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Jubiläum: Apple wird 50: Vom Garagenstart zum Tech-Giganten
Steve Jobs (links) und John Sculley 1984 vor einem m Aktionäts-Meeting in Cupertino mit ihren Produkten Macintosh und Lisa II.
Fast pleite – dann Milliardenkonzern: Wie Apple in 50 Jahren die Technikwelt prägte und heute Produkte für Milliarden Menschen liefert.
Rund um den Globus besitzen schätzungsweise 2,8 Milliarden Menschen ein iPhone oder ein anderes Gerät von Apple. Das entspricht rund 27 Prozent der gesamten Weltbevölkerung. Wäre Apple ein Land, so wäre die Einwohnerschaft größer als in Indien oder in China. Und auch 50 Jahre nach der Gründung des Unternehmens am 1. April 1976 ist ein Ende des Erfolgs nicht absehbar. Apple verkauft schätzungsweise 220 Millionen iPhones jedes Jahr und spült damit 1 Million Dollar alle 90 Sekunden in die Kasse.
Mit der „Blue Box“ beinahe in den Knast
Das erste gemeinsame Projekt brachte die beiden Steves fast hinter Gitter. Sie hatten „Blue Boxen“ gebaut, mit denen man das Telefonsystem der USA manipulieren konnte, um kostenlos Anrufe rund um die Welt zu starten. Für „Woz“, wie ihn die Freunde nannten, war das alles nur ein Hobby. Steve Jobs hingegen erkannte bereits damals das kommerzielle Potenzial. Doch nachdem sie beinahe von der Polizei erwischt worden waren, ließen sie das illegale Treiben sein.
Das Smartphone fürs Grobe
Das sind die neuen Kampagnen fürs iPhone 17 und die Apple Watch
Verhandlungen können aufreibend sein, vor allem wenn eine Scheidung bevorsteht. Dann liegen die Parteien oft so weit auseinander, dass sich die Kluft schwer überbrücken lässt – und wenn, dann nur mit einer gehörigen Portion Robustheit. Apple glaubt, die perfekte Ausrüstung für Streithähne gefunden zu haben. …
„Ich versuchte nie, ein Business oder eine Industrie zu starten“, sagte der heute 75-jährige Wozniak jüngst bei einer Jubiläumsfeier. „Ich wollte nur, dass andere Ingenieure sich meine Designs anschauen und sagen: „Wow, der denkt anders““ Jobs hingegen habe das Geschäftspotenzial gesehen – auch weil er ständig blank gewesen sei, schmunzelte Wozniak. „Wir hatten kein Geld, wir hatten keine Ressourcen, wir hatten keine Geschäftserfahrung.“ Wozniak bot den Computer-Entwurf erst seinem damaligen Arbeitgeber Hewlett-Packard an – der passte.
Der Teddybär und der Businessman
Die Initialzündung war eine von Jobs besorgte Order des Computerladens „Byte Shop“ aus Mountain View: Besitzer Paul Terrell erklärte sich bereit, 50 Computer für jeweils 500 Dollar abzukaufen. „Ich erinnere mich an einen Teddybären namens Steve Wozniak und einen Geschäftsmann namens Steve Jobs“, sagt Terrell heute. Die schriftliche Zusage des Betrags von 25.000 Dollar erlaubte es den beiden Steves erst, auf Kredit die nötigen Bauteile zu besorgen. Gelötet wurde in der Garage von Jobs‘ Elternhaus.
Der vergessene dritte Gründer
Der Gründungsvertrag wurde nicht nur von den beiden Steves unterschrieben, sondern auch von Ron Wayne (damals 41), der die Rolle des Erwachsenen im Raum übernehmen sollte. Der heute fast in Vergessenheit geratene dritte Gründer bekam aber schon wenige Tage nach der Vertragsunterzeichnung kalte Füße und schreckte vor dem Haftungsrisiko zurück. Wayne stieg aus der Firma aus und bekam nach einigen Wochen kommentarlos von Steve Jobs einen Scheck über 800 Dollar zugeschickt. „Um ehrlich zu sein, dachte ich, es sei ein Trinkgeld. Und zwar ein ziemlich mickriges. Ich hatte nämlich ziemlich viel geleistet“, sagte Wayne auf einer Veranstaltung des Computer History Museums im Silicon Valley zum 50. Apple-Jubiläum. Seine Anteile wären heute viele Milliarden Dollar wert.
Für die Produktion höherer Stückzahlen fehlte es allerdings an Startkapital. Das brachte dann Mike Markkula mit, der als Investor, Mentor und Stratege viele Jahre lang bei Apple eine wichtige Rolle spielen sollte. Das Engagement sollte sich lohnen. Apple verkaufte über die Jahre rund 6 Millionen Exemplare des Apple II und konnte im Dezember 1980 einen erfolgreichen Börsengang hinlegen.
Die schwierige Suche nach einem Nachfolger für den Apple II
Das Start-up Apple tat sich danach allerdings schwer damit, den Anfangserfolg zu wiederholen. Erste Versuche, eine grafische Benutzeroberfläche für Rechner zu entwickeln, scheiterten kläglich. Im zweiten Anlauf mit dem Apple Macintosh 1984 gelang es zwar, die grafische Benutzeroberfläche für den Massenmarkt bereitzustellen. Die Hardware erwies sich allerdings zu Beginn noch als zu schwach, um die Software richtig flüssig laufenlassen zu können. Die Absatzprobleme des Macintosh führten auch dazu, dass Steve Jobs Apple 1985 den Rücken kehrte. In einem dramatischen Showdown konnte er sich nicht mit seinen Vorstellungen gegen den damaligen Apple-CEO John Sculley durchsetzen. Jobs wollte den Preis von 2.500 Dollar für einen Mac dramatisch senken, auch zulasten des Apple II. Sculley wiederum war dagegen, die Cashcow Apple II vorzeitig zu schlachten.
Steve Jobs im Exil
Nachdem Steve Jobs Apple verlassen hatte, geriet das Unternehmen bald vom Kurs ab. Alles schien schlichtweg falsch zu laufen: die Produkte, die Vertriebswege, das Marketing und die Produktion. In den Lagern türmte sich unverkaufte Ware. Und wenn sich ein Produkt mal als Verkaufsknüller erwies, konnte Apple oft nicht liefern.
Am 19. Juni 1993 trat Sculley als CEO von Apple zurück. Sein Nachfolger auf dem Chefposten wurde der in Berlin geborene Michael Spindler. Doch „The Diesel“ schaffte ebenfalls die Wende nicht, auch weil die veraltete Macintosh-Software den Aufstieg von Windows 95 nicht aufhalten konnte. Im Weihnachtsquartal 1995 musste Spindler einen katastrophalen Verlust von 69 Millionen Dollar vermelden. Apple stand damals kurz vor der Pleite.
Von dem Beinahe-Konkurs an die Weltspitze
Dass aus diesem hoffnungslosen Sanierungsfall das wertvollste Unternehmen der Welt wurde, ist der Rückkehr von Steve Jobs zu verdanken. Nachdem er von dem Sanierungsexperten Gil Amelio in die Firma zurückgeholt worden war, strich Jobs zunächst das viel zu komplizierte Produktangebot von Apple radikal zusammen. Gleichzeitig entdeckte er mit Jony Ive ein frustriertes Supertalent in der Designabteilung von Apple. Der britische Designer musste nicht mehr für den Papierkorb arbeiten, sondern durfte künftig fast ungebremst seine Vorstellungen in die Produktentwicklung einbringen und trug maßgeblich zum Erfolg von Apple bei.
Vom damaligen PC-Weltmarktführer Compaq warb Jobs den Logistikexperten Tim Cook ab, der bei Apple das operative Chaos in der Lieferkette im Bestandsmanagement beseitigen sollte. Dem Zahlenfetischist gelang es schnell, die Lagerreichweite von ehemals zwei Monaten auf bemerkenswerte zwei Tage zu reduzieren.
Gleichzeitig konnten Jobs, Ive und das neue Team mit innovativen Produkten punkten. 2001 kurz nach den Anschlägen des 11. September stellte Jobs den iPod vor. Der MP3-Player sollte sich in den kommenden Jahren trotz der schwierigen Startbedingungen als erfolgreichstes Apple-Produkt etablieren.
Siegeslauf mit dem iPhone
Das erste iPhone von 2007 war revolutionär: Es vereinte ein Mobiltelefon, einen Breitbild-iPod und ein brauchbares Internet-Gerät in einem. Statt einer festen Plastiktastatur gab es ein großes Display mit Touch-Bedienung, einer flexiblen Software-Tastatur und der neuen Wischgeste „Slide to unlock“ zum Entsperren.
Im dritten Geschäftsquartal 2009 rückte das iPhone dann auch erstmals auf Position eins der umsatzstärksten Produktkategorien des Unternehmens. Apple ist seitdem der iPhone-Konzern. Welche Dimensionen der iPhone-Siegeszug annehmen sollte, hat Steve Jobs persönlich nicht mehr erlebt. Er starb am 5. Oktober 2011 im Alter von 56 Jahren in Palo Alto. Er erlag den Folgen einer langjährigen Krebserkrankung der Bauchspeicheldrüse.
Nach dem Tod des charismatischen Firmenmitbegründers Jobs prophezeiten Skeptiker eine düstere Zukunft für Apple. Sein Nachfolger Tim Cook führte jedoch Apple zur historischen Marke von 4 Billionen Dollar Börsenwert. Unter seiner Ägide emanzipierte sich das Unternehmen durch die eigene Chip-Technologie (Apple Silicon) technologisch von Partnern wie Intel, schuf mit der Apple Watch und den AirPods neue Produktkategorien, in denen es dominiert, und baute das Service-Geschäft zur hochprofitablen zweiten Säule aus.
Während die Apple-Aktionäre durchweg zufrieden sind, warten die Fans jedoch auf das nächste große „One more thing“. Zwar versuchte Cook, mit der Vision Pro seinen eigenen, mutigen Akzent im Bereich des räumlichen Computing zu setzen. Der Erfolg der Datenbrille blieb bislang jedoch hinter den Erwartungen zurück. Christoph Dernbach und Andrej Sokolow, dpa
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Preiswerbung: Gericht hebt UVP-Urteil gegen Penny auf
Penny hatte in einem Prospekt einen Joghurt mit der Angabe „minus 58 Prozent“ beworben und damit auf die durchgestrichene UVP bezogen.
Im Rechtsstreit um Prospektwerbung mit durchgestrichener UVP kassierte Penny zunächst eine Niederlage. In zweiter Instanz kommt das OLG Köln jedoch zu einem anderen Ergebnis.
Im Rechtsstreit um Preisangaben in einem Werbeprospekt hat sich der Discounter Penny in zweiter Instanz durchgesetzt. Die Richter des Oberlandesgerichts (OLG) Köln gaben der Berufung des Unternehmens statt (Az. 6 U 92/25), wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
Vorwurf: Ersparnis wird vorgegaukelt
Die Handelskette hatte in einem Prospekt einen Joghurt mit der Angabe „minus 58 Prozent“ beworben. Die Prozentzahl bezog sich auf eine durchgestrichene UVP von 79 Cent. Die Verbraucherzentrale kritisiert, dass Kunden in die Irre geführt würden. So werde eine hohe Ersparnis vorgegaukelt, die nicht überprüft werden könne. Ob der Joghurt jemals zum UVP-Preis verkauft wurde, sei nicht nachvollziehbar. Verbraucher fassten die Darstellung als Rabattwerbung auf. Penny bestreitet dies. Der aktuelle Ladenpreis werde der UVP lediglich gegenübergestellt.
Branded-Entertainment-Format von Charles & Charlotte
Bei Penny brodelt auf Youtube ab sofort die Gerüchteküche
Penny baut seine Social-Media-Strategie weiter aus und richtet seinen Youtube-Kanal neu aus. Zum Auftakt startet am 12. Mai das neue Reality-Entertainment-Format „Gerüchteküche“, das auf Gossip, Konflikte und gemeinsames Kochen setzt. Entwickelt wurde das Format gemeinsam mit der Agentur Charles & Charlotte. …
Verbraucherzentrale will Revision einlegen
Die Verbraucherzentrale kündigte bereits an, Revision einzulegen. „Das OLG Düsseldorf hat unsere Rechtsauffassung in einem vergleichbaren Verfahren gegen Aldi bereits eindeutig bestätigt. Diese wichtige Frage muss endgültig und in höchster Instanz geklärt werden“, sagte die Leiterin der Stabsstelle Recht, Gabriele Bernhardt.
Das Landgericht Köln hatte im Sommer 2025 in erster Instanz den Verbraucherschützern recht gegeben. Die Richter stützten sich auf die Preisangabenverordnung. Danach müssen Händler, die mit Preisrabatten werben, immer den niedrigsten Preis angeben, der innerhalb der letzten 30 Tage für das entsprechende Produkt verlangt wurde. So hatte es der Europäische Gerichtshof 2024 entschieden. (dpa-AFX)
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FIFA World Cup 2026: So will Lay’s mit Will Ferrell in Amerika das WM-Feuer entfachen
Will Ferrell und Lay’s motivieren gemeinsam für die im Juni startende WM in den USA, Kanada und Mexiko
Dank Stars wie Lionel Messi und Thomas Müller, die mittlerweile in der Major League Soccer spielen, ist Fußball in Nordamerika deutlich populärer geworden. Doch viele können mit „Soccer“ immer noch nicht viel anfangen. Damit sich das zur WM ändert, rührt Lay’s jetzt kräftig die Werbetrommel – zusammen mit Comedian Will Ferrell.
Der FIFA World Cup 2026 wirft seine Schatten voraus: In knapp vier Wochen startet das Mega-Turnier mit dem Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika – und kehrt damit nach 1994 zum zweiten Mal auf nordamerikanischen Boden zurück. In der Zwischenzeit hat sich, was die Fußballzuneigung der Amerikaner angeht, einiges getan. Zwar zieht der Ballsport die Massen in den USA und Kanada bei weitem nicht so sehr in den Bann wie American Football, Baseball und Eishockey – doch das runde Leder kommt auch dank immer mehr großer Namen in der Profiliga MLS zunehmend besser an. Die WM soll jetzt dabei helfen, Fußball in Nordamerika noch populärer zu machen.
Mega-Kampagne mit vielen Stars
Pepsi animiert Fußballfans, nach ihren eigenen Regeln zu spielen
Erst vor kurzem hat Pepsi seine „Football Nation“-Plattform rund um Fankultur veröffentlicht, jetzt legt die Getränkemarke mit einem Markenfilm nach. Im Mittelpunkt: Eben jene Fans – und jede Menge Stars. …
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KI, Creator & Automation: Diese neuen Werbelösungen sollen TikTok künftig prägen
Neue Ad-Lösungen, KI-generierte Kreativität und automatisierte Kampagnen: TikTok zeigt auf der TikTok World ’26, wie sich Discoverability, Community und Commerce künftig verbinden lassen.
TikTok positioniert sich zunehmend als Plattform, auf der Aufmerksamkeit nicht nur entsteht, sondern direkt in messbares Wachstum übersetzt werde
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