Apps & Mobile Entwicklung
iPhone Fold überrascht: Dieses nützliche Feature fehlt
Apples faltbares iPhone soll im Herbst erscheinen. Nun gibt es neue Details zu Hard- und Software. Viele Nutzer werden jedoch vor allem ein Feature vermissen, das Apples Smartphone seit Jahren besonders macht.
Bereits im Jahr 2019 präsentierte Samsung das erste Galaxy Fold. Mehr als sieben Jahre später soll Apple nun angeblich geplant haben, ein eigenes Foldable vorzustellen. Im kommenden September soll das bislang als „iPhone Fold“ bezeichnete faltbare Smartphone erscheinen. Doch neben der reinen Hardware muss Apple natürlich auch die Software an das neue Format anpassen. Vor allem im Hinblick auf das große Innendisplay, das ungefähr den Dimensionen eines iPad mini ähneln soll, ist Entwicklungsarbeit nötig. Nun nennt Bloombergs Mark Gurman neue Details zu Hard- und Software.
iPhone Fold: iOS ist gekommen, um zu bleiben
Auf den ersten Blick dürften einige Apple-Fans erwartet haben, dass der iPhone-Hersteller ganz einfach bei Nutzung des großen inneren Displays auf die von iPadOS bekannten Features zurückgreifen wird. Das wird laut Gurman aber nicht der Fall sein. Die neue Oberfläche, die Apple mit iPadOS 26 eingeführt hat und eine Darstellung mehrerer App-Fenster erlaubt, soll es im faltbaren Smartphone nicht geben.
iPad-Apps sollen auf dem iPhone ebenfalls nicht laufen. Es soll aber möglich sein, zwei iPhone-Apps nebeneinander zu öffnen. Damit ähnelt es den Features von Samsung, Google und anderen Anbietern von Foldables.
Beim Design der eigenen Apps arbeitet Apple an einigen Anpassungen. Das Layout der Anwendungen wird laut Gurman um eine Seitenleiste auf der linken Seite des Displays erweitert. iPad-Nutzer kennen dieses Design bereits von vielen Tablet-Apps. Dritt-Anbieter können dieses Layout in ihren Apps ebenfalls nutzen. Das Design erinnert in vielerlei Hinsicht an ein iPad mini, das im Querformat benutzt wird.
Die Hardware von Apples erstem Foldable
Gurman nennt neben den Software-Details aber auch technische Daten des iPhone Fold. So soll Apple in der Entwicklungsphase festgestellt haben, dass zwei der wichtigsten Schwächen faltbarer Smartphones mit dem internen Display zu tun haben: Es ist häufig zu schmal und besitzt eine sichtbare Falte in der Mitte.
Über beides wurde bereits in der Vergangenheit diskutiert. Frühere Berichte besagen, dass Apple in Kooperation mit Samsung Display einen neuen Weg gefunden hat, um die Falte deutlich zu reduzieren. Gurman bezeichnet diese Lösung als nicht perfekt, aber dennoch gut genug, um dem Unternehmen möglicherweise einen Marketing-Vorteil zu verschaffen.
iPhone Fold: Abschied von Face ID
Im äußeren Display soll außerdem nur ein einzelner Hole-Punch für die Selfie-Kamera vorhanden sein. Die pillenförmige Aussparung, wie wir sie vom aktuellen iPhone kennen, wäre damit Geschichte.
Das bringt uns gleichzeitig zu der Änderung, die für viele Diskussionen sorgen wird: Face ID soll nicht länger vorhanden sein. Stattdessen setzt Apple beim kommenden Smartphone wieder auf Touch ID in der Seitentaste. Der Grund ist das zu dünne Gehäuse. Die Software-Features der Dynamic Island sind aber weiterhin mit an Bord.
Für die Kamera im inneren Display kommt ebenfalls ein ausgestanztes Loch zum Einsatz. Apple soll während der Entwicklung auch eine Kamera unter dem Display getestet haben, doch die Qualität war in diesem Fall nicht gut genug.
Auf der Rückseite des iPhone Fold sollen laut Gurman nur zwei Kameras zu finden sein. Die beiden aktuellen Pro-Modelle nutzen hingegen drei Sensoren. Unter anderem aufgrund des großen internen Displays, das bessere Produktivitäts-Features ermöglicht, sieht Apple das Foldable dennoch als neues High-End-Modell oberhalb des Pro Max. Dies zeigt sich auch im erwarteten Preis von rund 2.000 US-Dollar.
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Amazon reduziert 19 Roboter von Ecovacs bis -56 Prozent
Der „geheime“ Prime Day von Amazon läuft. Die sogenannten Frühlingsangebote sind teils besser als die Exklusiv-Angebote an den Prime Days. Der Clou ist aber: Diese Deals im März gelten für alle und nicht nur für zahlende Kunden. Wer einen neuen Saugroboter braucht, findet starke Ecovacs-Schnäppchen.
Bis zum 16. März sind bei Amazon noch zahlreiche Ecovacs-Saugroboter reduziert. Einige der Angebote laufen sogar bis zum 23. März. Die Rabatte reichen bis zu 50 Prozent. Bei manchen gibt’s für Euch aber auch nur homöopathische Nachlässe. Insgesamt sind 19 Geräte im März-Sale dabei.
Riesiger Saugroboter-Sale: Ein High-End-Gerät kostet nur noch 400 Euro
Den Top-Rabatt und auch inhaltlich eines der besten Angebote gibt es zum Ecovacs Deebot T50 Pro Omni (Gen2). Der Saug-Wisch-Roboter zieht Staub mit sagenhaften 21.000 Pa Saugkraft ein. Die mitgelieferte Station ist ein Highlight für sich. Sie saugt nicht nur den im Roboter eingesaugten Staub und Dreck nach jedem Durchgang automatisch ein, sondern versorgt den Robo auch selbstständig mit frischem Wischwasser.
Auch auf die Wischfunktion an sich lohnt sich ein Blick: Top-Feature des T50 Pro Omni ist etwa ein ausfahrbarer Wischmopp. Damit erreichen die Wischer auch Kanten und Ecken. Bislang oft eine Schwäche bei Saugrobotern mit Wischfunktion.
Durch den Preisrutsch auf nunmehr 399 Euro für das komplette System während der Amazon-Frühlingsangebote landet der Roboter einmal mehr auf dem Preis vom Black Friday und ist einer unserer Top-Tipps aus der Serie!
Alle Deals im Ecovacs Frühlings-Sale
Ecovacs differenziert bei seinen Robotern zwischen den Reihen „Deebot“ für Saug- und Saug-/Wischroboter und „Winbot“ für Fensterputzroboter. Im Sale sind gerade 13 Deebots und 4 Winbots. Wobei es sich bei den Deebots streng genommen nur um 7 verschiedene Modelle handelt, jedoch mit unterschiedlichen Farbvarianten, sodass am Ende eben jene 13 Bodenroboter-Angebote zustande kommen. Dazu kommen vier Fensterputzer und zwei Mähroboter für den Rasen. Hier die komplette Übersicht, sortiert nach Höhe des Rabatts:
Deebot Saug-/Saug-Wisch-Roboter
Der X11 Omnicyclone ist zwar der insgesamt teuerste der Reihe und hat auch den relativ gesehen geringsten Rabatt der Bodenreiniger abbekommen. Allerdings bekommt Ihr hier auch das fortschrittlichste Saugroboter-Modell von allen – und immerhin – wegen des hohen Einstiegspreises einen Preisnachlass von 500 Euro gegenüber dem eigentlichen Herstellerpreis.
Winbot Fensterputzroboter
Den W2 Pro Omni hatten wir unlängst im Test bei nextpit. Hier hat uns das Gerät auf ganzer Linie überzeugt!
Ab nach draußen: Auch Ecovacs Goat leicht reduziert
Fehlen noch zwei: Auch ein paar Modelle des Rasenmäher-Roboters ECOVACS Goat sind reduziert. Für 599 Euro gibt’s die gras-stutzende „Ziege“ in der Variante O600 für 600 Quadratmeter Wiese und ausgelegt für besonders schmale Grasstreifen (70 Zentimeter). Praktisch: Dieser Rasen-Robo kommt ohne Begrenzungsdraht aus und ist daher leicht einzurichten und schnell betriebsbereit.
Die doppelte Fläche beackert der Goat O1200, mit Kantentrimmer ausgestattet und besonderem Fokus auf LiDAR-Sensorik für besonders umsichtige Navigation, Stichwort Kleintier-Schutz. Er kostet 1.009 Euro.
Mit diesem Symbol kennzeichnen wir Partner-Links. Wenn du so einen Link oder Button anklickst oder darüber einkaufst, erhalten wir eine kleine Vergütung vom jeweiligen Website-Betreiber. Auf den Preis eines Kaufs hat das keine Auswirkung. Du hilfst uns aber, nextpit weiterhin kostenlos anbieten zu können. Vielen Dank!
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit ECOVACS.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.
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Lieblings-Gadgets: Jans Logitech MX Anywhere 3S
Über Jahre war ich von kompakten mobilen (und günstigen) Mäusen, die ich mir angesehen habe, genervt. Vieles wirkte billig, klapprig, teils brauchte es einen proprietären Dongle, das im Zweifel nicht dabei war. Doch nun begleitet mich seit fast zwei Jahren die Logitech MX Anywhere 3S, denn sie hat mich absolut überzeugt.
Warum ich die MX Anywhere 3S liebe?
Den ersten Kontakt mit der Logitech MX Anywhere 3S hatte ich zu deren Vorstellung im Mai 2023. Auf den Markt kam sie im Juni 2023. Der UVP lag bei 99,99 Euro – sehr viel Geld für „so wenig“ Maus?
1. Optik, Haptik und Verarbeitung
Nachdem ich bereits zahlreiche andere mobile Nager ausprobiert hatte, viele in der Tat auch deutlich günstiger, war ich direkt vom Design, der Verarbeitung und der Haptik angetan – Metall-Mausrad inklusive. Und ich bin es auch heute noch, denn knapp zwei Jahre später sieht die Maus trotz der vielen Außeneinsätze und Rucksack-Aufenthalten immer noch gut aus und auch der Griff zu den gummierten Seiten lässt die Finger nicht klebrig zurück.
2. Sensor-Zuverlässigkeit
Genauso überzeugt hat mich ihre Unerschrockenheit gegenüber verschiedenen Oberflächen: Ob im Hotel auf einem Glastisch, im ICE oder auf dem Teppichboden auf dem Messegelände der Computex in Taipeh: Sie verrichtet zuverlässig, wenn auch nicht immer gleichbleibend perfekt ihren Dienst. Aber die Maus war immer, wenn es drauf ankam, die bessere Alternative zum Touchpad.
3. Multi-Point-Pairing
Der dritte Punkt, der mir die letzten Jahre immer und immer wieder positiv aufgefallen ist: Die Maus kann mit drei Hosts parallel gekoppelt werden, der Wechsel erfolgt über einen Button an der Unterseite. Warum das so praktisch ist?
Mein Zenbook S16 ist seit Sommer 2024 gekoppelt auf „Position 1“, doch die Maus nehme ich auch immer wieder zur Hand, wenn es darum geht, ein Notebook-Testmuster in der Redaktion zu testen (dessen Touchpad nervt). Also muss das Pairing mit dem Zenbook S16 überschrieben werden? Nein!
Flux Position 2 oder 3 ausgewählt, dann gekoppelt – und los geht’s. Und wenn ich zurück am Zenbook S16 bin, reicht die Auswahl von Profil 1 und es geht so weiter, als hätte es das Testmuster nie gegeben.
4. Laufzeit und USB-C-Laden
Vierter und letzter Punkt: Akkulaufzeit und Laden. Die Laufzeit ist hoch, ich lade die Maus eigentlich nie, weil ich es muss, sondern nur weil ich gerade daran denke. Und das Praktische: Sie lädt über USB-C. Auf Reisen habe ich nur noch ein 100-Watt-USB-C-Netzteil dabei, das lädt wahlweise Notebook, iPhone oder die Maus.
Fazit
Zum aktuellen Marktpreis von circa 65 Euro würde ich, sollte meine MX Anywhere 3S den Geist aufgeben, wohl wieder zu der Maus greifen. Viele mobile Mäuse haben mich in der Vergangenheit genervt, aber diese hat mich in den letzten knapp zwei Jahren immer und immer wieder überzeugt.
In der Kategorie „Lieblings-Technik“ berichten wir in Zukunft in unregelmäßiger Abfolge von IT-Produkten, die wir im beruflichen oder privaten Umfeld „lieben gelernt“ haben. Es handelt sich nicht um klassische Tests, sondern bewusst subjektive Eindrücke, die dafür über einen langen Zeitraum gewonnen worden sind. Habt ihr selbst Erfahrungen mit der Logitech MX Anywhere 3S gesammelt? Was ist eure Meinung zu diesem Punkt?
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Sinken jetzt die Preise für Notebooks?
Mit einem Handy-Prozessor in einem Notebook-Gehäuse setzt Apple die Konkurrenz, aber auch Chip- und Software-Hersteller unter Druck: Welche Strategie ist die beste Antwort auf das neue MacBook Neo von Apple?
Apple schafft es immer wieder, seinen Produkten – im Vergleich zu konkurrierenden Angeboten – die Aura des Besonderen zu verleihen. Gerade unter Modebewussten und Kreativen genießt die Marke einen hohen Stellenwert. Aufgrund der hohen Preise, die für Smartphones und Tablets, aber auch Notebooks und Uhren verlangt werden, blieb jedoch stets genug Platz für die Konkurrenz. Selbst das günstige iPhone 17e ist mit mindestens 699 Euro noch so teuer, dass der preisliche Abstand zu Smartphones der Konkurrenz mit vergleichbarer Leistung groß bleibt.
Auch bei Notebooks galt bisher diese Marktordnung. Selbst einfache MacBooks kosteten deutlich mehr als günstige PC-Notebooks. Mit der Vorstellung des MacBook Neo stellt Apple diese bisherige Marktaufteilung jedoch in Frage – und hat die Branche damit in Aufruhr versetzt, wie Nick Wu, Finanzvorstand (CFO) bei Asus, auf einer Investorenkonferenz durchblicken ließ.
Antwortet Microsoft mit einem abgespeckten Surface Laptop?
Demnach suchen nicht nur die Hersteller von Notebooks nach Möglichkeiten, um besser mit dem billigsten Apple-Notebook zu konkurrieren. Selbst die Chiphersteller AMD, Intel und auch Qualcomm suchen offenbar nach Strategien, wie sie dem neuen Billig-MacBook entgegentreten können. Schließlich könnte der niedrige Preis dazu führen, dass Apple signifikante Marktanteile hinzugewinnt und damit auch die Chipverkäufe von AMD, Intel und Qualcomm sinken.
Wu rechnet daher mit dem einen oder anderen Nachahmer – es wäre nicht das erste Mal. Interessenten könnten sich also unter Umständen auf ein wachsendes Angebot gut verarbeiteter Notebooks freuen, die mit begrenzter Ausstattung, aber vergleichsweise niedrigen Preisen aufwarten.
Ein Kandidat hierfür wäre etwa Microsoft, das sich bei seinen Surface-Notebooks bereits am Design der MacBooks orientiert. Allerdings steht sich der Konzern (und andere Hersteller) dabei mit seinem aktuellen Betriebssystem selbst im Weg. Windows 11 wirkt auf einfachen PC-Systemen schnell etwas träge. Leistungsstarke Chips dürften den Endkundenpreis ohne satte Rabatte jedoch schnell über kritische Preispunkte treiben.
Mit besserer Ausstattung punkten
Bei Asus scheint man daher eher über die Ausstattungsmerkmale angreifen zu wollen. Denn nicht nur der Arbeitsspeicher ist mit acht Gigabyte beim MacBook Neo nicht sonderlich groß. Gerade wenn KI-Anwendungen eine größere Rolle spielen und lokal betrieben werden sollen, ist das wenig. Auch der Datenspeicher dürfte mit einem Fassungsvermögen von 256 Gigabyte schnell an seine Grenzen stoßen. Zumal ein Aufrüsten des Speichers kaum möglich sein dürfte. Zudem könnte die auf zwei USB-C-Ports reduzierte Auswahl an Anschlüssen produktiven Nutzern Probleme bereiten.
Eines hat Apple jedenfalls geschafft: Trotz der nach wie vor angespannten Lage bei der Produktion von Speicherchips, die zuletzt für branchenweite Preissteigerungen gesorgt hat, können Interessenten an einem neuen Notebook künftig vor allem im unteren Preisbereich auf bessere Angebote hoffen.
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