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Lego plant riesigen Solarpark an US-Produktionsstätte


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Die Lego Group beabsichtigt an der US-Produktionsstätte für Klemmbausteine Lego Manufacturing Virginia in Chesterfield County im US-Bundesstaat Virginia die Errichtung eines rund 324.000 m² großen Solarparks, um die Produktion der Bausteine mit grünem Strom klimafreundlich sicherzustellen. Die Anlage soll in der Spitze 22 MW (MWp) liefern, schreibt Lego in einer Mitteilung vom Mittwoch.

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Auf dem 324.000 m² großen Gelände sollen mehr als 30.700 Freiflächen-Solarmodule errichtet werden, die 22 MWp liefern. Weitere 10.800 Solarmodule bringt Lego auf den Dächern der Fabrikgebäude unter, die weitere 6,11 MWp liefern können sollen.

Lego beabsichtigt damit, den Standort zunehmend autark mit Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu versorgen. Das soll die Produktion unabhängiger vom öffentlichen Stromnetz und von den Energiepreisschwankungen machen. Netzausfällen soll so vorgebeugt werden. Mit einem intelligenten Energiemanagementsystem will Lego den Energiebedarf bei Produktionsspitzen über den Tag ausgleichen.


Gelände der Lego Manufacturing Virginia

Gelände der Lego Manufacturing Virginia

Das Gelände der Lego Manufacturing Virginia ist sehr groß.

(Bild: Lego Group)

Legos erste Produktionsstätte in den USA hatte das Unternehmen 2022 angekündigt. Geschätzte Kosten: etwa 1,5 Milliarden US-Dollar. Das Gelände in einer Größenordnung von rund 560.000 m² beherbergt insgesamt 13 Gebäude mit Form- und Verpackungsanlagen und Büros. Auch ein automatisiertes Hochregallager und ein Energiezentrum befinden sich darunter.

Das gesamte Werk ist als klimaneutrale Produktionsstätte konzipiert. Die gesamte Anlage sei dabei so gestaltet worden, dass deren Betrieb möglichst wenig Wasser, Material und Energie verbraucht. Letzteres betrifft etwa die optimale Ausrichtung der Gebäude, die Wärmedämmung und die verwendeten Klimatisierungsanlagen. Langfristig soll der komplette Energiebedarf aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Neben dem klimafreundlichen Betrieb zielt Lego nach eigenen Angaben auch darauf ab, die Produktion so zu gestalten, dass möglichst wenig Abfall produziert wird. Zudem werden Recyclingprogramme unterstützt und Ressourcenmanagement betrieben, um die selbst gesetzten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Dazu gehört auch, dass für die Errichtung der Bürogebäude Massivholz verwendet wird, das CO₂ gespeichert hat und bei der Errichtung kein CO₂ freisetzt. Damit verringere sich der CO₂-Fußabdruck dieser Gebäude.

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Mit diesen Ambitionen könnte die Produktionsstätte Lego Manufacturing Virginia zum Vorbild weiterer zukünftiger Lego-Werke werden.


(olb)



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Google Cloud: Souveräne Cloud in Deutschland bis Ende 2026


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Google Cloud hat auf seinem DACH-Summit den Zeitplan für seine souveräne Cloud in Deutschland vorgestellt. Grundlage ist die am 20. Mai angekündigte Partnerschaft mit Thales. Der französische Konzern soll die kryptografischen Schlüssel für die deutsche Plattform bis Ende 2026 erhalten; für denselben Zeitraum ist auch die allgemeine Verfügbarkeit vorgesehen. Bis dahin läuft das Angebot in einer Preview-Phase.

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Betrieben wird die Plattform von einer neuen, rechtlich und operativ von Google getrennten deutschen Gesellschaft, die Thales gehört und mit lokalem Personal besetzt. Nach Darstellung von Wieland Holfelder, Vice President Engineering, Regional CTO für Cloud-Souveränität und Leiter des Google-Entwicklungszentrums in München, liegen Root of Trust, Schlüssel, IP-Adressen, Identitäten und der gesamte Betrieb bei Thales – Google soll keinen Zugriff auf den Betrieb oder auf Daten haben. Das Modell entspricht dem Dienst PREMI3NS, den die Thales-Tochter S3NS in Frankreich betreibt. Beide Regionen sollen sich gegenseitig als Ausweichstandort nutzen und so eine grenzüberschreitende Notfallwiederherstellung in Europa ermöglichen. Die Plattform richtet sich nach dem neuen BSI-Rahmenwerk C3A.

Google bietet die souveräne Cloud in drei Stufen an. Google Cloud Data Boundary deckt nur die Datensouveränität ab und läuft auf der öffentlichen Infrastruktur. Das nun für Deutschland angekündigte Google Cloud Dedicated wird von einem lokalen Partner – hier Thales – betrieben und deckt zusätzlich die Betriebssouveränität ab. Google Cloud Air-Gapped ist vom Internet getrennt und für den behördlichen und militärischen Einsatz ausgelegt. Als Referenzen für die abgekoppelte Variante nannte Holfelder die NATO, die Bundeswehr und Geheimdienste in Großbritannien und Australien.

Die Stufen sind nach Angaben des Unternehmens API-kompatibel. Unter dem Motto „Develop once, deploy everywhere“ sollen sich Anwendungen in der Public Cloud entwickeln und anschließend auf eine souveräne Stufe verschieben lassen. In den Markt für souveräne Cloud-Dienste in Europa drängen auch AWS mit seiner European Sovereign Cloud, Microsoft sowie deutsche Anbieter wie STACKIT der Schwarz-Gruppe. Google beziffert seine Infrastruktur-Investitionen in Deutschland auf 5,5 Milliarden Euro bis 2029.

Der zweite Schwerpunkt des Summits lag auf dem Einsatz von Agenten. Mit Gemini Enterprise will Google KI-Agenten in die gesamte Belegschaft bringen – von vorgefertigten Agenten wie Deep Research bis zu einem No-Code-Baukasten, mit dem Mitarbeiter eigene, an Unternehmensdaten angebundene Agenten bauen. Als Anwenderbeispiel dafür nannte Google die Robert Bosch GmbH. Der Zulieferer hat nach Angaben während des Summits 120.000 Lizenzen für Gemini Enterprise erworben und die Plattform für die gesamte Belegschaft eingeführt. Laut Bosch ging dem ein siebenmonatiger Test mit mehreren tausend Power-Usern voraus. Die Plattform läuft auf Google Cloud, unter anderem wegen der Anforderungen an Datenresidenz und Compliance. Als weitere Kunden in der Region nannte Google Mercedes-Benz und Otto.

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Karthik Narain, Chief Product and Business Officer von Google Cloud, äußerte sich zur Versorgungslage bei Rechenkapazität. Die Nachfrage übersteige das Angebot; bestehende Enterprise-Zusagen würden priorisiert bedient, neue Zusagen geprüft. Kurzfristig miete Google Rechenleistung bei xAI an. Steigende Speicherpreise fange der Konzern über langfristige Verträge ab; zudem biete er seine TPU-Pods für den Einsatz in Rechenzentren von Partnern an. Google setzt auf eigene Chips: die achte Generation der TPUs für KI-Berechnungen und den Arm-Prozessor Axion für allgemeine Workloads. Für Axion nennt der Konzern ein bis zu doppelt so gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und einen um 80 Prozent besseren Wert pro Watt gegenüber x86-Instanzen.

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(fo)



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Siri sieht mit: Was steckt hinter Apples neuer Kontextfunktion?


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Wer Siri bisher nach etwas gefragt hat, musste immer alles erklären. Die Software-Assistenz wusste nicht einmal, was auf ihrem eigenen Bildschirm steht. Das ändert sich mit iOS 27 grundlegend: Die neue Siri weiß, was der Nutzer gerade vor sich sieht – und handelt entsprechend. Sebastien Marineau-Mes, Apples Vice President of Software, demonstrierte die Funktion live in einem Tech-Talk im Zuge der Entwicklerkonferenz WWDC am Apple-Hauptsitz in Cupertino.

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Die neue Siri analysiert in Echtzeit drei Arten von Bildschirminhalt: Text – etwa in Webseiten, Notizen oder Dokumenten –, App-Oberflächen mit Buttons, Beschriftungen und Grafiken sowie Bilder. Daraus entsteht ein Kontextbild, das Siri bei jeder Anfrage automatisch mitbekommt. Neben ihrer neuen Fähigkeit, natürliche Sprache zu verstehen, soll dies Nutzereingaben immens erleichtern.

Marineau-Mes zeigte das anhand eines Fotos, das eine ungewöhnliche Wolkenformation zeigte. Ohne jede Erklärung, was auf dem Bild zu sehen war, fragte er: „Warum sehen die Wolken so aus und wo kann man sie in der Bucht sehen?“ Siri erkannte die Wolken als marine Inversion, wie sie in Meeresnähe vorkommt, lieferte eine Erklärung – und erstellte auf Nachfrage direkt eine Notiz mit einem Tagesplan für einen Ausflug zum erkannten Mount Tamalpais in Kalifornien.

Was technisch unspektakulär klingt, ist konzeptionell ein Bruch mit der bisherigen Funktionsweise von Sprachassistenten. Marineau-Mes nannte zwei Alltagsbeispiele: Schickt ein Freund eine Nachricht mit einem Konzerttermin, reicht die Frage „Habe ich heute Zeit?“ – Siri liest Datum und Uhrzeit aus der Nachricht auf dem Bildschirm. Schreibt die Ehefrau beim Heimfahren, wo sie ihren Ehemann spontan auf einen Kaffee treffen möchte, genügt „Wie weit ist das entfernt?“ – ohne Adresse, ohne App-Wechsel.

„Man muss Siri diesen Kontext nicht mitteilen, da Siri ihn bereits kennt“, sagte Marineau-Mes. Der Nutzer soll nicht mehr darüber nachdenken müssen, was und wie er es Siri erklären muss – der Assistent soll einfach verstehen, womit man gerade beschäftigt ist.

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On-Screen Awareness wirft gleichwohl eine offensichtliche Frage auf: Was passiert mit dem, was Siri sieht? Im Prinzip könnte das System jeden Bildschirminhalt erfassen – Bankdaten, private Nachrichten, vertrauliche Dokumente. Marineau-Mes sprach das direkt an: „Man kann Siri über alles befragen, was auf dem Bildschirm zu sehen ist“ – und genau deshalb sei Private Cloud Compute hier zentral, Apples Ansatz für besonders datenschutzsichere Cloud-Server. Was Siri auf dem Bildschirm sieht, wird wie alle anderen Anfragen behandelt: nur temporär verarbeitet, nicht gespeichert, nicht geloggt. Apple selbst habe keinen Zugriff darauf.

Ob das Versprechen hält, soll sich technisch überprüfen lassen – Apple hat PCC für externe Sicherheitsforscher geöffnet. Dies soll auch weiterhin gelten, wenn PCC-Server in Googles Rechenzentren stehen und Apple dabei Technologien aus Googles Gemini-Familie für seine eigenen Apple Foundation Models einsetzt. Für Nutzer bleibt es letztlich eine Vertrauensfrage.

On-Screen-Awareness ist nicht auf eine bestimmte Eingabemethode beschränkt. Die neue Siri lässt sich per Sprache, per Seitentaste, durch Herunterziehen der Dynamic Island, über Kontextmenüs oder über Schaltflächen in App-Oberflächen aufrufen – und hat in jedem Fall Zugriff auf den aktuellen Bildschirminhalt.

Damit die neuen On-Screen-Awareness-Fähigkeiten auch in Dritt-Apps funktionieren, nimmt Apple die Entwickler mit ins Boot: Für sie wurden zwei Schnittstellen (APIs) bereitgestellt. UserActivity eignet sich, wenn ein einzelnes primäres Element im Vordergrund steht, etwa ein geöffnetes Dokument. View Annotations hingegen kommen zum Einsatz, wenn mehrere Elemente gleichzeitig sichtbar sind – zum Beispiel Nachrichten in einer Liste.

Ein Vorteil: Wer seine App bereits mit App Entities und App Intents ausgestattet hat, muss nur noch die Views entsprechend annotieren. Der zusätzliche Aufwand hält sich damit in Grenzen. Noch mächtiger wird On-Screen-Awareness in Kombination mit Content Transfer – dann kann Siri erkannte Inhalte direkt an andere Apps weitergeben, etwa eine angezeigte Nachricht an die Mail-App übergeben, um sie dort weiterzuleiten.

On-Screen-Awareness klingt nach dem, was Google mit Android schon länger unter dem Begriff „Now on Tap“ versucht hat. Der Unterschied liegt im Anspruch: Apples Ansatz ist tiefer ins System integriert, verarbeitet Bilder nativ auf dem Gerät dank des neuen KI-Modells AFM 3 Core Advanced – und ist, zumindest dem Versprechen nach, vollständig privat. Ob das im Alltag so funktioniert wie in der kuratierten Demo, wird sich in den kommenden Monaten zeigen und spätestens im Herbst, wenn die finalen Versionen die Nutzer erreichen – im Falle der Europäischen Union leider noch mit ungewissem Ausgang: Apple hat angekündigt, Siri AI vorerst nicht für EU-iPhones und iPads freizugeben. Auf dem Mac soll Siri AI aber auch in die EU kommen. Vorerst allerdings weltweit zunächst in englischer Sprache.


(mki)



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NASA-Weltraumteleskop Swift: Beispiellose Rettung durch Robotermission steht an


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Katalyst Space Technologies hat die Vorbereitungen für eine historische Raumfahrtmission zur Rettung eines NASA-Weltraumteleskops abgeschlossen. In den kommenden Tagen soll es losgehen. Das geht aus einer Stellungnahme des US-Raumfahrtunternehmens und Medienberichten hervor. Demnach wurde das „robotische Raumschiff LINK“ auf der Rakete des Typs Pegasus XL angebracht und kann jetzt zu den Marshallinseln im Pazifik transportiert werden. Dort soll sie von einem speziellen Flugzeug aus gestartet werden. Zwei Wochen später soll sich das Raumschiff dem Weltraumteleskop Swift nähern und es inspizieren. Danach soll es das Instrument greifen und langsam in eine höhere Umlaufbahn schieben, damit es dort die Forschung wiederaufnehmen kann.

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Neil Gehrels Swift Observatory wurde 2004 gestartet, damals hieß das Gerät nur Swift. Das Weltraumteleskop untersucht primär Gammastrahlenblitze, „die stärksten Explosionen im Universum“. An Bord hat es drei verschiedene Forschungsinstrumente, die im sichtbaren, im ultravioletten, im Röntgen- und im Gammaspektrum arbeiten. Von zentraler Bedeutung ist dabei das Burst Alert Telescope (BAT), das zu jeder Zeit etwa ein Sechstel des Himmels abdeckt und dort Gammablitze entdecken kann. Wenn einer entdeckt wird, kann es die anderen Instrumente rasch darauf ausrichten, Observatorien auf der Erde können nachziehen. Während seines Betriebs hat das Gerät unzählige Ereignisse beobachtet. 2018 wurde es zu Ehren des verstorbenen Forschungsleiters umbenannt.

In den vergangenen Jahren hat die verstärkte Sonnenaktivität nun aber dafür gesorgt, dass die Ausläufer der Erdatmosphäre Swift stärker abbremsen als ursprünglich erwartet. Ohne Gegenmaßnahme würde es wahrscheinlich in Monaten abstürzen. Um das zu verhindern, hat die NASA Katalyst deshalb 30 Millionen US-Dollar bezahlt. Im Gegenzug sollte Katalyst in Rekordzeit ein Raumfahrzeug fertigstellen, das den Orbit von Swift anheben kann. Das sollte ursprünglich im Frühjahr dieses Jahres geschehen, jetzt soll es bis Ende Juni losgehen. Im Winter hat die NASA Swift weitgehend deaktiviert, damit das Weltraumteleskop durch die Drehungen um sich selbst nicht zu stark absinkt. Damit es gerettet werden kann, darf es nicht unter 300 km sinken.

Was man bei Katalyst in gerade einmal acht Monaten geschafft habe, sei „außergewöhnlich“, sagt Ghonhee Lee, CEO der Firma. Das Team habe den Weltraumroboter in dieser Zeit entworfen, gebaut, getestet und fertiggestellt, jetzt stehe eine der „ehrgeizigsten kommerziellen Wartungsmissionen“ an, die jemals in Angriff genommen worden sei. Normalerweise benötigen diese Vorbereitungsschritte einer Weltraummission Jahre, der jetzige Zeitplan sei „geradezu verrückt“, heißt es auch von der NASA. Sollte die Mission klappen, würde das beweisen, dass man das übliche Prozedere enorm beschleunigen kann. Wann die Mission starten soll, schreibt Katalyst nicht, laut NextSpaceflight.com soll es am 27. Juni losgehen.


(mho)



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