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Künstliche Intelligenz

Meta Platforms bestätigt Abkehr vom Metaverse und Spielen mit Virtual Reality


Diesen Dienstag rollt die Kündigungswelle bei Reality Labs, der Metaverse-Abteilung Meta Platforms’. Diese Abteilung sollte den vormals als Facebook bekannten Datenkonzern in die Zukunft führen, zu den echten Pfründen in der virtuellen Realitäten. 100 Milliarden Dollar später wird jetzt umgeschichtet: Der Konzern setzt auf KI, die Abteilung auf am Körper getragene Geräte, vulgo Wearables.

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Das hat Meta Platforms am Dienstag bestätigt. Über 1.000 Mitarbeiter werden bei den Reality Labs gegangen. Investitionen in virtuelle Realität (VR) werden zurückgefahren, um die Sache „nachhaltig” zu gestalten, wie Meta-Technikchef Andrew Bosworth laut Bloomberg in einem internen Rundschreiben festhält.

Ein weiteres Rundschreiben verlautbart demnach, dass er drei konzerneigene Computerspielestudios schließt, die Computerspiele in die VR gehievt haben: Armature (bekannt für die VR-Version von Resident Evil 4), Sanzaru (zum Beispiel Asgard’s Wrath, Marvel Powers United) und Twisted Pixel (unter anderem Deadpool VR und Defector). Zudem wird die für hunderte Millionen US-Dollar erworbene Fitness-App Supernatural auf Lebenserhaltung umgestellt: Der VR-Dienst soll vorerst weiterlaufen, aber neue Inhalte oder Leistungsmerkmale wird es nicht geben.

Am Metaverse selbst will Bosworth festhalten, zumindest dem Namen nach. Er möchte, dass es in Hinkunft auf Mobiltelefonen reüssiert. Verständlich, haben die voluminösen VR-Brillen doch ihren Massenmarkt nie gefunden. Doch was das Metaverse ohne VR ist, bleibt offen.

An Brillen hält der Manager fest – allerdings mit KI und Augmented Reality anstatt Virtual Reality. Die Ray-Ban-Sonnenbrillen mit Kamera und KI-Assistent verkaufen sich, also soll deren Produktion vervielfacht werden. Sie sind einer Kooperation Metas mit dem europäischen Brillenhersteller EssilorLuxottica entsprungen.


(ds)



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Apple Creator Studio: Abo-Paket für Kreativ-Software


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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Apple zeigt sich kreativ: Das US-Unternehmen schnürt ein neues Abo-Paket für seine Software-Tools Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro und weitere. Künftig können die Programme alternativ zum bisherigen Einmalkauf auch monatlich oder jährlich abonniert werden. Die Bildbearbeitung Pixelmator Pro erscheint erstmals für das iPad. Zudem wurden neue Funktionen für Final Cut Pro und Logic Pro angekündigt, wenngleich für deutschsprachige Nutzer einige Wünsche weiterhin offen bleiben.

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Das neue Abo-Paket wird Apple Creator Studio genannt und kostet 12,99 Euro pro Monat oder 129 Euro pro Jahr. Es enthält Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor und MainStage sowie KI-Funktionen und Premium-Inhalte für Keynote, Pages und Numbers. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es dies auch für Freeform geben. Für die KI-Funktionen müssen die Geräte die Voraussetzungen mitbringen, die nötig sind, um Apple Intelligence einzusetzen. Nutzer, die zum Beispiel als Studenten und Lehrkräfte für den Bildungsrabatt berechtigt sind, erhalten das Paket deutlich günstiger für 2,99 Euro pro Monat bzw. 29 Euro pro Jahr. Per Familienfreigabe kann das Abo mit bis zu sechs Personen geteilt werden.

Wer auch künftig die Software lieber für eine einmalige Summe kaufen möchte, kann dies weiterhin: Die Preise für Final Cut Pro (349,99 Euro), Logic Pro (229,99 Euro), Pixelmator Pro (59,99 Euro), Motion (59,99 Euro), Compressor (59,99 Euro) und MainStage (34,99 Euro) bleiben unverändert. Dies dürfte vor allem für Nutzer interessant sein, die die Software langfristig einsetzen. Wer etwa nur Final Cut Pro auf dem Mac verwendet, ist nach nicht einmal drei Jahren mit dem Einmalkauf günstiger unterwegs. Wer Final Cut Pro und Logic Pro auf dem Mac dauerhaft einsetzt, spart nach 4,5 Jahren. Die iPad-Varianten der Kreativsoftware von Apple wurden bislang nur im Abo verkauft.

Mit den Änderungen, die zum 28. Januar in Kraft treten sollen, rollt Apple offenbar auch Updates für seine Software aus. Wer allerdings bei der Videoschnittsoftware Final Cut Pro endlich auf eine deutschsprachige Unterstützung für automatische Untertitel gehofft hat, dürfte enttäuscht sein. Apple erweitert dagegen die KI-Tools für englischsprachige Audiospuren. So können Transkripte für Audio durchsucht und Objekte sowie Aktionen per visueller Suche gefunden werden. Eine neue Beat-Erkennung erlaubt das KI-gestützte Schneiden zum Musikrhythmus. Und in der iPad-Version gibt es eine neue Funktion zum Erstellen von Montagen. Nutzer können damit aus Rohmaterial automatisch Hochformat-Videos per KI generieren.

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Die Musiksoftware Logic Pro wird um einen neuen KI-Session-Player für elektronische Musik erweitert (Synth Player). Audio- und MIDI-Aufnahmen durchlaufen künftig eine KI-basierte Akkorderkennung (Akkord ID), die Funktion Quick Swipe Comping kommt auf das iPad. Auf dem Tablet gibt es außerdem eine Suchfunktion im Soundbrowser, die mit natürlicher Sprache verwendet werden kann.

Die von Apple zugekaufte Bildbearbeitungssoftware Pixelmator Pro erscheint erstmals neben dem Mac auch für das iPad. Apple verspricht eine Touch-optimierte Oberfläche mit Apple-Pencil-Unterstützung. Nutzer finden eine vollständige Ebenen-Verwaltung, intelligente Auswahlwerkzeuge und beliebte Funktionen wie die Super-Resolution vor. Sowohl für den Mac als auch das iPad gibt es ein neues Verkrümmungswerkzeug.

Auch Apples zuletzt etwas angestaubte Office-Tools Keynote, Pages und Numbers sollen um Premium-Funktionen erweitert werden. Dazu zählen Premium-Vorlagen für Abonnenten und ein Content-Hub, der kuratierte Fotos, Grafiken und Illustrationen vorhält. In der Tabellenkalkulation Numbers gibt es mit Magic Fill eine KI-gestützte Möglichkeit, Formeln und Tabellenfüllungen einzusetzen. Außerdem werden die Apps auf das neue Liquid-Glass-Design umgestellt.

Für das neue Abo-Paket soll es eine einmonatige kostenlose Testphase für Neukunden geben. Käufer eines qualifizierten neuen Macs oder iPads erhalten sogar drei Monate kostenlos. Keynote, Pages, Numbers, Freeform sollen kostenlos verfügbar bleiben, allerdings mit eingeschränkten Features gegenüber dem Abo.


(mki)



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Bill Gates’ Terrapower liefert Meta Platforms Atomreaktoren


Meta Platforms möchte seinen KI-Strombedarf auch mit Kernkraft decken. Dazu hat es einen Projektentwickler für neue Atomkraftwerke gesucht und jetzt auch gefunden: die 2006 von Bill Gates gegründete Firma Terrapower.

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Das hat Terrapower am Freitag bekanntgegeben. Sie entwickelt vergleichsweise kleine Plutonium-Brutreaktoren mit Natriumkühlung und baut seit 2024 einen solchen Small Modular Reaktor (SMR) in Wyoming. Der Fertigstellungstermin hat sich von ursprünglich 2028 auf 2030 verschoben. Bereits zwei Jahre danach soll Terrapower Meta die ersten beiden Reaktoren liefern. Meta hat eine Option auf sechs weitere.

Jedes dieser Atomkraftwerke (AKW) soll 345 Megawatt leisten. Eingebaute Akkumulatoren erlauben die Abgabe von 500 Megawatt für bis zu fünf Stunden. Bei acht Nuklearreaktoren macht das vier Megawatt Spitzenleistung.

Wie viel Geld Meta bezahlt, verrät die Mitteilung Terrapowers nicht. Die vertraglich fixierte Summe soll die „frühen Entwicklungsschritte” für zwei SMR abdecken. Ihr Standort soll „in den nächsten Monaten” festgelegt werden. Die Bestellung „verstärkt die Führerschaft Amerikas bei Energietechnik”, freut sich Metas Energiechefin Urvi Parekh. Bis November 2024 war sie bei dem Konzern noch für „Saubere Energie“ zuständig.

Terrapower stellt sich als „grünes“ Unternehmen dar, weil die Kernreaktoren vor Ort nur geringe Emissionen erzeugen. Die kleinen Atomreaktoren sind jedoch genauso wenig umweltfreundlich wie größere Kernkraftwerke, denn die Entsorgung nuklearen Abfalls ist ebenso problematisch. Die Halbwertszeit des im Brutreaktor erzeugten Plutonium-239 beträgt mehr als 24.000 Jahre.

Meta Platforms steht mit der Bestellung nicht alleine dar. Auch Google investiert in die Entwicklung von SMR mit Salzkühlung. Amazon setzt auf SMR mit Gaskühlung. Und Microsoft hat die Wiederbelebung eines stillgelegten, klassischen Atomkraftwerks in Auftrag gegeben.

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(ds)



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Speicherkrise: Framework erhöht Preise für Notebooks und Desktops


Der Hersteller leicht reparierbarer und modularer Notebooks und neuerdings auch Desktops, Framework, erhöht die Preise seiner Produkte. Der Desktop-Rechner kostet nun bis zu 440 Euro mehr. Auch bei den Notebooks hat der Hersteller an der Preisschraube gedreht.

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„Wir haben so lange wie möglich damit gewartet, aber heute mussten wir die Preise für unser Framework Desktop aktualisieren, um den massiven Preisanstieg für LPDDR5x seitens unserer Lieferanten auszugleichen“, begründet das Unternehmen die Preiserhöhungen. „Wie zuvor passen wir die Preise nur so weit an, dass die gestiegenen Kosten gedeckt sind.“ Als Hauptursache nennt Framework die volatilen Speicherpreise – hier trifft es die kleineren zuerst.

Laut Framework sind die Preise für 128-Gbit-Komponenten am stärksten gestiegen. Dies wirke sich besonders auf die beliebte 128-GByte-Konfiguration aus. Für 128 Gbyte werden acht 128-Gbit-Bausteine benötigt. Währenddessen konnte Framework die 32-GByte- und 64-GByte-Konfigurationen näher an den ursprünglichen Preisen halten.

Im deutschen Framework-Store können Kundinnen und Kunden einen Desktop-Rechner mit AMD Ryzen AI Max 300 Series und 32 oder 64 GByte LPDDR5x-RAM für 1299 respektive 1879 Euro kaufen. Das entspricht einer noch erträglichen Preiserhöhung von 20 Euro. Die Konfiguration mit 128 GByte beginnt bei 2769 Euro und ist damit 890 Euro teurer als die 64-GByte-Version – wohlgemerkt jeweils ohne SSD. Im Zuge der Ankündigung Anfang letzten Jahres verlangte Framework noch 2329 Euro für diese Konfiguration.

Neben dem Arbeitsspeicher sind bei Framework auch die SSD-Preise gestiegen. Jedoch sind die Erhöhungen tendenziell weniger drastisch: Während der Hersteller für eine 1 TByte SSD um die 140 Euro verlangte, sind es nun zehn Euro mehr. Je größer der Speicher, desto größer sind indes die Preissteigerungen.

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Die Erhöhungen beim Desktop waren nicht die erste Ankündigung des Unternehmens, die Preise anzuheben. Schon im Dezember sah das Unternehmen sich dazu gezwungen, die Preise des Framework Laptops DIY Edition anzupassen. Dabei hatte Framework die RAM-Preise um 50 Prozent erhöht. Framework wies im Zuge dessen darauf hin, dass das Notebook auf Wunsch auch ohne Arbeitsspeicher ausgeliefert werden könne.

Es dürfte nicht die letzte Preissteigerung Frameworks oder weiterer Hersteller sein, denn die Speicherkrise ist noch lange nicht ausgestanden. Größere Unternehmen konnten den höheren Preisen bislang noch ausweichen, da sie im Vorfeld ihre Lager gefüllt hatten. Doch irgendwann sind die Speichervorräte auch verbraucht.


(afl)



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