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Künstliche Intelligenz

KI-Update kompakt: Anthropics Mythos, Leben mit Superintelligenz, Meta, Waymo


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Anthropic hat ein KI-Modell namens Mythos entwickelt, das Sicherheitslücken in Software nicht nur findet, sondern auch ausnutzen kann. Laut dem Unternehmen entdeckte es unter anderem eine 27 Jahre alte Lücke in OpenBSD und eine 17 Jahre alte in der Videosoftware FFMPEG, die Millionen automatischer Suchläufe übersehen hatten. Besonders brisant: Das Modell kann mehrere harmlose Einzellücken zu einem funktionierenden Angriff kombinieren.

Anthropic gibt das Modell nicht frei, sondern stellt es über das Programm „Project Glasswing“ ausgewählten IT-Unternehmen und Organisationen wie der Linux Foundation zur Verfügung. Diese sollen damit ihre Software absichern, bevor andere KI-Systeme ähnliche Fähigkeiten erreichen. Anthropic stellt dafür Tokens im Wert von 100 Millionen US-Dollar bereit. Ob genug Hersteller kritischer Software mitmachen und ob die Zahl der Lücken tatsächlich endlich ist, bleibt offen.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

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Kommission, Parlament und Ministerrat der EU haben ihren Presseteams untersagt, vollständig KI-generierte Bilder und Videos in der offiziellen Kommunikation zu verwenden. Ein Sprecher der Kommission sagte Politico, das für Journalisten und Öffentlichkeit bereitgestellte Material solle frei von KI-Inhalten bleiben. Technische Nachbearbeitung zur Verbesserung der Bildqualität bleibt unter strengen Auflagen erlaubt.

OpenAI hat ein zwölfseitiges Grundsatzpapier veröffentlicht, das politische Maßnahmen für den Übergang zur Superintelligenz skizziert. Im Zentrum steht ein staatlicher Vermögensfonds, der Erträge aus KI-getriebenem Wirtschaftswachstum an alle Bürger ausschütten soll. Daneben schlägt das Papier höhere Kapitalertragsteuern, eine Vier-Tage-Woche bei vollem Lohn als Pilotprojekt und ein formelles Mitspracherecht der Beschäftigten bei der Einführung von KI am Arbeitsplatz vor.

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Für den Fall größerer Verwerfungen am Arbeitsmarkt sieht OpenAI automatische Hilfen vor: flexiblere Arbeitslosenunterstützung, Bargeldhilfen und Weiterbildungsgutscheine, die greifen, sobald Warnindikatoren bestimmte Schwellen überschreiten. Das Unternehmen benennt auch sich selbst als Risiko. KI-Firmen an der Spitze sollten Governance-Strukturen annehmen, die öffentliches Interesse in ihre Entscheidungen einbetten.

Das KI-Start-up Oumi, das im Auftrag der New York Times über 4300 Suchanfragen testete, kommt zu einem gemischten Befund: Googles KI-generierte Suchantworten liegen mit dem neueren Modell Gemini 3 in 91 Prozent der Fälle richtig, nach 85 Prozent beim Vorgänger. Bei Milliarden täglicher Anfragen bedeuten neun Prozent Fehlerquote allerdings Millionen falscher Antworten pro Stunde.

Zugleich hat sich die Nachprüfbarkeit verschlechtert. Bei 56 Prozent der korrekten Antworten von Gemini 3 ließen sich die Aussagen nicht durch die verlinkten Quellen belegen, nach 37 Prozent beim Vorgänger. Unter den meistzitierten Quellen fanden sich Facebook und Reddit auf Platz zwei und vier. Google kritisierte die Studie als nicht repräsentativ für tatsächliches Suchverhalten.

Meta plant eine hybride Strategie für kommende KI-Modelle: Die leistungsstärksten sollen als geschlossene Systeme erscheinen, die kleineren als echte Open-Source-Modelle mit frei zugänglichem und editierbarem Quellcode. Bisherige Llama-Modelle waren lediglich „Open Weight“, bei denen zwar die Modellgewichte, nicht aber der vollständige Code und die Trainingsdaten offenlagen.

Die neuen Modelle wären die ersten unter der Leitung von Alexandr Wang, den Meta Mitte vergangenen Jahres zum Chief AI Officer ernannte, nachdem Llama 4 hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Mit der Doppelstrategie will Meta einerseits Entwickler anlocken, andererseits Wettbewerbsvorteile bei den großen Modellen sichern.


KI-Update

KI-Update

Wie intelligent ist Künstliche Intelligenz eigentlich? Welche Folgen hat generative KI für unsere Arbeit, unsere Freizeit und die Gesellschaft? Im „KI-Update“ von Heise bringen wir Euch gemeinsam mit The Decoder werktäglich Updates zu den wichtigsten KI-Entwicklungen. Freitags beleuchten wir mit Experten die unterschiedlichen Aspekte der KI-Revolution.

Meta hat ein internes Rangsystem eingeführt, das den KI-Verbrauch seiner Belegschaft misst. Eine Rangliste namens „Claudeonomics“ erfasst den Token-Verbrauch von über 85.000 Beschäftigten. In 30 Tagen summierten sich die Tokens auf 60 Billionen, der Spitzenreiter kam auf 281 Milliarden. Titel wie „Token Legend“ oder „Cache Wizard“ sollen motivieren.

Die Praxis hat Schwächen: Manche Mitarbeiter lassen KI-Agenten stundenlang laufen, nur um ihren Verbrauch zu steigern. Das Phänomen heißt im Silicon Valley „Tokenmaxxing“ und gilt dort als Produktivitätsmaß. Nvidia-Chef Jensen Huang sagte, er wäre beunruhigt, wenn ein Ingenieur mit 500.000 Dollar Gehalt nicht mindestens 250.000 Dollar an Tokens jährlich verbrauche. Belege für einen Zusammenhang zwischen hohem Verbrauch und tatsächlicher Produktivität hat bislang kein Unternehmen vorgelegt.

Intel beteiligt sich an Elon Musks Projekt Terafab, einem geplanten Halbleiterkomplex, der KI-Beschleuniger mit einer jährlichen Rechenkapazität von einem Terawatt produzieren soll. „Intel ist stolz darauf, sich gemeinsam mit SpaceX, xAI und Tesla am Terafab-Projekt zu beteiligen“, schrieb das Unternehmen auf X.

Für Intels Foundry-Sparte, die seit Jahren Großkunden sucht, könnte die Beteiligung ein Rettungsanker sein. Auch wenn der Bau scheitert, könnte Intel die Musk-Firmen als Kunden gewinnen.

Anthropic hat eine Vereinbarung mit Google und Broadcom über den Einsatz von Googles Tensor Processing Units für seine Claude-Modelle geschlossen. Laut einer Börsenaufsichtsmeldung von Broadcom geht es um 3,5 Gigawatt Rechenkapazität allein von Broadcom, weitere Kapazität soll Google liefern. Der erste Schwung an TPUs soll ab 2027 bereitstehen, final geht es um mehrere Millionen KI-Beschleuniger.

Anthropic benötigt die Rechenleistung dringend. Erst kürzlich strich das Unternehmen Tools wie OpenClaw aus seinen Abos, um die Rechenlast zu senken. Die Kosten für ein Gigawatt Rechenkapazität werden auf bis zu 50 Milliarden US-Dollar geschätzt. Gleichzeitig verkündete Anthropic einen Umsatzmeilenstein: Hochgerechnet auf das Gesamtjahr liegt der Umsatz bei 30 Milliarden US-Dollar, nach 9 Milliarden Ende 2025.

Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung hat mit dem Projekt Spark eine Reihe von KI-Modulen auf der Plattform OpenCode veröffentlicht. Unter dem Leitsatz „Public Money, Public Code“ können Kommunen, Unternehmen und die Zivilgesellschaft die Werkzeuge ohne Lizenzgebühren nutzen und weiterentwickeln.

Spark soll komplexe Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen, die bisher Monate oder Jahre dauern. Die KI bereitet Informationen aus Antragsunterlagen so auf, dass Sachbearbeiter schneller zu fundierten Entscheidungen kommen. Das letzte Wort behält der Mensch.

Die Polizei in Deutschland führte im vergangenen Jahr rund 344 000 Gesichtserkennungs-Suchläufe durch, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr. Treiber ist ein seit September 2024 beim Bundeskriminalamt eingesetztes KI-System mit einer Fehlerrate von unter einem Prozent. Zusätzlich ermöglichen mobile Apps den Beamten, Abgleiche direkt vor Ort vorzunehmen.

Kritiker warnen, dass Menschen aus sozioökonomisch schwachen Schichten und Personen, die als ausländisch wahrgenommen werden, häufiger kontrolliert werden. Sie landeten überproportional oft in der Datenbank und seien dadurch einem höheren Risiko ausgesetzt, von der KI identifiziert zu werden.

Aktuelle Apple-Rechner können trotz schneller M-Chips keine externen KI-Beschleuniger von Nvidia oder AMD nutzen, weil passende Treiber fehlen. George Hotz, bekannt als PlayStation-3-Hacker, hat mit seiner Firma Tiny Corp nun solche Treiber entwickelt. Sie arbeiten mit seinem eigenen Framework „tinygrad“, nicht mit gängigen Alternativen wie MLX oder GGUF.

Nutzer benötigen neben der kostenlosen Treibersoftware ein externes GPU-Gehäuse und eine passende Grafikkarte. Wie viel ein solches Setup am Mac tatsächlich bringt, ist noch unklar.

Der KI-Musikgenerator Suno prüft hochgeladene Songs und Texte automatisch auf Urheberrechtsverletzungen und blockiert sie bei Verstößen. Ein Test des Technikmagazins The Verge ergab jedoch, dass schon kleine Anpassungen wie halbe oder doppelte Abspielgeschwindigkeit oder kurzes Rauschen am Anfang und Ende ausreichen, um die Prüfung zu umgehen. Auch bei Liedtexten genügen minimale Änderungen in der Schreibweise.

Für unabhängige Künstler ist das besonders problematisch. Suno überprüft Inhalte offenbar nur beim Upload, nicht beim Export. Erzeugte Stücke lassen sich daher über Distributoren auf Streaming-Dienste hochladen und dort monetarisieren, ohne die eigentlichen Urheber zu beteiligen.

Waymo, die Robotaxi-Tochter von Google, hat mit der Kartierung Londons begonnen und will noch in diesem Jahr einen öffentlichen Dienst starten. In zehn US-Städten gehören die fahrerlosen Taxis bereits zum Straßenbild. In ganz Europa existiert bislang kein kommerzieller Robotaxi-Dienst.

London stellt eine besondere Herausforderung dar: Statt der strengen Schachbrettmuster moderner US-Städte erwartet Waymo ein historisch gewachsenes Straßenlabyrinth. Zudem trifft die Technik auf eine gespaltene Branche aus App-Fahrern und den traditionellen Black Cabs.


Eigenwerbung Fachdienst heise KI PRO

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(igr)



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Škodas Fahrradklingel Duobell trickst ANC-Kopfhörer aus


Kopfhörer, erst recht solche mit aktiver Lärmunterdrückung (Active Noise Cancellation, ANC), schotten gegen die Umwelt ab. Das ist ihr Zweck. Doch im Straßenverkehr könne sie zur Gefahr werden. Der tschechische Automobilhersteller Škoda hat eine Klingel entwickelt, die auch ANC nicht filtern kann.

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Duobell nennt Škoda die Klingel, die in Kooperation mit Forschern der University of Salford in Nordwestengland entstanden ist. Sie hat zwei Töne – deshalb der Name – und ist so konzipiert, dass sie ohne elektronische Systeme auskommt und dennoch von Trägern von ANC-Kopfhörern wahrgenommen wird. So trickse die Klingel die ANC-Algorithmen aus, erläutert Škoda. Sie sei „eine analoge Lösung für ein digitales Problem“.

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Škoda DuoBell – The First Bike Bell Designed To Penetrate Noise-Cancelling Headphones

Bei Tests fanden die Forscher aus Salford heraus, dass es bei den ANC-Kopfhörern eine Lücke gibt: eine Frequenz, die die ANC-Systeme nicht ausfiltern. Die Lücke liegt im Bereich zwischen 750 Hertz und 780 Hertz. Eine Klingel für diesen Frequenzbereich zu entwerfen, erwies sich allerdings als nicht ganz einfach, weil die entsprechende Glocke groß sein muss, was auf einem Fahrrad unpraktisch ist.

Neben der tiefen hat die Duobell eine zweite Glocke mit einer höheren Frequenz. Für diese haben die Entwickler einen Hammer geschaffen, der sich die Eigenschaft von ANC-Systemen zunutze macht, die am besten gleichmäßige Töne filtern, indem sie eine gegenläufige Schallwelle erzeugen. Die helle Glocke der Duobell emittiert schnelle und unregelmäßige Schläge. Dadurch entstehen Schallwellen, die ANC-Algorithmen nicht schnell genug verarbeiten können, teilte Škoda mit.


Blick ins Innere der Fahrradklingel Duobell von Škoda

Blick ins Innere der Fahrradklingel Duobell von Škoda

Blick ins Innere der Fahrradklingel Duobell von Škoda

(Bild: Škoda)

In Tests zeigte sich, dass Probanden mit ANC-Kopfhörern die Duobell aus einer um 22 Meter größeren Distanz und 5 Sekunden früher wahrnahmen als konventionelle Fahrradklingeln. Das sei der Unterschied Beiseitetreten oder einem Zusammenstoß.

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Dass der Autohersteller Škoda ein Fahrradprodukt herstellt, ist übrigens aus der Unternehmensgeschichte zu verstehen: Angefangen haben die Tschechen als Hersteller von Fahrrädern, bevor das Unternehmen über Motorräder zum Auto kam.

Wann die Duobell auf den Markt kommt, ist noch nicht klar.


(wpl)



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„Memflation“: Günstigeres RAM gibt es erst wieder ab 2028, meint Gartner


Für den weltweiten Umsatz mit Halbleiterbauelementen im Jahr 2026 prognostizieren Marktforscher von Gartner ein Wachstum von 64 Prozent auf 1,3 Billionen US-Dollar. Im Jahr 2025 lag er demnach bei 805 Milliarden US-Dollar.

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Ein erheblicher Teil des Umsatzwachstums resultiere aber nicht mehr produzierten Stückzahlen, sondern aus den stark gestiegenen Preisen für DRAM- und NAND-Flash-Chips. DRAM (für Arbeitsspeicher) werde im laufenden Jahr 125 Prozent teurer. Bei NAND-Flash (für SSDs und Speicherkarten) erwartet Gartner sogar 234 Prozent Preisanstieg.

30 Prozent aller 2026 verkauften Bauelemente werden KI-Chips sein, sagt Gartner weiter voraus. Damit bleibt KI der größte Treiber der Halbleiter-Nachfrage. KI-Beschleuniger für große Modelle benötigen aber viel DRAM und KI-Rechenzentren wiederum viel Flash-Speicher. Daher drosseln die rasant steigenden Preise für Speicherchips auch die Nachfrage nach manchen KI-Chips.

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Vor allem erwartet Rajeev Rajput, Senior Principal Analyst bei Gartner, dass die sogenannte „Memflation“ alle Märkte schwächt, die nichts mit KI zu tun haben: „Die Memflation wird die Nachfrage außerhalb des KI-Bereichs bis ins Jahr 2028 hinein zunichte machen oder zumindest verzögern, wobei das Ausmaß je nach Anwendungsbereich variieren wird.“ In den kommenden Monaten sollen die Preise für RAM und Flash besonders stark zulegen, dann schwäche sich die Teuerungsrate wohl ab. Doch erst spät im Jahr 2027 sei mit „nennenswerten“ Rückgängen der Preise zu rechnen.

Prognose: Weltweiter Umsatz mit Halbleiterbauelementen
Marktsegment 2025 2026 2027
[Mrd. US-$] [Mrd. US-$] [Mrd. US-$]
Speicher (RAM, Flash) 216,3 633,3 748,1
alle anderen 589,0 686,9 806,4
gesamter Markt: 805,3 1.320,2 1.554,5
Quelle: Gartner, April 2026

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Der Markt der Halbleiterbauelemente ist unübersichtlich, weil es viele verschiedene gibt. Die größten Umsätze entfallen auf sogenannte Logikchips, beispielsweise Prozessoren, Mikrocontroller, Grafikprozessoren, KI-Beschleuniger, FPGAs, Netzwerk- und Soundchips sowie spezialisierte Controller (USB, PCIe, SATA, I/O) und ASICs. Es folgen die erwähnten Speicherchips.

Aber es gibt noch viele andere Typen wie Sensoren, mikromechanische Systeme (MEMS), Analog-ICs, LEDs und andere optoelektronische Chips oder auch Leistungshalbleiter.


(ciw)



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Sono Solar bringt Solarmodule für Autos auf den Markt


Solarmodule für Autos statt Autos mit Solarmodulen: Das Münchener Unternehmen Sono Solar bringt nach eigenen Angaben eine Produktlinie von Solarmodulen für die Automobilindustrie auf den Markt.

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Sono Solar bringt „praxiserprobte, perfekt auf die Anforderungen der Fahrzeugbranche zugeschnittene Solarmodule auf den Markt“. Das Unternehmen entwickle „seit 2016 Solarlösungen für die Automotive-Branche“ und wolle sich als Modullieferant positionieren, teilte Sono Solar mit.

Die Solarmodule bestehen aus einem Polymer. Sie sind semi-flexibel, leicht und haben keinen Rahmen. Sono Solar bietet sie in verschiedenen Größen an. Zu der Lösung gehört neben den Modulen auch die nötige Regelungstechnik.

Die Solarsysteme sind für unterschiedliche Fahrzeugkategorien konzipiert, in erster Linie für Nutzfahrzeuge wie Transporter, Lkw, Kühlfahrzeuge, Linien- und Fernbusse. Daneben listet Sono Solar aber auch Wohnmobile.

Solarmodule auf Fahrzeugen sind hohen Belastungen ausgesetzt. Deshalb seien intensive Tests notwendig, was Leistung, Sicherheit und Zuverlässigkeit angehe, sagte Sono-Solar-Geschäftsführer Jan Schiermeister. „Um maximale Langlebigkeit, Performance und eine gleichbleibend hohe Qualität zu gewährleisten, hat das Expertenteam von Sono Solar ein anspruchsvolles und in der Branche wohl einzigartiges Qualifizierungsprogramm entwickelt.“

Sono Solar ist aus dem 2016 gegründeten Start-up Sono Motors hervorgegangen, das das Solarauto Sion entwickelte, ein Elektroauto, in dessen Karosserie Solarmodule integriert waren, die die Akkus mit laden sollten. 2019 war das Fahrzeug weitgehend serienreif.

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Doch dann geriet das Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten und musste – nach mehreren Rettungsversuchen per Crowdfunding – 2023 Insolvenz anmelden. Seither hat es sich auf Solartechnik, die in Fahrzeuge integriert wird, spezialisiert. Im Sommer vergangenen Jahres erfolgte die Umbenennung in Sono Solar.


(wpl)



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