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ITALIA ‘90 Edition Pizza : Lothar Matthäus bekommt von Gustavo Gusto seine eigene WM-Pizza


Die Loddar-Pizza von Gustavo Gusto

Selbst für einen Lothar Matthäus ist das Leben kein Ponyhof. „Gewollt hab ich schon gemocht, aber gedurft ham sie mich nicht gelassen“, sagte er in seinem ganz eigenen Loddar-Duktus, als er 2004 aus für ihn unerfindlichen Gründen nicht Bundestrainer wurde. Dafür spendieren ihm Gustavo Gusto und Sky jetzt seine eigene WM-Pizza.

Wenn eine Marke für plakatives und aufmerkamkeitsstarkes Packaging bekannt ist, dann Gustavo Gusto. Mit der limitierten Italia ‘90 Edition bringt das in Geretsried beheimatete Unternehmen zur Fußball-WM in den USA, Mexiko und Kanada nun ein Produkt in die hiesigen Tiefkühlregale, das gleich zwei Zielgruppen glücklich machen soll – nämlich Pizza- und Fußballfans.

Mit der Pizza-Edition, die ab dem 15. Mai im Handel erhältlich ist, feiert Gustavo Gusto einen der wohl ikonischsten Momente deutscher Fußballgeschichte, den Sieg bei der WM 1990 in Italien – und zwar mit historischen Bildern. Dazu passt, dass der Tiefkühlspezialist für die Aktion einen Werbepartner an Bord geholt hat, der damals eine Schlüsselrolle spielte – nämlich Lothar Matthäus.

Gustavo Gusto bringt Lothar Matthäus auf die Pizza-Packung

Gustavo Gusto würdigt den einstigen Fußball-Star auf seiner WM-Pizza-Packung mit Bildern vom damaligen Finalsieg. Das Rätsel, warum Matthäus nicht wie seine Mitspieler auf dem Rasen steht und den WM-Pokal in die Höhe reckt, sondern sich am Spielfeldrand eine Pizza von Gustavo Gusto schmecken lässt, ist auf den Einsatz von KI zurückzuführen, wie das Unternehmen mitteilt.
Was die WM-Pizza von Gustavo Gusto besonders macht, ist allerdings vor allem die Partnerschaft mit Sky. Grund: Käuferinnen und Käufer der Italia ‘90 Edition erhalten über einen QR-Code auf der Verpackung einen exklusiven Zugang zum gerade erst erschienenen Kinofilm „Ein Sommer in Italien“. Die Sky Original Doku blickt zurück auf den WM-Sieg und lässt den Sommer 1990 mit neuen Interviews, bislang unveröffentlichten Aufnahmen und Archivmaterial wieder aufleben. 

Mit dieser limitierten WM-Edition setzen wir bewusst nicht auf die aktuelle Weltmeisterschaft, sondern auf die Kraft der Nostalgie.

Michael Götz

Für Michael Götz ist die Kooperation ein Herzensprojekt. „Die WM 1990 war meine erste bewusst erlebte Weltmeisterschaft. Ein Highlight, das ich nie vergessen werde! Umso mehr freut mich jetzt diese Kooperation mit Sky und Lothar Matthäus“, sagt der CMO von Gustavo Gusto. „Mit dieser limitierten WM-Edition setzen wir bewusst nicht auf die aktuelle Weltmeisterschaft, sondern auf die Kraft der Nostalgie“, so Götz weiter.

Auch bei Sky blickt man der WM-Pizza mit Heißhunger entgegen. Aus Sicht von Marc Bertagnolli zeigt die Kooperation mit Gustavo Gusto, wie sich Handelsreichweite, der WM-Moment und der Premium-Content des Pay-TV-Konzerns sinnvoll verbinden lassen. „Wir holen Sky aus der klassischen Mediennutzung heraus und erreichen Konsumentinnen und Konsumenten dort, wo sie uns nicht erwarten – in der Tiefkühlabteilung. So wird der Wocheneinkauf zum Einstieg in die Welt von Sky“, hofft der Vice President Sales bei Sky Deutschland. 

Beworben wird die limitierte WM-Pizza natürlich auch. Gustavo Gusto rührt nicht nur die PR-Trommel, sondern plant auch Maßnahmen am PoS und auf Social-Media-Plattformen. Die Kampagne ist wie auch das Packaging inhouse in enger Zusammenarbeit mit dem Designbüro Atelier Grand Berg entstanden. Zusätzlich macht Sky mit Gewinnspielen auf die Aktion aufmerksam.



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WARC-Prognose: Krise am Golf könnte Werbemarkt fast 100 Milliarden US-Dollar kosten


Wegen bewaffneter Konflikte sitzt auch das Werbegeld nicht mehr locker

Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran belastet nicht nur die Weltwirtschaft, sondern auch den Werbemarkt. Eine Analyse von WARC zeigt, was der Konflikt im schlimmsten Fall bedeuten würde – auch für den deutschen Markt.

Die gute Nachricht vorweg: WARC hat in seiner jüngsten Analyse die Prognose für den globalen Werbemarkt nicht etwa nach unten korrigiert, so

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Office EU: Die europäische Antwort auf Microsoft 365


Die erste stabile Version von Euro-Office ist da. Zu den Partner:innen des Open-Source-Projekts gehört auch Office EU, das sich als europäische Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace positioniert.

Ob Cloud-Infrastruktur, Büro-Software oder KI: Europas digitale Wirtschaft läuft noch immer größtenteils auf Technologie aus den USA. Das soll sich ändern. Mit dem Technological Sovereignty Plan will die EU europäische Alternativen stärken und die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen verringern.

Mit der Veröffentlichung der ersten stabilen Version von Euro-Office erhält der Plan nun Rückenwind. Das geht aus einer Ankündigung der Projektpartner Nextcloud und Ionos hervor, über die unter anderem heise online berichtete. Zu den Partner:innen von Euro-Office gehört auch Office EU, eine Suite, die sich als europäische Alternative zu Microsoft 365 und Google Workspace positioniert. Wie die etablierten Lösungen aus den USA bündelt Office EU Anwendungen für Dokumente, Tabellen, Präsentationen, E-Mail, Kalender, Cloud-Speicher und Videokonferenzen in einer Suite. Weitere partizipierende Unternehmen sind unter anderem XWiki, OpenProject und Open-Xchange. Gemeinsam wollen sie europäische Alternativen zu proprietären Office-Lösungen stärken und die digitale Souveränität Europas voranbringen.

Auch wenn Projekte wie Office EU den etablierten US-Unternehmen wohl nicht kurzfristig relevante Marktanteile abnehmen werden, machen sie vielen Verfechter:innen digitaler Souveränität Hoffnung. Wie dringend Europa eigene Alternativen bei Cloud, KI und Software braucht, wurde auch auf der re:publica 2026 deutlich. Dort warnten zahlreiche Speaker, darunter auch re:publica-Gründer Markus Beckedahl, vor der wachsenden Macht großer Tech-Konzerne und der starken Abhängigkeit Europas von digitaler Infrastruktur aus den USA. Beckedahl sprach dabei von einer Monopolbildung „auf Steroiden“, bei der wenige Konzerne durch Daten, Rechenleistung und Kapital ihre Macht kontinuierlich ausbauen.


„Your digital future is made in Europe“:
Europas Plan gegen Tech-Abhängigkeit

Pixel-Art-Grafik einer Figur, die von „Other tech“ zu „EU Tech“ springt. Der Schriftzug „Level Up“ symbolisiert den Technological Sovereignty Plan der EU, mit dem Europa die technologische Unabhängigkeit stärken und eigene Alternativen bei Cloud, KI, Halbleitern und Software fördern will.
© Europäische Kommission via X

Eine europäische Office-Suite für digitale Unabhängigkeit

Während Microsoft, Google und OpenAI derzeit vor allem mit neuen KI-Funktionen um Aufmerksamkeit konkurrieren, setzt Office EU einen anderen Schwerpunkt. Die Office-Suite wirbt vor allem mit europäischer Infrastruktur, Open Source und dem Versprechen, Daten außerhalb außereuropäischer Rechtsräume zu halten.

Vergleichsgrafik von Office EU mit Microsoft 365 und Google Workspace. Hervorgehoben werden europäische Datenspeicherung, Open Source, DSGVO-Konformität, europäische Kontrolle und der Verzicht auf US-Gerichtsbarkeit.
Office EU vs. Microsoft 365 und Google Workspace, © Office EU

Sämtliche Dienste werden auf europäischer Infrastruktur betrieben. Office EU setzt auf Open Source, DSGVO-Konformität und verspricht, Daten vor potenziellen Zugriffen durch außereuropäische Behörden zu schützen. Hintergrund ist unter anderem der US CLOUD Act, der US-Behörden unter bestimmten Voraussetzungen Zugriff auf Daten amerikanischer Unternehmen ermöglichen kann. Funktional orientiert sich Office EU an den etablierten Office-Lösungen aus den USA. Zum Angebot gehören:

  • Dokumente (EU Docs)
  • Tabellen (EU Spreadsheet)
  • Präsentationen (EU Presentation)
  • Cloud-Speicher (EU Drive)
  • E-Mail (EU Email)
  • Kalender (EU Calendar)
  • Videokonferenzen (EU Talk)

Wer von Microsoft 365 oder Google Workspace wechseln möchte, kann bestehende Konten anbinden und E-Mails, Kalender sowie Dateien importieren. Die Suite lässt sich zunächst parallel zu bestehenden Lösungen nutzen, sodass kein sofortiger Komplettumstieg notwendig ist. Office EU richtet sich vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, NGOs sowie Privatpersonen und Familien, die nach einer europäischen Alternative zu Microsoft 365 oder Google Workspace suchen.

Vollständig ausgereift sind viele europäische Office-Lösungen allerdings noch nicht. So fehlen teilweise noch native Desktop- und Mobilanwendungen. Auch die Unterstützung offener Standards wie ODF wird in einigen Projekten noch erweitert.


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Bis zu 4 Euro mehr: YouTube erhöht die Premium-Preise


YouTube Premium wird in Deutschland teurer. Einige Abonnements kosten künftig bis zu vier Euro mehr pro Monat. Zudem bringt die Plattform ihre Direktnachrichten in weitere Märkte weltweit.

YouTube Premium wird in Deutschland teurer. Wie heise online berichtet, erhöht Google die Preise für sämtliche Premiumtarife. Besonders Familien müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Ganz überraschend kommt die Entwicklung allerdings nicht. Bereits im April erhöhte Google die Preise für YouTube-Abos zunächst in den USA.

Darüber hinaus bringt YouTube Direktnachrichten für mehr Nutzer:innen weltweit. Wie 9to5Google berichtet, rollt die Streaming-Plattform die Chats zum Teilen und Diskutieren von Videos aktuell in den USA, Großbritannien, Brasilien und Singapur aus. Über den Deutschland-Start der YouTube DMs hatten wir bereits im März berichtet.


YouTube DMs kommen in Deutschland zurück

YouTube-Logo auf Smartphone
© Christian Wiediger via Unsplash

Mehr Werbung oder mehr zahlen? YouTube erhöht die Preise

Nach Netflix, Disney+ und Spotify erhöht nun auch YouTube die Preise für die Premiumtarife in Deutschland. Vor allem Familien und Nutzer:innen von Premium Lite zahlen deutlich mehr. Künftig gelten folgende Preise:

  • YouTube Premium: 14,99 statt 12,99 Euro pro Monat
  • YouTube Premium Familienabo: 27,99 statt 23,99 Euro pro Monat
  • YouTube Premium Student:innenabo: 8,99 statt 7,49 Euro pro Monat
  • YouTube Premium Lite: 7,99 statt 5,99 Euro pro Monat

Besonders Premium Lite verliert damit einen Teil des bisherigen Preisvorteils. Der günstigste Tarif bietet zwar keine Musikextras, dafür aber weniger Werbung bei vielen Videos.

Die höheren Preise gelten offenbar sowohl für Neu- als auch für Bestandskund:innen. Wie Caschys Blog berichtet, informiert YouTube derzeit auch bestehende Abonnent:innen per E-Mail über die Anpassungen.

Nach dem Aus 2019: YouTube bringt Direktnachrichten zurück

2017 führte YouTube Direktnachrichten in der App ein, damit Nutzer:innen Videos teilen und darüber chatten konnten. 2019 stellte die Streaming-Plattform die Funktion jedoch wieder ein, um öffentliche Konversationen stärker in den Fokus zu rücken. Da Direktnachrichten auf vielen Social-Media-Plattformen zu den meistgenutzten Kommunikationskanälen gehören, entschied sich YouTube dazu, die Funktion zurückzubringen.

Im Herbst 2025 startete die Plattform einen ersten, noch stark eingeschränkten Test. Im März weitete YouTube diesen auf mehrere europäische Länder aus und brachte die Chat-Funktion auch nach Deutschland. Jetzt folgt der Roll-out in weitere Märkte weltweit. Aktuell erhalten Nutzer:innen in den USA, Großbritannien, Brasilien und Singapur Zugriff auf die Chats.

Mit den neuen YouTube DMs können Nutzer:innen Videos, Shorts und Livestreams direkt in der App teilen und darüber in privaten 1:1-Chats diskutieren. Auch nicht gelistete Videos lassen sich per Nachricht verschicken. Kontakte können direkt über das Teilenmenü eines Videos angeschrieben werden. Zudem informiert YouTube per Benachrichtigung über neue Nachrichten. Wer möchte, kann Nachrichten zurückziehen, Nutzer:innen blockieren oder Gespräche melden. Die Funktion bringt allerdings auch einige Einschränkungen mit sich:

  • Nur 1:1-Chats, keine Gruppenunterhaltungen
  • Einladungen erfolgen über einen sieben Tage gültigen Link
  • Der Link muss zunächst über einen anderen Messenger verschickt werden
  • Verfügbar nur für Nutzer:innen ab 18 Jahren
  • Private Videos lassen sich nicht teilen

YouTube will offenbar keine vollwertigen Messaging-Dienst aufbauen. Die zahlreichen Einschränkungen zeigen vielmehr, dass die Streaming-Plattform Chats vor allem als Werkzeug zum Teilen und Diskutieren von Videos versteht. Denn Nutzer:innen sollen ein Video nicht erst auf YouTube entdecken, um die Konversation anschließend auf WhatsApp, Instagram oder Telegram fortzusetzen. Stattdessen möchte YouTube dafür sorgen, dass Nutzer:innen Inhalte entdecken, teilen und diskutieren, ohne die Plattform verlassen zu müssen.


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