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Markennamen: Branding-Blödsinn schlägt Authentizität – HORIZONT
Ein McRib von McDonald’s
Nicht immer halten Marken- und Produktnamen, was sie versprechen. In den USA verklagten kürzlich vier Verbraucher McDonald’s, weil der McRib überhaupt keine Schweinerippchen enthält. Auch sonst gibt es zahlreiche Produkte und Unternehmen, die eigentlich Etikettenschwindel sind. In seiner neuen Talking-Heads-Kolumne beschäftigt sich Marketingexperte Mark Ritson mit „Branding-Blödsinn“ und seinen Folgen.
Vier Amerikaner marschierten letzten Monat vor ein Bundesgericht und erklärten mit offensichtlicher Ernsthaftigkeit, dass sie alle von einem McDo
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Are You Dead? Das steckt hinter der viralen App
Zur Zielgruppe der App, welche als „Sicherheitsbegleiter:in“ dienen soll und bereits im Mai des vergangenen Jahres gelauncht wurde, gehören alleinstehende Arbeitnehmer:innen sowie Student:innen, die weit entfernt von ihrer Familie wohnen. Einpersonenhaushalte sind in China weit verbreitet: Bis 2030 könnten es ganze 200 Millionen sein.
Während das Konzept auf Resonanz stößt, wird der düstere Name der App vermehrt kritisiert. Eine Änderung desselben wird von dem Unternehmen hinter der App, Moonscape Technologies, in Betracht gezogen. Zu den vorgeschlagenen Alternativen gehören Titel wie Are you ok? sowie How are you?. International läuft die App unter dem Namen Demumu.
So erfolgreich ist Are You Dead? im internationalen Vergleich
Ursprünglich startete Are You Dead? als kostenfreie App, mittlerweile ist sie für acht Yuan (circa 1,15 US-Dollar) zu kaufen. Die App, deren Entwicklung 1.000 Yuan (circa 140 US-Dollar) gekostet haben soll, hat mittlerweile deutlich an Wert gewonnen. Die Gründer:innen, über welche bislang wenig bekannt ist, planen Berichten zufolge den Verkauf von zehn Prozent der Firma für eine Million Yuan.
Unter dem internationalen Namen Demumu hat es die App in die Top‑Ränge kostenpflichtiger Utility Apps in mehreren Ländern geschafft: In den USA, Singapur und Hongkong liegt sie auf Platz zwei, in Australien und Spanien auf Platz vier. Und auch in Deutschland stößt Demumu auf Interesse. Stand 14. Januar 2026 befindet sich die App in den iOS Charts auf Platz zwölf der kostenpflichtigen Apps.
Makabrer Name unterstützt den Hype
Der verspätete, aber derzeit rasante Aufstieg der App ist aus zwei Perspektiven bemerkenswert. Are You Dead? ist nicht nur, aber vermutlich insbesondere dank des makabren, einprägsamen Namens zum viralen Phänomen geworden, das auch über die Grenzen Chinas hinaus für Aufmerksamkeit gesorgt hat. Die Entwicklung verdeutlicht, wie kontroverse Anwendungen oder Features (zu letzteren gehören beispielsweise auch die Instagram Map und das Chat-Export-Feature) oft ohne großes Budget Aufsehen erregen und neben Kritik auch enormen Erfolg verbuchen können. Im Falle von Are You Dead? ist dieser Erfolg begrüßenswert – schließlich sorgt die regelmäßige Abfrage über den Button dafür, dass Nutzer:innen im Notfall schnell Hilfe erhalten.
Die Entwickler:innen planen zudem, die Zielgruppe zu erweitern: Ein neues Produkt richtet sich speziell an ältere Menschen, die allein zu Hause leben. Doch das Konzept von Are You Dead? sorgt zwar für mehr Sicherheit, aber nicht zwangsläufig für weniger Isolation. Mehr Kontakte im Alltag lassen sich im Arbeitskontext durch den Wechsel vom Home Office ins Büro erreichen. Während viele Arbeitnehmer:innen weiterhin ein hybrides Modell bevorzugen, lässt Instagram den eigenen Mitarbeiter:innen keine Wahl mehr: Seit Anfang 2026 müssen sie wieder vollständig im Büro arbeiten.
Instagram setzt auf Präsenz:
Ab 2026 gilt wieder die volle Büropflicht
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Endlich hochwertige KI-Videos im 9:16-Format: Das kann Googles Veo 3.1
Google erweitert mit Veo 3.1 die Möglichkeiten der KI-gestützten Videoerstellung. Im Fokus stehen konsistente Charaktere, native Hochformate und eine optimierte Videoqualität.
Google hebt die Videogenerierung mit Veo 3.1 auf das nächste Level. Das neueste Update soll die Erstellung lebendigerer, dynamischerer Clips ermöglichen. Zu den Neuerungen gehören eine konsistente Charakterdarstellung, der Porträtmodus und 4K-Qualität für hochwertigere Videos. Die Neuerungen werden schrittweise in der Gemini App, auf YouTube, in Flow und Google Vids, über die Gemini API sowie Vertex AI ausgerollt und richten sich an Creator, Entwickler:innen sowie an professionelle Filmschaffende.
Ingredients to Video: Konsistenz wird zum Standard
Ein zentrales Upgrade betrifft Ingredients to Video. Die Funktion erlaubt es, Videos auf Basis von Referenzbildern zu erzeugen und wurde mit Veo 3.1 nun spürbar verbessert.
Das Modell kombiniert die bereitgestellten „Zutaten“ künftig intelligenter: Charaktere, Hintergründe und Objekte bleiben konsistent, auch wenn sich Szenen oder Perspektiven ändern. Auch mit kurzen, einfachen Prompts sollen so ausdrucksstarke Clips mit mehr Dynamik, Dialogen und erzählerischer Tiefe entstehen. Diese Neuerungen erwarten Creator und Marken, die Ingredients to Video für ihren Content einsetzen wollen:
- Stabile Charakterdarstellung über mehrere Szenen hinweg
- Konsistenz bei Objekten, Texturen und Settings
- Wiederverwendung einzelner Elemente in verschiedenen Videos
Das optimierte Tool ist jetzt erstmalig auch direkt in YouTube Shorts sowie in der YouTube Create App verfügbar.
Portrait Mode und 4K: KI-Content wird Social-ready und produktionstauglich
Ein weiterer Meilenstein ist der neue Portrait Mode. Ingredients to Video unterstützt jetzt native 9:16-Videos, die speziell für mobile Formate optimiert sind. Bisher war es nur möglich, vertikale Videos auf Basis der Landscape-Version zu erstellen. Nun kann Veo die Clips bei Bedarf auch direkt im Hochformat erstellen, inklusive besserer Bildkomposition und schnellerer Ergebnisse. So wird Storytelling für Shorts, Reels und Co. ohne Qualitätsverlust oder nachträgliches Cropping möglich. Auch bei der Auflösung legt Google nach. Veo liefert jetzt:
- Verbesserte 1080p-Videos mit klareren Details und saubererem Bild
- 4K-Qualität für hochwertige Produktionen, optimiert für große Screens
Die Neuerungen für Veo 3.1 bieten Hobby-Creatorn und Filmschaffenden mehr Konsistenz und Kontrolle. Charaktere, Objekte und Formate lassen sich verlässlicher steuern und auch die Qualität steigt mit 1080p und 4K-Option deutlich an. Während Google die KI-gestützte Videoerstellung in Gemini und auf YouTube konsequent weiterentwickelt, geht die Videoplattform an anderer Stelle einen Schritt in die entgegengesetzte Richtung: Erfahre im unten verlinkten Artikel, warum Bilder-Carousels jetzt in YouTubes Shorts Feed kommen.
YouTube bringt jetzt Karussell-Posts in Shorts
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Apple Creator Studio startet – ein Abo für alles
Der Vorteil für Creator liegt auf der Hand. Statt mehrere Einzellizenzen zu kaufen oder monatlich für verschiedene Tools zu zahlen, bekommen sie alles aus einer Hand. Apple zwingt jedoch niemanden ins Abo. Die Programme bleiben weiterhin als Einzelkauf im App Store verfügbar.
KI spart Zeit – genau da, wo Creator sie verlieren
Spannend ist nicht nur die Bündelung, sondern das, was Apple zeitgleich an den Apps selbst verbessert. Final Cut Pro bekommt KI-Funktionen, die sich nah am Creator-Alltag orientieren. Mit der neuen Transkriptsuche lassen sich Interview-Stellen oder Podcast-Zitate einfach über Text finden. Die visuelle Suche erkennt Objekte oder Szenen im Videomaterial. Social und Video-Creator müssen weniger suchen und weniger klicken und sind so bestenfalls mehr im Flow.
Dazu kommt eine Beat-Erkennung, mit der Schnitte automatisch am Rhythmus der Musik ausgerichtet werden können. Auf dem iPad gibt es zusätzlich das Auto Montage Feature, das aus Rohmaterial automatisch Videos baut und Formate intelligent von Quer- in Hochformat überträgt – perfekt für Reels, Shorts oder TikTok.
Auch Logic Pro wird smarter. Mit Synth Player und Chord ID analysiert die Software Audioaufnahmen, erkennt Akkorde und erzeugt passende elektronische Sounds. Musikproduktion wird damit auch für diejenigen ohne professionelle Skills zugänglicher. Ergänzt wird das Ganze durch neue lizenzfreie Loops, Samples und Sounds.
Ein starkes Signal ist außerdem Pixelmator Pro auf dem iPad. Die Bildbearbeitungs-Software kommt erstmals mit einer komplett auf Touch und Apple Pencil ausgelegten Oberfläche. Ebenen, Masken, Vektor-Tools und KI-Funktionen wie Super Resolution oder automatisches Zuschneiden machen das iPad damit zu einer echtem Alternative zum Desktop – gerade für Creator, die mobil arbeiten.
Warum Apple Creator Studio mehr ist als nur ein neues Abo
Mit dem Creator Studio senkt Apple die Einstiegshürde in professionelle Kreativ-Workflows deutlich. Statt teurer Einzellizenzen oder fragmentierter Tool-Landschaften gibt es ein Paket, das Video, Audio, Design und Präsentation zusammenführt. Zugleich verschärft Apple mit dem neuen Abo den Wettbewerb mit Adobe und bringt sich als integrierte Alternative zur Creative Suite in Stellung.
Denn viele Creatives setzen ohnehin auf Apple-Produkte und native Apps auf dem Mac, iPad oder iPhone. Wenn die Funktionen und Preise stimmen, kann das Creator Studio für viele gegenüber Photoshop und anderen Adobe Tools attraktiver sein. Adobe wiederum hat mit der Integration der eigenen Werkzeuge in ChatGPT ein starkes Argument für Nutzer:innen, die kreative Prozesse direkt mit KI-Diensten verbinden wollen. Wer tief in der Adobe Creative Cloud steckt oder stark kollaborativ arbeitet, wird daher nicht automatisch zum Apple-Abo wechseln.
Wer dieses Jahr das Rennen im KI- und Tool-Wettbewerb macht, bleibt abzuwarten. Neue Allianzen, integrierte Ökosysteme und strategische Kooperationen verschieben die Kräfteverhältnisse und dürften die Tech-Landschaft aufmischen, so viel ist sicher.
Ein kleines Tech-Wunder:
Android erhält AirDrop-Unterstützung

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