Apps & Mobile Entwicklung
Lücke zu Anthropic schließen: OpenAI ergänzt ChatGPT um neuen Pro-Tarif für 103 Euro

Der Höhenflug von Anthropic und Claude Code setzt OpenAI zunehmend unter Druck. Auch die zuletzt starke Kritik an der Kooperation mit dem US-Verteidigungsministerium und der darauffolgenden Abwanderung von Nutzern setzte OpenAI zu. Das Unternehmen will jetzt mit einem neuen, an Codex-Vielnutzer gerichteten Tarif gegensteuern.
Für Codex-Vielnutzer gedacht
Mit dem neuen Pro-Tarif zielt das KI-Unternehmen darauf ab, die Lücke zwischen dem Plus-Abonnement für derzeit monatlich 23 Euro und dem bisherigen Pro-Tarif für 229 Euro zu schließen und diesen zugleich für Vielnutzer des Coding-Modells Codex attraktiver zu gestalten, die keine ganz so hohen monatlichen Ausgaben tätigen möchten. Damit wird das Angebot breiter aufgestellt, das nun fünf Tarife umfasst.
Vom bisherigen Angebot hebt sich der neue Tarif lediglich in einem Punkt ab: Während Anwender im teureren Pro-Abonnement bislang ein 20-fach höheres Nutzungskontingent im Vergleich zum Plus-Abo erhielten, fällt dieses nun mit dem Faktor 5 deutlich geringer aus. Gegenüber ChatGPT Plus erhalten Anwender zusätzliche Funktionen wie das Frontier-Pro-Modell, maximalen Zugriff auf Codex, maximales Deep Research, unbegrenzten Core-Chat, unbegrenzte und schnellere Bilderstellung sowie maximale Erinnerung und maximalen Kontext. Hinzu kommt ein früher Zugriff auf experimentelle Funktionen.
Dennoch bleibt auch dieser Tarif an Nutzungslimits gebunden. Bis zum 31. Mai 2026 gewährt OpenAI vorübergehend höhere Codex-Limits, die anschließend wieder reduziert werden sollen.
Anthropic setzt OpenAI weiter zu
Mit dem neuen Plan will OpenAI wieder gegenüber Anthropic aufschließen, die für ihren Chatbot mit Claude Max bereits seit Längerem einen vergleichbaren Tarif anbieten, der mit identischen Funktionen ausgestattet ist und mit 107,10 Euro beziehungsweise 214,20 Euro bei einer ebenfalls fünf- beziehungsweise zwanzigfachen Nutzung preislich etwas höher angesetzt ist.
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Gigabyte Aorus: GeForce RTX 5070 Infinity 12G mit ausgefallenem Design

Die Gigabyte Aorus GeForce RTX 5070 Infinity ist mit 12 GB Videospeicher ausgestattet und setzt auf ein futuristisches Design. Der 12V-2×6-Anschluss verschwindet unter einer magnetischen Abdeckung, was die aufgeräumte Optik der Grafikkarte zusätzlich unterstreicht.
Gigabyte zeigte schon auf der CES 2026 im Januar eine RTX 5090 Infinity mit Double-Flow-Through-Design. Auf der diesjährigen Computex erklärte das taiwanesische Unternehmen zudem, die Infinity-Reihe um weitere Modelle der RTX-50-Reihe zu erweitern. Jetzt hat Gigabyte die Produktseite der Aorus GeForce RTX 5070 Infinity 12G online gestellt, die die technischen Spezifikationen dieser Grafikkarte offenbart.
Die technischen Spezifikationen im Detail
Die neue Gigabyte Aorus GeForce RTX 5070 Infinity basiert auf Nvidias Blackwell-Architektur und nutzt 12 GB GDDR7-Videospeicher, der über einen 192-Bit-Speicherbus angebunden ist. Besonderes Augenmerk legt der Hersteller auf das sogenannte „Windforce Hyperburst“-Kühlsystem, das ähnlich den Founders-Edition-Karten von Nvidia funktioniert und einen Luftstrom durch die Backplate bietet.
Während die Aorus GeForce RTX 5070 Infinity über die für dieses Modell üblichen 6.144 CUDA-Kerne verfügt, liegt der GPU-Takt mit 2.715 MHz rund 200 MHz über dem Takt der Nvidia-Referenzkarte. Gigabytes neue Grafikkarte besitzt drei DisplayPort-2.1b-Anschlüsse sowie einen HDMI-2.1b-Port und bietet eine maximale Auflösung von 7.680 × 4.320 Pixeln. Die Anbindung über das Mainboard erfolgt dabei über PCI-Express 5.0.
Mit minimalistisch-futuristischem Look
Der 12V-2×6-Stromanschluss wird über eine magnetische Abdeckung auf der Backplate der Grafikkarte versteckt. Zudem unterstreicht ein RGB-Halo-Leuchtstreifen im inneren Lüfterring das futuristische Design mit Sci-Fi-Optik. Die Konfiguration der RGB-Beleuchtung erfolgt standardmäßig über das Gigabyte Control Center, über das auch andere RGB-beleuchtete Bestandteile des Gaming-PCs synchronisiert werden können und man individuelle Leuchteffekte einstellen kann.
Der Hersteller empfiehlt ein Netzteil mit 750 Watt oder mehr. Die Abmessungen der Gigabyte Aorus GeForce RTX 5070 Infinity 12G liegen bei 309 × 132 × 55 mm (L × B × H), ein Gewicht der Grafikkarte geht aus dem Datenblatt jedoch nicht hervor. Im Lieferumfang sind unter anderem ein GPU-Halter, die magnetische Abdeckung für den Stromanschluss sowie ein Adapter von 12V-2×6 auf zwei 8-Pin-Anschlüsse enthalten.
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Google Earth Pro: Desktop-App verschwindet 2027
Google stellt den Download von Google Earth Pro für den Desktop ein. Ab dem 25. Juni 2027 soll die bisherige Anwendung nicht mehr neu heruntergeladen werden können. Wer die Software bereits installiert hat, kann sie nach aktuellem Stand jedoch weiterhin verwenden.
Google Earth Pro bleibt vorerst nutzbar
Ein unmittelbares Ende von Google Earth Pro ist mit der Ankündigung nicht verbunden. Google bezeichnet die Desktop-Anwendung inzwischen als „Legacy“-App, bestehende Nutzer müssen vorerst allerdings nichts unternehmen. Bereits installierte Versionen sollen sich auch nach dem 25. Juni 2027 weiter verwenden lassen.
Unklar bleibt, wie lange Google die Anwendung technisch unterstützen wird. Einen Termin für die vollständige Abschaltung oder das Ende der benötigten Online-Dienste nennt Google nicht. Fest steht lediglich, dass Google Earth Pro ab Mitte 2027 nicht mehr offiziell für neue Installationen angeboten werden soll.
Wer die Desktop-Version weiterhin nutzen möchte, sollte die Anwendung daher spätestens vor dem Stichtag herunterladen. Ob der bisherige Installer anschließend noch über andere (in)offizielle Wege verfügbar sein wird, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Google setzt auf Browser und Mobilgeräte
Stattdessen verweist Google auf Google Earth für den Browser sowie die mobilen Anwendungen. Nach Angaben des Unternehmens enthalten diese inzwischen die beliebtesten Funktionen der Desktop-App. Hinzu kommen neuere Funktionen wie historische Street-View-Aufnahmen, erweiterte Messwerkzeuge und ein Katalog mit Umweltdaten.
Auch das Teilen und gemeinsame Bearbeiten von Projekten sowie KI-gestützte Funktionen gehören zu den Bereichen, die Google bei den neueren Earth-Versionen hervorhebt. Der Konzern hatte Google Earth in den vergangenen Jahren zunehmend im Browser ausgebaut und unter anderem historische Satelliten- und Luftaufnahmen einem größeren Nutzerkreis zugänglich gemacht.
Downloads
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4,6 Sterne
Google Earth Pro zeigt eine 3D-Erdkugel mit gigantischer Zoom-Funktion basierend auf Satelliten-Fotos.
- Version 7.3.7.1155 Deutsch
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Preis über UVP: ROG-Bundle mit X870E-Mainboard und AiO erreicht Europa

Die „20 Edition“-Bundles aus einem Asus ROG Crosshair X870E-Mainboard und einer Ryujin-360-AiO-Wasserkühlung sind jetzt in europäischen Online-Stores für rund 3.300 Euro erhältlich. Damit liegt der Preis allerdings etwa 300 Euro über der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers.
So liegt die UVP für das Bundle aus Mainboard und AiO bei 2.999 Euro. Doch die europäischen Online-Händler LDLC und Materiel listen das „20 Edition“-Bundle aus Asus ROG Crosshair X870E und Ryujin 360-Wasserkühlung jeweils zu einem Preis von 3.299,95 Euro. Das liegt rund 10 Prozent über der unverbindlichen Preisempfehlung von Asus, wie Videocardz feststellt. Auf Proshop Dänemark ist das Bundle jedoch für 22.990 dänische Kronen zu finden, was umgerechnet ungefähr 3.075 Euro entspricht und damit nur rund 75 Euro über der UVP liegt.
„20 Edition“-Bundle über UVP
Über die Gründe für die Preise dieses „20 Edition“-Bundles, die bis zu 300 Euro über der UVP liegen, lässt sich zum aktuellen Zeitpunkt nur mutmaßen. Einerseits handelt es sich bei dem Paket aus dem Asus ROG Crosshair X870E-Mainboard und einer Ryujin-360-AiO-Wasserkühlung um eine limitierte Special Edition. Zudem können Händler die Preise unabhängig von der UVP festlegen, wie am Beispiel von LDLC, Materiel und Proshop Dänemark zu sehen ist.
Am Preis von mehr als 3.000 Euro lässt sich jedoch bereits erkennen, dass es sich hier um eine Sammleredition handelt, die wahrscheinlich nur eine ganz spezielle Käuferschicht anspricht. Und wer bereits mit dem Kauf eines limitierten Bundles von Mainboard mit AiO-Wasserkühlung zu solchen Preisen liebäugelt, dem dürfte ein Aufschlag von 10 Prozent auf die UVP vermutlich weniger ins Gewicht fallen.
Technische Spezifikationen des Bundles
Das Asus ROG Crosshair X870E-Mainboard bietet Unterstützung für AMD-Ryzen-Prozessoren auf Basis des AM5-Sockels (Ryzen 7000, 8000 und 9000). Es sind 4 Slots für DDR5-Arbeitsspeicher vorhanden, die im Dual-Channel-Betrieb mit bis zu 9.200 MHz (übertaktet) laufen dürfen. Zudem bietet das Mainboard zwei PCIe-5.0-16x-Steckplätze. Darüber hinaus sind zwei 10-GbE-LAN-Ports vorhanden, während WiFi 7 und Bluetooth 5.4 für die drahtlose Konnektivität sorgen.
Die ROG Ryujin-360-AiO-Wasserkühlung hat ein Swivel-Dual AMOLED-Display mit 6,67 Zoll, auf dem beispielsweise die Hardwaretemperaturen und die Systemauslastung angezeigt werden können. Als Pumpe kommt eine Asetek Emma Gen10 V3RX zum Einsatz, während der Radiator 40 mm dick ist und 20 Lamellen pro Zoll besitzt, die zudem nicht geschlitzt sind.
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