Künstliche Intelligenz
LLMs im Unternehmen: Noch Frühbuchertickets für die Online-Konferenz sichern
Große Sprachmodelle sind im Unternehmensalltag angekommen. Mit Agentic AI können die LLMs komplexe Aufgaben durch das Zusammenspiel mit weiteren Tools erledigen.
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In den letzten Monaten haben zudem die multimodalen Modelle an Bedeutung gewonnen, die nicht nur Texte, sondern auch Bilder, Tabellen und mehr verarbeiten. Damit lassen sich Daten deutlich besser extrahieren als mit rein textbasierten Ansätzen.
Die Online-Konferenz LLMs im Unternehmen zeigt am 19. März, wie KI-Agenten Arbeitsprozesse übernehmen können, wie LLMs beim Extrahieren der Daten helfen und wie man Modelle effizient im eigenen Rechenzentrum betreibt.
Modelle, Agentic AI, Self-Hosting und Datenschutz
Das Programm der von iX und dpunkt.verlag ausgerichteten Online-Konferenz bietet Vorträge zu folgenden Themen:
- Große Sprachmodelle – Einführung und Trends
- Stabile Agenten mit Large Language Models
- Multimodale Extraktionspipelines für komplexe Dokumente
- Deep Agents sicher einsetzen
- Praxiserfahrung mit produktivem Self-Hosting von KI-Clustern
- Datenschutz beim Einsatz von LLMs
Workshop zum Feintuning großer Sprachmodelle
Tickets für den Thementag sind bis zum 25. Februar zum vergünstigten Frühbucherpreis von 279 Euro (alle Preise zzgl. 19 % MwSt.) erhältlich. Der zusätzliche Online-Workshop „Große Sprachmodelle feintunen“ am 30. Oktober kostet 579 Euro.
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Wer über die Minds Mastering Machines und die zugehörigen Thementage informiert werden möchte, kann sich für den Newsletter eintragen.
(rme)
Künstliche Intelligenz
Juniper: Unter anderem Root-Sicherheitslücken in Junos OS geschlossen
Mehrere Sicherheitslücken gefährden Netzwerk- und Sicherheitsprodukte von Juniper. Die Schwachstellen stecken im Netzwerkbetriebssystem Junos OS und Junos OS Evolved, die unter anderem die Basis für Router und Switches bilden. Im schlimmsten Fall verschaffen sich Angreifer weitreichende Rechte auf Geräten. Bislang warnt der Netzwerkausrüster nicht vor Attacken. Admins sollten die Sicherheitsupdates dennoch zeitnah installieren.
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Mehrere Gefahren
Im Sicherheitsbereich der Juniper-Website sind 28 nun geschlossene Softwareschwachstellen aufgelistet. Dort finden Netzwerkadmins auch die Sicherheitsupdates, deren Auflistung den Rahmen dieser Meldung sprengt.
Von den Lücken sind einige mit dem Bedrohungsgrad „hoch“ eingestuft. So können Angreifer etwa mit präparierten BGP-Anfragen an verwundbaren Geräten ansetzen und Abstürze auslösen (CVE-2026-33797).
Angreifer können sich aber auch an mehreren Stellen Root-Rechte verschaffen (etwa CVE-2026-21916). Mit derart weitreichenden Rechten liegt es nahe, dass Geräte als vollständig kompromittiert gelten. In diesem Fall gibt es aber eine Hürde, und ein lokaler Angreifer muss bereits über niedrige Nutzerrechte verfügen. Das ist auch die Voraussetzung für einen weiteren Angriff, bei dem sensible Daten leaken können (CVE-2026-33776).
Die Fabric-Management-Software Apstra ist ebenfalls verwundbar. Aufgrund einer fehlerhaften SSH-Implementierung kann sich ein Angreifer ohne Authentifizierung als Man-in-the-Middle in Verbindungen einklinken (CVE-2026-13914 „hoch“).
Aufgrund eines Standardpassworts in vLWC sind unbefugte Zugriffe vorstellbar (CVE-2026-33784). Diese Sicherheitslücke ist mit dem Bedrohungsgrad „kritisch“ eingestuft.
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(des)
Künstliche Intelligenz
Kine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild
Die wegweisende Konstruktion der Exakta wurde zur Blaupause nachfolgender SLR-Generationen. Zum ersten Mal zeigte eine Kleinbildkamera ein Sucherbild, das exakt dem späteren Foto entsprach. Die Mattscheibe mit ihrem stets gültigen Reflexbild definierte das fotografische Arbeiten neu. Schärfe, Schärfeverlauf und Bildkomposition ließen sich präzise beurteilen – und das für alle Brennweiten gleichermaßen, ganz ohne externe Hilfsmittel.
Jahrzehnte später, im Zeitalter grafischer Benutzeroberflächen, bezeichnete das Akronym WYSIWYG (What you see is what you get) eine vergleichbare Errungenschaft in der Computerwelt. Ihagee wählte eine schlichtere Terminologie und verkündete das Ende der „Blindfotografie“. Photo Porst, damals das „größte Photohaus der Welt“, griff dies auf und bewarb die Kine-Exakta als „Kamera der Zukunft“.

Bernd Kieckhöfel beschäftigt sich seit 2014 mit der Adaption alter Objektive. Aktuell faszinieren ihn Optiken aus Filmkameras und Kino-Projektoren. Er hat seine Erfahrungen in mehreren Büchern veröffentlicht und schreibt für verschiedene Magazine.
Wer damals mit Sucherkameras fotografierte – sei es mit einer Leica, Contax oder anderen Modellen –, kannte das Parallaxen-Dilemma. Bei Normalbrennweiten ermöglichte der Sucher zwar eine hinreichend genaue Einschätzung, doch im Nahbereich setzte die Physik Grenzen: Während der Sucher die Blüte einer Rose anvisierte, bildete das leicht versetzt angeordnete Objektiv lediglich den Stängel ab. Weitwinkel- und Teleobjektive erforderten zudem separate Aufstecksucher. Zubehör wie Entfernungsmesser und Schärfentiefentabellen halfen zwar, doch um Bildausschnitt und Wirkung zuverlässig zu bestimmen, waren viel Erfahrung und ein kleiner Werkzeugkasten nötig.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Kine‑Exakta: Die erste Spiegelreflexkamera fürs Kleinbild“.
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Künstliche Intelligenz
Tankstellenbranche unter Druck: Kartellamt verlangt zügige Preisanpassung
Deutschlands oberster Wettbewerbshüter hat die Tankstellenbranche aufgefordert, die Preise für Benzin und Diesel rasch zu senken. Der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, sagte dem Handelsblatt mit Blick auf die Waffenruhe im Iran-Krieg und die damit gesunkenen Ölpreise: „Sinkende Rohölpreise sind ein klares Signal – und sie sollten sich auch zeitnah an der Zapfsäule widerspiegeln.“ In der Vergangenheit seien Preise als Folge höherer Kosten rasant gestiegen und langsamer gesunken, wenn die Kosten wieder gesunken seien. Mundt machte deutlich, dass er das kritisch sieht und nun „eine zügige Weitergabe der Entlastung“ erwarte.
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Rapider Anstieg, kaum Rückgang
Als Folge des Iran-Krieges sind die Preise für Benzin und Diesel in den vergangenen Wochen deutlich gestiegen, da der Iran eine für den Öltransport wichtige Meerenge zum Oman blockiert. Das bekommen auch Deutschlands Autofahrer zu spüren, die fürs Tanken viel mehr Geld zahlen müssen.
Dieselkraftstoff kostete im bundesweiten Tagesdurchschnitt zwischenzeitlich 2,447 Euro pro Liter – 70 Cent mehr als vor Kriegsausbruch und so viel wie nie zuvor. Superbenzin der Sorte E10 verfehlte sein Allzeithoch aus dem Jahr 2022 mit bis zu 2,192 Euro nur knapp. Zwischenzeitlich war der Kraftstoff um gut 41 Cent teurer als vor Kriegsbeginn. Beide Sorten haben sich am Mittwoch um rund drei Cent verbilligt. Die Preiserhöhungen seien sehr schnell weitergegeben worden, sagt Mundt im Handelsblatt-Interview. „Es wäre nur folgerichtig, wenn das in die andere Richtung genauso gilt.“
Begründungspflicht für Teuerungen
Deutschlands Wettbewerbshüter beobachten die Ölbranche seit langem kritisch. In der Branche sind einige wenige große Konzerne in mehreren Teilen der Wertschöpfungskette stark präsent, etwa bei Raffinerien. Kürzlich bekam das Bundeskartellamt mehr Befugnisse: Unternehmen sollen künftig darlegen müssen, dass Preissteigerungen sachlich gerechtfertigt sind. Dadurch soll es für das Kartellamt leichter werden, gegen überhöhte Spritpreise vorzugehen. Außerdem dürfen Tankstellenbetreiber den Preis nur noch einmal am Tag anheben.
Seine Behörde könne die Preise nicht „auf Knopfdruck senken“, sagt Mundt: „Unsere Aufgabe ist es, zu prüfen, ob Regeln verletzt werden, und dann konsequent einzugreifen.“ Das gehe nicht in wenigen Tagen, weil man belastbare Belege brauche. „Ein möglicher Missbrauch von Marktmacht muss gerichtsfest nachgewiesen werden – daran führt in einem Rechtsstaat kein Weg vorbei.“ Hohe Preise allein seien noch kein Verstoß gegen das Kartellrecht. Vielmehr gehe es um die Frage, ob solche hohen Preise durch Wettbewerb zustande kamen oder durch missbräuchliches Verhalten.
Zum Benzinpreis-Streit mit Unternehmen sagte Mundt der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS), dass Gerichtsverfahren lange dauerten. Kürzlich hatte die Bundesregierung solche Verfahren zwar beschleunigt. „Jetzt können betroffene Unternehmen nicht mehr zweimal im Verfahren vor Gericht ziehen, sondern nur noch einmal“, so Mundt. „Das spart uns im Ernstfall einige Jahre, aber es bleibt dabei, dass diese Verfahren leider dauern.“
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(fpi)
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