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Kinderyoga-Startup Yogitier holt 100.000 Euro bei DHDL – doch der Deal platzt
Yogitier bei DHDL: Fei Schäfer pitcht Kinderyogamatten. Am Ende steigen Janna Ensthaler und Dagmar Wöhrl ein, doch der Deal platzt.
Gründerin Fei Schäfer von Yogitier bringt Kinderyoga in „Die Höhle der Löwen“ und will dafür 100.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile. Ihre Idee: Yogamatten speziell für Kinder, damit diese sich wieder mehr bewegen.
Yoga für Kinder statt TikTok
Schule, Termine, Tablet, dabei kommt Bewegung oft zu kurz. Genau da will Schäfer ansetzen. „Wenn ich in die Augen von Kindern schaue, sehe ich pure Freude. Gleichzeitig merke ich, wie viel Stress unsere Kinder heute schon haben“, sagt sie. Ihr Startup soll dabei helfen, Bewegung spielerisch in den Alltag zu bringen.
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Yogitier besteht aus bunten Yogamatten mit Tiermotiven und einem Memory-Spiel mit Yogaübungen. Die Produkte gibt es auch für Erwachsene, der Fokus liegt aber klar auf Kindern. Im Studio wird das direkt gezeigt. Die Kinder machen Yoga-Übungen, während Schäfer mitmacht.
„Baum und Tiger“ auf der Matte
Dagmar Wöhrl macht es selbst und probiert die Matte aus. Das Ergebnis ist die Baum- und Tigerpose und ein bisschen Studio-Yoga-Flow. Frank Thelen findet das grundsätzlich gut: „Kinder mehr in Bewegung zu bringen ist super wichtig, weil wir hängen nur vor den Displays.“
Zahlen: bunt, aber nicht billig
Die Kindermatten kosten 69,95 Euro, die Produktionskosten liegen zwischen 20 und 40 Euro. Dazu kommen Memorykarten für 22,95 Euro. Im vergangenen Jahr hat Yogitier nach Angaben der Gründerin rund 220.000 Euro Umsatz gemacht.
Erste Löwen steigen aus
Ralf Dümmel ist schnell raus, er meint: „Ich bin der Yogamatten-Experte und verkaufe Yogamatten, darum sind wir da ein bisschen im Wettbewerb.“ Thelen sagt: „Es ist nicht mein Thema Kinderyoga zu machen, aus dem Grund bin ich auch raus. Aber saustark.“ Auch Carsten Maschmeyer sieht keinen Fit: „Ich habe kein Know-how, wie ich dir helfen könnte. Ich will nicht nur Geld geben.“
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Zwei bleiben übrig – und werden konkret
Wöhrl ist sich unsicher, „Ich bin unentschlossen und schwanke“, und fragt Janna Ensthaler, ob sie kurz sprechen können. Nach einer kurzen Beratung kommen die beiden gemeinsam zurück und machen ein Angebot. Ensthaler sieht zwar Potenzial, knüpft das Ganze aber an Bedingungen. „Wir können es gemeinsam machen, wenn sie ihre Produktpalette noch erweitert“, sagt sie zu Wöhrl. Die Gründerin machte Anzeichen, das sie auf den Deal eingehen will.
Angebot, Gegenangebot, Deal
Ensthaler und Wöhrl steigen gemeinsam ein und machen das Angebot von 100.000 Euro für 20 Prozent. Die Gründerin kontert noch: Sie will 100.000 Euro für 15 Prozent. Das ist den Investorinnen jedoch zu wenig. Am Ende bleibt es beim ersten Angebot mit 100.000 Euro für 20 Prozent.
Deal mit zwei Löwinnen
Damit bekommt Yogitier den Zuschlag von Ensthaler und Wöhrl. Auf Nachfrage von Gründerszene wurde jedoch bekannt, dass der Deal nach der Sendung nicht zustande gekommen ist. Fei Schäfer entschied sich nach weiteren Gesprächen dagegen, da sie für den nächsten Wachstumsschritt vor allem ein breiter aufgestelltes Team mit zusätzlicher Expertise in Marketing, Vertrieb und Finanzen aufbauen will – Kapital allein reiche dafür nicht aus.
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Einer der größten deutschen Startup-Gründer wird aufhören
15 Jahre lang war Niklas Östberg das Gesicht von Delivery Hero. Jetzt kündigt der Gründer seinen Rückzug an.
Der Gründer geht: Delivery-Hero-Chef Niklas Östberg kündigt seinen Rückzug an. Der 46-Jährige will spätestens Ende März 2027 als Vorstandschef des Berliner Lieferdienstes aufhören. Damit verliert eines der bekanntesten deutschen Tech-Unternehmen seinen prägenden Gründer. „Delivery Hero war mein Lebenswerk – und heute beginnt das nächste Kapitel dieser Geschichte“, schreibt Östberg in seinem Linkedin-Post.
Die Ankündigung überrascht und dürfte kaum freiwillig sein. Hintergrund ist offenbar der zunehmende Druck des Großaktionärs Aspex. Der Hongkonger Investor hatte seinen Anteil zuletzt auf knapp 15 Prozent erhöht und immer wieder die schwache Profitabilität sowie Östbergs Strategie kritisiert.
Bis in den DAX getragen
Östberg hatte Delivery Hero 2011 in Berlin mitgegründet und das Unternehmen zu einem globalen Lieferkonzern aufgebaut. Zwischenzeitlich schaffte es Delivery Hero sogar in den Dax. Heute ist der Konzern in rund 65 Ländern aktiv und an der Börse knapp 7,4 Milliarden Euro wert.
Zuletzt lief es für Delivery Hero allerdings holprig: Das Asiengeschäft galt als schwierig, der Deutschland-Comebackversuch mit Foodpanda scheiterte und mehrere Töchter stehen wegen des Umgangs mit Fahrern unter Druck der Behörden.
Bis zu seinem Abschied soll Östberg nun noch ein Strategie-Update ausarbeiten und „strategische Optionen“ prüfen. Einen Nachfolger will der Aufsichtsrat bis Ende 2026 finden.
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Versteckte Kosten im Fundraising – Business Insider
Jeder Founder kennt Customer-Acquisition-Costs (CAC). Kaum ein Pitchdeck kommt ohne diese Kennzahl aus. Dafür testest, optimierst und iterierst du so lange, bis der Funnel effizient genug ist, um skalieren zu können. Doch dann kommt Fundraising.
Plötzlich verschwinden Struktur und Systematik. Founder schreiben Investoren an, führen Gespräche, warten auf Antworten, ganz ohne klaren Plan. Dabei liegt die Parallele auf der Hand: Wenn du Kunden effizient gewinnen willst, warum nicht auch Investoren?
Was hinter Investor-Acquisition-Costs steckt
Investor-Acquisition-Costs beschreiben im Kern, was es dich kostet, Kapital einzuwerben. Gemeint sind nicht nur direkte Ausgaben, sondern vor allem Zeit und Opportunitätskosten. Also alles, was du in dieser Zeit nicht tun kannst.
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Warum Palantir-Gründer Alex Karp von Deutschlands Skepsis genervt ist
Der US-Unternehmer Alex Karp hält die Skepsis der Bundeswehr gegenüber der Technologie seines Unternehmens Palantir für gefährlich. Er fordert Europa auf, nicht auf politische Lieblingsprojekte zu setzen, sondern auf Technologien, die sich in der Ukraine gegen Russland bewährt haben.
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