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Meta-Beben: Trump-Vertraute, Gigawatt und Jobverlust


Meta plant, in diesem Jahrzehnt Dutzende Gigawatt an Rechenleistung aufzubauen und perspektivisch sogar Hunderte Gigawatt. Es geht um Rechenzentren, Energieversorgung und KI-Infrastruktur in bislang kaum gekannter Größenordnung. Powell McCormick soll dabei helfen, Kooperationen mit Regierungen und staatlichen Investor:innen aufzubauen, um diese Infrastruktur zu finanzieren, abzusichern und geopolitisch zu verankern. Der Konzern hatte bereits zuvor angekündigt, bis 2028 rund 600 Milliarden US-Dollar in US-amerikanische Infrastruktur und Arbeitsplätze zu investieren, darunter auch in „branchenführende KI-Rechenzentren“.

Trump beglückwünscht Zuckerberg zu seiner Personalentscheidung

Dass Meta diesen Schritt geht, fügt sich in Mark Zuckerbergs zunehmende offene Annäherung an Donald Trump ein. Trump selbst begrüßte die Entscheidung umgehend auf seiner Plattform Truth Social. Er schrieb:

Congratulations to DINA POWELL MCCORMICK, WHO HAS JUST BEEN NAMED THE NEW PRESIDENT OF META. A great choice by Mark Z!!! She is a fantastic, and very talented, person, who served the Trump Administration with strength and distinction!

Seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus ist Meta immer mehr zu seinem Lager übergegangen. Zu den begleitenden Maßnahmen im Rahmen dieser Anbiederung gehört, dass Meta die zuvor offensiv kommunizierten Diversity- und Equality-Programme eingestellt und den Faktencheck beendet hat. Zuckerberg selbst war zuletzt mehrfach im Weißen Haus, betonte milliardenschwere Investitionszusagen in den USA und holte mit UFC-Chef Dana White bereits eine weitere Trump-nahe Figur in den Aufsichtsrat.

Dabei stand Meta lange für das Gegenteil dessen, was der Konzern heute signalisiert. Nach dem von Donald Trump befeuerten Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 hatte Meta Trumps Accounts auf Facebook und Instagram zeitweise gesperrt. In den Jahren danach ging Trump offen auf Konfrontationskurs. Er attackierte Meta wiederholt öffentlich, warf den Plattformen politische Einflussnahme vor und bezeichnete Facebook sogar als „Volksfeind“. Diese Meinung dürfte er nun ändern. Dafür hat Mark Zuckerberg gesorgt.

KI rauf, Metaverse runter

Der Strategiewechsel zeigt sich auch an anderer Stelle. Parallel zu den KI-Offensiven plant Meta, rund zehn Prozent der Belegschaft im Reality-Labs-Geschäft abzubauen. Das berichten unter anderem Bloomberg und die New York Times. Betroffen wäre damit ein Bereich mit etwa 15.000 Mitarbeitenden, der jahrelang das Metaverse-Versprechen des Konzerns verkörperte.

Während smarte Brillen wie Ray-Ban Meta offenbar solide verkauft werden, kommt die VR-Plattform selbst nicht entscheidend voran. Bereits zuvor hatte es Berichte über Budgetkürzungen von bis zu 30 Prozent gegeben. Technikchef Andrew Bosworth hat für diese Woche ein internes Pflicht-Meeting angesetzt, das intern als „wichtigstes des Jahres“ gilt.

Fragen nach Einfluss, Abhängigkeiten und politischer Neutralität

Auf der einen Seite wird das Metaverse zurückgefahren. Auf der anderen Seite bündelt Meta Kapital, Personal und politische Beziehungen rund um KI, Rechenleistung und Energieversorgung. Auch Metas jüngste Übernahme des KI-Players Manus zahlt auch Metas Bemühungen rund um AI ein. Genau wie die Ernennung von Dina Powell McCormick zur Präsidentin und stellvertretenden Vorsitzenden, die dazu dienen dürfte, regulatorische Hürden zu senken, staatliche Kooperationen zu sichern und langfristige Standortentscheidungen politisch abzustützen. Die Fragen nach Einfluss, Abhängigkeiten und politischer Neutralität dürften für Nutzer:innen ebenso wie für Marketer auf Metas Plattformen Instagram, Threads und Facebook künftig noch stärker in den Fokus rücken.


Meta übernimmt Manus:
KI-Agents der nächsten Generation

Logos von Manus und Meta vor blauem Hintergrund
© Manus via Canva





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„Keine Markenverletzungen gesehen“: Ritter Sport verliert im Quadrate-Streit vor Gericht


Ritter Sport verteidigt sein ikonisches Quadrat.

Quadratisch, praktisch – und zu ähnlich? Durch einen Haferriegel sieht Ritter Sport seine Markenrechte verletzt und verklagt eine Mannheimer Firma. Nun hat der Schokohersteller eine Schlappe kassiert.

Im Streit um einen quadratischen Haferriegel hat Ritter Sport vor Gericht eine Niederlage erlitten. Die zuständige Kammer des Landgerichts Stu

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Wie bei Facebook: WhatsApp-Titelbild im Profil für alle


Schon bald kannst du in deinem WhatsApp-Profil über dem Profilfoto noch ein Titelbild einfügen. Das funktioniert bereits auf Facebook und LinkedIn und soll Usern, gerade Creatorn und Brands, mehr Ausdruck verleihen.

Noch mehr Sichtbarkeit auf WhatsApp. User und Creator der Messaging App können künftig nicht nur in Status Updates, Gruppen-Chats, Channels und Communitys für visuelle Reize sorgen, sondern direkt im Profil noch mehr von sich oder ihrem Business preisgeben. Denn WhatsApp kreiert gerade ein neues Feature, um Titelbilder als Ergänzung der Profilbilder einzufügen. Nach der Integration von Infonotizen unter dem Namen „Was gibt’s Neues?“, die an Instagram Notes erinnern, ist das WhatsApps nächster Schritt zur Optimierung des persönlichen Profils.


Social Media statt Messenger?

WhatsApp macht die Info interaktiver

WhatsApp Info
© WhatsApp via Canva

Von WhatsApp Business zu allen Usern: Titelbilder fürs Profil geben Messaging App noch mehr Social Media Vibes

Schon 2022 berichtete der auf WhatsApp spezialisierte Publisher WABetaInfo von der Funktion zum Einfügen von Titelbildern. Diese war bis dato aber WhatsApp Business Usern vorbehalten, die damit mehr Details über ihr Unternehmen zeigen konnten, zum Beispiel in Form eines Markenlogos oder offiziellen Unternehmens-Visuals. Doch jetzt befindet sich die Funktion in der Entwicklung für die Customer App. WABetaInfo schreibt über die Integration für die Android und neuerdings auch iOS App. Das Feature soll in einem künftigen Update ausgerollt werden.

Die Funktion ist selbsterklärend. User können ein Titelbild einfügen, das ähnlich wie etwa auf Facebook oder LinkedIn, X oder Bluesky das Profilbild komplimentiert. Im Profilbild sollte dabei die User-Identifikation gewährleistet bleiben, denn das Titelbild sehen andere nur beim Besuch des Profils. Dort ist es dann eine Option zum Ausdruck der eigenen Kreativität, Fähigkeiten oder Verbundenheit.

So wird WhatsApp zusehends zu einem sozialen Medium, das längst viel mehr bietet als die Kommunikation im Chat, in Video-Calls oder Channels. Das Status Update fungiert inzwischen als Story-Alternative, die mit ihren Funktionen an Instagram erinnert. Und die Integration von Notes deutet darauf hin, dass User nicht selten die Profile ihrer Kontakte oder von Creatorn besuchen. Mit über drei Milliarden monatlich aktiven Usern möchte WhatsApp die eigene Marktmacht nicht ungenutzt lassen und die User über diverse Touchpoints binden und die Verweildauer erhöhen. Das kommt letztlich auch dem Ziel zugute, diese User-Interaktionen zu monetarisieren. 2025 kündigte WhatsApp den Start von Werbung auf der Plattform an, zunächst in den Social-Media-Bereichen Status und Channels. 2026 sollen die Ads auch in die EU kommen.

Derweil hat die Messaging App eines der größten Probleme für User gelöst und erlaubt endlich in Gruppen, den bisherigen Chat-Verlauf mit neuen Mitgliedern zu teilen – mit einer Einschränkung.


WhatsApp:

Endlich Chat-Verlauf mit neuen Gruppenmitgliedern teilen

WhatsApp-Logo auf Fensterbank im Meta HQ
© Meta via Canva





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Claude Cowork ist da: Claude Code-Alternative mit Risiko


Nur Inhalte, denen User Claude Cowork expliziten Zugriff gewährt, werden verarbeitet. Für den Zugriff auf externe Inhalte können User unterdessen auf die integrierten Connectors zu Dritt-Apps zurückgreifen oder Cowork mit Claude in Chrome kombinieren, um Echtzeitinformationen aus dem Netz miteinzubeziehen. Das ist aber nicht immer ganz unproblematisch.

Research Preview mit Risiko: Auch Löschung von Content ist möglich

Im Blog Post zur Cowork erklärt das Anthropic Team, dass User bei der Nutzung der Research Preview auf Risiken gefasst sein müssen. Zwar fragt Claude Cowork stets nach, ehe zentrale Handlungsschritte ausgeführt werden. Allerdings können einzelne Schritte mitunter selbst evaluiert werden, wodurch es mitunter zu gelöschten Inhalten oder Missverständnissen im Bearbeitungsprozess und damit zu Fehlern kommen kann. Das müssen die User beachten, da eine manuelle Prüfung der Ergebnisse notwendig bleibt.

Zudem warnt Anthropic vor Prompt Injections von Bad Actors, wenn das Tool im Browser eingesetzt wird. Es gibt Sicherheitsvorkehrungen gegen solche arglistigen Änderungen am geprompteten Prozess. Doch kein Unternehmen kann Probleme damit völlig ausschließen.

Anthropic möchte mit dem frühen Launch von Cowork Erfahrungen sammeln, um das Tool später für deutlich mehr User bereitstellen und bis dahin noch verbessern zu können. Das Zeitalter der agentischen Handlungen im Digitalraum ist gekommen, ob beim Shopping, Planen oder Content-Kreieren.


„Bestes Coding Model der Welt“:

Claude Sonnet 4.5 ist da

orangefarbener Hintergrund, grobe Skizze von Mensch mit schwarzem Strich, , Würfelform in Weiß
© Anthropic via Canva





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