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Öko-Pionier Andechser Natur hebt in digitale Welten ab! › PAGE online


Vom Joghurt-Becher ins World Wide Web: Curious Company hat für Andechser Natur, alteingesessener Bioprodukt-Anbieter aus Bayern, eine 3D-Erlebniswelt entwickelt. Direkt in sie hinein führt ein QR-Code auf den Andechser-Produkten.

Öko-Pionier Andechser Natur hebt in digitale Welten ab! › PAGE online

Bio-Produkte und digitale Welten bringt man immer noch nicht selbstverständlich zusammen. Zumindest in Deutschland hat die Öko-Welt immer noch einen sehr analogen Touch und gerade alteingesessene Bio-Unternehmen stecken noch knietief in der Blumenwiese fest.

Natürlich gibt es Websites. Aber digitale Anwendungen?

Ausgerechnet Andechser Natur aber ist in digitale Welten abgehoben. Das bayerische Bio-Unternehmen, das vor mehr als 100 Jahren von den Großeltern von Barbara Scheitz gegründet wurde, die heute die Geschäftsführerin ist.

Das Betriebsgelände ist gemäß der Philosophie und des Stils des Künstlers Friedensreich Hundertwasser gebaut, das Sortiment besteht seit 2009 komplett aus Bio-Erzeugnissen – und der Joghurt reift dreimal so lange wie andere Produkte.

Um einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, in Geschichte und Produktion, in die Kuhpatenschaften, die Andechser anbietet, Informationen zur Herkunft der Bio-Produkte zu bieten, zu Artenvielfalt und Tiergesundheit, ist eine digitale 3D-Erlebniswelt entwickelt worden.

Und das von der preisgekrönten Hamburger Digitalagentur Curious Company, die ganz ohne Umwege und mithilfe eines QR-Codes direkt vom Joghurt-Becher hinein in die Welt der Bio-Marke führt.

In Bereiche wie einen »Genussberater«, der Rezepte und Produktinformationen bietet, zu »Lesen & Verstehen« mit viel Hintergrundmaterial, in »Von hier zu Dir« und eine »Kids Zone«, in der unter anderem ein Memory-Spiel für Kinder von der Öko-Landwirtschaft erzählt.

Erfolgreiche Erweiterung der Marke

Den Mittelpunkt bietet ein überdimensional großer Andechser-Joghurtbecher, der mit Klee und Blumen bewachsen ist, auf einer Wiese mit Kühen und vor der Andechser-Molkerei steht.

Während man mit Fingerwischen und einem zweifingrigen Zoom durch die Anwendung navigiert, lässt der Becher sich in die verschiedenen Richtungen drehen.

Auch über ein Menü kann man navigieren und realisiert hat die Curious Company das per Saas-Lösung (Software-as-a-Service), die zum Curious Company Game Grid gehört.

Gehalten ist das alles in den Farben und der Ästhetik, die man von Andechser kennt, in dem leuchtenden Blau und sattem Grün der Marke. Dabei ist es eher verspielt als visuell innovativ – und erfolgreich.

Nicht nur ist die Marken-Erweiterung durch das 3D-Erlebnis beständig ausbaubar, verbindet analoge und digitale Welten und kann Kampagnen, Initiativen und Aktionen begleiten.

Sondern auch die Kund:innen zeigen Interesse, und so wird die 3D-Erlebniswelt seit ihrem Launch von mehreren tausend Interessierten monatlich besucht.

© Curious Company

 

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Vitakraft vollzieht Marken-Relaunch – Design Tagebuch


Vitakraft, ein Hersteller von Heimtierfutter und -bedarf, überarbeitet nach zweijähriger Entwicklungsarbeit und globaler Marktforschung seinen Markenauftritt. Ziel des Bremer Traditionsunternehmens ist der Wandel von einer rein produktgetriebenen Herstellermarke hin zu einer emotional positionierten Konsumentenmarke mit geschärftem Profil.

Vitakraft ist ein international tätiges Unternehmen der Heimtierbranche mit Sitz in Bremen. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1837 zurück, als Heinrich Wührmann in Heiligenrode bei Bremen eine Futtermittelhandlung gründete. Die Marke Vitakraft wurde 1929 eingeführt. Heute entwickelt und vertreibt das Unternehmen Tiernahrung, Snacks und Zubehör für verschiedene Heimtierarten und ist mit Niederlassungen in rund 20 Ländern vertreten.

Im Zuge der Neustrukturierung des Produktportfolios wurde der Markenauftritt modifiziert. Im Zentrum des Relaunches steht ein neues Markenversprechen: „Die entspannteste Art, dein Tier gut zu versorgen.“

Auszug der Pressemeldung

„Wir haben in den vergangenen Jahren festgestellt, dass viele Tierbesitzer:innen unsere Produkte zwar kennen und kaufen – Vitakraft als Marke aber nicht bewusst wahrnehmen. Mit dem Relaunch werden wir das grundlegend ändern“, erklärt Sarina Hamann, Geschäftsführerin & CMO Vitakraft. „Tierhalterinnen und Tierhalter sind heute mit einer Flut an Produkten, Meinungen und Empfehlungen konfrontiert – das kann schnell überfordern. Ein Thema, das die Heimtierbranche bislang kaum aufgreift. Mit unserem Relaunch wollen wir uns als Marke positionieren, die keinen zusätzlichen Druck aufbaut, sondern Orientierung gibt, Leichtigkeit ausstrahlt und Verlässlichkeit einfach erlebbar macht“, so Hamann.

Vitakraft Verpackung – vorher und nachher, Bildquelle: Vitakraft pet care, Bildmontage: dt
Vitakraft Verpackung – vorher und nachher, Bildquelle: Vitakraft pet care, Bildmontage: dt

Um Konsumenten am Point of Sale eine leichtere Orientierung zu bieten, folgt das Verpackungsdesign dem Prinzip visueller Reduktion, so das Unternehmen. Der weiterhin blau hinterlegte Markenschriftzug beansprucht in vergrößerter Darstellung nun rund ein Viertel der Front. Die bisher verwendete weiße Welle verschwindet ebenso wie das Herzsymbol. Der Vitakraft-Markenschriftzug wurde subtil modifiziert, siehe Detailansicht. So verfügt das „f“ jetzt über eine Unterlänge.

Die Kernfarben Blau und Weiß bleiben erhalten, werden jedoch flächiger eingesetzt und durch neue Akzentfarben ergänzt. Alle Bezeichnungen und Texte verlaufen nun senkrecht in vertikaler Achse, statt leicht geneigt. Scriptuale Fonts wurden dabei in vielen Fällen durch Groteskschriften ersetzt.

Der neue Marken-Claim „Gut gemacht.“ soll das veränderte Markenversprechen sprachlich untermauern. Ein bewusst einfacher Satz, der laut Vitakraft auf drei Ebenen funktioniert: „als Lob ans Tier, als Qualitätsaussage über die Vitakraft-Produkte und als Bestätigung der Kaufentscheidung des Tierbesitzers oder der Tierbesitzerin“.

Der Rollout beginnt nach Unternehmensangaben ab Spätsommer 2026 am Standort Bremen, erste Produktlinien im neuen Design sollen im September in den Handel kommen. Die digitale Präsenz wurde bislang nicht umgestellt.

Entstanden ist der neue Markenauftritt in Zusammenarbeit mit der Agentur Pahnke (Hamburg).

Mediengalerie

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»Das kann nur gut werden«: So startet Mother für Canva! › PAGE online


Mother hat für Canva eine Kampagne speziell für den deutschen Markt entwickelt, die sich in drei Spots ganz auf einen Moment konzentriert, den jeder kennt, der etwas gestalten möchte, ob Eisverkäufer, Fußballerin, Architektin – und auch Kreative(r).

»Das kann nur gut werden«: So startet Mother für Canva! › PAGE online

Mehr als 265 Millionen Menschen nutzen Canva weltweit. Ein Schlüsselmarkt für die KI-basierte Plattform für Gestaltung ist Deutschland und hier startet heute eine Kampagne, die Mother Berlin entwickelt und produziert hat.

Doch wie verbindet man die diverse Canva-Zielgruppe, die einmal quer durch die Bevölkerung bis hin zu den umsatzstärksten Unternehmen reicht?

Die Kreativen von Mother konzentrieren sich dafür auf einen Moment, der für jeden gleich ist: Wenn man vor dem leeren Bildschirm sitzt und nicht wirklich weiß, wie man anfangen soll, und verunsichert ist, ob auch etwas Gutes entsteht.

Screenshot aus »Feedback im Vereinsheim«

Design für alle

Dem setzt die Kampagne ein positives »Das kann nur gut werden« entgegen – und führt dafür ins Vereinsheim, in einen Eiswagen und einen Zug, der wegen einer Oberleitungsstörung reichlich Verspätung hat.

Mit Titeln wie »Feedback im Vereinsheim«, »Likes am Stiel« oder »Endstation Abgabe«, die auf Filme anspielen, werden Stimmen wie in einem Drama laut: »Das schaffst du nicht« tönt es, »Ich habe sowieso nie an ihn geglaubt« oder es hallt ein »na ja, ich weiß nicht« herüber.

Mit einem Augenzwinkern inszeniert und mit inneren Zweifeln, die sich in Menschen (oder Kaffeebecher) verwandeln, zeigen die Spots, dass die Ergebnisse mit Canva nur gut werden können – und unterstreichen damit das Versprechen von Canva, Design für alle zugänglich zu machen.

Die Idee der Kampagne spreche drei Zielgruppen an, heißt es von Mother selbst: kleine Unternehmen, Fachexpert:innen und Vereine/Clubs – und zeigt, wie man mithilfe von KI schnell und hochwertig gestalten kann und Social Content erstellen.

Die Kampagne »Das kann nur gut werden« wird im TV, auf Streaming-Plattformen und Paid Social ausgespielt.

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Unser Beruf verändert sich gerade schneller als meine Lesebrille › PAGE online


Beides hat mich ehrlich gesagt überrascht. Daniel Weiss ist Founder, Designer und AI-Artist – und gratuliert PAGE zum 40. mit einem klaren Gedanken: Gute Gestaltung fängt nie bei der Software an, sondern immer bei der Idee.

Unser Beruf verändert sich gerade schneller als meine Lesebrille › PAGE onlineBild: Daniel WeissSeit fast 30 Jahren gestalte ich Marken. Und ich glaube, ich habe noch nie erlebt, dass sich unser Beruf so radikal verändert wie gerade jetzt.

Das Faszinierende daran: Ausgerechnet KI erinnert mich jeden Tag daran, dass gute Gestaltung nie mit Software begonnen hat. Sondern immer mit einer Idee.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum ich der PAGE so gerne zum 40. Geburtstag gratuliere. Sie begleitet seit vier Jahrzehnten nicht nur Design, sondern vor allem die Menschen, die Design voranbringen. Denn gute Gestaltung verändert schließlich nicht nur Oberflächen. Sie verändert Perspektiven.

Genau dafür möchte auch ich stehen: für eine Kreativität, die nicht fragt, womit etwas entstanden ist, sondern ob sie Menschen berührt.

Und genau das gibt mir Zuversicht für 2026. Dass Originalität wieder zum eigentlichen Luxus wird. Denn wenn jeder Bilder erzeugen kann, wird die Idee dahinter plötzlich zum wertvollsten Teil der Arbeit.

Mein Wunsch an die PAGE ist deshalb ganz einfach: dass sie weiterhin genau dorthin schaut, wo noch niemand hinschaut. Denn die spannendsten Geschichten beginnen meist lange bevor es Antworten gibt.

Daniel Weiss
FOUNDER  / DESIGNER / AI ARTIST

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