Connect with us

Künstliche Intelligenz

Linux Mint: LTS-Version 22.3 „Zena“ mit aktualisierten Desktops


close notice

This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Die Maintainer der populären Linux-Distribution Linux Mint haben Version 22.3 mit dem Codenamen „Zena“ herausgegeben. Die neue Version des auf Ubuntu basierenden Linux aktualisiert die Software und Verbesserungen und soll die Erfahrung mit dem Linux-Desktop komfortabler gestalten.

Weiterlesen nach der Anzeige

In den Release-Notes zu Linux Mint 22.3 erörtern die Entwickler vorrangig Probleme und bieten Lösungen dazu an. Die Übersicht über neue Funktionen listet hingegen die kleineren Verbesserungen der aktualisierten Distribution auf. Demnach liefern die Entwickler Unterstützung mit Sicherheitsupdates bis April 2029. Viele kleine Optimierungen sollen im Problemfall nötige Informationen einfacher bereitstellen. Das „Systembericht“-Tool heißt nun „Systeminformationen“. Neben „Systeminformationen“, „Systemberichten“ und „Absturzberichten“ zeigen vier weitere Seiten Informationen über angestöpselte USB-Geräte, über die Grafikkarte und deren Unterstützung mit Hardwarebeschleunigung, PCI-Geräte und über das BIOS liefern.

Außerdem ist das optisch ähnliche Werkzeug „Systemadministration“ neu dabei. Es läuft mit Administratorrechten und ist für dementsprechende Konfigurationsaufgaben gedacht. Zunächst bietet es lediglich eine Dialogseite an, mit der sich das Boot-Menü einstellen lässt. Wenn User eine Benachrichtigung eine App verpasst haben, zeigt ein kleines Zahlensymbol das nun mit der konkreten Anzahl verpasster Nachrichten an.

XApps erhalten neue Standard-Icons und -Symbole, die einfach und monochrom gehalten sind. Bislang fehlende Symbole haben die Programmierer nun ergänzt. Die sollen in verschiedene Größen ohne Verluste skalieren. Allgemein haben XApps Verbesserungen erhalten, so kann Timeshift nun während Schnappschüssen pausieren oder fortfahren und Warpinator nun nicht nur Dateien, sondern auch Textnachrichten über das Netz schicken – zudem auch mittels IPv6.

Der Cinnamon-Desktop in Version 6.6 hat verbesserte Unterstützung für Tastatur-Layouts und Eingabemethoden erhalten. Nun werden traditionelle Layout und IBus-Eingabemehtoden in den Tastatureinstellungen nebeneinander angezeigt, „als seien sie dasselbe“. Damit soll Cinnamon unter Wayland nun auch andere Layouts als Englisch (US) unterstützen. Das Anwendungsmenü von Cinnamon haben die Programmierer ebenfalls überarbeitet, es hat nun eine Seitenleiste für den Avatar, Orte und bervorzugte Apps.

Probleme könnte Nutzerinnen und Nutzern der HWE-Kernel 6.14 bereiten, den Linux Mint 22.3 mitliefert und der von Ubuntu stammt. Er zeichnet sich durch erweiterte Hardware-Unterstützung aus und ist etwa für die Unterstützung neuerer AMD-Prozessoren nötig. Allerdings reibt er sich etwa mit Virtualbox und alten Nvidia-Grafikkarten. Wer davon betroffen ist, soll auf Linux Mint 22.1 ausweichen, das mit dem LTS-Kernel 6.8 daherkommt. Die Shutdown-Zeit haben die Programmierer aus Bequemlichkeitsgründen auf zehn Sekunden reduziert.

Weiterlesen nach der Anzeige

Wer Linux Mint 22.3 in Virtualbox testen will, sollte die 3D-Beschleunigung in den VM-Einstellungen deaktivieren und Nested Paging anschalten. In VMs stürzt Xorg jedoch ab, da 3D-Beschleunigung zur Nutzung der Mulitmedia-Codecs mit der gstreamer-1.0-vaapi nötig ist. Das Entfernen des Pakets soll helfen. Das erledigt der Befehl apt remove gstreamer1.0-vaapi – gegebenenfalls um ein vorangestelltes sudo ergänzt. Problemlösungen stehen auch bereit, falls keine Tonausgabe mit dem neuen Pipewire-Soundserver klappt, dann sollen User mit ein paar Befehlen auf PulseAudio wechseln.

Wer das neue Linux Mint 22.3 einmal ausprobieren möchte, findet Installationsabbilder zum Herunterladen auf der Download-Seite des Linux-Mint-Projekts. Es stehen Versionen mit Cinnamon, Xfce- und MATE-Desktop bereit.

Zuletzt veröffentlichte das Linux-Mint-Projekt im September die Version 22.2 mit Namen „Zara“. Auch da haben die Maintainer die Software aktualisiert, zudem jedoch Biometrie ergänzt und Libadwaita-Programmen eine eigene Optik verpasst.

Der aktuelle Stand der wichtigsten Unix- und Linux-Distributionen:


(dmk)



Source link

Künstliche Intelligenz

Lufthansa verbietet Nutzung von Powerbanks an Bord


Die Lufthansa hat die Regelungen für mobile Akkus, sogenannte Powerbanks, verschärft. Diese dürfen nach Angaben der deutschen Fluggesellschaft an Bord der Flugzeuge nicht mehr genutzt werden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Jeder Passagier dürfe an Bord eines Fluges der Lufthansa Group Airlines maximal zwei Powerbanks mitnehmen. Diese dürften jedoch „weder genutzt noch geladen werden“. Die Regeln seien zum 15. Januar in Kraft getreten, teilte die Lufthansa mit.

Die Powerbanks müssen im Handgepäck mitgeführt werden. Die Passagiere müssen sie nach den neuen Regeln „in der Sitztasche des Vordersitzes, am eigenen Körper oder im Handgepäck unter dem Sitz“ verstauen. Sie mit dem Gepäck aufzugeben ist ebenso verboten wie sie in den Gepäckfächern über den Sitzen unterzubringen. Das gilt auch für E-Zigaretten.

Die maximale Kapazität von Powerbanks, die im Flugzeug mitgenommen werden, beträgt 160 Wattstunden, wobei Powerbanks mit einer Kapazität zwischen 100 und 160 Wattstunden bei der Fluggesellschaft vorab angemeldet werden müssen. Bis zu einer Kapazität von 100 Wattstunden können einfach so mitgenommen werden.

Für die üblichen Mobilgeräte ist das problemlos, diese liegen deutlich unter diesen Grenzwerten: Akkus von Smartphones haben etwa 5 bis 15 Wattstunden, von Tablets 10 bis 200 Wattstunden und Laptop-Akkus schließlich 25 bis 80 Wattstunden. Akkus für Digitalkameras liegen eher unter 10 Wattstunden.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die Regeln gelten für alle Gesellschaften der Lufthansa Group, darunter Eurowings, Swiss und Austrian. Sie orientieren sich an den Empfehlungen internationaler Luftfahrtorganisationen wie der European Union Aviation Safety Agency (EASA) und der International Air Transport Association (IATA). Die Fluggesellschaften haben die Regelungen für Powerbanks nach mehreren Bränden in Flugzeugen in den USA und Asien angepasst.

So haben beispielsweise verschiedene ostasiatische Airlines Anfang vergangenen Jahres bereits die Regeln für Powerbanks im Flugzeug verschärft. Anlass war ein Feuer Ende Januar 2025, das im Gepäckfach einer Maschine der südkoreanischen Fluggesellschaft Air Busan ausgebrochen war. Die Maschine, die weitgehend zerstört wurde, war zum Glück noch am Boden, alle 176 Insassen konnten sie über die Notrutschen verlassen, einige wurden leicht verletzt.


(wpl)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

MacBook Pro mit M4 Max: Lange Lieferzeiten als Zeichen für neue Geräte?


Wer sich aktuell für ein konfiguriertes MacBook Pro mit M4 Pro oder M4 Max interessiert, muss sich teilweise gedulden: Wie unsere Recherchen zeigen, sind einige Modelle im deutschen Apple Online Store erst Anfang März lieferbar. Dazu zählt das 14 Zoll große MacBook Pro mit M4 Max Chip und 36 GB Arbeitsspeicher. Auch US-Techblogs berichten von Verzögerungen: Ihren Angaben zufolge sind vor allem höher ausgestattete Varianten mit mehr Arbeitsspeicher betroffen.

Weiterlesen nach der Anzeige

Die langen Lieferzeiten könnten auf eine hohe Nachfrage nach den leistungsstarken Chips hindeuten. Analysten vermuten allerdings, dass Apple möglicherweise bereits die Produktion auf kommende Modelle mit M5 Pro und M5 Max umstellt. Das Basis-MacBook Pro mit M5-Chip ist bereits seit Oktober 2025 erhältlich – die Pro- und Max-Varianten des neueren Chips stehen jedoch noch aus. Und schon seit einiger Zeit wird über eine Veröffentlichung Ende Januar spekuliert.

Gerüchte um einen baldigen Release von MacBook-Pro-Modellen mit M5 Pro und M5 Max werden durch Apples Ankündigung des Creator Studio befeuert. Das neue Abo-Paket für professionelle Anwender startet am 28. Januar 2026 und enthält Logic Pro, Final Cut Pro sowie optimierte Templates für die iWork-Programme. Historisch betrachtet hat Apple bereits mehrfach im Januar oder Februar neue Hardware vorgestellt – etwa das MacBook Pro mit M2 im Januar 2023 oder die Apple Vision Pro (Marktstart in den USA im Februar 2024).

Die M5-Chip-Generation verspricht deutliche Verbesserungen bei der KI-Performance durch neue GPU-Kerne mit integriertem Neural Accelerator. Auch die CPU soll effizienter arbeiten. Während das Basis-MacBook Pro mit M5 bereits bis zu 32 GB Unified Memory und die Ansteuerung von zwei externen Displays unterstützt, dürften die Pro- und Max-Varianten noch höhere Kernzahlen und verbesserte Leistung für rechenintensive Aufgaben bieten.

Wer auf die neueste Technik setzen möchte, sollte womöglich noch einige Wochen mit dem Kauf warten. Einen umfassenden Ausblick auf Apples mögliche Produktpläne für 2026 bietet der Mac & i-Podcast.


(mki)



Source link

Weiterlesen

Künstliche Intelligenz

Network Execution Tool NetExec: Schweizer Messer für Sicherheitstests


NetExec hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten Werkzeuge für Angriffe auf Unternehmensnetzwerke entwickelt. Während klassische Pentesting-Tools oft auf einzelne Protokolle oder Techniken beschränkt bleiben, vereint NetExec eine breite Palette an Methoden auf einer Oberfläche. Der Ursprung liegt in CrackMapExec, das lange als das Standardwerkzeug galt. Doch NetExec hat die Rolle des Vorgängers übernommen, wird aktiv weiterentwickelt und wächst durch die Arbeit der Community stetig weiter. Wer heute Windows- und Linux-Umgebungen realistischen Tests unterziehen möchte, kommt an diesem Werkzeug kaum vorbei.

Das Besondere an NetExec ist die konsequente Ausrichtung auf die Praxis. Red Teams und Pentester identifizieren mit ihm innerhalb kürzester Zeit Angriffspfade und nutzen sie direkt aus. Von der ersten Abfrage eines Benutzerkontos über das automatisierte Durchtesten schwacher Passwörter bis zum Ausführen von Code auf Zielsystemen reichen seine Einsatzfelder, die sonst mehrere Werkzeuge erfordern. NetExec setzt zudem auf Konsistenz: Einmal vertraut mit der Syntax, können Tester nahezu alle unterstützten Protokolle nach demselben Muster ansprechen. Das reduziert Fehler und beschleunigt die Arbeit erheblich.




(Bild: 

Vanessa Bahr / KI / heise medien

)

Unsichere Konfigurationen sind eines der wichtigsten Einfallstore für Angreifer. Systemhärtung heißt deshalb vor allem, mit den passenden Tools Lücken durch gefährliche Einstellungen zu finden und sie zu schließen, sei es auf Einzelsystemen unter Windows oder Linux oder im Active Directory. Härtung heißt aber auch, das Netzwerk abzusichern und Netzwerkverkehr auf das Nötigste zu beschränken.

  • Das Network Execution Tool NetExec beherrscht ein breites Spektrum an Angriffsmethoden.
  • NetExec eignet sich aber nicht nur für Pentester und Red Teams, sondern auch für Admins, die die Sicherheitslage ihrer Infrastruktur untersuchen wollen.
  • Mit NetExec können Admins beispielsweise Passwortrichtlinien testen, Konfigurationsfehler erkennen oder Angriffspfade frühzeitig schließen.

Seinen Ruf als Schweizer Messer verdankt NetExec nicht nur der Fülle an Modulen, sondern auch der engen Verzahnung der Funktionen. Ein erfolgreiches Login wird direkt zur Grundlage für weitere Aktionen: Befehle ausführen, Dateien übertragen, Secrets extrahieren. Aus einem einzigen Zugang kann sich so ein vollständiger Angriff auf eine Windows-Domäne entwickeln. Für Angreifer, die auf Geschwindigkeit und Effizienz bauen, ist das ein entscheidender Vorteil. Dieser Artikel zeigt die Vielseitigkeit von NetExec anhand unterschiedlicher Passwortangriffe, der Extraktion von Secrets und der finalen Befehlsausführung.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Network Execution Tool NetExec: Schweizer Messer für Sicherheitstests“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



Source link

Weiterlesen

Beliebt