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Meinung: Darum ist Rügenwalder mit dem kühnen Veganuary-Spot auf dem richtigen Weg
Eine Veganuary-Kampagne, in der vegane Produkte eine Nebenrolle spielen? Früher wäre das unvorstellbar gewesen. Aber genau das macht Rügenwalder Mühle jetzt mit seinem Revival eines 90er-Jahre-Kultspots. Warum das Unternehmen dennoch alles richtig macht.
In der für Social Media inszenierten Neuauflage des Spots, in dem ein geheimnisvoller Reiter alle Rügenwalder-Produkte eines Händlers f
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Fotos sind TikToks neuer lukrativer Commerce-Hebel
Aktuell ist die Funktion allerdings noch nicht für alle verfügbar: Der Zugriff auf Shoppable Photos ist derzeit auf ausgewählte Seller beschränkt. TikTok testet das Format damit zunächst kontrolliert, bevor ein breiterer Roll-out erfolgt.
TikTok Shop führt Gift Cards ein und fordert Amazon und Co. heraus

Social Commerce ohne Videostress
Mit Shoppable Photos lassen sich fotobasierte Karussell-Posts direkt mit Produkten verknüpfen. Zwei oder mehr Bilder reichen aus, um Artikel im For You Feed, in der Suche oder im Shop Tab kaufbar zu machen. Nutzer:innen sehen Preise und Produktdetails und schließen den Kauf direkt im TikTok-Warenkorb ab – ohne Medienbruch.

Der strategische Hebel liegt im Aufwand. Fotos sind schneller produziert, leichter zu skalieren und flexibler in bestehende Content Workflows integrierbar als Videos. Gleichzeitig lassen sich mehrere Produkte in einem Beitrag präsentieren. Besonders für Kategorien wie Mode, Beauty, Lifestyle oder Home ist das ein entscheidender Vorteil.
Wer dennoch auf Videos setzen will, bekommt seit Ende 2025 immerhin mehr Planungsspielraum. Mit der eingeführten Möglichkeit, Shopping-Videos bis zu 30 Tage im Voraus zu terminieren, vereinfacht TikTok zumindest die zeitliche Organisation von Kampagnen. Das reduziert Last-Minute-Produktion und macht Video-Content planbarer – auch wenn der Aufwand in der Erstellung weiterhin höher bleibt als bei Fotobeiträgen.
Warum TikTok jetzt auf Shopping-Fotos setzt
Erste Zahlen zeigen, warum TikTok dieses Format gezielt vorantreibt. Shopping-Fotos erzielen laut TikTok im Schnitt 172 Prozent mehr Aufrufe als klassische Shopping-Videos. Gleichzeitig senken sie die Einstiegshürde in den Kaufprozess deutlich: Über 70 Prozent der Verkäufe der erfolgreichsten Beiträge stammen von Nutzer:innen, die dem jeweiligen Account zuvor nicht folgten. Der Feed wird damit stärker zum Entdeckungsraum, in dem Kaufentscheidungen beiläufig entstehen. Im offiziellen Dokument von TikTok findest du konkrete Best Practices, die zeigen, wie Shoppable Photos aufgebaut sein sollten, wie Produkte sinnvoll platziert werden und welche Bildformate besonders gut performen.
Parallel dazu treibt TikTok den Ausbau des nativen Shop-Systems voran. Hintergrund ist auch, dass sich die regulatorische Lage in den USA nach Monaten der Unsicherheit beruhigt hat. Der Verkauf des US-Geschäfts verschafft der Plattform wieder mehr Planungsspielraum. Zu den Neuerungen im TikTok Shop gehören neben planbaren Shopping-Videos beispielsweise Gift Cards und das erweiterte Sortiment rund um Luxusgüter. Mit den wachsenden Shopping-Ambitionen dürfte TikTok näher an Marktplätze wie Amazon oder eBay heranrücken. Der entscheidende Unterschied: Der Kaufimpuls entsteht beiläufig im Feed, nicht über aktive Produktsuche.
Der Deal steht:
TikTok verkauft US-Geschäft
Brands sollen mit weniger Aufwand mehr verkaufen
TikTok senkt die Einstiegshürden für Social Commerce weiter. Wer bislang davon ausging, dass Verkäufe auf der Plattform nur mit aufwendig produzierten Videos möglich sind, bekommt nun eine lukrative Alternative. Fotobasierte Beiträge lassen sich schneller umsetzen, einfacher skalieren und erzielen in vielen Fällen sogar bessere Ergebnisse bei der Überführung von Reichweite in Umsatz.
Wer TikTok weiterhin nur für Reichweite und Sichtbarkeit nutzt, übersieht, dass sich die Plattform inzwischen auch als direkter Verkaufskanal eignet – und das einfacher und vielseitiger als noch vor Kurzem.
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Highlights für Sie: Neues LinkedIn Widget für Power User
Mit einem Tippen neuer LinkedIn Content: Ein neues Widget Feature für die LinkedIn App bietet Usern personalisierte Updates direkt auf dem Home Screen.
Der Aufbau von Communities und die Pflege der Community gehören zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Digitalraum. Das gilt für Unternehmen wie für Creator und beispielsweise Brand Ambassador. Auf LinkedIn spielt die Community ebenfalls eine übergeordnete Rolle. Damit die User möglichst dauerhaft up to date bleiben können, hat die Plattform eine Widget-Option für die App eingeführt, die auf dem Home Screen zentrale Neuigkeiten von Mitgliedern anzeigt. Wir zeigen dir, wie du das Widget integrierst.
Video-Content auf LinkedIn:
8 Prinzipien für echten Impact

Highlights für Sie auf dem Home Screen: So baust du das Widget ein
LinkedIn bietet neuerdings ein neues Feature an, mit dem du selbst noch näher an deine Community rückst. Denn du kannst damit schon vor dem Einstieg in die App relevante Neuigkeiten auf der Plattform wahrnehmen und direkt ansteuern. VP of Product Management Gyanda Sachdeva hat ein Widget für den Smartphone Screen vorgestellt, über das du aktuelle Updates aus der App und deiner Bubble auf dem Home Screen erhältst – aktualisiert bei jedem Tippen.
[…] Whether you’re between meetings or grabbing coffee, you can stay connected in just a glance,
schreibt sie mit dem Hinweis darauf, dass viele User die Herausforderung meistern müssen, Zeit für die Updates und Community-Pflege auf LinkedIn finden zu müssen. Falls du dieses Widget Feature einmal testen möchtest, kannst du es selbst einstellen. Dazu hältst du auf Android-Geräten die LinkedIn App lange gedrückt, gehst dann auf Widgets und setzt dieses mit dem Namen Highlights für Sie ein.

Auf iOS-Geräten tippst du auf einem leeren Raum auf dem Home Screen, bis die Icons sich bewegen und du mit dem Plussymbol in der oberen linken Ecke die LinkedIn App suchen und finden kannst. Dann kannst du auch dort das Widget anwählen und auf dem Home Screen einfügen.

Mithilfe dieses kleinen Features wird das Networking und Updaten über die Plattform noch unmittelbarer zugänglich gemacht. Und für viele User ist es äußerst wichtig, am Puls der Zeit und der Entwicklungen auf LinkedIn zu bleiben. Immerhin entscheiden Faktoren wie Beziehungsaufbau und menschliches Storytelling oft nicht nur über Erfolgsmetriken wie Likes und Interaktionen für die Inhalte, sondern beispielsweise im B2B-Kontext sogar über Geschäftsbeziehungen und Sales Touchpoints. Im Rahmen der Vorstellung der LinkedIn Big Ideas für 2026 gab das Unternehmen selbst an:
[…] Erfolgreiche B2B-Marketer automatisieren nicht alles – sie lenken den Fokus ihrer Teams gezielt auf das, was nur Menschen leisten können: Storytelling, Beziehungsaufbau und Entscheidungen, die Intuition und Erfahrung erfordern. Denn B2B-Käufer suchen heute nicht nur Informationen, sondern Inspiration, Humor, Emotionen und authentische Inhalte von echten Menschen. LinkedIn Daten zeigen: Anzeigen mit Humor, Emotion oder menschlichem Storytelling performen deutlich besser als nüchterne, Feature-lastige Werbung – und steigern Markenbeliebtheit, Kaufabsicht und Consideration.
Werbung kann auf LinkedIn viele Facetten haben und beginnt oft schon im Kontext organischer Inhalte. Diese können Creator selbst seit einiger Zeit ebenfalls boosten. Wenn du aber im Highlights für Sie-Widget erscheinen möchtest, musst du vor allem eines sein: Teil der relevanten Community der User dieses Features.
LinkedIn:
Bezahlter Beitrags-Boost für Creator in Deutschland sorgt für Diskussion

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Wie Werbung auf ChatGPT funktioniert

User könne zudem entscheiden, wie ihre Daten genutzt werden. Sie können die Personalisierung ausschalten und die für Anzeigen genutzten Daten jederzeit löschen. Überdies gibt OpenAI immerzu eine Möglichkeit, keine Ads sehen zu müssen. Dazu müssten die User dann ein kostenpflichtiges Abonnement wie Plus oder Pro nutzen.
Für Werbetreibende und Brands bietet der Ad-Start auf ChatGPT nun ein neues Inventarfeld, das die bezahlte Sichtbarkeit fördern kann. OpenAI fokussiert auch diesen Faktor und stellt die Möglichkeit heraus, im Wettbewerb um Sichtbarkeit im GEO-Zeitalter mit Ads zu punkten.
Anzeigen können auch für kleine Unternehmen und aufstrebende Marken, die versuchen, sich im Wettbewerb zu behaupten, transformativ sein. KI-Tools gleichen das Spielfeld noch weiter aus und ermöglichen es allen, hochwertige Erlebnisse zu schaffen, die den Menschen helfen, Optionen zu entdecken, die sie sonst vielleicht nie gefunden hätten.
Problem Nummer eins für OpenAI: Google
OpenAIs Ankündigung zum Start von ChatGPT Ads kommt kurz nach Googles ersten Tests für Direct Offers erste Exklusiv-Deals im AI Mode. Passend zu Prompts mit Produktsuchen werden Usern dabei Produkte angezeigt, die im Merchant Center verknüpft sind und als Produkt-Listing in Erscheinung treten. Damit es aber zum Kauf kommt, können Brands bei diesen Produkten im Ad-Format konkrete Deals vorschlagen. Dabei können Advertiser in den Kampagneneinstellungen relevante Angebote angeben. Google und die Gemini-KI ermitteln dann je nach Suchkontext, welche Angebote ausgespielt werden. Die Ad wird mit dem Label „Sponsored deal“ markiert und gibt Usern einen Kaufanreiz, weil sie zum Beispiel einen rabattierten Preis erhalten können. Im Pilotprogramm fokussiert sich Google dabei auf Rabatte, künftig könnten aber noch andere Elemente wie kostenfreier Versand für diese neuen Ads hinzukommen.
Direct Offers:
Google bringt personalisierte AI Mode Ads

Mit dieser Konkurrenz muss es OpenAI erstmal aufnehmen. Immerhin ist Google der Online-Werbeprimus. Und nicht nur das. Google droht auch, mit Gemini OpenAIs ChatGPT in die Schranken zu weisen. Die Alphabet-Tochter hat bei der Entwicklung der eigenen KI-Modelle und -Tools enorm aufgeholt, nachdem das Unternehmen im Zuge von OpenAIs ChatGPT-Erfolg Ende 2022 einen Code Red ausgerufen hatte. Genau diese Reaktion folgte vor einigen Monaten bei OpenAI, weil Google mit Gemini 3 ein führendes KI-Modell in petto hatte, das durch die unmittelbare Integration in zahlreichen Diensten und Plattformen den Konkurrenzdruck auf ChatGPT massiv erhöhte. Inzwischen hat Google sogar Gemini 3 Flash als neues Supermodell vorgestellt, das trotz leistungsfähiger Alternativen wie GPT-5.2, Grok 4.1 und Anthropic Sonnet 4.5 für viele User den Ton angibt. Dafür sorgen auch populäre Tools wie Nano Banana Plus und Co.
Im Herbst 2025 überholte Gemini ChatGPT bereits in den App Store Charts. Dabei bleibt OpenAIs Vorzeigelösung noch die Nummer eins der meistbesuchten KI-Seiten. Daten von Similarweb zeigten im Dezember 2025 aber erstmals einen Rückgang beim Traffic in Bezug auf die zwei Vormonate. Den rund 5,5 Milliarden Visits im Monat stehen bei Gemini nur 1,7 Milliarden gegenüber. Aber Gemini konnte Year Over Year 564 Prozent mehr Traffic verzeichnen, ChatGPT nur rund 50 Prozent mehr. Google holt auf und hat den Vorteil, dass Gemini die weltgrößte Suche mit dem AI Mode und Co. unterstützt, in Gmail – jetzt mit eigenen AI Overviews –, YouTube und anderen Diensten mit Milliarden Usern integriert ist. Gemini liefert die Basis für ganz neue KI-Videomöglichkeiten mit Veo 3.1 wie ready-made 9:16-Videos und konsistente Charaktere, bringt Google Agent Skills (für die Entwicklungsumgebung Antigravity) und Auto Browse (als Test fürs selbstständige Browsing bei Chrome) für das agentische Zeitalter und lässt dich mit der Personal Intelligence jetzt sogar Apps verknüpfen und deine AI-Assistenz hyperpersonalisieren.
Mehr noch: Googles Gemini wird zur Basis-KI für Apples Siri und damit umfassend auf iPhones integriert. Im Herbst 2025 gab es 650 Millionen monatlich aktive Gemini User in der App. Das dürften schon jetzt deutlich mehr sein, bald mag die Zahl immens steigen.
Problem Nummer zwei für OpenAI: Der finanzielle Druck
OpenAI muss sich aber nicht allein gegen Google – auch andere Konkurrenzunternehmen wie Perplexity, Meta, Anthropic und Co. – behaupten, sondern ebenso auf den finanziellen Druck reagieren, der aus der enormen Entwicklung hochleistungsfähiger KI-Modelle und -Tools erwächst. Die Ausgaben häufen sich, weil die Kosten für die KI-Entwicklung enorm sind, die Einkünfte für Abonnements aber kaum eine Refinanzierung ermöglichen. The Economist erwartet ein Make-or-Break-Year 2026. Passend zur Thematik hat OpenAIs CFO Sarah Friar einen Post auf der offiziellen Website geteilt, in dem sie die stark wachsenden Umsätze thematisiert. Demnach hat OpenAI 2025 rund 20 Milliarden US-Dollar Annual Recurring Revenue generiert und damit mehr als dreimal so viel wie im Vorjahr. Friar meint:
[…] Stronger models unlock better products and broader adoption of the OpenAI platform. Adoption drives revenue, and revenue funds the next wave of compute and innovation. The cycle compounds.

Allerdings darf man diesen Wert nicht mit den tatsächlichen finanziellen Verhältnissen im Bereich Umsatz und Verlustgeschäft gleichsetzen. Das Unternehmen macht Milliardenverluste, erwartet bis 2030 jedoch Umsätze von hunderten Milliarden US-Dollar. Dahin muss das Unternehmen aber erst kommen, ohne unter dem finanziellen Druck, der durch die steigenden Compute-Herausforderungen für ChatGPT entsteht, zu zerbrechen. Es stellt sich die Frage, ob die Ads als Geschäftsmodell schnell für Einnahmeströme sorgen – oder ob sie etwas zu spät kommen.
SISTRIX CEO Johannes Beus hat frühzeitig über die Entwicklung berichtet und fragt sich, ob das Unternehmen damit tatsächlich einen signifikanten Umsatz-Boost generieren kann. Perplexity zum Beispiel ist es mit den eigenen Ads noch nicht gelungen.
Außerdem haben Google, Apple, Meta und Co. riesige Einnahmeströme aus dem Hardware- und Software- sowie Werbegeschäft. OpenAI hinkt hinterher, trotz relevanter Kooperationen mit anderen Tech-Größen und der Popularität bei Usern. Womöglich könnten die Hardware-Entwicklungen mit Designikone Jony Ive weiterhelfen. Die sind aber noch nicht da. Erstmal heißt es, Marken und Advertiser vom Werben bei ChatGPT zu überzeugen und die User zugleich nicht zu sehr zu verschrecken. Denn sonst wandern diese womöglich zu Gemini ab; eine Gefahr, die für OpenAI ohnehin omnipräsent ist.
OpenAIs erstes KI-Gadget:
Ein Stift von Ex-Apple-Designer Jony Ive?

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