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„MacBook-Neo-Killer“: 14“-Laptop mit Core 300 & 16 GB startet in China für 543 Euro

Tabloids betitelten Intel Wildcat Lake als den potenziellen „MacBook-Neo-Killer“. Rein preislich könnte das in China sogar klappen. Denn ein erstes Core-300-Notebook von Huaweis ehemaliger Tochter Honor kostet dort umgerechnet nur 543 Euro – trotz 16 GByte RAM. Und auch der Akku lässt hoffen.
Das Honor Notebook X14 2026 mit Intel Core 300
Das Honor Notebook X14 2026 kommt in der neuen Ausgabe mit einem Intel Core 5 320 „Wildcat Lake“ daher, der mit bis zu 4,6 GHz taktet.
Bei der CPU handelt es sich um eine der mittleren Varianten von Intel Wildcat Lake, jenen erst vor wenigen Wochen vorgestellten Prozessoren, die im Kern „kleine Panther Lake“ sind. Wildcat Lake (Core 300) bietet wie Panther Lake (Core Ultra 300) neue Performance-Kerne der Reihe Cougar Cove und E-Cores aus der Darkmont-Familie, die neue NPU5 und Xe3-GPU-Einheiten.
Allerdings gibt es maximal 2+4, der L3-Cache ist maximal 6 MByte groß, der intern helfende Memory-Side-Cache noch 4 MB fassend. Die NPU5 bietet nur noch 17 TOPS und die Grafikeinheit maximal 2 statt 4 oder gar 12 Xe-Cores. Bei sechs Core-300-Modellen gibt es gegenüber diesem Wildcat-Lake-Vollausbau zudem weitere Abstriche.
Honor gibt an, dass das Notebook den Prozessor mit bis zu 35 Watt betreiben kann, standardmäßig bereits hohe 28 Watt anliegen können. Dies ist auch von Intel so spezifiziert. Tests von Intel Panther Lake hatten aber auch gezeigt, dass die letzten zusätzlichen Watt an der Spitze kaum zusätzliche Leistung bringen.
Zur Seite stellt Honor dem Modell 16 GByte Arbeitsspeicher. Wildcat Lake unterstützt bis zu LPDDR5X-7467, was laut Datenblatt im X14 auch zum Einsatz kommt. Die nicht näher benannte SSD als Massenspeicher ist 512 GByte groß, Windows 11 darauf vorinstalliert.
Das 16:10-1.200p-Display in der Größe von 14 Zoll bietet 300 Nits (MacBook Neo bis zu 500 Nits) und 60 Hz, der verbaute Akku immerhin 60 Wattstunden, was für hohe Laufzeiten von 13,5 Stunden sorgen soll – in Honor-Tests bei 200 bis 250 Nits, was von klassischen Tests dieser Art mit sonst 150 Nits deutlich abweicht. Neben zwei USB-A-Ports gibt es HDMI, USB-C, über das via 65-Watt-Netzteil auch geladen wird, und einen Klinkenstecker. WiFi 6 und Bluetooth werden ebenfalls geboten.
In China ab 543 Euro vor Steuern
Der Start in China erfolgt zu Preisen von 4.299 Yuan, umgerechnet etwa 543 Euro (vor Steuern, inkl. 19 Prozent MwSt.: 650 Euro). Mit der doppelten Menge an RAM und doppelt so großer SSD wäre das Honor-Notebook damit immer noch günstiger als ein MacBook Neo, welches mit Apples Smartphone-Chip immer nur 8 GByte RAM und in der Version für 699 Euro lediglich 256 GByte SSD-Speicherplatz bietet.
Bis hierzulande allerdings Notebooks verfügbar werden, dürfte noch eine Weile vergehen, auch dürfte der Preis dann eher höher denn niedriger ausfallen. Vermutlich nutzen einige Hersteller die in zwei Wochen stattfindende Computex 2026 für die Ankündigung entsprechender Modelle.
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Eröffnung nach nur 3 Jahren: Infineons Smart Power Fab in Dresden geht in Betrieb

Es war eine Wette auf die Zukunft, aber sie ging voll auf: Infineons neue Fabrik ist die modernste Europas und genau zum richtigen Zeitpunkt (fast) fertig geworden. Denn die Nachfrage nach modernen Chips unterschiedlichster Art ist hoch und steigt stetig, Infineon kann diese nun in größerem Umfang bedienen.
Sechs Stockwerke auf 40 Meter
Sechs Stockwerke und insgesamt 40 Meter hoch ist das neue Gebäude in Dresden und erst auf der vorletzten Etage liegt das Herz des Gebäudes: der Reinraum. In den Etagen direkt darunter und darüber wird unter anderem die Luft gefiltert und ständig ausgetauscht. Die erste Etage ist wiederum allein der Technik und der Vorbereitung der Produktion wie etwa der Chemikalien ausgelegt. Und im Erdgeschoss findet sich der Wareneingang, im Keller stehen 60 große Tanks, die Wasser aufbereiten und Abwasser beherbergen und dann auch abführen können. Ziel am Standort ist es, bis zum Jahr 2033 45 Prozent des benötigten Wassers aus recyceltem Produktionswasser zu beziehen.
Das alles wiederum findet sich im Schnitt durch den Kern der Fabrik, am Rand des Gebäudes sind noch Büros und viel zusätzliche Technik zu finden, wie im Übersichtsbild deutlicher wird.
In nur 17 Monaten errichtet
In nur 17 Monaten wurde das Gebäude von bis zu 2.400 Arbeitern gleichzeitig auf der Baustelle fertiggestellt. Ohnehin ging es alles ziemlich flott: Der erste Spatenstich erfolgte im Mai 2023, Richtfest war im April 2025, im Juli 2025 war der Reinraum fertig, ab Oktober 2025 wurden die Anlagen installiert. Heute fand nun bereits die Eröffnung statt – vor dem einmal geplanten Termin, erklärt Infineon dazu stolz unter Beisein der kompletten Führungsetage, aber auch vielen Politikern und einem zugeschalteten Bundeskanzler aus Berlin. Fertig ausgerüstet wird aber noch die kommenden Monate, bis es dann so richtig losgehen kann mit der Produktion.
Infineon ging in Vorleistung
Ein Grund für die rasche Umsetzung war, dass Infineon allein in Vorleistung gegangen war. 5 Milliarden Euro wurden insgesamt für den Bau veranschlagt, Infineon hat sie vorerst ohne externe Mittel geschultert. Zwar wurden Subventionen und Beihilfen in Aussicht gestellt, die wurden im Rahmen des European Chips Act sowie des Innovationsprogramms IPCEI ME/CT (Important Project of Common European Interest on Microelectronics and Communication Technologies) aber erst im Februar 2025 in Höhe von 920 Millionen Euro offiziell genehmigt.
In Zukunft arbeiten am neuen Standort 1.000 Angestellte zusätzlich bei Infineon und produzieren Milliarden von Chips auf 300-mm-Wafern, viele weitere Arbeitsplätze entstehen im Zulieferbereich und dem Umfeld der Anlage – Experten gehen laut Infineon von einem positiven Jobeffekt von 1:6 aus. D.h. auf einen neuen Mitarbeiter bei Infineon kommen sechs weitere bei anderen Firmen hinzu.
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Freies Router-OS: OpenWrt 25.12.5 schließt kritische Lücken
OpenWrt 25.12.5 ist als fünftes Service-Release der aktuellen 25.12-Serie erschienen. Das Update fällt ungewöhnlich sicherheitslastig aus und schließt mehrere Schwachstellen in standardmäßig aktiven Netzwerkdiensten, der Weboberfläche LuCI und zentralen Komponenten wie Kernel, OpenSSL und Dropbear.
Probleme bei DHCP, Weboberfläche und SSH
Im Mittelpunkt stehen Korrekturen für odhcpd, den in OpenWrt genutzten Dienst für DHCP, DHCPv6 und Router Advertisements. Dort konnten speziell präparierte Pakete aus dem lokalen Netzwerk zu Abstürzen, Speicherproblemen oder im schlimmsten Fall zu weitergehenden Angriffen führen. Relevant ist das vor allem, weil der Dienst auf vielen OpenWrt-Systemen zur Grundausstattung gehört.
Auch die Weboberfläche LuCI wurde abgesichert. In Kombination mit odhcpd war unter anderem ein Cross-Site-Scripting-Angriff über manipulierte Hostnamen möglich, das heißt ein Gerät im Netzwerk hätte schädliche Inhalte so einschleusen können, dass sie später in der OpenWrt-Oberfläche auftauchen. Weitere LuCI-Erweiterungen konnten in bestimmten Konstellationen dazu führen, dass Nutzer mit eingeschränkten Rechten mehr ausführen durften als vorgesehen.
Weitere Pakete aktualisiert
Neben LuCI und odhcpd bringt OpenWrt 25.12.5 auch Aktualisierungen für uhttpd, OpenSSL, musl libc, Dropbear und den Linux-Kernel. Damit werden weitere Sicherheitsprobleme behoben und einzelne Komponenten auf neuere Stände gebracht.
Zusätzlich erweitert das Release die Geräteunterstützung, unter anderem für neue Router von Linksys, GL.iNET, TP-Link, Zyxel und Cudy. Bei WLAN wurden mehrere Fehler korrigiert, darunter Probleme mit 6-GHz-Radios, EAP-Verbindungen und DFS-Hinweisen.
Die vollständige Liste der Fehlerbehebungen kann auf der Webseite von OpenWrt eingesehen werden.
Update empfohlen
Die OpenWrt-Entwickler empfehlen die Aktualisierung ausdrücklich. Firmware-Images stehen über den Firmware Selector und die Download-Server bereit. Nutzer der 25.12-Serie können für das Update auch Attended Sysupgrade verwenden.
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Preiserhöhung bei Intel: Core Ultra 7 270K Plus und Ultra 5 250K Plus sind jetzt teurer

Intel hat die Preise der beiden Arrow-Lake-Refresh-CPUs Core Ultra 7 270K Plus, Core Ultra 5 250K Plus (Test) und Core Ultra 5 250KF Plus angehoben. Der Core Ultra 5 ist laut Preisliste ab sofort 15 Prozent, beim Ultra 7 270K Plus sind es 17, beim Ultra 5 250KF sogar 18 Prozent.
Die neuen Preise sind Intels Produktdatenbank Intel Ark und der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
In Deutschland waren die Prozessoren im März 2026 für 319,90 Euro (270K Plus), 219,90 Euro (250K Plus) und 199,90 Euro (250KF Plus) gestartet, zuletzt waren alle drei bereits günstiger zu bekommen. Bei den beiden K-Modellen ist das auch heute noch der Fall, wenngleich die Preise seit Ende Juni leicht angezogen haben – die Preisanpassung in der Preisliste dürfte hier bereits Wirkung zeigen, wenngleich der volle Effekt noch nicht zur Geltung gekommen zu sein scheint.
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