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Künstliche Intelligenz

Apple vollendet KI-Kurskorrektur: Agentisches Coding in Xcode 26.3


Apple hat die fertige Version seiner Entwicklungsumgebung Xcode in Version 26.3 veröffentlicht. Mit dem Update hält agentisches Coding in die Mac-App Einzug. Entwickler sind damit nicht mehr auf zusätzliche Software-Tools angewiesen, wohl aber auf einen Zugang zu einem geeigneten Large-Language-Modell. OpenAI Codex und Anthropic Claude Agent werden sozusagen „ab Werk“ unterstützt. Es können aber auch Coding Agents und Softwaretools eingesetzt werden, sofern diese das Model Context Protocol (MCP) unterstützen.

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Damit hat Apple seine große KI-Kurskorrektur vollendet: Ursprünglich, im Juni 2024, hatte Apple nämlich eigentlich ein eigenes KI-Modell nur für Coding in Aussicht gestellt. Swift Assist sollte als Begleit-Tool für alle Coding-Aufgaben dienen, agentisch Ideen in Code umsetzen und auf einem cloudbasierten Apple-Modell basieren. Apple pries diese Idee damals damit an, dass Nutzercode nicht auf Apples Servern gespeichert oder zum Modelltraining verwendet wird. Die Spezialisierung auf Swift-Code im Training sowie der Zugang zu den jeweils neuesten SDKs sollten den Swift Assist von den Fähigkeiten der generalisierten KI-Modelle abheben.

Doch aus Apples großen Plänen wurde nichts. Als nach einem Jahr noch nicht einmal eine erste Beta-Version von Swift Assist zu sehen war, schlug das Unternehmen auf der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2025 einen neuen Weg ein. Statt der eigenen KI schuf Apple eine Schnittstelle zu ChatGPT, die auch für Claude von Anthropic oder andere KI-Modelle verwendet werden konnte. Dies war bereits ein großer und vor allem sofort verfügbarer Schritt nach vorne. Wenn es allerdings darum ging, Projektparameter zu ändern, Storyboards zu verändern oder tiefergehende Eingriffe in vorhandenem Code vorzunehmen, musste die KI passen und konnte nur Ratschläge geben.

Mit der jetzigen Integration von Coding Agents erhält die KI deutlich weitreichendere Möglichkeiten, auf geöffnete Projekte zuzugreifen. Sie kann auch erzeugten Code auf Lauffähigkeit überprüfen und Fehlermeldungen direkt verarbeiten. Damit kann Apple der nächsten WWDC im Juni deutlich entspannter entgegensehen. Spannend bleibt, ob und inwieweit sich der für die Foundation Models geschlossene Deal mit Google, künftig dessen KI Gemini zu verwenden, auch auf die Entwicklertools auswirkt. Gemini 3 gilt auch als recht stark im Coding. Eine Integration wäre aus Sicht vieler Entwickler wünschenswert.

Xcode 26.3 war Anfang Februar als Release Candidate veröffentlicht worden. Die Integration der Coding Agents kam für viele zu einem überraschenden Zeitpunkt. Die fertige Version ist Xcodekostenlos im App Store abrufbar.

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(mki)



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DFB startet eigenen Pay-TV-Sender DFB.TV


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will sein mediales Schicksal ein Stück weit selbst in die Hand nehmen. Am 22. Mai, einen Tag vor dem DFB-Pokalfinale der Männer, startet der Verband einen eigenen Pay-TV-Sender namens DFB.TV. Mit dem neuen Angebot, das wahlweise knapp 6 Euro pro Monat oder rund 60 Euro pro Jahr kostet, soll der Kanal eine Ergänzung zu bestehenden TV-Partnerschaften sein und nicht mit diesen konkurrieren.

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Inhaltlich kündigte der DFB Live-Übertragungen von Junioren-Nationalteams, der 2. Frauen-Bundesliga, Futsal, Beachsoccer und dem DFB-ePokal an. Außerdem sollen in dem Nischenkanal Zusammenfassungen von DFB-Pokal-Partien sowie Highlight-Formate und Archivmaterial aus der Fußball-Geschichte (Männer und Frauen), 3. Liga, Frauen-Bundesliga und Nationalmannschaftsspielen zu sehen sein. Zu den Inhalten, die es anderswo nur teilweise oder bislang gar nicht zu sehen gibt, zählen Sonderformate zu Pokalauslosungen, Julius-Hirsch-Preise, Sepp-Herberger-Awards, Ehrungen im „Club 100“, DFB-Nachhaltigkeitskongresse, Rückblicke auf DFB-Geschichte, Turnierhighlights und legendäre Pokalspiele. Außerdem sind Inhalte zum Schiedsrichterwesen und zur „Trainingsphilosophie Deutschland“ geplant.

Bei der Umsetzung setzt der Fußball-Verband auf die Erfahrungen seines Joint-Venture-Partners Sportainment Media Group, der für Sender wie Sportdigital Fussball und Sportdigital 1+ verantwortlich zeichnet. Die technische Plattform mit der App DFB.TV+ stellt die Firma Deltatre bereit. Über diese soll das Angebot auch direkt buchbar sein.

Der DFB kündigte an, dass sein neuer Sender über die Pay-Plattformen von DAZN, HD+, Vodafone und Zattoo in „HD-Qualität“ via Kabel, Satellit und IPTV sowie über deren Apps verfügbar sein soll. Mit weiteren Plattformen laufen noch Verhandlungen. Laut dem Branchenmedium Meedia soll es Gespräche mit Sky und MagentaTV (Telekom) geben. Der Bezahlkanal soll in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar sein.

Pläne für einen eigenen Sender gab es bereits im Jahr 2007. Diese wurden jedoch nie umgesetzt. Bei der Suche nach Zuschauern will der DFB offenbar vor allem auf seine knapp acht Millionen Mitglieder setzen.

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(mki)



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EUDI-Wallet: Der regulatorische Fahrplan zur digitalen Identität


Die ursprüngliche eIDAS-Verordnung von 2014 schuf zwar einheitliche Regeln für elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste im Binnenmarkt, verpflichtete die Mitgliedsstaaten aber nicht, eigene digitale Identitätssysteme bereitzustellen. Nach einem Jahrzehnt hatten daher nur wenige Staaten brauchbare nationale eID-Lösungen entwickelt, Interoperabilität war technisch fehleranfällig und fand kaum Akzeptanz. Letztlich blieb der private Sektor weitgehend außen vor.

Die Novelle – in Kraft seit 20. Mai 2024 und kurz eIDAS 2.0 genannt – korrigiert das grundsätzlich. Kernstück ist Artikel 5 a, dem zufolge alle 27 Mitgliedsstaaten mindestens eine EUDI-Wallet (European Digital Identity Wallet) bereitstellen müssen, und zwar innerhalb von 24 Monaten nach Inkrafttreten der ersten technischen Durchführungsrechtsakte (das erste Paket trat im November 2024 in Kraft, das zweite im Mai 2025). Danach haben die Mitgliedsstaaten jeweils 24 Monate Zeit, mindestens eine EUDI-Wallet bereitzustellen. Der von Deutschland kommunizierte Starttermin 2. Januar 2027 orientiert sich daran, dass die Verpflichtung zur Bereitstellung mindestens einer EUDI-Wallet ab spätestens 31. Dezember 2026 besteht und ab dem 1. Januar 2027 die verpflichtende Akzeptanz durch öffentliche Stellen beginnt.


Tobias Haar

Tobias Haar

Tobias Haar ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt IT-Recht bei Vogel & Partner in Karlsruhe. Er hat zudem Rechtsinformatik studiert und hält einen MBA.

Was macht die EUDI-Wallet gegenüber der bisherigen eID neu? Sie kombiniert erstmals drei Funktionsbereiche in einer App: die elektronische Identifizierung auf Sicherheitsniveau „hoch“, qualifizierte elektronische Signaturen (QES) und Siegel sowie Electronic Attestations of Attributes (EAA), also verifizierte Nachweise wie Führerschein, Hochschulzeugnis oder Versicherungsausweis. Der Nutzer entscheidet dabei selektiv, welche Attribute er an wen weitergibt. Das Need-to-know-Prinzip als technischer Designanspruch – also nur so viele Daten werden geteilt, wie für den jeweiligen Zweck benötigt werden – steht jedoch auf EU-Ebene durch aktuelle regulatorische Vorschläge unter Druck.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „EUDI-Wallet: Der regulatorische Fahrplan zur digitalen Identität“.
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Private Energiewende für Skeptiker: Praxisbericht – Wenn es nur ums Geld geht


Die Mehrzahl der Solaranlageninvestitionen enthält eine gehörige Portion Freude an der Technik und „ich will das einfach“. Das führt dazu, dass solche Anlagen dann entweder deutlich weniger rentabel sind als etwa ein ETF oder sie sogar negative Renditen über 20 oder sogar 30 Jahre bringen. Jeder soll nach seiner Façon glücklich werden, aber mit „das ist toll, das kostet mehr als es spart“ überzeugt man keine Kritiker. Ich unterbreite Ihnen hiermit einen Gegenentwurf: Wärmepumpe, Solaranlage und E-Auto nicht auf Tugendsignal optimiert, sondern auf geringste Gesamtkosten. Das ist dann nicht nur für Enthusiasten interessant, sondern für alle – unschätzbar wichtig in einer Demokratie.

Meine eigene Einstellung zur Haustechnik ist „Mir doch egal, wenn die Resultate stimmen.“. Deshalb schaue ich grundsätzlich nach den Systemen, die mir den größten Nutzen für die geringsten Kosten bringen. Es ist daher zumindest bemerkenswert, dass meine Heizung im Bestandshaus eine Wärmepumpe ist, dass ich eine Solaranlage auf der Doppelgarage betreibe und unser nächstes Auto aus reinem Kostenkalkül wahrscheinlich ein gebrauchtes E-Auto sein wird. Meine Überzeugung ist: Diese Effizienztechniken können bei korrekter Auslegung über ihre Lebenszeit billiger sein als feuerbetriebene Alternativen, und ich kann das mit eigenen Daten belegen. Man muss dazu allerdings den gut ausgetretenen Pfad der „koste-es-was-es-wolle“-Erneuerung verlassen und die eigene Situation auf minimale Kosten optimieren statt auf Gefühle.

  • Effizienztechnik wird oft liebhabend viel zu teuer gekauft.
  • Das ist aber keine technische Notwendigkeit.
  • Auf Kosten optimierte Wärmepumpen, Solaranlagen und E-Autos können Alternativen bei den Kosten deutlich schlagen.
  • Das überzeugt dann auch Skeptiker.
  • Voraussetzung dazu ist eine entsprechende Auslegung.

Dieser Artikel beleuchtet meine private Energiewende als kritischer Nutzer. Sie klammert alle gern beworbenen ökologischen Aspekte aus – nicht, weil sie mir egal wären, sondern weil diese Effekte sich im Nachhinein regelmäßig als viel geringer als erhofft herausstellen. Bei der persönlichen Kostenoptimierung dagegen sind passend geplante Systeme nachvollziehbar gut. Im Wirtschaftlichkeitsvergleich meiner umgesetzten und geplanten Investitionen schlägt Strom als Energieträger die fossilen Feuer-Alternativen (und Biobrennstoffe ohnehin) – oft sogar recht deutlich. Dieser Artikel ist somit nicht nur für Solar-Nerds interessant, sondern gerade für die, die zweifeln.


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