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Künstliche Intelligenz

KI-Modell „Eden“: Hoffnung auf Heilung von Krebs und seltenen Krankheiten


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Mit dem KI-Modell „Eden“ erhoffen sich die Wissenschaftler, neue Gentherapien und Medikamente zu erschaffen, die die schlimmsten Krankheiten heilen können, berichtet die Financial Times. Das KI-Modell soll die Therapien aus der Evolution ableiten und dadurch erkennen können, welche Enzyme für die Gentherapie geeignet sind. Beobachter sehen allerdings noch viele offene Fragen, die es zu beantworten gilt.

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Schon der Name „Eden“ ist als Anspielung auf den paradiesischen Garten in der Bibel ein Statement: Das internationale Team greift bei seinem KI-Modell auf einen riesigen Datensatz zurück. Zu diesem gehören über zehn Milliarden Gene von mehr als 1,03 Millionen Spezies, wovon die meisten von Mikroben stammen. Die britische Firma Basecamp Research hat den Datenbestand beigetragen. Das Trainingsmaterial habe es bislang so nicht in öffentlichen Datenbanken gegeben. Nvidia tritt über seinen Venture-Capital-Arm NVentures als Investor und Partner auf, ebenso Microsoft.

Doch nicht nur der Umfang des Datenmaterials hat die Forscher offenbar dazu ermutigt, beim Namen des KI-Modells auf die christliche Schöpfungslehre anzuspielen. Auch der Ansatz, wie Menschen mit den Erkenntnissen geholfen werden soll, klingt ambitioniert. Mit KI-designten Enzymen sollen präzise große Gen-Insertionen beim Menschen vorgenommen werden.

Neben der Gen-Addition gibt es auch die Methoden des Umschreibens von DNA (Gen-Editing) und das Stilllegen von problematischen Genen (Gen-Silencing). Das KI-erzeugte Gen kann mit umgebauten, harmlosen Viren in die Zelle transportiert werden. Alternativ können auch Lipid-Nanopartikel wie bei mRNA-Impfstoffen oder direkte Injektionen eingesetzt werden.

An über 10.000 krankheitsrelevanten Stellen im menschlichen Genom seien diese Ergänzungen von Genen bereits vorgenommen worden. Sie ergänzen defekte Gene. In Labortests sei es so bereits gelungen, Krebszellen abzutöten. Gegenüber früheren Methoden sei dieses Einfügen ohne DNA-Schädigung gelungen und für größere DNA-Abschnitte. Dadurch werde unter anderem Veränderungen an falschen Stellen (Off-Target-Effekte) vorgebeugt.

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Die Forschung soll aber zum Beispiel auch dabei helfen, Peptide gegen multiresistente Bakterien zu generieren. Mit dem KI-Modell als einheitliche Grundlage könnte es auch möglich werden, schneller und günstiger als bisher Medizin für seltene Krankheiten zu entwickeln.

Forscher wie Fyodor Urnov von der UC Berkeley geben zu bedenken, dass es nicht mit einem neuen Werkzeug alleine getan ist. Dass die Technologie tatsächlich klinisch angewendet werden kann, hänge auch von Faktoren wie Regulierung, Herstellung und Versicherung ab. Omar Abudayyeh von Harvard Medical School zeigte sich ebenfalls skeptisch: Sicherheit und Effizienz der Methode müssten erst noch nachgewiesen werden.


(mki)



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„Abscheulich“: Großbritannien will gegen Groks sexualisierte Deepfakes vorgehen


Angesichts des anhaltenden Skandals um sexualisierte Deepfakes des KI-Chatbots Grok hat die britische Regierung angekündigt, in dieser Woche mit der Durchsetzung eines Gesetzes dagegen beginnen und zudem Anwendungen verbieten zu wollen, mit denen Menschen digital entkleidet werden können. Das hat Technologieministerin Elizabeth Kendall am Montag im britischen Unterhaus gesagt und das Vorgehen von X dabei scharf kritisiert. Vorher hat die britische Medienaufsicht die bereits vorab publik gewordenen Ermittlungen gegen den Kurznachrichtendienst vorgestellt und darauf hingewiesen, dass diese heftige Strafen zur Folge haben können.

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Kendall hat die mithilfe des KI-Chatbots generierten Inhalte als „abscheulich“ und einen „Affront gegen die anständige Gesellschaft“ bezeichnet. Zudem seien sie illegal. Dass X die Möglichkeit zur Bildgenerierung am Freitag auf kostenpflichtige Accounts beschränkt hat, sei „nicht annähernd genug“. Es sei eine Beleidigung für die Opfer, wenn man sage, der Dienst sei weiterhin abrufbar, man müsse nur dafür bezahlen. Ein Gesetz aus dem vergangenen Jahr stelle Generierung oder die Bitte um die Generierung von intimen Bildern ohne Einverständnis der Betroffenen unter Strafe. In dieser Woche werde man mit der Durchsetzung beginnen. Zudem soll mit einem derzeit vorbereiteten Gesetz Apps explizit unter Strafe gestellt werden, die KI-generierte Nacktfotos bereitstellen.

Vorher hat die Medienaufsicht Ofcom Details zu den Ermittlungen gegen X publik gemacht, in denen es ebenfalls um die sexualisierten Deepfakes geht, die Grok in großen Mengen öffentlich generiert hat. Untersucht wird, ob der Kurznachrichtendienst angemessene Schritte unternimmt, damit User auf X keine Darstellungen von Kindesmissbrauch zu sehen bekommen und wie der Dienst Risiken minimiert. Zudem werde geprüft, wie der Dienst dafür sorgt, dass illegale Inhalte möglichst rasch von der Plattform entfernt werden. Den Ermittlungen liegt demnach eine Antwort von X auf eine diesbezügliche Anfrage zugrunde. Sollten Verstöße festgestellt werden, könne eine Strafe in Höhe von 18 Millionen Pfund (über 20 Millionen Euro) oder 10 Prozent des weltweiten Umsatzes verhängt werden.

Die sexualisierten Deepfakes von Grok sorgen seit Tagen für Empörung in aller Welt. Anfangs konnten User einfach unter beliebigen Fotos auf der Plattform darum bitten, die gezeigte Person etwa in einem Bikini darzustellen. Dem oder ähnlichen Anfragen ist der KI-Chatbot dann nachgekommen, teilweise sogar bei Minderjährigen. Am Freitag wurde die Bildgenerierung dann aber soweit beschränkt, dass sie direkt auf X nur noch von Accounts beantragt werden konnte, für die bezahlt wird. In Direktnachrichten oder auf der eigenen Website kommt Grok solchen Aufträgen aber weiterhin auch bei nicht zahlenden Usern nach. Als erste Staaten haben Indonesien und Malaysia den Chatbot deshalb am Wochenende komplett sperren lassen.


(mho)



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Endpoint-Management: „Operativ hilft es nicht, in Alarmismus zu verfallen“


Die Andreas Stihl AG & Co KG aus Waiblingen-Neustadt in der Metropolregion Stuttgart ist für ihre Motorsägen weltbekannt – und gilt bereits seit über 50 Jahren als Marktführer. Wie funktioniert die IT bei einem Unternehmen, das weltweit über 20.000 Mitarbeiter hat? Im Gespräch mit heise online gibt Jürgen Sitzler, der für Plattformsysteme zuständige Manager des großen Mittelständlers, Einblick in seine Arbeit.

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heise online: Herr Sitzler, welche Aufgaben verantworten Sie bei Stihl?

Sitzler: Ich bin Manager Plattformsysteme. In meinem Team bündeln wir im Kern das, was man klassisch als Endpoint-Management für Windows versteht: die Plattformen für Windows-Clients und Windows-Server, inklusive Softwareverwaltung und Softwareverteilung als Standardsystem. Darüber hinaus liegen auch angrenzende Plattformthemen bei uns, etwa Intune als MDM-Komponente sowie Virtualisierung und Applikationsbereitstellung mit VMware und Citrix. Es geht dabei nicht nur um den Betrieb einzelner Tools, sondern vor allem um stabile, nachvollziehbare Prozesse: Standardisierung, Rollout, Lifecycle-Management, Patchen, Inventarisierung und die Fähigkeit, im Störungs- oder Sicherheitsfall schnell belastbare Aussagen treffen zu können.

heise online: In welchen Dimensionen bewegen Sie sich dabei?

Sitzler: Insgesamt sprechen wir über rund 25.000 Endpunkte. Je nachdem, wie man mobile Clients mitrechnet, kann das in der Praxis auch darüber liegen. Auf der klassischen Client-Seite haben wir ungefähr 17.000 Windows-Geräte. Macs spielen bei uns eine deutlich kleinere Rolle; wir liegen da bei etwa 50 MacBooks. Das allein macht den Schwerpunkt klar: Die Prozesse und das Tooling sind sehr stark auf Windows ausgerichtet, weil die Masse der Arbeitsplätze und viele Fachanwendungen dort verankert sind.


Jürgen Sitzler

Jürgen Sitzler

Jürgen Sitzler von Stihl

(Bild: privat)

heise online: Viele Unternehmen sprechen derzeit über den Konflikt zwischen Operational Technology, also der Datenverarbeitung produzierender Systeme, und der restlichen IT. Ist das bei Ihnen ebenfalls ein Thema?

Sitzler: Ja, das ist bei uns sehr konkret. Wir arbeiten derzeit in einem Projekt daran, OT und IT stärker zu trennen. Historisch ist das oft zusammengewachsen; in der Realität ist das dann nicht selten ein gemeinsamer Verbund mit zu vielen Übergängen. Aus Security-Sicht ist diese klare Segmentierung ein wichtiger Schritt. Gleichzeitig ist es ein anspruchsvolles Vorhaben, weil Produktionsumgebungen eine andere Stabilitätsanforderung und häufig auch andere Update- und Wartungsfenster haben als klassische Office-IT.

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heise online: Sie kommen aus der Ivanti-DSM-Welt. Warum ist das jetzt in Bewegung?

Sitzler: Wir nutzen aktuell noch Ivanti DSM in zentralen Teilen unserer Softwareverteilung und -verwaltung. Der wesentliche Treiber ist: DSM ist zum 31.12.2026 abgekündigt. Es gibt zwar ein Nachfolgesystem, aber aus unserer Sicht ist es derzeit funktional noch nicht auf dem Niveau, das für eine große Umgebung erforderlich ist. In der Folge sehen wir, dass viele DSM-Kunden den Markt neu bewerten. Auch wir prüfen, wie wir langfristig eine moderne, tragfähige Plattform aufstellen, die sowohl Client- als auch Server-Anforderungen abdeckt.

heise online: Welche Erwartungen haben Sie an ein Nachfolgesystem?

Sitzler: Entscheidend ist für uns die durchgängige Abdeckung: Server und Clients dürfen nicht in getrennten Welten landen, mit unterschiedlichen Datenmodellen, unterschiedlichen Agenten oder unterschiedlichen Betriebslogiken. Zusätzlich müssen Inventar, Konfigurationszustand, Compliance und Verteilung verlässlich skalieren. Es reicht nicht, dass etwas „irgendwie“ funktioniert; bei der Größenordnung müssen Aussagen reproduzierbar, Reports belastbar und Änderungen sauber steuerbar sein. Und nicht zuletzt ist die Geschwindigkeit relevant: Wie schnell sieht man den tatsächlichen Zustand im Feld, und wie schnell lassen sich Maßnahmen umsetzen?

heise online: Microsoft ist bei vielen Unternehmen gesetzt. Warum reicht das nicht?

Sitzler: Microsoft ist als strategischer Partner natürlich präsent, und auf der Client-Seite gibt es moderne Ansätze. In Gesprächen wird dann für Server-Themen jedoch häufig auf klassische Werkzeuge verwiesen, insbesondere SCCM, also der Microsoft Endpoint Configuration Manager. Für uns war das kein überzeugender Weg, weil wir eine zukunftsfähige Plattform suchen, die sich in den operativen Alltag gut einfügt und den heutigen Anforderungen entspricht. Unsere Ausgangslage war, dass wir bereits ein leistungsfähiges System hatten. Wenn man ablöst, sollte das Zielbild mindestens gleichwertig sein, in wichtigen Punkten besser, und langfristig tragfähig.

heise online: Wir sprechen mit einander auf Taniums Hausmesse Converge. Wie ist Stihl zu Tanium gekommen?

Sitzler: Tanium war in unserem Partner- und Marktkontext präsent, und wir haben die Lösung in der Evaluation konkreter betrachtet. Der zentrale Punkt war der Realtime-Ansatz. Viele Werkzeuge arbeiten stark datenbankgetrieben: Endpunkte melden in festen Intervallen, Daten werden gesammelt, verarbeitet und stehen dann im Reporting zur Verfügung. Das ist für viele Zwecke ausreichend, aber es hat einen Haken: Die Daten sind zum Zeitpunkt der Betrachtung häufig bereits veraltet. In ruhigen Zeiten ist das tolerierbar, aber in kritischen Situationen möchte man nicht mit dem Gefühl arbeiten, dass die letzten verlässlichen Informationen „vor fünf Minuten“ oder „vor einer Stunde“ waren.

heise online: Was bedeutet „Realtime“ für Ihren Alltag?

Sitzler: Realtime bedeutet nicht, dass jede Entscheidung automatisiert ist, sondern dass Abfragen und Sichtbarkeit näher an der Wirklichkeit liegen. In der Praxis heißt das: Wenn ich wissen muss, ob eine bestimmte Schwachstelle, ein bestimmtes Softwarepaket oder ein bestimmter Konfigurationszustand tatsächlich auf den Geräten vorhanden ist, möchte ich eine Antwort, die nicht primär eine historische Momentaufnahme aus einer Datenbank ist. Gerade im Sicherheitskontext ist das ein Unterschied.

Angriffe werden professioneller und schneller, und damit steigt der Wert aktueller Telemetrie. Außerdem ist auch die Bedienlogik relevant: Statt starre Reports zu bauen, kann man sich über gezielte Fragen schrittweise an eine Antwort herantasten. Diese Form des Arbeitens ist für viele Use Cases effizienter, weil sie den realen Diagnoseprozess besser abbildet.

heise online: Sie sind seit vielen Jahren bei Stihl. Wie hat sich das Thema Softwareverteilung historisch entwickelt?

Sitzler: Ich bin seit 2001 im Unternehmen. Interessant ist, dass es bei uns tatsächlich eine Historie gibt, die bis in frühe Softwareverteilungsansätze zurückreicht. Ein sehr frühes Produkt, das damals „NetInstall“ hieß, ist im Umfeld Stihls entstanden. Über verschiedene Stationen und Zusammenschlüsse ist das letztlich in der Produktlinie gelandet, die später als DSM bei Ivanti geführt wurde. Man könnte sagen: Das Thema ist bei uns seit langem präsent, und die Ablösung ist daher nicht nur eine Toolfrage, sondern auch eine Frage eingespielter Prozesse.

heise online: Welche Security-Werkzeuge sind bei Ihnen im Einsatz?

Sitzler: Wir arbeiten mit Microsoft Defender und CrowdStrike. Wichtig ist dabei weniger das Label des Produkts, sondern dass Abdeckung, Betrieb und Lizenzmodell zur Realität der unterschiedlichen Systemklassen passen.

heise online: Wie steuern Sie die Verwaltung von Macs und mobilen Endgeräten?

Sitzler: Macs verwalten wir über Intune. Allerdings muss man realistisch sagen: Bei uns ist macOS eine Ausnahme, weil viele Arbeitsprozesse, Vorlagen und Automatisierungen sehr stark auf Windows und Microsoft-Ökosysteme ausgerichtet sind. Bei mobilen Endgeräten setzen wir strategisch auf iOS und iPadOS und verwalten diese ebenfalls über Intune. Android gibt es bei uns vor allem im Shopfloor-Umfeld. Dort nutzen wir Soti, weil es im jeweiligen Anwendungsfall oft kostenseitig und organisatorisch besser passt, Geräte statt Benutzer zu registrieren und zu verwalten.

heise online: Wie wichtig ist aus Ihrer Sicht Security-Awareness?

Sitzler: Awareness ist wichtig, aber es ist kein Zustand, den man einmal erreicht und dann „abhakt“. Es braucht Wiederholung, Training und auch überprüfbare Formate, etwa Kampagnen und Tests. Gleichzeitig muss man die Realität im Unternehmen berücksichtigen: Mitarbeitende haben unterschiedliche Rollen, unterschiedliche digitale Vorerfahrung und vor allem einen klaren Arbeitsauftrag. Sicherheit steht oft im Spannungsfeld zur Nutzbarkeit. Deshalb ist aus meiner Sicht entscheidend, wirksame Maßnahmen so umzusetzen, dass sie den Betrieb möglichst wenig behindern. Ein Beispiel ist Patchen: Eine kurze Zielvorgabe, etwa innerhalb weniger Tage, ist sinnvoll. Gleichzeitig kann man den Zeitpunkt eines Neustarts in vielen Fällen flexibel halten, damit Arbeitsabläufe nicht unnötig gestört werden.

heise online: Wie sieht Ihre operative Sicherheitsorganisation im Hintergrund aus?

Sitzler: Es gibt eine eigene Cyber Security Abteilung. Diese stellt neben der entsprechenden Governance ebenfalls Services wie Threat Intelligence & Posture Management, Cyber Defense und Security Architecture. Außerdem werden hier Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Security Culture umgesetzt und mit regelmäßigen Trainings untermauert.

Zur Sicherstellung der Wirksamkeit unserer Bemühungen sind regelmäßige externe Auditierung (beispielsweise Red-Team-Assessment und PenTests) vorgesehen, da die interne Wahrnehmung von der Realität abweichen kann.

heise online: Wie bewerten Sie die aktuelle Bedrohungslage?

Sitzler: Sie ist aus meiner Sicht deutlich ernster geworden. Operativ hilft es nicht, in Alarmismus zu verfallen, aber man muss das Thema mit großem Respekt behandeln. Durch Large Language Models sinkt die Einstiegshürde für das Erstellen von Code erheblich. Früher scheiterte manches daran, dass Angreifende Skripte zumindest verstehen und anpassen mussten. Heute kann das durch generative Systeme deutlich schneller gehen. Wenn Angriffe stärker KI-gestützt stattfinden, wird die Verteidigung ebenfalls stärker KI-gestützt sein müssen, allein um Geschwindigkeit und Skalierung halten zu können.

Das Interview wurde auf der Tanium Converge 2025 geführt. Der Autor reiste auf Einladung von Tanium.


(bsc)



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Nach Siri-Fail: Apple setzt für KI-Modelle auf Google Gemini


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Der große KI-Deal zwischen Apple und Google ist offensichtlich besiegelt: Google-Technik stellt künftig die Basis für Apples Foundation-Modelle, wie der iPhone-Konzern am Montag gegenüber CNBC mitteilte und zugleich betonte, das sorge für „innovative neue Erlebnisse“. Die Entscheidung sei nach eingehender Prüfung getroffen worden, hieß es weiter. Es handelt sich um eine auf mehrere Jahre angelegte Partnerschaft, die sowohl Googles Gemini-Modelle als auch Googles Cloud-Technik umfasst, schreibt CNBC. Konkrete weitere Details sind bislang noch nicht durchgedrungen.

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Update

12.01.2026,

19:29

Uhr

Google hat die Ankündigung über eine „mehrjährige Zusammenarbeit“ inzwischen auf X bestätigt: Die „nächste Generation der Apple Foundation Models“ basiert demnach auf „Googles Gemini-Modellen und Cloud-Technologie. Diese Modelle unterstützen künftige Apple-Intelligence-Funktionen, darunter eine stärker personalisierte Siri, die noch in diesem Jahr erscheint.“

Zugleich wird in der Mitteilung betont, „Apple Intelligence läuft weiterhin auf Apple-Geräten sowie in Private Cloud Compute und hält Apples branchenführende Datenschutzstandards ein“.

Der Schritt wäre ein stilles Eingeständnis, dass Apple die Eigenentwicklung wettbewerbsfähiger Foundation-Modelle offenbar nicht stemmen konnte. Aktuell setzt der Konzern für Apple Intelligence auf zwei hauseigene Sprachmodelle: Ein kompaktes, das lokal auf den Geräten läuft, sowie ein mittelgroßes in Apples Cloud. Fähigkeiten und Funktionsumfang sind begrenzt. Als Erweiterung ist über die Apple-Intelligence- und Siri-Bedienoberfläche außerdem ChatGPT verfügbar – läuft dafür aber auf OpenAIs Servern.

Nach dem verstolperten Start von Apple Intelligence und aufgeschobenen Neuerungen bei Siri hat Apples KI-Chef seinen Posten im Dezember geräumt, dieser wird auf höchster Ebene nicht mehr nachbesetzt. Apple hat aber einen neuen AI-Manager angeheuert, der zuvor als Engineering-Chef des Gemini-Chatbots bei Google gearbeitet hatte. Der Schritt untermauerte bereits ältere Gerüchte, dass KI-Modelle auf Gemini-Basis letztlich Siri auf neue Beine stellen sollen.

Vor zwei Jahren hat Apple einen massiven Neuanfang für das als vollkommen überaltert geltende Sprachassistenzsystem Siri in Aussicht gestellt: Siri sollte demnach mit persönlichen Daten des Nutzers arbeiten und Aktionen über Apps hinweg ausführen können. Erste Funktionen wurden bereits in einer Werbekampagne vermarktet, bis Apple schließlich einräumen musste, mehr Zeit für die Umsetzung zu benötigen. Die Features sollen nun im laufenden Jahr folgen.

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Google hat mit seinem jüngsten Modell Gemini 3 für Wirbel in der Branche gesorgt und zum Jahresende OpenAI erstmals sichtlich unter Druck gesetzt. Dort wurde mit hektischen Modell- und Funktionsneuerungen rund um ChatGPT gekontert.


(lbe)



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