes reichte die Anzeige Ende vergangenen Jahres beim Bezirksgericht Palma de Mallorca ein, wohin das Paar vor drei Jahren ausgewandert war. Bereits Jahre zuvor hatte sie erfahren, dass unter ihrem Namen Profile auf LinkedIn angelegt worden waren, über die Unbekannte sich mit fremden Männern zum Telefonsex verabredeten. Zudem seien pornografische Bilder und Videos von Frauen verschickt worden, die ihr täuschend ähnlich sahen: Schauspielerin Collien Fernandes zeigt Ex-Mann wegen „virtueller Vergewaltigung“ an.
Google hat den nächsten Schritt bei der Änderung von Sideloading auf Android-Geräten gemacht und den kommenden Prozess für die Installation von Apps unverifizierter Entwickler außerhalb des Play Stores dargelegt. Neben der gewohnten Aktivierung der Android-Entwickleroptionen wird künftig ein Neustart mit neuer Anmeldung sowie eine 24-stündige Wartezeit gefordert. Das ist vor allem gegen Scam-Versuche per Telefon gerichtet, bei denen Betrüger die Opfer unter Druck zur Installation von Malware verleiten wollen. Dass dieses Sideloading unverifizierter Android-Apps aufwendiger wird, hatte sich bereits Anfang dieses Jahres abgezeichnet. Jetzt hat Google den neuen Prozess im eigenen Blog für Android-Entwickler erstmals dargestellt: Googles neuer Ablauf für Android-Sideloading erfordert Neustart und Wartezeit.

Neuer Prozess für das Sideloading von Android-Apps ungeprüfter Entwickler
(Bild: Google)
Das erschwerte Sideloading wird zunächst unter anderem in Brasilien eingeführt, wo am Dienstag ein Gesetz zum Schutz von Minderjährigen im digitalen Raum in Kraft getreten ist. Es führt strengere Regeln für Kinder und Jugendliche ein, insbesondere in sozialen Netzwerken sowie in digitalen Gaming- und Wettanwendungen. Das „Digitale Statut für Kinder und Jugendliche“ ist das erste seiner Art in Lateinamerika und schreibt Tech-Unternehmen vor, Elemente zu entfernen, die dazu beitragen, dass brasilianische Minderjährige soziale Medien zwanghaft nutzen oder eine Abhängigkeit entwickeln. Zudem werden Betreiber verpflichtet, zuverlässige Mechanismen zur Altersverifikation einzuführen, um Minderjährige vor dem Zugriff auf ungeeignete Umgebungen und Inhalte zu schützen: Brasilien verschärft den Schutz von Minderjährigen im Internet.
Der ChatGPT-Hersteller OpenAI übernimmt Astral, ein Start-up, das etablierte Open-Source-Programme für Python entwickelt, und integriert dessen Software in die Plattform Codex. OpenAI baut damit sein Engagement in dem schnell wachsenden Markt für Coding- und Entwicklerdienstleistungen weiter aus. Ziel ist, Codex über das Programmieren hinaus zu einem umfassenderen Angebot an Entwicklerdienstleistungen auszubauen. Codex soll über reine Codegenerierung hinaus zu einem System werden, das den gesamten Entwicklungsprozess unterstützt – von der Planung von Änderungen über die Modifizierung von Codebasen und die Ausführung von Tools bis hin zur Ergebnisprüfung und der langfristigen Softwarewartung. Dazu werden Astral-Tools in Codex integriert: OpenAI übernimmt das Start-up Astral.
In der neuen Episode des c’t-Datenschutz-Podcasts dreht sich alles um smarte Brillen und die Frage, ob man sie bedenkenlos tragen darf. Die Ray-Ban Meta etwa sieht aus wie eine gewöhnliche Ray-Ban Wayfarer, hat aber eine Kamera, Mikrofone, Lautsprecher und einen Akku in den etwas breiteren Bügeln versteckt. Per Sprachbefehl oder Knopfdruck macht sie Fotos und Videos, übersetzt Sprachen in Echtzeit, liest Nachrichten vor und erkennt Objekte. Von außen erkennt man die smarte Brille kaum – und genau das macht sie aus Datenschutzsicht so problematisch. Obwohl aus einem praktischen Assistenten wie der Ray-Ban-Brille eine mobile Überwachungskamera werden kann, sprechen sich alle gegen ein generelles Verbot aus. Denn auch Smartphones werden trotz der Möglichkeit geheimer Aufnahmen nicht verboten, heißt es in der Auslegungssache 155: Der Spion auf der Nase.
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(fds)
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