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Keine Abkühlung bei Speicher: SK Group (SK Hynix) sieht Nachfrageboom bis 2030+

Der Chef der SK Group, zu den SK Hynix gehört, erklärte im Rahmen der Nvidia GTC 2026, dass Speicher wohl bis 2030+ knapp bleibt. Demnach ist eine Abkühlung, von denen einige Medien zuletzt berichtet hatten, keinesfalls in Sicht. Vielmehr müssen weitere Maßnahmen ergriffen werden, um dem Boom und hohen Preisen zu begegnen.
Die globale Speicherknappheit werde noch mindestens vier, fünf Jahre anhalten, erklärte SK Group Chairman Chey Tae-won auf dem Messeflur der GTC 2026 in San Jose, USA. Demnach seien Wafer knapp, und mehr Wafer zu sichern sei eine Aufgabe für die nächsten vier bis fünf Jahre. Dabei dürfte sich der Chef der Gruppe letztlich auf belichtete Wafer mit entsprechenden DRAM- und NAND-Chips anstatt auf Rohlinge beziehen – die Wafer-Rohling-Hersteller wie beispielsweise Sumco sehen vom Boom bisher nämlich noch nichts und auch Shin-Etsu erklärte, dass die Inventarbestände bei den Kunden voll sind. Die Rohlinge wiederum müssen dann bekanntlich erst die Fabriken durchlaufen. Bis da jedoch zusätzliche Kapazität zur Verfügung steht, wird es Jahre dauern.
SK Hynix baut deshalb unter anderem mehrere neue Fabriken im Yongin Semiconductor Cluster in Südkorea. Dort entstehen sechs riesige Reinräume in einem Gebäude, die Phasen können so aber nacheinander abgenommen werden und die Fertigung in dem Teil der Fabrik bereits starten.
Lokale Medienvertreter in den USA wollten natürlich wissen, ob dazu auch eine Fabrik in den USA gehören könnte. Diesen Gedanken spielte der Chef der SK-Gruppe aber herunter, denn es würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen. In Südkorea sei die Infrastruktur einfach schon vorhanden, hier Kapazitäten auszubauen gehe viel schneller voran. Denn eine Fabrik sei nicht nur einfach eine Fabrik, das gesamte Umfeld müsse stimmen, dazu zähle Wasser, Elektrizität, Baustellenpersonal sowie die Konditionen vor Ort und natürlich letztlich die Fachkräfte, die im Komplex einmal arbeiten sollen.
In naher Zukunft sollen nun erst einmal Pläne greifen, um die Versorgung halbwegs sicherzustellen und so auch die Preise zu stabilisieren. Im Endkundenmarkt ist die Panik der letzten Monate zuletzt schon ein wenig der neuen Realität gewichen, die DRAM-Preise haben sich auf sehr hohem Niveau stabilisiert und sind mitunter deshalb auch einige Prozente gefallen. Bei NAND wiederum geht es aktuell noch weiter aufwärts. Details dazu liefert der Überblick:
- Speicherpreise im Check: Bei RAM geht’s weiter runter, bei SSDs und HDDs weiter rauf
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Wie es mit dem Netflix-Hit weitergeht
Es ist endlich soweit. Darauf haben Fans von „KPop Demon Hunters“ gewartet: Die Fortsetzung wurde offiziell angekündigt. Die Gerüchte sind wahr und alle Hoffnungen bestätigt. Doch das ist erst der Anfang, wie Regisseurin Maggie Kang anteased. Kommt da etwa noch mehr als eine Sequel?
Dass es mit dem erfolgreichsten Netflix-Film aller Zeiten weitergeht, ist spätestens seit Donnerstag (12. März) bekannt. „KPop Demon Hunters is officially entering its sequel era“, kündigte der Streaming-Gigant groß an. Und Regisseurin Maggie Kang ließ sogleich verlauten, dass dies „erst der Anfang“ sei. Wird es also mehr als einen bloßen zweiten Teil geben? Was wir bisher zu der Fortsetzung wissen.
„KPop Demon Hunters 2“ kommt
„KPop Demon Hunters“ war und ist noch immer eine wahre Goldgrube für Netflix und Sony Pictures Animation. Seit Juni 2025 wurde der Animationsfilm über 500 Millionen Mal auf Netflix gestreamed. Bei den Oscars 2026 konnte er sowohl den Titel „Bester Animationsfilm“ als auch „Bester Originalsong“ („Golden“) gewinnen. Dieser wurde auch als erster KPop-Song mit einem Grammy ausgezeichnet und landete auf Platz 1 der Billboard-Charts Hot 100.
Kein Wunder, dass Netflix weiter an diesem Publikumsmagneten festhalten möchte. Und so haben der Streaming-Dienst und Sony Pictures Animation einen mehrjährigen Vertrag mit den Regisseuren Kang und Chris Appelhaus geschlossen. Diese sollen nun die Arbeiten an einem Drehbuch für eine Fortsetzung aufnehmen. Wobei Teil 2 tatsächlich nur das erste Projekt sein soll.
Prequel, Sequel oder Spin-Off?
In Interviews deuteten sowohl die Regisseure als auch Netflix offen an, dass es nicht nur bei einem zweiten Teil bleiben könnte. „Die Welt, die wir geschaffen haben, hat noch so viel mehr zu bieten, und ich freue mich darauf, es euch zu zeigen. Das ist erst der Anfang“, deutete etwa Kang an. Netflix Chief Content Officer Bela Bajaria sprach sogar von einem ganzen KPop Demon Hunter-„Universum“. Damit wäre quasi alles möglich: weitere Sequels oder auch Prequels und Spin-Offs.
Darum geht’s in „KPop Demon Hunters“:
In „KPop Demon Hunters“ begleiten wir die K-Pop-Gruppe HUNTR/X, bestehend aus den besten Freundinnen Rumi, Mira und Zoey. Diese sind allerdings nicht nur erfolgreiche Musikerinnen, sondern auch Dämonjägerinnen – natürlich nur im Geheimen. Sie wollen ihre Fans vor der Macht von Dämonenkönig Gwi-Ma schützen und müssen dabei auch gegen ihre Konkurrenten, die Saja Boys kämpfen. Diese rein männliche K-Pop-Truppe besteht allerdings aus Dämonen, die sich lediglich als Menschen tarnen, um so die Seelen ihrer Fans einzufangen.
>>> Keine Chance gegen Netflix: Nächster Streaming-Dienst zieht in Deutschland den Stecker <<<
Inhaltlich ist über den kommenden Teil des Franchises allerdings noch nichts bekannt. Regisseurin Kang deutete zwar an, dass noch offene Fragen aus dem ersten Film zu klären sein. Doch ob sie damit auf Rumis Herkunft und die Geschichte ihrer Mutter anspielt oder eher auf die Leben von Mira und Zoey vor HUNTR/X, bleibt ungeklärt. Branchenexperten gehen zudem davon aus, dass mit einer Veröffentlichung nicht vor 2029 zu rechnen sei. Fans müssen sich also noch eine ganze Weile gedulden.
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Retro-Tastatur: Epomaker Glyph mischt alte Schreibmaschine mit Display

Die Epomaker Glyph will aussehen wie eine Schreibmaschine von Anno Dazumal. Das altertümliche Design, das selbst Hebel und Vorschub-Regler imitiert, kombiniert der Hersteller mit sehr modernen Features wie einem Display.
Die 34,7 × 20,7 ×5,7 Zentimeter große und 1.180 Gramm schwere Glyph verpackt mechanische Taster im 75%-Layout in einem Gehäuse, das wie eine alte Schreibmaschine geformt ist. Auch die im haltbaren Dye-Sublimation-Verfahren beschrifteten Tastenkappen aus PBT-Kunststoff tragen mit ihrer runden Form dem Retro-Look. Angeboten wird das Modell allerdings nur im US-ANSI-Layout mit schmaler Eingabetate.
Moderne Technik innen
Signale erfassen moderne mechanische Taster, die in Hot-Swap-Sockeln stecken. Die „Wisteria Linear V2“ von Epomaker haben einen Hub von 3,6 Millimetern und lösen nach 2 Millimetern aus. Der widerstand dabei liegt bei 45 Gramm, ist also eher leichtgängig. Maximal erreicht der Widerstand 62 Gramm kurz vor dem Anschlag. Epomaker verspricht einen „cremigen“ Klang mit klarem „Thock“. Dazu sollen fünf Schichten Geräuschdämpfung, unter anderem mit Schaumstoff und Silikonmatte beitragen.
Taster können dank Hot-Swap-Sockeln leicht ausgetauscht werden. Das PCB wird „Top mounted“ verbaut. Die Befestigung am Oberteil des Gehäuses verspricht eine Mischung aus relativer Steifigkeit und konsistenten Rückmeldungen, es liegt zwischen weichem, federnden „Gasket Mount“ und absolut rigidem „Tray Mount“. Die Switch Plate selbst nutzt eine Mischung aus Aluminium und ABS-Kunststoff, was ebenfalls eine Mischung aus federnder Dämpfung und Festigkeit verspricht.
Retro- und moderne Features
Der Hebel an der linken Seite ist wie bei der Yunzii QL75 mehr als nur Dekoration. Er kann als Alternative zur „Backspace“-Taste betätigt werden.
Der Regler an der rechten Seite steuert entweder die Lautstärke oder überspringt Titel im Medienplayer. Außerdem unterstützt er die Konfiguration der Tastatur und der Tastenbeleuchtung in Verbindung mit der FN-Taste und dem Display. Das Display zeigt ansonsten Informationen zur Tastatur und das Datum an, daneben außerdem Bilder und GIFs. Links neben dem Display kann zudem ein Tablet oder Smartphone aufgestellt werden.
Daten werden an MacOS, Windows und Linux per Kabel, 2,4-GHz-Funk oder Bluetooth übertragen. Die Batterie fasst 8000 mAh, Angaben zur Laufzeit macht Epomaker nicht. Der Winkel des Tastenfeldes kann zudem zwischen 1 und 2 Grad verstellt werden. Dazu müssen die Silikonfüße an der Unterseite umgedreht werden.
Preis und Verfügbarkeit
Für die Glyph verlangt Epomaker rund 140 US-Dollar im eigenen Webshop. Aktuell gibt es die Tastatur dort mit Rabatt für 125 US-Dollar, dazu kommen allerdings noch Kosten für den Versand und Zoll.
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Geometric Future Model 2 The Ark: Auffälliger Gehäuse-Turm nutzt Platz flexibel

Geometric Future baut ausgefallene Gehäuse. Das Model 2 The Ark ist keine Ausnahme, weder beim Design noch beim in vielerlei Hinsicht flexiblen Layout. Variable Optionen sorgen dafür, dass die Platzverteilung und damit die Größen von Komponenten an individuelle Bedürfnisse angepasst werden können.
Der halboffene Tower wird von allen Seiten mit Mesh-Panelen verkleidet. Das luftige Design soll die Kühlung erleichtern. Luft kann von überall in das Gehäuse fließen und nach oben ausgelassen werden. Zum aktiven Luftaustausch können bis zu sieben 120-mm-Lüfter, davon je drei seitlich und einer im Deckel, oder zwei 360-mm-Radiatoren gleichzeitig verbaut werden. Wärmetauscher reduzieren allerdings teils das Platzangebot für andere Komponenten.
Flexible Platz-Optionen
Wie das aussieht, bestimmen Komponentenauswahl und Bestückung des Model 2. Insgesamt acht Stück gibt es. Sie decken unter anderem die Verwendung von Micro-ATX- und Mini-ITX-Mainboards, SFX- und ATX-Netzteilen und unterschiedliche breite und lange Grafikkarten ab. Flexibel ist außerdem die Position des Gehäuses selbst: Es kann stehend oder liegend montiert, das I/O-Panel an Ober- oder Unterseite gesetzt werden. Eine Tischmatte mit zwei verschiedenfarbigen Seiten als Unterlage gehört zum Lieferumfang.
Da das Model 2 ein großes Gehäuse mit einem Volumen von über CPU-Kühlern stehen so entweder 142 oder 172 Millimeter in der Höhe zur Verfügung, Grafikkarten 286, 314 oder 350 Millimeter in der Länge sowie zwischen 46 und 89 Millimeter in der Breite. Unabhängig des Layouts bleibt eine Konstante. Festplatten sitzen hinter dem Mainboard. Dort befinden sich je eine 2,5″/3,5“- und eine 2,5″-Montageposition.
Preis und Verfügbarkeit
Das Geometric Future Model 2 hat es mittlerweile auch in Deutschland in den Handel geschafft. Dort kostet es in Weiß oder Schwarz jeweils rund 150 Euro. International kann das Modell schon länger bezogen werden. PCMag bemängelt im einem Test das Fehlen von Staubfiltern sowie die Position der I/O-Panels. Beides müsse man für das Design bezahlen. Platzangebot und Robustheit der Beschichtung, aber auch das geringe Gewicht werden gelobt.
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