Apps & Mobile Entwicklung
Komplett neue Einstellungen: Firefox 152 erstrahlt teilweise in neuem Glanz
Mozilla hat Firefox 152 mit einem umfangreichen Update veröffentlicht. Im Fokus stehen eine komplett überarbeitete Einstellungsoberfläche, neue Funktionen für Tabs sowie Verbesserungen bei Datenschutz und Bedienung. Darüber hinaus beseitigt die neue Version 40 Sicherheitslücken, darunter mehrere kritische Schwachstellen.
Neue Einstellungsoberfläche für mehr Übersicht
In Firefox 152 wurde das Einstellungsmenü grundlegend überarbeitet. Nutzer erhalten laut Mozilla eine modernisierte und übersichtlichere Oberfläche mit neuer Struktur, verständlicher gruppierten Bereichen und einer insgesamt vereinfachten Navigation. Anpassungen sollen sich dadurch schneller finden und komfortabler vornehmen lassen.
Datenschutz kann nun auf Wunsch gelockert werden
In privaten Fenstern lässt sich der Tracking-Schutz künftig für einzelne Tabs vorübergehend lockern, wenn Websites aufgrund der Schutzmechanismen nicht korrekt dargestellt werden. Nach einem Neuladen bietet Firefox automatisch an, die betreffende Seite ohne die strengeren Tracker-Blockierungen erneut zu laden. Andere Schutzfunktionen bleiben laut Mozilla weiterhin aktiv.
Stummschaltung per Texteingabe
Neu ist außerdem eine Stummschaltfunktion über die Adressleiste. Nutzer können Begriffe wie „mute“ oder „sssh“ eingeben, um per Schnellaktion sämtliche aktuell Audio ausgebenden Tabs in allen Firefox-Fenstern gleichzeitig stummzuschalten. In Verbindung mit STRG + L beziehungsweise CMD + L unter macOS, um direkt zur Adressleiste zu wechseln, ist die Funktion vollständig ohne Maus nutzbar.
Neue Tab-Funktionen
Damit erschöpfen sich die Neuerungen rund um Tabs jedoch nicht. Unter Windows und Linux können Tab-Links ab sofort über das Kontextmenü kopiert werden, wobei sich auch mehrere Tabs gleichzeitig übernehmen lassen. Unter Windows stehen dafür zusätzlich die Freigabeoptionen von Microsoft zur Verfügung. Darüber hinaus erhält Firefox 152 eine neue Schaltfläche zum Senden von Tabs an andere Geräte, die sich über die Anpassungsoptionen der Symbolleiste aktivieren lässt.
Experimentelle Unterstützung von JPEG XL
Im Bereich „Firefox Labs“ steht erstmals eine experimentelle Unterstützung für das Bildformat JPEG XL zur Verfügung. Das Format verspricht eine effizientere Komprimierung als WebP, JPEG, PNG oder GIF und gilt als möglicher Nachfolger dieser seit Langem etablierten Bildformate.
Weitere Verbesserungen und Fehlerbehebungen
Wie bei jeder neuen Firefox-Version umfasst auch Firefox 152 zahlreiche Fehlerkorrekturen und Detailverbesserungen. So wurde unter anderem das Zoom-Verhalten verfeinert, wodurch sich Websites künftig in kleineren Abstufungen vergrößern oder verkleinern lassen. PDF-Dateien werden künftig für den Fall, das während des Downloads in einen anderen Tab gewechselt wird, in einem Hintergrund-Tab geöffnet.
In früheren Versionen konnte es unter bestimmten Umständen vorkommen, dass die Funktion „Einfügen“ in Kontextmenüs auf Plattformen wie LinkedIn, Squarespace oder eBay teilweise fehlte. Dieser Fehler wurde nun behoben. Ebenso wurde das Speichern von Bildern per Drag-and-Drop unter macOS verbessert. Darüber hinaus beseitigt Mozilla Navigationsfehler bei Rechts-nach-Links-Texten unter macOS und Linux.
Eine vollständige Übersicht aller Änderungen und Neuerungen findet sich in den Release Notes.
40 Sicherheitslücken beseitigt
Parallel dazu haben die Entwickler 40 Schwachstellen behoben, von denen 12 mit einem hohen Gefahrenpotenzial eingestuft wurden. Die Sicherheitslücken betreffen verschiedene Komponenten des Browsers. Allein vier kritische Schwachstellen ermöglichen einen sogenannten Sandbox Escape, bei dem ein schädlicher Prozess die Sicherheitsgrenzen einer isolierten Umgebung überwinden kann.
Darüber hinaus wurden mehrere „Use after free“-Fehler behoben, bei der eine Anwendung auf bereits freigegebene Speicherbereiche zugreifen will. Solche Schwachstellen können Angreifern unter Umständen ermöglichen, schadhaften Code einzuschleusen, um darüber sensible Daten auszulesen oder im schlimmsten Fall die vollständige Kontrolle über ein System zu erlangen.
Bereits aus diesen Gründen empfiehlt sich eine zeitnahe Aktualisierung auf Firefox 152. Eine vollständige Übersicht aller Schwachstellen liefern auch dieses mal die Security Notes.
Auch ESR-Versionen mit Updates
Wie gewohnt erhalten die ESR-Versionen mit verlängertem Support-Zeitraum keine neuen Funktionen, jedoch ebenfalls Sicherheitsupdates. In Firefox ESR 140.12.0 haben die Entwickler insgesamt 29 Schwachstellen behoben. Davon entsprechen die 12 als hoch eingestuften Sicherheitslücken denjenigen von Firefox 152. In Firefox ESR 115.37 wurden hingegen 12 Schwachstellen beseitigt, von denen acht ein hohes Gefahrenpotenzial aufweisen.
Ab sofort verfügbar
Firefox 152 sowie Firefox 140.12.0 ESR und 115.37.0 ESR stehen ab sofort auf der Website von Mozilla zum Download bereit. Wie gewohnt lässt sich die Aktualisierung über die Update-Funktion im Browser direkt anstoßen, wobei die meisten Anwender mittlerweile auch eine Benachrichtigung über die neue Version erhalten haben dürften. Alternativ können die neuen Versionen nach wie vor ebenso bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Downloads
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4,7 Sterne
Firefox ist ein freier Browser der gemeinnützigen Mozilla Foundation mit vielen Erweiterungen.
- Version 152.0 Deutsch
- Version 140.12.0 ESR Deutsch
- Version 115.37.0 ESR Deutsch
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Neue Optionen in Windows 11: Wie sich Startmenü und Taskleiste künftig anpassen lassen

Teil der Runderneuerung von Windows 11 sind ein Startmenü und eine Taskleiste, die sich wesentlich stärker an die Wünsche der Nutzer anpassen lassen. Das komplette Upgrade lässt sich bereits im Windows Insider Program testen. Möglich ist damit sogar ein Startmenü komplett ohne Inhalt.
Ab dem Insider Experimental Preview Build 26300.8493 vom April 2026 stecken die Neuerungen im Code, sind aber noch nicht von Haus aus für alle Nutzer freigeschaltet. Wer die neuen Optionen testen will, muss diese also entweder über die Funktionskennzeichnungen-Option in den Einstellungen zum Windows Insider Program oder mit externen Apps wie ViVeTool als versteckte Funktion aktivieren. Letzteres erfolgt aber immer auf eigenes Risiko.
Wie sich ViVeTool nutzen lässt, wird auf der entsprechenden GitHub-Seite erklärt. Nachdem das Download-Archiv entpackt wurde, muss die Eingabeaufforderung als Administrator geöffnet und mit dem cd-Befehl in den ViVeTool-Ordner gewechselt werden. Dort lassen sich die versteckten Funktionen dann mit dem Befehl vivetool /enable /id:xxxxxx aktivieren. Die IDs für das neue Startmenü und die Taskleiste liefert der bekannte X-Nutzer phantomofearth.
- Neues Startmenü: vivetool /enable /id:61754985,61225604,61596616,61596617,61596618,61596619 (IDs jeweils einzeln freischalten)
- Neue Taskleisten-Positionen: vivetool /enable /id:59213768
- Kleinere Taskleiste: vivetool /enable /id:61090762
Damit können aber auch Probleme auftreten. Als Microsoft das Startmenü erstmals im Herbst 2025 überarbeitete, ließ es sich auch mit ViVeTool als versteckte Funktion aktivieren. Im Test der Redaktion öffnete sich das Startmenü ab einem gewissen Zeitpunkt jedoch nicht mehr. Der Fehler ließ sich beheben, indem die jeweiligen IDs wieder deaktiviert wurden.
Wenn das neue Startmenü aktiviert ist, erstaunt es zunächst, wie viel Freiheiten Microsoft den Nutzern nun lässt. Die Auswahl erfolgt in den Einstellungen über den Abschnitt „Start“ im Bereich „Personalisierung“. Wer dort sämtliche Schalter deaktiviert, erhält ein Startmenü ohne einzelne Abschnitte.
Es lassen sich aber auch sinnvollere Anpassungen vornehmen. Wer einfach nur einen Überblick über sämtliche Apps haben möchte, kann lediglich die Option „Alle“ aktivieren. Dann erhält der Anwender eine einfache Übersicht. Es lassen sich aber auch nur angeheftete Apps anzeigen, was das Startmenü ebenfalls überschaubarer wirken lässt. Der Bereich Empfehlungen lässt sich schon länger abschalten.
Zusätzlich lässt sich noch mit der Größe des Startmenüs spielen. Je nach Anzahl der aktivierten Abschnitte im Startmenü sowie der Taskleisten-Position bietet das wesentlich mehr Freiheiten.
Taskleiste lässt sich an den linken, rechten und oberen Bildschirmrand verschieben
Interessant wird es ohnehin, wenn die Startmenüoptionen mit den neuen Taskleisten-Einstellungen kombiniert werden. Dann ist es etwa möglich, das Startmenü von der Mitte auf die linke Seite zu ziehen. Mit reduzierten Startabschnitten erhält das System wieder einen klassischeren Windows-Vibe.
Außerdem ist es nun möglich, die Taskleiste an die linke, rechte oder obere Seite des Bildschirms zu packen. Dass diese in den Vorgängern von Windows 11 gängige Option erst gestrichen wurde, galt als erstaunlich.
Dass sich die Taskleiste dauerhaft verkleinern lässt, kann je nach Vorlieben ebenfalls hilfreich sein.
Allgemeinheit muss noch warten
Noch befinden sich die neuen Optionen für das Startmenü sowie die Taskleiste in der Testphase. Es dauert also noch, bis diese für die Allgemeinheit freigeschaltet werden.
Es zeichnet sich aber ab, dass Microsoft an diversen Punkten ansetzt, die für Nutzer – insbesondere zur Anfangszeit von Windows 11 – ein Ärgernis waren. Selbst der Kontenzwang steht nun auf der Kippe.
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iPhone 18 erst 2027?: Lieferketten-Bericht deutet Verspätung an

Das iPhone 18 soll erst im Frühjahr 2027 erscheinen, wie ein neuer Lieferketten-Bericht andeutet. Im September 2026 sollen die iPhone-18-Pro-Modelle und das iPhone „Fold“ auf den Markt kommen, wodurch Apple nach langer Zeit von seiner üblichen Veröffentlichungsstrategie abweichen würde.
Die Verschiebung des iPhone 18 auf das kommende Jahr, wodurch das Standard-iPhone im gleichen Zeitraum wie ein mögliches iPhone 18e auf den Markt kommen würde, geht bereits aus mehreren Insider-Berichten hervor. Und nun hat Apple-Lieferant Largan Precision im Rahmen einer Aktionärskonferenz erklärt, dass ein „bedeutsamer Kunde aus den USA“ den Start eines neuen Modells auf das Jahr 2027 verschoben habe, wie BigGo Finance schreibt.
Marktstart des iPhone 18 erst im Jahr 2027?
Zwar wird in der Stellungnahme von Largan Precision kein Name genannt, allerdings gilt das taiwanische Unternehmen als maßgeblicher Zulieferer für die Kameralinsen des iPhone. Zudem spricht Chairman Lin En-Ping davon, dass die Werksauslastung Ende 2026 dadurch höher als angenommen ausfällt, damit bestimmte Bauteile Anfang 2027 zur Verfügung stehen. Damit gilt ein Marktstart des iPhone 18 im Frühjahr 2027 als wahrscheinlich.
Eine Veröffentlichung der iPhone 18 Pro und des neuen faltbaren iPhone „Fold“/„Ultra“ im September 2026 sowie ein Start des iPhone 18 zusammen mit dem iPhone 18e und einem iPhone Air 2 im Frühjahr 2027 würde für eine Entzerrung des Release-Zyklus sorgen. Zudem ermöglicht ein Marktstart der verschiedenen Modelle mit einem Abstand von rund sechs Monaten konstantere Verkäufe über das Jahr gesehen.
Erste Abweichung des Veröffentlichungszyklus seit dem iPhone 4S
Sollten sich die aktuellen Gerüchte bewahrheiten und Apple das iPhone 18 erst Anfang 2027 auf den Markt bringen, wäre dies die erste Abweichung des Veröffentlichungszyklus seit dem iPhone 4S, das 2011 erschienen ist. Bislang nutzte Apple das Frühjahr lediglich für die Vorstellung der Einsteiger-Smartphones iPhone 16e und 17e, die erwartungsgemäß jedoch weniger Aufsehen erregen als die Standard-Smartphones.
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Linux-Distribution: SteamOS 3.8 mit erster Unterstützung für die Steam Machine

Valve hat die Gaming-fokussierte Linux-Distribution SteamOS 3.8 veröffentlicht, die mit weitreichenden Änderungen aufwartet. Dabei macht der Hinweis auf einen „ersten Support für die kommende Steam Machine“ in den Patchnotes Hoffnung auf einen baldigen Release der Steam Machine.
Bislang hat Valve lediglich bestätigt, dass die Steam Machine im Sommer dieses Jahres auf den Markt kommen soll, ohne einen konkreten Erscheinungstermin zu nennen. Insider-Berichte gehen von einer Ankündigung von Valves Wohnzimmer-PC im Zeitraum zwischen dem 22. und 30. Juni aus. Die Veröffentlichung von SteamOS 3.8, die erstmals Unterstützung für die kommende Steam Machine bietet, lässt erneut Spekulationen über einen baldigen Marktstart hochkochen. Im aktuellen Podcast konnten Fabian und Jan auch bestätigen, das Muster im Umlauf sind.
SteamOS 3.8 mit aktuellerem Linux-Kernel und frischer Paketbasis
SteamOS 3.8 wechselt zum Linux-Kernel 6.16, während in der Vorgängerversion noch der Kernel 6.11 zum Einsatz kam. Zudem wird KDE Plasma auf Version 6.4.3 aktualisiert und auch im Desktop-Modus standardmäßig Wayland verwendet, das zuvor nur im Game-Modus aktiviert war. Darüber hinaus hat Valve die Arch-Linux-Paketbasis aktualisiert, wie es in den Patchnotes heißt.
Valve bringt mit SteamOS 3.8 umfangreiche Änderungen im Bereich Displays und Grafikdarstellung. So gibt es erstmals eine vorläufige Unterstützung von HDMI-VRR für Geräte mit nativem HDMI-Ausgang und der Grafiktreiber soll mit einer höheren Performance und Stabilität aufwarten. Ferner soll die Leistung des Desktop-Modus nun dank Korrekturen weniger Performance-Einbrüche zeigen und Unterstützung für VRR- und HDR-Displays bieten.
Darüber hinaus ist jetzt das Aufwachen aus dem Ruhezustand mit einem Steam Controller möglich, kommende SteamOS-Updates werden zügiger installiert und der Game-Mode unterstützt das Teilen des Bildschirms über OBS, Discord und Co. Zudem hat Valve Probleme mit schlechterer WLAN-Leistung nach dem Standby korrigiert und die Videoausgabe friert dank Fehlerkorrekturen nicht mehr bei Verwendung von Remote Play ein.
Bessere Unterstützung für Gaming-Handhelds abseits des Steam Deck
Erfreulich ist, dass Valve mit SteamOS 3.8 die Unterstützung für Gaming-Handhelds von Drittanbietern weiter ausbaut. So gibt es jetzt erstmals Controller-Support für das Lenovo Legion Go 2 und die OneXPlayer X1-Reihe, während andere Handhelds wie der GPD Win 5 oder das ursprüngliche Legion Go eine bessere Controller-Unterstützung spendiert bekommen. Zudem sinkt die Eingabelatenz nun deutlich.
Für eine ganze Reihe an Gaming-Handhelds, darunter auch das Asus ROG Xbox Ally und das MSI Claw, sollen SD-Karten zuverlässiger funktionieren. Allgemein verbessert SteamOS 3.8 die Kompatibilität mit aktuellen AMD- und Intel-Chips, während der Videospeicher bei diskreten Grafikkarten deutlich besser verwaltet werden soll. Wer weitere Informationen zu den umfangreichen Änderungen von SteamOS 3.8 erfahren möchte, dem sei ein Blick in die englischsprachigen Patchnotes empfohlen.
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