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Künstliche Intelligenz

MIT kontrolliert Roboterhand mit Ultraschall-Gerät am Handgelenk


Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein Steuerungsgerät entwickelt, das am Handgelenk getragen die natürlichen Bewegungen einer menschlichen Hand auf eine Roboterhand überträgt. Die Forscher nutzen dazu kleine Ultraschallsensoren, um die Handbewegungen zu erfassen. Bisherige Techniken über Kameras, Datenhandschuhe und Muskelsignalerfassung hatten sich als zu kompliziert oder ungenau erwiesen.

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Die Bewegungen einer menschlichen Hand ergeben sich aus dem Zusammenspiel von etwa 34 Muskeln, 27 Gelenken und mehr als 100 Sehnen und Bändern. Um diese Bewegungen präzise erfassen und auf eine Roboterhand übertragen zu können, wurden bisher verschiedene Techniken entwickelt, die allerdings einige Nachteile aufweisen. So ist die Bewegungserfassung über Kameras komplex und anfällig für visuelle Störungen. Datenhandschuhe stören die Empfindungen und schränken außerdem die natürlichen Handbewegungen ein. Eine dritte Technik, die Handbewegungen über elektrische Muskelsignale erfasst, hat sich als störanfällig gegenüber Fremdsignalen und zu unempfindlich erwiesen, um auch subtile Bewegungen zu erfassen.

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Das Video zeigt die Technik und Funktion des Ultraschallarmbands des MIT zur Bewegungserfassung von menschlichen Händen.

Das Steuergerät des MIT hat etwa die Größe eines Smartphones und wird mit einem Band an der Innenseite des Unterarms oberhalb des Handgelenks befestigt. Es nutzt miniaturisierte Ultraschall-Sensoren, um die Bewegungen von Muskeln, Sehnen und Bändern des Handgelenks zu erfassen, wie die Forscher in der Studie „Hand tracking using wearable wrist imaging“ schreiben, die in Nature Electronics erschienen ist. Die Forscher machen über die Sensoren kontinuierlich Ultraschall-Aufnahmen des Zustands des Bewegungsapparates des Handgelenks. Mit den so erfassten unterschiedlichen Positionen von Muskeln, Gelenken, Sehnen und Bändern trainierten die Forscher eine Künstliche Intelligenz (KI), um daraus die tatsächlichen Bewegungen der Hand, etwa in Form von Gesten, in Echtzeit ableiten und auf eine Roboterhand übertragen zu können.

Die Forscher testeten das System an acht Probanden. Dabei konnten Handbewegungen meist präzise erkannt werden. Die Gebärden der 26 Buchstaben der US-amerikanischen Gebärdensprache erkannte das System problemlos. Auch andere subtile Bewegungsabläufe, wie etwa das Halten eines Stiftes, das Greifen eines Tennisballs, Pinch- und Zoom-Gesten, konnte das System erfassen, um damit eine Roboterhand und Aktionen in virtuellen Umgebungen steuern zu können. Das System erwies sich auch als präzise genug, um das Spielen eines Klaviers zu erfassen.

Die MIT-Wissenschaftler sehen als Anwendungen für ihre Technik, neben der Steuerung von Prozessen in virtuellen Umgebungen, vor allem das feinmotorische Training humanoider Roboter. Mittels der mit dem Ultraschallarmband erfassten Bewegungsdaten einer menschlichen Hand können Roboterhände präzise auf die Ausführung schwieriger Aufgaben trainiert werden. Darunter fallen etwa medizinische Operationen oder komplexe Fertigungsprozesse, zu denen herkömmlicherweise eine hohe Feinmotorik benötigt wird.

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(olb)



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Künstliche Intelligenz

GhostClaw: Infostealer für macOS auf GitHub


Apple-Systeme werden aktuell vermehrt angegriffen: Nach dem Exploitkit Coruna und der mittlerweile auf GitHub aufgetauchten Malware DarkSword, die Kriminellen als Vorbild dienen könnte, kursiert in gefälschten Repositories und via npm aktuell auch der macOS-Infostealer GhostClaw. Dieser versucht vom aktuellen Boom beim KI-Agenten OpenClaw zu profitieren und hofft, auf Nutzer zu treffen, die sich wenig mit dem Terminal auskennen – und dort Befehle einzutippen, die die Installation erst ermöglichen. Auch Entwickler, die nach OpenClaw-Werkzeugen suchen, könnten in die Falle tappen.

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Wie unter anderem die Jamf Threat Labs festgestellt haben, nutzt GhostClaw auch die Tatsache aus, dass Development zunehmend KI-unterstützt erfolgt. Die Kampagne läuft offenbar bereits seit Anfang März, GhostClaw wird teilweise auch als GhostLoader bezeichnet. Hauptinstallationsweg war anfangs der Node.js-Paketmanager npm. Nun fand Jamf Threat Labs mehrere GitHub-Repositories, die ebenfalls der Verbreitung dienen. Mindestens acht neue Proben von GhostClaw wurden entdeckt.

Das Problem: Sowohl die npm-Pakete als auch das Material auf GitHub gibt sich als ungefährliche Software aus beziehungsweise kopiert bekannte Produkte, darunter SDKs, Entwicklerwerkzeuge und sogenannte Trading Bots für den Handel mit Kryptowährungen. Laut Jamf Threat Labs erfolgt dabei eine Art Rug Pull: Ungefährlicher oder gar nicht funktionierender Code bleibt zunächst aktiv, wird dann einige Wochen später aber durch die Malware-Komponenten ersetzt oder ergänzt. Dieses Vorgehen soll offenbar Vertrauen erschwindeln.

Einige der entdeckten GhostClaw-Repositories, darunter das sogenannte antigravity-pack, enthalten sogar ein README-Dokument, in dem auch Anfängern beigebracht wird, wie sie die Malware zu installieren haben – inklusive Passwort-Eingabe. Auch via OpenClaw lässt sich der Schadcode installieren, dabei wird das SKILL-System von dem KI-Agenten missbraucht. GhostClaw ist zudem an macOS angepasst und generiert über das Osascript-Kommando auf den ersten Blick authentisch wirkende Dialoge, über die man zu Freigaben genötigt werden soll. Jamf Threat Labs nennt in seiner Analyse diverse Indicators of Compromise, also Dateien, mit denen sich eine Infektion feststellen lässt.

GhostClaw/GhostLoader stiehlt unter anderem Passwörter, interessiert sich für Krypto-Wallets und will Vollzugriff auf die Mac-SSD. Damit ist letztlich alles möglich. Auch ein entfernter Command-and-Control-Server wird angesprochen, Angreifer könnten den Mac also auch fernsteuern. Nutzer sollten ganz genau hinsehen, welche Repositories sie installieren oder über npm auf ihren Mac holen. Infos zum Vorgehen von GhostClaw via npm hat Jfrog Security Research zusammengetragen.

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(bsc)



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Künstliche Intelligenz

Tipps, Tests, Reports: Mac & i 2/2026 jetzt vorab als Heft und PDF erhältlich


Die neue Mac & i ist da! Heute bekommen Sie die Ausgabe 2/2026 vorab im heise shop (sowohl im Print-Format, als auch als PDF), ab Freitag gibt es sie im gut sortierten Kiosk und im Bahnhofsbuchhandel. Das Heft enthält unter anderem folgende Themen:

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So spannend waren Mac-Tests schon lange nicht mehr: Apple hat mit dem MacBook Neo eine neue Produktreihe eingeführt – überraschend günstig, äußerlich hochwertig, im Inneren mit einem iPhone-Chip. Geht das Konzept auf? Das haben wir ebenso geprüft wie das neue MacBook Air und das Pro, das noch mehr als bisher auf Leistung statt Effizienz setzt.



Blick in die Mac & i 2/2026.

Die einen freuen sich, dass sie Final Cut & Co. für einen Monat lang günstig buchen können. Die anderen ärgern sich über unterschiedliche App-Versionen und nervige Abo-Aufforderungen. Wir haben ausgerechnet, für wen sich das Abo lohnt und was es zu beachten gibt. Außerdem haben wir die aktualisierten Apps des Bundles getestet, von Pages über Final Cut bis hin zu Pixelmator Pro.

In Gang kommen, dranbleiben, sich verbessern: Die Apple Watch unterstützt dabei, Fitnessziele zu erreichen. Wir liefern Tipps für die Training-App und empfehlen weitere Apps für den Sport. Zudem stellen wir eine wissenschaftliche Studie vor, die die Qualität der Herzfrequenzmessung der Watch unter die Lupe nimmt.

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  • Wie gut wir den AirTag 2 finden
  • Einstieg in Kurzbefehle
  • KI-Kurzbefehle selbst bauen
  • Smart-Home mit Ikea: günstig und gut?
  • Was Ihnen Smart Gardening bringt
  • iPhone ohne iCloud: Was geht, was nicht?
  • Tschüss USA – gute Apps aus Europa
  • Apple Studio Display mit Thunderbolt 5 im Test
  • Wetterstationen mit iPhone-Anbindung
  • 5G-Router für mobiles WLAN
  • Höhen und Tiefen: 50 Jahre Apple

…und vieles mehr.

Die Mac & i können Sie im heise Shop erwerben (in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung versandkostenfrei), im Browser lesen oder in der Mac & i-App für iPhone und iPad, Android-Geräten und Kindle Fire laden.

Unter dem Dach von heise conferences bieten wir Online-Live-Webinare an. Eine ständig aktualisierte Übersicht finden Sie auf der Mac & i Webinarseite. Die nächsten Termine:


(tre)



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Künstliche Intelligenz

Meta streicht Stellen und treibt KI-Umbau voran


Meta hat am Mittwoch rund 700 Angestellte in Reality Labs sowie weitere Beschäftigte in der Personalgewinnung, im Vertrieb und bei Facebook entlassen, berichtet die New York Times. Reality Labs ist Metas Hardware-Sparte und für die Entwicklung von Smart Glasses und VR-Brillen zuständig.

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Meta hatte schon im Januar 1.500 Stellen in der Abteilung gestrichen. Betroffen war primär die VR-Sparte. Der Konzern erklärte damals, dass er Investitionen vom Metaverse hin zur Wearables-Sparte verlagere, weil diese stärker wachse. Meta ist Marktführer bei KI-Brillen und hat seit Ende 2023 knapp zehn Millionen Geräte verkauft. Aus dem Bericht geht nicht hervor, auf welche Sparten die 700 neuen Kündigungen entfallen. Meta beschäftigte Ende des vergangenen Jahres knapp 79.000 Angestellte, rund 15.000 davon in Reality Labs.

Die jüngsten Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund einer strategischen Neuausrichtung hin zu künstlicher Intelligenz. Meta plant in diesem Jahr Investitionen von bis zu 135 Milliarden Dollar, die überwiegend in die eigene KI-Infrastruktur und den Bau von Rechenzentren fließen sollen. Im vergangenen Jahr gab Meta zudem Milliarden für hoch qualifizierte KI-Fachkräfte aus. Ziel ist es, im Rennen um eine KI-Superintelligenz eine führende Rolle einzunehmen.

Das US-Nachrichtenportal Business Insider berichtet derweil, dass in einem rund 1.000 Personen starken Team innerhalb von Reality Labs eine grundlegende Neuordnung von Rollen und Teamstrukturen mit Blick auf künstliche Intelligenz erfolgt. Das Pilotprogramm sieht kleinere, funktionsübergreifende Teams und flachere Strukturen vor. Laut Meta stehen die Neuorganisation und die aktuellen Entlassungen dabei in keinem direkten Zusammenhang.

Laut einem internen Memo werden die Beschäftigten als „AI Builders“ neu eingeordnet und in sogenannten „Pods“ organisiert. Diese Einheiten bestehen aus wenigen Personen, die ergebnisorientiert und oft disziplinübergreifend arbeiten sollen. Die Pods werden von „Pod Leads“ geleitet, die wiederum „Org Leads“ unterstellt sind. Prozesse wie Leistungsbewertungen und Beförderungen sollen dabei von nicht näher bezeichneten „KI-Systemen“ unterstützt werden. Bereits im Februar sickerte durch, dass Meta die Mitarbeiterleistung künftig daran messen will, wie stark diese KI-Werkzeuge nutzen.

Parallel dazu setzt Meta verstärkt auf finanzielle Anreize für seine Führungsspitze. Erstmals seit dem Börsengang 2012 bietet der Konzern Top-Managern neue Aktienoptionen an, die an ambitionierte Kursziele geknüpft sind, berichtet Bloomberg. Demnach könnte der Wert der Vergütung in den kommenden fünf Jahren um bis zu 921 Millionen Dollar pro Führungskraft steigen. Vorausgesetzt natürlich, dass Meta die hochgesteckten Wachstumsziele erreicht. Der Konzern erklärte, die Maßnahme solle dazu dienen, Schlüsselpersonal im KI-Zeitalter zu binden und das Unternehmen zum Wachstum anzutreiben.

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(tobe)



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