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Jede Teilkomponente muss bis zum letzten Detail getestet werden


#Interview

Bei driveblocks dreht sich alles um autonomes Fahren. „Nachdem wir verschiedene Use-Cases mit Kunden und Partnern evaluiert haben, haben wir uns dazu entschieden, uns auf den Off-Road Markt zu konzentrieren“, sagt Gründer Alexander Wischnewski.

Jede Teilkomponente muss bis zum letzten Detail getestet werden

driveblocks aus Garching bei München, 2022 von Alexander Wischnewski, Stephan Matz, Leonhard Hermansdorfer, Thomas Herrmann, Tim Stahl, Felix Nobis und Markus Lienkamp gegründet, setzt auf „autonomes Fahren im Off-Road Sektor“ (Landmaschinen, Baumaschinen aber auch Verteidigung).

Der niederländische IndustrialTech-Investor FORWARD.one, Bayern Kapital, Rethink Ventures und der ehemalige MAN-Chef Joachim Drees investierten zuletzt 3,5 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Team nun schon 7,5 Millionen ein.

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt Gründer Wischnewski sein Unternehmen einmal ganz ausführlich vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter driveblocks erklären?
driveblocks entwickelt Software und Künstliche Intelligenz um Off-Road Fahrzeuge ohne menschliche Hilfe selbstständig fahren zu lassen. 

War dies von Anfang an Euer Konzept?
Wir hatten bereits seit Beginn einen starken Fokus auf autonomes Fahren für den Nutzfahrzeugmarkt. Nachdem wir verschiedene Use-Cases mit Kunden und Partnern evaluiert haben, haben wir uns dazu entschieden, uns auf den Off-Road Markt zu konzentrieren. Hier kann unser technologischer Ansatz seine Stärken ausspielen und wir können den größten Mehrwert für Kunden generieren. 

Wie hat sich driveblocks seit der Gründung entwickelt?
driveblocks hat aktuell 17 Mitarbeiter und wird mit der neuen Finanzierung noch einmal deutlich wachsen. 

Zuletzt konntet Ihr 3,5 Millionen einsammeln. Wie seid Ihr mit euren Investor:innen in Kontakt gekommen?
Wir bieten ein DeepTech Produkt im Robotik-Markt an. Daher hatten wir mit allen unserer Investoren bereits deutlich vor dem eigentlichen Investment Kontakt und sie haben unsere Entwicklung für eine Zeit begleitet. Uns war es immer wichtig, Partner an Bord zu bringen, die ein gutes Markt- und Technologieverständnis mitbringen. 

Blicke bitte einmal zurück: Was ist in den vergangenen Jahren so richtig schief gegangen? 
Das autonome Fahren wird oft in seiner Komplexität unterschätzt. Es ist ein interdisziplinäres Problem aus Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik und künstlicher Intelligenz. Wir sind seit fast 10 Jahren in diesem Umfeld unterwegs – und haben immer wieder gelernt, dass jede Teilkomponente bis zum letzten Detail getestet werden muss. Und das alles, was schief gehen kann, auch schief gehen wird. 

Und wo habt Ihr bisher alles richtig gemacht? 
Der ständige Fokus auf Erprobung in realem Umfeld war in der Vergangenheit immer ein Erfolgsfaktor für uns. Nur dort erhält man das Feedback zur Einsatzfähigkeit und Reife der Technologie, dass es benötigt, um ein zuverlässiges Produkt zu entwickeln. Und häufig sind es die vielen, vermeintlich kleinen Themen, die eine robuste Lösung von einem Prototypen unterscheiden. 

Wo steht driveblocks in einem Jahr?
Unsere Priorität liegt gerade darauf, erste Systeme in den Serieneinsatz zu bringen. Dabei handelt es sich zunächst um Systeme, die keine oder nur sehr niedrige Sicherheitsanforderungen erfüllen müssen. Diese helfen uns dabei, einen immer größeren Datenpool aufzubauen, damit die KI-Algorithmen zu verbessern und schließlich in komplexere Use-Cases vorzustoßen. 

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Foto (oben): driveblocks



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Versteckte Kosten im Fundraising – Business Insider


Versteckte Kosten im Fundraising – Business Insider

Arnas Bräutigam ist Co-Founder der Business-Angel-Plattform AddedVal.io und selbst Mikro-Angel-Investor. Er unterstützt Frühphasen-Startups beim Fundraising durch Pitchdeck-Optimierung, Investoren-Daten und viele Best Practices.
Arnas Bräutigam/Getty Images; Collage: Gründerszene

Jeder Founder kennt Customer-Acquisition-Costs (CAC). Kaum ein Pitchdeck kommt ohne diese Kennzahl aus. Dafür testest, optimierst und iterierst du so lange, bis der Funnel effizient genug ist, um skalieren zu können. Doch dann kommt Fundraising.

Plötzlich verschwinden Struktur und Systematik. Founder schreiben Investoren an, führen Gespräche, warten auf Antworten, ganz ohne klaren Plan. Dabei liegt die Parallele auf der Hand: Wenn du Kunden effizient gewinnen willst, warum nicht auch Investoren?

Was hinter Investor-Acquisition-Costs steckt

Investor-Acquisition-Costs beschreiben im Kern, was es dich kostet, Kapital einzuwerben. Gemeint sind nicht nur direkte Ausgaben, sondern vor allem Zeit und Opportunitätskosten. Also alles, was du in dieser Zeit nicht tun kannst.





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Warum Palantir-Gründer Alex Karp von Deutschlands Skepsis genervt ist


Warum Palantir-Gründer Alex Karp von Deutschlands Skepsis genervt ist

Alex Karp, 58, CEO von Palantir Technologies.
Getty Images/Kevin Dietsch

Der US-Unternehmer Alex Karp hält die Skepsis der Bundeswehr gegenüber der Technologie seines Unternehmens Palantir für gefährlich. Er fordert Europa auf, nicht auf politische Lieblingsprojekte zu setzen, sondern auf Technologien, die sich in der Ukraine gegen Russland bewährt haben.





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Während du schläfst, räumt dieser Roboter dein Zimmer auf


In einem neuen Video des US-Startups Figure AI betreten zwei humanoide Maschinen ein schlicht eingerichtetes Schlafzimmer – und räumen auf.

Während du schläfst, räumt dieser Roboter dein Zimmer auf

Brett Adcock, CEO von Figure AI, setzt auf eine Zukunft mit „Allzweck-Humanoiden“.
Bloomberg/Getty Images

Wer morgens schon am Bettenmachen scheitert, könnte diese Aufgabe bald an einen Roboter abgeben: In einem neuen Video des US-Startups Figure AI betreten zwei humanoide Maschinen ein schlicht eingerichtetes Schlafzimmer – und räumen auf, als gehörte es zu ihrer Morgenroutine.

Während der eine einen Mantel aufhängt und einen Laptop zuklappt, zieht der andere die Bettdecke glatt und richtet die Kissen aus. Fast lautlos koordinieren sich die beiden per Kopfnicken und machen das Bett in weniger als zwei Minuten.

In einem Blogbeitrag beschrieb Figure diesen Meilenstein als „eine wichtige erste Demonstration einer Zukunft, von der wir hoffen, dass sie alltäglich wird: intelligente Humanoide, die sich miteinander abstimmen, um gemeinsame Ziele in menschlichen Umgebungen zu erreichen.“

Ein Bett zu machen mag für Menschen eine einfache Aufgabe sein, aber für Roboter ist das extrem schwierig. Laut Figure AI machen drei Herausforderungen diese Aufgabe besonders schwierig.

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Humanoide für den Haushalt

Erstens sind zwei Humanoide in einem Raum nicht einfach zwei parallel arbeitende Roboter: Jede Aktion, die ein Roboter ausführt, muss vom anderen verstanden werden. Zweitens hat die Bettdecke keine feste Form und es gibt keine klare Trennung zwischen der Seite des einen und der des anderen Roboters. Jeder Roboter muss vorhersehen, was der andere tun wird, und sich ständig anpassen, während sich der Stoff unter ihrem Griff faltet, drapiert und verschiebt. Drittens müssen sich die Roboter im Raum bewegen und zwischen Aufgaben wechseln.

„Um es klar zu sagen: Es gibt keine explizite Kommunikation zwischen diesen Robotern, sie koordinieren ihre Handlungen vollständig visuell, beispielsweise durch Kopfnicken“, schrieb Corey Lynch, AI-Direktor bei Figure AI, auf X und betonte, dass das Video in 1-facher Geschwindigkeit abgespielt wurde und dass die Roboter vollständig autonom agierten, ohne Fernsteuerung.

Figure AI teilte mit, dass es Helix 02, das Anfang des Jahres vorgestellte Modell, mit neuen Daten trainiert habe, damit die Roboter komplexere Aufgaben bewältigen können, darunter das Öffnen von Türen, das Verschieben von Möbeln und das Drapieren von Kleidung. Es wurde nicht bekannt gegeben, wann der Humanoid für Verbraucher erhältlich sein wird.

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Figure AI hat mehr als 1 Milliarde US-Dollar eingesammelt und wird mit 39 Milliarden US-Dollar bewertet. Das Unternehmen steht in Wettbewerb mit Tesla, das seinen eigenen humanoiden Roboter, Optimus, entwickelt.

Figure-AI-CEO glaubt an selbstlernende Roboter-Spezies

2025 gab Brett Adcock, CEO von Figure AI, bekannt, dass das Unternehmen bei der Entwicklung von KI-Modellen für Roboter nicht mehr mit OpenAI, einem Investor von Figure AI, zusammenarbeite. Adcock beendete die Partnerschaft nach weniger als einem Jahr, nachdem OpenAI ihm mitgeteilt hatte, dass es plane, Humanoide intern weiterzuentwickeln.

Adcock wolle eine „neue Spezies“ von Robotern zu entwickeln, die sich fortpflanzen und Wissen untereinander austauschen können. „Ich glaube, das wird noch zu unseren Lebzeiten geschehen“, sagte er.

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