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Kommentar: Nvidia DLSS 5 ist krass, aber vergeigt es nicht!


Ich war gestern gerade zu Hause, wähnte uns selbst für die GTC 2026 Keynote gut vorbereitet: Einiges hatten wir unter NDA, den Rest macht der Kollege Nicolas La Rocco schon vor Ort. Und dann meldet sich das Handy: „@Jan @Wolfgang Nvidia zeigt DLSS 5!“ – Bitte, was? Nvidia DLSS 5 ist krass, aber auf die Umsetzung kommt es an.
Die Zukunftsmusik wird schon im Herbst Realität
Neural Shader respektive Neural Rendering, das waren Schlagworte zur Vorstellung von GeForce RTX 5000 mit Blackwell Anfang 2025. Statt mit extremer Rechenlast und hohem Speicherbedarf klassisch zu rendern, sollten in Zukunft kleine Gen-AI-Programme Objekte und Effekte in Spielen erzeugen. Das klang clever, aber nach Zukunftsmusik – und in der Tat hat bis dato kein Entwickler darauf gesetzt.
Und jetzt wird aus der Zukunftsmusik schon im Herbst Realität: Denn DLSS 5 (Details) greift den Neural-Rendering-Gedanken auf und wendet ihn nicht auf einzelne Objekte, sondern auf das gesamte von der Engine mit oder ohne Super Resolution, Frame Generation und Ray Reconstruction gerenderte Bild an.
Klingt gut, aber übertreibt es nicht!
Das klingt gut und kann es auch werden, wenn Nvidia mit den Publishern dafür sorgt, dass DLSS 5 – wie versprochen – das klassische gerenderte Bild der Engine als Vorlage für den Neural-Rendering-Part nutzt und – wie versprochen – das Artwork erhalten bleibt. Nvidia nennt das „3D Guided Neural Rendering“.
Wie Hunderte Kommentare in der News zur Ankündigung zeigen, liegt in diesem Punkt allerdings das größte Potenzial für breite Ablehnung. Und ich schließe mich dem an: Sehen Spiele am Ende „wie AI Slop“ aus, wird das vielen Gamern nicht gefallen. Und auch in diesem Fall liegt die Deutungshoheit im Auge des Betrachters und nicht der Macher.
Solange DLSS 5 aber im Endeffekt „nur“ ein neues Ultra-Mega-Preset wird, wird der Gegenwind sich nicht zum Sturm entwickeln. Aber es wird ein schmaler Grat für Nvidia und für die Publisher sein, die Windstärke niedrig zu halten.
Warum zeigt Nvidia DLSS 5 schon jetzt?
Ich stelle mir am Morgen danach allerdings noch eine Frage: Warum hat Nvidia schon jetzt einen Ausblick auf DLSS 5 gegeben, die positive DLSS-4.5-Welle hätte sicherlich noch einige Monate gehalten.
Wollte CEO Huang die GTC Keynote schlichtweg auch für eine große Gaming-Ankündigung nutzen, auch weil es dieses Jahr keine neuen Grafikkarten mehr geben wird? Oder geht Nvidia davon aus, dass Microsoft und Sony mit AMD für die nächsten Konsolen etwas ähnliches planen und die Gefahr bestand, dass beide früher einen Ausblick geben?
Folgen Xbox Project Helix und PlayStation 6?
Sowohl Sony als auch Microsoft haben bei ihren bisherigen Verlautbarungen große Fortschritte beim Neural Rendering für die Next-Gen-Konsolen in Aussicht gestellt (Sony/Microsoft). Entweder entpuppen sich die nach der Präsentation von DLSS 5 jetzt als bereits veraltet, oder aber auch die Konsolen gehen in Zukunft den hybriden Weg. Ich gehe davon aus, dass der zweite Fall eintreten wird und hinter „DirectX Next“ auf der Xbox im Wesentlichen Neuigkeiten in Bezug auf Neural Rendering stecken.
Ja, es ist die Zukunft
Unabhängig davon, wer neben Nvidia wann noch zum hybriden Rendering in der Lage sein wird, steht für mich fest: Technologisch ist das die Zukunft. Ob sie mir gefallen wird, hängt dabei natürlich auch von mir und meiner Einstellung zu AI über die kommenden Monate und Jahre, aber am Ende zu einem hohen Maße wohl auch von der Umsetzung in Spielen ab.
Hinweis: Der Inhalt dieses Kommentars gibt die persönliche Meinung des Autors wieder. Diese Meinung wird nicht notwendigerweise von der gesamten Redaktion geteilt.
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Dieses neue Feature stellt ChatGPT bald völlig auf den Kopf
Die Landschaft der künstlichen Intelligenz bereitet sich auf ein gewaltiges Beben vor. Ein unsichtbarer Wettlauf hinter verschlossenen Türen erreicht bald einen völlig neuen Siedepunkt. ChatGPT soll ein Feature erhalten, das der Konkurrenz bisher fehlt.
Was wäre, wenn ihr ein vertrautes Chatfenster öffnet und eine Idee darin eingebt, nur um diese wenige Augenblicke später zum Leben erwacht zu sehen? OpenAI plant laut übereinstimmenden Medienberichten, sein beeindruckendes Videowerkzeug Sora direkt in die Benutzeroberfläche von ChatGPT einzubauen. Bisher fristete diese Technologie als eigenständige Webseite eher ein Nischendasein, fernab der großen Massenaufmerksamkeit. Doch diese Isolation endet bald. Durch die Verschmelzung der Plattformen entsteht ein digitales Werkzeug, das Euren kreativen Alltag radikal auf den Kopf stellen wird.
OpenAIs strategischer Schachzug gegen die Konkurrenz
Warum geht das Entwicklerstudio diesen gewaltigen Schritt ausgerechnet jetzt? Die Antwort liegt im unerbittlichen Konkurrenzkampf, der OpenAI aktuell an zwei Fronten enorm unter Druck setzt:
- Der technologische Wettlauf mit Google: OpenAI ist bei der Videogenerierung keineswegs der alleinige Pionier. Google hat mit seinem hochmodernen „Veo“-Modell bereits eine extrem leistungsstarke Lösung am Start, die nahtlos in das eigene Ökosystem eingreift. OpenAI muss mit der Sora-Integration also dringend nachziehen, um nicht den Anschluss an den Tech-Giganten zu verlieren.
- Der moralische Druck durch Claude: Gleichzeitig positioniert sich der Konkurrent Claude von Anthropic als ethisch saubere Alternative. Anthropic lehnte lukrative Verträge mit dem amerikanischen Verteidigungsministerium kategorisch ab, woraufhin OpenAI in die Bresche sprang. Diese militärische Kooperation kostete das Unternehmen jedoch zahlreiche loyale Nutzer, die aus Protest abwanderten.
Mit der nahtlosen Integration von Bewegtbildern kontert OpenAI nun genau diese Abwanderungswelle und zielt auf Claudes aktuell größte Schwachstelle: Der Konkurrent kann bisher nämlich weder Bilder noch Clips erzeugen. Ein direkt integriertes Videotool bietet Euch künftig also einen gigantischen Mehrwert. Wenn Ihr eine Präsentation baut, generiert Ihr den passenden Einspieler bequem im selben Fenster, in dem Ihr gerade den Informationstext schreiben lasst. Genau solche geschmeidigen Abläufe sind der ultimative Schlüssel, um Nutzer langfristig an eine Plattform zu fesseln.
Sora in ChatGPT: Virales Potenzial und die Frage der Finanzierung
Der finanzielle Druck im Hintergrund treibt derartige Innovationen gnadenlos voran. Die Entwicklung und der Betrieb von hochkomplexen Sprachmodellen verschlingen astronomische Summen. Bisher gehen künstliche Videos selten viral, da die Hürde einer separaten Webseite viele Gelegenheitsnutzer abschreckt. Sobald das Werkzeug aber im alltäglichen Chatfenster auftaucht, dürfte sich das schlagartig ändern. Erinnert Euch an die unzähligen künstlichen Porträts im Anime-Stil, die zeitweise Eure sozialen Netzwerke fluteten. Genau diesen viralen Schneeballeffekt erhoffen sich die Entwickler nun für bewegte Bilder.
Gleichzeitig liefert dieses exklusive Feature die perfekte Begründung für kommende Preisanpassungen. Brancheninsider spekulieren bereits über völlig neue Premiummodelle, die speziell für professionelle Anwender entwickelt werden. Wer realistische Werbeclips per Texteingabe erstellt, spart sich teure Produktionsfirmen. Für einen solchen Service könnten künftig extrem hohe monatliche Gebühren fällig werden. Die Integration ist somit ein cleverer Weg, um die leeren Kassen des Unternehmens wieder aufzufüllen.
Die dunkle Seite der perfekten Illusion
Neben all der kreativen Freiheit werfen solch mächtige Werkzeuge gewaltige Schattenseiten auf. Wenn künftig jeder von Euch innerhalb von Sekunden täuschend echte Aufnahmen im Chatfenster erzeugen kann, verschwimmt die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion komplett. Die völlig unkomplizierte Zugänglichkeit birgt massive Risiken:
- Politische Manipulation & Fake News: Die Gefahr von raffinierten Fälschungen und gezielter Desinformation wächst exponentiell, da Kampagnen in nie dagewesener Geschwindigkeit produziert werden können.
- Trügerische Sicherheit: Die Entwickler setzen zwar unsichtbare Wasserzeichen ein, um künstliche Inhalte zu markieren, doch dieser technische Schutz hinkt der kriminellen Energie oft hinterher und ist trügerisch.
Wie schnell selbst absolute Medienprofis auf diese perfekten Illusionen hereinfallen, bewies im Februar 2026 ein beispielloser Vorfall im deutschen Fernsehen. Ein unmarkierter, per Computer generierter Clip über die US-Grenzpolizei (ICE) landete versehentlich direkt in den Hauptnachrichten des ZDF heute journal. Die Entdeckung sorgte nicht nur für einen öffentlichen Aufschrei, sondern zog auch sofortige personelle Konsequenzen für die verantwortliche Korrespondentin nach sich.
Ihr müsst Eure eigenen Augen künftig also noch kritischer hinterfragen. Diese faszinierende Technologie verlangt uns allen eine enorme Medienkompetenz ab, um in der unweigerlich anrollenden Flut an synthetischen Medien nicht völlig den Überblick zu verlieren.
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Intel Core Ultra 9 290HX Plus: Das echte neue Flaggschiff im Notebook startet schon heute

Während Intel im Desktop neu nur maximal Core Ultra 7 bringt, darf im Notebook ein echtes neues Flaggschiff ran: der Intel Core Ultra 9 290HX Plus startet schon heute, flankiert vom Intel Core Ultra 7 270HX Plus. Viele Änderungen sind identisch zum Desktop, aber nicht alle mit dabei, beispielsweise kein flotterer Speicher.
Eigentlich war er ja auch mal für den Desktop geplant, nun gibt es ein Flaggschiff aber nur für das Notebook, der Desktop bleibt hingegen in der Mittelklasse stecken. Der Intel Core Ultra 9 290HX Plus löst den 285HX im Notebook an der Spitze des Portfolios ab. Auch bei Intel wird die Luft an der Spitze nun aber durchaus dünn: Drei CPUs haben hier die gleiche Konfiguration aus 8P+16E-Cores – und weiter unten gibt es das gleiche Spiel noch einmal mit 8P+12E-Kernen.
Ob es das Portfolio so wirklich braucht, steht deshalb klar auf einem anderen Papier. Und wiederum das dürfte letztlich dazu beigetragen habe, warum Intel im Desktop den Weg nicht geht respektive gehen kann. Denn eine Top-Lösung an der Spitze muss schließlich auch bezahlt werden. Wenn die Unterschiede im Alltag aber nicht auszumachen sind, wird die CPU nicht gekauft. Im Notebook wiederum verschwimmt der Preis in dem des Gesamtgeräts und ist hier leichter umsetzbar. Zudem wollen OEMs dort gern etwas „großes neues“ sehen, um damit die Verkäufe ankurbeln zu können. Auch das zieht im DIY-Markt nur bedingt.
Die Unterschiede im Notebook sind letztlich sogar noch geringer als im Desktop. Zwar bringt auch Intel hier die schnelleren Die-to-Die-Verbindungen mit, beispielsweise bleibt der Speicher aber bei 6.400 MT/s stehen. Am Ende muss es deshalb auch hier auf Optimierungen hinauslaufen, weshalb ganze 12 Titel von insgesamt 32 Spiele in Intels Spielebenchmarks plötzlich APO (Intel Application Optimization) und iBOT (Intel Binary Optimization Tool) nutzen, Intels neue Optimierung für Spiele (und später eventuell auch mal Anwendungen). Heruntergebrochen auf Anwendungen bleiben am Ende nämlich im schnitt bestenfalls fünf Prozent übrig. Und wenn dabei berücksichtigt wird, dass es ausgewählte Herstellerbenchmarks sind, sieht die Realität beim Kunden in vielen Fällen dann vermutlich noch etwas weniger Zugewinn.
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Dieses 30-Euro-Amazon-Gadget sollte jeder kennen
Manche Gadgets sollte man einfach kennen. Das aktuelle Amazon-Angebot, um das es in diesem Artikel geht, fällt definitiv in diese Kategorie und ist jetzt auch noch mit ordentlich Rabatt zu haben. Alles, was Ihr wissen müsst, erfahrt Ihr hier.
Lassen wir die Katze aus dem Sack: Es geht um Bluetooth-Tracker. Gerade in belebten Städten, in denen Taschendiebstahl leider immer wieder vorkommt, können solche Gadgets ein echter Lebensretter sein. Doch auch im Alltag spielen sie ihre Stärken aus – etwa wenn Ihr ständig nach Eurem Schlüssel sucht. Mit einem Tracker habt Ihr zumindest die Möglichkeit, verlorene Gegenstände schnell wiederzufinden. Bei Amazon bekommt Ihr jetzt einen Viererpack mit ordentlich Rabatt.
Ugreen FineTrack: Wie Apple – nur besser?
Das Gadget funktioniert genauso, wie ein Apple AirTag (Test). Ihr könnt es an Eurem Schlüsselbund befestigen oder im Geldbeutel sowie Koffer ablegen und schon seht Ihr, wo sich die Gegenstände befinden. Selbst am Halsband Eurer Fellnase findet der kleine Tracker einen Platz. Falls sich das Tier also mal wieder entscheiden sollte, die Gärten der Nachbarn umzugraben, seid Ihr die ersten, die Bescheid wissen. Der Tracker hat eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Monaten und ist per USB-C-Kabel wiederaufladbar. Cool ist, dass Ihr die Tracker nicht nur mit iOS-Geräten, sondern auch mit Android verwenden könnt.
Spannend ist auch die „Left-Behind Remind“-Funktion. Solltet Ihr Euch zu weit von Eurem Tracker befinden, erhaltet Ihr eine Nachricht auf Euer Smartphone. Habt Ihr das Gadget also in der Geldbörse und jemand macht sich daran zu schaffen, erfahrt Ihr das recht schnell. Auch ein Alarm kann ertönen, wenn Ihr dies möchtet. Während der AirTag hier auf 60 dB kommt, bietet das Ugreen-Modell 100 dB, was ungefähr dem Lärm eines vorbeifahrenden Autos entspricht.
Smarter Tracker im Viererpack für unter 30 Euro
Der Hersteller hat eine interessante Alternative zum recht teuren AirTag etabliert. Es gibt kaum nennenswerte Unterschiede, wodurch sich das aktuelle Angebot richtig lohnen kann. Aktuell bekommt Ihr einen Viererpack der Tracker für 29,98 Euro, was nicht nur mit Blick auf die Alternative von Apple ein ziemlich guter Preis ist. Der UVP liegt mit 44,99 Euro rund 33 Prozent über dem Angebotspreis.
Möchtet Ihr Euch also absichern und sind Euch die AirTags einfach zu kostspielig, kommt jetzt besonders günstig an eine geniale Alternative. Bedenkt allerdings, dass dieser Deal nur bis zum 22. März gilt.
Was haltet Ihr von dem Angebot? Nutzt Ihr smarte Tracker oder habt Ihr Eure Schlüssel und Geldbörse immer griffbereit? Lasst es uns wissen!
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