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Kann deutlich mehr als nur filmen


Wer für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen möchte, sollte eine Dashcam in Betracht ziehen. Die 70mai Dash Cam 4K A810S bietet unter anderem gestochen scharfe 4K-Aufnahmen, eine permanente Parküberwachung sowie praktische Fahrerassistenzsysteme. Wir haben uns das Modell genauer angesehen.

Ein Zusammenstoß kann schneller passieren, als man denkt. Im Nachhinein eindeutig zu klären, wer verantwortlich war, gestaltet sich jedoch oft schwierig. Genau hier kann eine Dashcam helfen. Doch nicht jedes Modell ist gleich. Manche filmen nur vorn, andere auch hinten, wiederum andere liefern sogar eine 24/7 Parküberwachung und weitere Zusatzfunktionen. Wo genau sich die 70mai Dashcam 4K A810S einordnet und wie sie sich im Alltag schlägt, zeigt unser Test.

Lieferumfang und Einrichtung der 70mai Dash Cam 4K A810S

Die Dashcam von 70mai kam in einer kompakten Verpackung bei uns an und brachte alles mit, was für den Start nötig ist. Im Karton befinden sich eine 4K-Frontkamera für die Windschutzscheibe sowie eine Rückkamera mit 1.080p-Auflösung. Auch sämtliche Kabel und ein USB-Adapter für den Zigarettenanzünder liegen bei. Praktisch: Der Adapter verfügt über zwei USB-Anschlüsse, sodass Ihr gleichzeitig ein Smartphone oder ein anderes Gerät laden könnt. Eine microSD-Karte mit 128 GB Speicher ist ebenfalls enthalten und bietet ausreichend Platz für Videoaufnahmen.

Die Rückkamera der 70mai Dash Cam 4K A810S wird an die Heckscheibe geklebt
Die Rückkamera der 70mai Dash Cam 4K A810S wird an die Heckscheibe geklebt Bildquelle: inside digital

Die Installation lief unkompliziert ab. Die beiliegende Anleitung führt Schritt für Schritt durch den Prozess, und die Kameras lassen sich mithilfe von Klebepads einfach an den Scheiben befestigen. Wenn Ihr vermeiden möchtet, die Autobatterie während der Einrichtung zu belasten oder den Motor laufen zu lassen, empfiehlt es sich, die Kameras zunächst zu Hause über einen USB-Adapter zu verbinden, einzurichten und erst danach im Fahrzeug zu montieren. Auch die Verbindung mit der 70mai-App klappte bei uns problemlos. Dort könnt Ihr alle aufgenommenen Videos und Fotos abrufen sowie Einstellungen bequem anpassen.

Bildqualität und Fahrerassistenz im Alltag

Die Aufnahmen der Dashcam haben uns insgesamt überzeugt: Die Videos wirken scharf, detailreich und kontraststark. Besonders hilfreich ist, dass die Kamera bereits vor einer Unfallsequenz aufzeichnet, sodass entscheidende Momente nicht verloren gehen.

Die 70mai 4K Dashcam A810S macht gute Aufnahmen, auf denen man auch Details erkennt.
Die 70mai 4K Dashcam A810S macht gute Aufnahmen, auf denen man auch Details erkennt. Bildquelle: Nextpit

Wenn Ihr zusätzlich das 70mai 4G Hardwire Kit nutzt, lässt sich das Fahrzeug sogar im geparkten Zustand überwachen. So könnt Ihr beispielsweise Vandalismus oder ein vorbeifahrendes Auto identifizieren, das Euer Fahrzeug streift. So kannst du etwa aus der Ferne live sehen, was um dein Auto herum gerade passiert und du erhältst Benachrichtigungen, wenn sich verdächtige Personen in der Nähe deines Wagens aufhalten. Darüber hinaus kannst du so dein Auto ganz leicht per integriertem GPS finden und vieles mehr. Um diese Funktionen nutzen zu können, benötigst du allerdings das separat erhältliche 4G Hardwire Kit sowie eine SIM-Karte.

Der Bildschirm mit Front- und Rücksicht der 70mai Dash Cam 4K A810S
Der Bildschirm mit Front- und Rücksicht der 70mai Dash Cam 4K A810S Bildquelle: inside digital

Integrierte Assistenzfunktionen erhöhen zusätzlich die Sicherheit während der Fahrt. Und diese Assistenzsysteme funktionierten im Test erstaunlich zuverlässig. Nach einer kurzen Kalibrierung erkannte die Dashcam schnell, wenn der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu gering wurde oder die Spur unbeabsichtigt verlassen wurde. In solchen Situationen weist eine Sprachansage darauf hin. Dadurch profitieren sowohl Fahranfänger als auch erfahrene Fahrer von zusätzlicher Unterstützung. Einziges Manko: Beim gewollten Spurwechsel auf der Autobahn ertönt ebenfalls jedes mMaleine Warnung. Die Nachtsicht erwies sich ebenfalls als stark – selbst bei wenig Licht bleiben die meisten Details gut sichtbar.

70mai Dashcam - auch in der Dämmerung kann man noch alles gut erkennen
70mai Dashcam – auch in der Dämmerung kann man noch alles gut erkennen Bildquelle: Nextpit

70mai 4K Dashcam A810S: Fazit und aktueller Preis

Insgesamt punktet die Dashcam vor allem mit sehr guter Videoqualität, einer Kombination aus Front- und Rückkamera sowie praktischen Sicherheits- und Assistenzfunktionen. Wirkliche Schwächen fallen kaum auf. Wer allerdings die Parküberwachung nutzen möchte, muss zusätzlich investieren und etwas technisches Verständnis für die Installation mitbringen. Mit dem Code NP4KA810S könnt Ihr den Preis der Dasham bis zum 31. März auf 179,99 Euro drücken.





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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit 70mai.
Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.



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AMD Ryzen Mobile 3000U: Die 12-nm-Picasso-APUs mit Zen+ und Vega sind zurück!


AMD Ryzen Mobile 3000U: Die 12-nm-Picasso-APUs mit Zen+ und Vega sind zurück!

Bild: AMD

AMD setzt auch im mobilen Segment auf ältere Modelle, wobei es nun richtig alt wird: Picasso und damit Zen+ und Vega-GPU ist zurück! Damit werden die Ryzen-5000-Desktop-Lösungen im Sockel AM4 doch noch um einiges unterboten, denn hier kommt nun wirklich das sprichwörtliche Altmetall zum Einsatz. Starttermin ist Q2/2026.

Verrückte Zeiten vor allem beim Speicher und den massiv gestiegenen Kosten erfordern manchmal interessante und neue Ansätze. AMD sieht den unter anderem darin, ältere CPU-Modelle zu reaktivieren. Diese arbeiten mit DDR4-Speicher zusammen, der ist in der Regel etwas günstiger als DDR5-Speicher. Was im Desktop-Umfeld so in der Reinkarnation des AMD Ryzen 7 5800X3D resultiert, geht im Notebook-Umfeld aber noch mindestens zwei, drei Stufen weiter: Picasso ist zurück!

AMD scheint eine Neueinstellung alter APUs direkt zu gestatten, denn die Produktseiten beispielsweise zum AMD Ryzen 3 3100U und AMD Ryzen 5 3501U sind online. Das kleinste Modell bietet zwei Kerne und nicht einmal SMT, folglich also auch nur zwei Threads bei maximal 3,2 GHz. Der Ryzen 5 bietet immerhin vier Kerne und acht Threads bei maximal 3,7 GHz. Die iGPU hört auf den Namen Vega 8, bietet also 8 CUs. Das Speicherinterface kann über zwei Kanäle maximal DDR4-2400 ansprechen – 2019 war das ziemlich gut, Mitte 2026 wird es da vergleichsweise dünner.

Das gilt natürlich auch für die Gesamtleistung der Produkte, denn Zen+ als CPU-Architektur war zwar ein Fortschritt gegenüber dem Auftakt Zen, gegenüber aktuellen Zen 5 oder auch noch Zen 4 und Zen 3 liegen sie aber weit zurück, gepaart mit niedrigem Takt wird die Schere nur noch weiter auseinander gehen. Diese Lösungen eignen sich nur für absolute Low-Cost-Umgebungen, getreu dem Motto in der CPU-Rangliste „der PC soll angehen“.

12 nm von Globalfoundries

Das interessante an den Chips ist dabei auch, dass sie weiterhin in 12 nm gefertigt werden. Dafür zuständig war seinerzeit aber Globalfoundries und noch nicht TSMC! Über die letzten Jahre wurde Globalfoundries dann stetig weiter verdrängt und TSMC übernahm nahezu komplett den Teil des Auftragsfertigers, Globalfoundries war aber immer noch für kleinere Mengen an Chiplieferungen zuständig. Dies scheint auch im Jahr 2026 und darüber hinaus noch zu gelten. Vielleicht hat AMD aber auch nur noch eine größere Menge im Lager, gerade bei älteren APUs hatte sich AMD oft bezüglich der Menge verkalkuliert. Altlasten nun zu verkaufen macht zum Beispiel auch Intel, mitunter sogar schon abgeschriebene Produkte.

12 nm von Globalfoundries kamen ab 2018
12 nm von Globalfoundries kamen ab 2018 (Bild: AMD)
Billboard März 2026



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AT&S für AMD & Co: Viel mehr Substratkapazität durch zweite Fab in Malaysia


AT&S für AMD & Co: Viel mehr Substratkapazität durch zweite Fab in Malaysia

Bild: AT&S

Die Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft (AT&S) hat mit ihrem Kunden AMD sowie einem weiteren namentlich nicht genannten führenden Technologieunternehmen wesentliche Eckpunkte zur Erweiterung von Produktionskapazitäten für High-End-IC-Substrate vereinbart.

Vor dem Hintergrund der weiterhin starken Nachfrage nach KI-Infrastruktur und fortschrittlichen Packaging-Technologien werden auf Basis der Vereinbarungen zusätzliche Produktionskapazitäten im existierenden Werk und im bislang nicht genutzten Gebäude des zweiten Werks in Kulim, Malaysia, geschaffen. Die hierfür erforderlichen Investitionen in Höhe von 1,5 bis 2,0 Milliarden Euro werden nach aktuellem Stand vollständig durch langfristige Kundenzusagen unterstützt und finanziert, die jedoch noch final verhandelt und abgeschlossen werden müssen, erklärte AT&S in einer Ad-hoc-Meldung.

Dass Kunden bei solchen Projekten durchaus in Vorkasse gehen, ist nichts Neues. Dass AT&S dabei erneut vor allem mit zwei Kunden zusammenarbeitet, ist es auch nicht: Schon im Jahr 2021, als der Anstoß zum Bau der damals ersten Fabrik in Malaysia gegeben wurde, waren zwei Partner dabei. Dies hat sich für sie anscheinend so weit gerechnet, dass es zur Fortsetzung kommt.

ABF-Substrate werden Mangelware bleiben (Vorhersage im 2021)
ABF-Substrate werden Mangelware bleiben (Vorhersage im 2021) (Bild: AT&S)

AT&S hatte dabei durchaus Weitblick. 2021 wirkten einige der Prognosen beinahe surreal, griffen sie doch bereits bis ins Jahr 2027 voraus. Die Realität hat die Unternehmen aber schneller eingeholt als gedacht, sodass nun noch mehr Kapazität für PCBs und vor allem Substrate nötig wird. AT&S deckt dabei mit derzeit etwa 14.000 Mitarbeitern an Produktionsstandorten in Österreich (Leoben, Fehring), China (Shanghai, Chongqing), Malaysia (Kulim) und Indien (Nanjangud) sowie einem europäischen Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung und IC-Substrat-Produktion in Leoben einen breiten Markt ab.

Im Mai wurde bereits bekannt, dass AT&S auch an seinem Standort in Chongqing, China, Kapazitäten erweitern will. Die hierfür erforderlichen Investitionen im hohen zweistelligen Millionenbereich werden ebenfalls vollständig im Rahmen langfristiger Kundenvereinbarungen finanziert. Zu Beginn des Jahres gab das Unternehmen zudem bekannt, auch die Reinraumflächen in Österreich zu verdreifachen.

Auf Basis dieser neuen Vereinbarungen erhöht AT&S den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026/2027 und erwartet jetzt ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 45 bis 55 Prozent (bisher: 30–35 %) und eine Marge von 32 bis 37 Prozent (bisher: 25–29 %). Die Investitionen werden sich in diesem Jahr auf bis zu 1,2 Milliarden Euro belaufen, bisher wurde nur mit 400 Millionen Euro kalkuliert. Unterm Strich verbessert sich für das Unternehmen so der operative Free-Cashflow deutlich, da das Großprojekt stark von Partnern finanziert wird.



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Full Self-Driving (Supervised): Tesla habe Behörden mit aufgebauschten Zahlen umworben


Tesla strebt weitere europäische Zulassungen für das Full Self-Driving (Supervised) an. In Schweden und den Niederlanden habe der Autohersteller zu diesem Zweck auch mit aufgeblasenen Zahlen aus einer eigenen Statistik argumentiert, wie Reuters berichtet.

FSD Supervised kommt schrittweise nach Europa

Full Self-Driving (Supervised) lässt sich seit April dieses Jahres offiziell in den Niederlanden und damit erstmals auch innerhalb Europas nutzen. FSD unter Beaufsichtigung des Fahrers ist ein Level-2-Assistenzsystem, das Fahraufgaben wie Gas, Bremse und Lenkung vollständig übernehmen kann. Dabei wird die ständige Aufmerksamkeit des Fahrers verlangt und Nebentätigkeiten bleiben verboten. Diese sind erst ab Level 3 und höher erlaubt.

Erstzulassung in den Niederlanden

Auf die Freigabe in den Niederlanden folgten im Mai Zulassungen in Litauen und Estland, seit Juni darf auch in Dänemark und Belgien mit FSD Supervised gefahren werden. In Deutschland sind weiterhin Probefahrten vom Beifahrersitz aus möglich, eine Zulassung für den deutschen Markt liegt Tesla aber noch nicht vor.

Hätte FSD Supervised wirklich 32.000 Leben retten können?

Wie Reuters berichtet, habe Tesla für die Zulassungsbestrebungen in Europa auch aufgebauschte Zahlen aus einer selbst erstellten Statistik verwendet. Das geht aus der Korrespondenz zwischen Tesla und europäischen Regulierungsbehörden hervor, die die Nachrichtenagentur über Informationsfreiheitsanfragen einsehen konnte.

Nach der niederländischen Zulassung habe ein Strategie­verant­wortlicher von Tesla die schwedischen Behörden um eine ähnliche Zulassung gebeten und dabei mit fragwürdigen Zahlen geworben.

Laut Reuters soll Tesla damit geworben haben, dass FSD Supervised 32.000 Leben und 1,9 Millionen Verletzungen hätte retten respektive verhindern können. Von Reuters befragte Wissenschaftler halten diese Zahlen für hochgradig irreführend, da Teslas Statistik annehme, dass alle Fahrzeuge in den USA, auch Lastkraftwagen und Motorräder, durch Autos mit FSD Supervised ersetzt würden und dass jedes Tesla-Fahrzeug sieben Mal sicherer als andere Autos sei. Tesla argumentiere nämlich, dass ein FSD-Fahrzeug eine sieben Mal längere Strecke zurücklegen könne als ein durchschnittlicher menschlicher Fahrer in den Vereinigten Staaten, bevor es zu einem Unfall komme.

FSD fährt durch einen Kreisel

Darüber hinaus vergleiche sich Tesla mit anderen Autoherstellern unter abweichenden Voraussetzungen, so der Vorwurf. Bei Tesla fließe ein Unfall nämlich nur dann als Unfall in die Statistik ein, wenn dabei Airbags ausgelöst wurden. Bei den menschlichen Unfällen seien aber auch viel geringere Schäden in die Statistik aufgenommen worden. Tesla vergleiche die eigene Flotte zudem mit durchschnittlich alten US-Autos, die aber deutlich älter und mit weniger aktuellen Sicherheitsfeatures ausgestattet seien. Es habe kein Vergleich unter ähnlich modernen Autos stattgefunden, so Reuters.

Anders Eriksson, ein Ermittler der schwedischen Verkehrsbehörde, wollte die von Tesla präsentierten Daten nicht gegenüber Reuters kommentieren, erklärte aber, dass eine Zulassung nicht nur anhand der vom Hersteller präsentierten Zahlen erfolge. Ein Sprecher der unabhängigen European Transport Safety Council zeigte sich hingegen besorgt und fordert externe Prüfverfahren.

Allgemeine EU-Zulassung angestrebt

Griechenland strebt ebenfalls eine Zulassung von FSD Supervised an und zeigt sich bislang überzeugt von den Zahlen, die aus den USA stammen. In Norwegen wiederum zeigen sich die Behörden vorsichtiger und erklärten, dass es schwierig sei, einen Zusammenhang zwischen Teslas selbst produzierten Zahlen und denen der Verkehrsbehörde zu finden.

Für eine allgemeine EU-Zulassung von FSD Supervised müssen Vertreter von 55 Prozent der Mitgliedsstaaten, die 65 Prozent der Bevölkerung abdecken, mit „Ja“ stimmen. Dies werde von Tesla aktuell angestrebt, bis dahin sind Einzelzulassungen möglich.



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