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Möbel für Spieler: noblechairs stellt Gaming-Stuhl Aura in zwei Varianten vor

Seit 2016 bietet noblechairs Stühle an, die sich speziell an Spieler richten. Den Auftakt machte die Serie Epic, es folgten Icon, Hero und Legend. Zum 10. Jubiläum erweitert noblechairs das Portfolio um eine weitere Serie: Aura. Sie vereint laut Hersteller „alles, wofür die Marke steht“.
noblechairs Aura in zwei Varianten
Aura wird in zwei Varianten angeboten, Aura TX Anthrazit und Aura Atmoshell Schwarz.
Der Hauptunterschied ist die Materialwahl. Aura TX greift auf „atmungsaktives“ Textil zurück, während Atmoshell ein atmungsaktives Kunstleder aus deutscher Produktion verwendet. Die Polsterung sowie die Sitzfläche selbst bestehen standardmäßig aus formstabilem Kaltschaum. Die Kunstlederversion soll bei langen Sessions für einen angenehmen und kühlen Sitz sorgen, prinzipbedingt ist sie auch leichter zu reinigen.
Ergonomischer Standard mit ein paar Nettigkeiten
Auf Seiten der Ergonomie bietet noblechairs beim Aura den heute üblichen Standard. 4D-Armlehnen erlauben es die Breite, Höhe sowie Tiefe der Armlehnen einzustellen, dazu können die Armlehnen gedreht werden.
Die Rückenlehne ist über einem Tilt-Mechanismus mit der Sitzfläche synchron verbunden. Lehnt sich der Spieler zurück, so wird die Sitzfläche entsprechend angepasst. Der Stuhl lässt sich dabei an vier Stellen arretierten. Ein Synchronmechanismus ist dabei für die meisten Bürostühle Standard. Die Rückenlehne kann maximal um 22° neigen, während die Sitzfläche sich um 6,5° neigt.
Weniger Standard ist die Option, dass die Sitzfläche auf dem Stuhl verschoben werden kann, sodass der Stuhl besser an die eigene Körpergröße angepasst werden kann, was bei dem spezifizierten Maximalgewicht von 150 kg positiv hervorgehoben werden sollte. Eine Kopfstütze ist im Stuhl integriert und kann ebenso entsprechend der Körpergröße angepasst werden.
Die obligatorische Lumbalstütze fehlt beim Aura nicht und ist als vier Wegesysteme umgesetzt und kann damit auch an die Körpergröße und die Vorlieben der Spieler ausgerichtet werden, während viele Stühle feste vorgaben haben. Der Stuhl ist nach DIN EN 1335 zertifiziert, womit er auch in einem Arbeitsumfeld genutzt werden kann.
Ab 469,90 Euro ab sofort im Handel
Der Stuhl bringt ein Gewicht von 29,7 Kilogramm auf die Wage. Die Version mit schwarzem Kunstleder kostet im Shop von nobelchairs 519,90 Euro, die Textilvariante 469,90 Euro. Die genauen Eckdaten können der Spezifikation auf der Produktseite entnommen werden.
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be quiet! Dark Rock Pro 6: Semi-Passiv-CPU-Kühler im Test
Der be quiet! Dark Rock (Pro) 6 bietet einen Semi-Passiv-Modus: Wird er per Switch direkt am Kühler aktiviert, steht der Lüfter unter ~40 Prozent PWM ganz still, darüber wird er gegenüber dem Performance-Modus wie gehabt gedrosselt. Klingt in der Theorie sehr interessant. Was das für die Praxis bedeutet, klärt der Test.
Der be quiet! Dark Rock (Pro) 6 im Überblick
Mit Dark Rock 6 und Dark Rock Pro 6 hat be quiet! im Mai zwei neue Kühler in der Flaggschiff-Serie „Dark Rock“ auf den Markt gebracht. Sie stellen ab sofort die Speerspitze im CPU-Luftkühler-Portfolio des Herstellers dar. In der zweiten Jahreshälfte soll dann noch das zur CES 2026 vorgestellte, wahre neue Topmodell der Reihe erscheinen: der Dark Rock Pro 6 IO LCD mit 4,5″-IPS-Display auf seinem Kühlturm.
Der be quiet! Dark Rock Pro 6 im Test
ComputerBase hat heute den Dark Rock Pro 6 im Test. Er verfügt über zwei Kühltürme und sieben Heatpipes sowie zwei Lüfter für maximal 300 Watt TDP (Dark Rock 6: ein Turm, ein Lüfter, 6 Heatpipes, 220 Watt TDP).
Dabei kommt eine Lüfter-Mischbestückung zum Einsatz: Zwischen beiden Lamellentürmen sitzt ein 135-mm-Lüfter (1.900 U/Min), davor ein etwas schmalerer 120-mm-Lüfter (2.000 U/Min). Er ist zudem an einer Schiene befestigt, die es erlaubt, ihn in der Höhe dreistufig variabel zu positionieren. So kann bei Bedarf mehr Platz für Kühlkörper auf Speichermodulen geschaffen werden. Die Lüfter kommen aus der Silent-Wings-Serie, was sie im Vergleich zum Pure-Wings-Lüfter der zuletzt getesteten Pure Rock Pro 3 bei niedriger Drehzahl absolut geräuschlos agieren lässt.
Die Lüfter sitzen in eigenen Rahmen, was zusammen mit dem Kühler-Deckel (befestigt mit „Push-Pins“) ein extrem sauberes, homogenes Bild ergibt. Der Nachteil (wie zuletzt beim Tryx Turris 620 (Test)): Einzeln zu bekommen sind sie nicht.
Das Motto des Dark Rock (Pro) 6 lautet ansonsten „Black is Beautiful!“ – bis auf die Bodenplatte und das be-quiet!-Logo auf dem Deckel ist der Kühler komplett in Schwarz gehalten. Auch auf das Retention-Kit trifft das zu. Eine (RGB-)Beleuchtung gibt es nicht.
Quiet-Modus mit Semi-Passiv-Betrieb
Seit der 5. Generation besitzt die Dark-Rock-Serie einen Modus-Umschalter: Per Dip-Switch am Kühler kann jederzeit in die Lüfterkurve eingegriffen werden. Zur Wahl stehen „Performance“ und „Quiet“. Im Quiet-Modus wird das PWM-Signal in niedrigere Lüfterdrehzahlen als im Performance-Modus umgesetzt. Je niedriger das PWM-Signal, desto größer die Schere – bei 100 % PWM, also wenn Leistung benötigt wird, ist die Drehzahl gleich.
Neu beim Dark Rock (Pro) 6 ist jetzt, dass die Lüfter bei unter 40 Prozent PWM im Quiet-Modus ganz stillstehen. Das Umschalten sollte nur im ausgeschalteten Zustand des Systems erfolgen und es gilt zu beachten, dass eine etwaige CPU-Lüfter-Drehzahlüberwachung anschlägt, sobald der Kühler den Lüfter stillstehen lässt (siehe Handbuch):
Achtung: Schalte zwischen den Modi nur um, wenn das System ausgeschaltet ist. Bei bestimmten Mainboards kann es erforderlich
sein, im BIOS das Silent-Profil der CPU Lüfterkurve zu aktivieren. Um eine Lüfterfehler
meldung zu vermeiden, deaktiviere im BIOS „fan error alarm“.Aus dem Handbuch
Offiziell bedeutet der Wechsel von Performance auf Quiet den folgenden Drehzahlabfall in Abhängigkeit des PWM-Signals:
Preise und Verfügbarkeit
Beide Kühler sind seit 19. Mai im Handel erhältlich. Die Preisempfehlung für den Dark Rock Pro 6 liegt bei rund 109,90 Euro (im Handel ab 93 Euro), der Dark Rock 6 kostet 89,90 Euro (im Handel ab 75 Euro).
Weitere Details zu be quiet! Dark Rock 6 und Dark Rock Pro 6 halten die News zur Ankündigung und die nachfolgenden technischen Eckdaten bereit:
- Dark Rock 6 & Dark Rock Pro 6: be quiet! lässt (Twin-)Tower wahlweise semi-passiv kühlen
Technische Daten
Testergebnisse
Testsystem und Testmethodik
Getestet hat ComputerBase den be quiet! Dark Rock Pro 6 wie zuletzt auch die Luftkühler Tryx Turris 620 (Test), be quiet! Pure Rock Pro 3, Arctic Freezer 36 A-RGB Black, Noctua NH-D15 G2 und Noctua NH-D15S (Test) auf einem Core i9-13900K im Sockel LGA 1700.
Der Testparcours beinhaltet Messungen bei 150 und 253 Watt TDP unter konstanter Last in einem vollautomatisierten (!) Verfahren über den gesamten Drehzahl- und Lautstärke-Bereich eines Kühlers von 31 dB (an der Grenze zu unhörbar) bis zur maximalen Lautstärke in 1-dB-Schritten.
Dazu wird im ersten Schritt ermittelt, bei welcher Drehzahl die Kühler welche Lautstärke erreichen. Gemessen wird aus 15 cm Abstand im 45-Grad-Winkel zur Kühleroberfläche („von schräg oben“).
Im Anschluss wird die Lüfterdrehzahl auf beiden TDP-Profilen alle 10 Minuten von 31 dB ausgehend bis zum Maximum erhöht und dabei die Telemetrie mitgeschnitten. Das Ergebnis wird im Anschluss als Delta zur ebenfalls kontinuierlich ermittelten Raumtemperatur abgebildet (zwischen 19 und 20 °C schwankend). Als Wärmeleitpaste kommt bei jedem Kühler die gleiche Menge Thermal Grizzly Kryonaut zum Einsatz.
Installation und Konfiguration
Der be quiet! Dark Rock (Pro) 6 kann auf AMD-Sockel AM4 und AM5 sowie auf Intel-Sockel LGA 1700 und LGA 1851 (in Zukunft auf Sockel LGA 1954) sowie LGA 1200, 1155, 1151 und 1150 installiert werden. Sowohl für AMD als auch für Intel wird ein eigenes Retention-Kit installiert, auch AMDs Standardhalterung nutzen die Kühler nicht.
Die Montage wird im beigelegten Handbuch (oder online) ausführlich erklärt. Ein Kreuzschlitzschraubendreher liegt bei.
Bei der Montage galt es im Test darauf zu achten, dass die beiden Bügel für Intel-Sockel parallel zum Sockel ausgerichtet sind, denn durch die zwei verschiedenen, aber miteinander verbundenen Bohrungen für neue (LGA 1851, 1700) und alte (LGA 1200, 1155, 1151, 1150) Sockel ist es leicht möglich, sie etwas „schräg“ zu montieren, was im Anschluss das Verschrauben des Kühlers erschweren kann. Eine Möglichkeit, über das Retention-Modul einen Offset je nach Sockel einzustellen, bietet der Dark Rock Pro 6 nicht.
Der Kühler selbst wird, nachdem der Deckel inklusive zentral sitzendem Lüfter (mit etwas Kraftaufwand) entfernt wurde, auf die Halterung geschraubt. Beide Lüfter werden über ein Y-Kabel per 4-Pin-PWM-Stecker mit dem Mainboard verbunden. Die Lüfter selbst verfügen über ein anderes Steckerformat.
Lautstärke über PWM/Drehzahl
Der Dark Rock Pro 6 dreht laut Datenblatt mit maximal 1.900/2.000 U/min (135 mm, 120 mm), im Test erzielt wurden bei 100 Prozent PWM laut Tachosignal maximal 1.910 U/min. Das ist im Quiet- und im Performance-Modus identisch.
Die Anlaufdrehzahl liegt bei circa 360 U/min. Die für den Test wichtige untere Lautstärkegrenze von 31 dB(A) liegt bei 890 U/min an, was im Performance-Modus 44 % PWM entspricht. Im Quiet-Modus liegt diese Schwelle bei 61 % PWM.
Das nachfolgende Diagramm zeigt den von be quiet! beworbenen Unterschied zwischen den beiden Modi auch in der Praxis: Je höher das PWM-Signal, desto geringer ist der Unterschied der Drehzahl. Auf dem genutzten Mainboard waren 400 U/min bei 45 % PWM im Quiet-Modus die niedrigste anliegende Drehzahl, bei 44 % PWM und niedriger stand der Lüfter still. be quiet! bestätigt, dass die kommunizierten 40 % PWM als Grenzwert von Mainboard zu Mainboard leicht unterschiedlich ausfallen können.
Drehzahl über PWM (31 bis max. dB(A))
In der Disziplin Lautstärke über PWM (und damit Drehzahl) werden die Auswirkungen der beiden Modi noch deutlicher: Gibt das Mainboard beziehungsweise dessen Lüftersteuerung bei der aktuellen CPU-Temperatur beispielsweise 65 % PWM vor, agiert der Kühler im Quiet-Modus bei 33 dB(A), während er im Performance-Modus bereits bei über 40 dB(A) liegt – also doppelt so laut agiert. Maximal erzielt der Dark Rock Pro 6 eine Lautstärke von 52 dB(A) – im bis dato noch übersichtlichen Vergleichsfeld liegt nur der Noctua NH-D15 G2 noch höher. Aber am Ende kommt es auf die Kühlleistung in Kombination mit der Lautstärke an.
Lautstärke über PWM (31 bis max. dB(A))
Achtung: Die nachfolgenden Diagramme enthalten lautstärkenormierte Messergebnisse. Performance- und Quiet-Modus schneiden in diesem Fall gleich gut ab. In der Praxis liegt die Kühlleistung im Quiet-Modus aber erst bei höherem PWM-Faktor auf dem Niveau des Performance-Modus.
Kühlleistung bei 150 Watt TDP
Dauerhaft 150 Watt Abwärme auf dem Core i9-13900K sind für den be quiet! Dark Rock Pro 6 kein Problem, über das ganze Drehzahl- und Lautstärke-Band von 31 dB(A) bis zur maximalen Lautstärke wird die CPU jederzeit ausreichend gekühlt, so dass es nicht zum thermischen Drosseln der Leistung kommt.
Kühlleistung über Lautstärke (ΔT, 150 Watt TDP)
Bei 31 dB(A) liegt die Kühlleistung dabei höher als bei Tryx Turris 620 oder Noctua NH-D15S, am oberen Ende steckt der Dark Rock Pro 6 lautstärkenormiert aber etwas zurück – auch gegenüber dem Pure Rock Pro 3.
Kühlleistung 253 Watt TDP
Bei 253 Watt Verlustleistung positioniert sich der Dark Rock Pro 6 über weite Strecken des Lautstärkebandes im Vergleich zur Konkurrenz stärker, wobei seine Stärke abermals der untere Lautstärkebereich ist: Schon ab 35 dB(A) wird die CPU vor dem thermischen Drosseln bewahrt, nur der NH-D15 G2 war im Vergleich noch früher dazu in der Lage. Gegen Noctuas Topmodell hat be quiet!s Topmodell aber ohnehin keine Chance.
Kühlleistung über Lautstärke (ΔT, 253 Watt TDP)
Beachtlich bleibt die Leistung des im Vergleich winzigen Arctic Freezer 36 A-RGB Black, der annähernd die gleiche Spitzenkühlleistung bei ebenfalls geringerer Lautstärke erreicht.
So hört sich der Kühler an
Zur Einordnung von Kühlleistung und Lautstärke fehlt allerdings noch die Charakteristik der Geräuschemissionen. Die nachfolgende Aufnahme zeigt den Verlauf über folgende Betriebsmodi:
- 00:00 – 00:10: < 30 dB(A), min. U/min
- 00:10 – 00:20: 31 dB(A)
- 00:20 – 00:30: 35 dB(A)
- 00:30 – 00:40: 40 dB(A)
- 00:40 – 00:50: 45 dB(A)
- 00:50 – 01:00: 48 dB(A)
- 01:00 – 01:10: 52 dB(A), max. U/min
Der be quiet! Dark Rock Pro 6 zeichnet sich durch eine hohe Laufruhe aus: Bei einer festgelegten Drehzahl bleibt die Geräuschcharakteristik unverändert. Ein von anderen Kühlern bekanntes „Pumpen“ gibt es nicht. Auch der Motor erzeugt bei höherer Drehzahl ein sehr konstantes Klangbild.
Zum Vergleich: der Tryx Turris 620 (Test), aufgenommen im selben Verfahren und mit demselben Mikrofon:
Unterhalb der bei 31 dB(A) anliegenden Drehzahl von 890 U/min wird es schnell wirklich lautlos. Auch mit dem Ohr direkt in der Nähe des Kühlers sind keine Geräusche mehr wahrnehmbar.
Der Semi-Passiv-Modus
Eine perfekte Überleitung zum letzten Aspekt: dem Semi-Passiv-Modus. Er setzt auf dem Mainboard des Testsystems bei unter 45 % PWM ein. Bei 45 % liegen im Quiet-Modus noch etwas über 400 U/min an. Mit weniger als 360 U/min drehen die Lüfter (laut gemeinsamem Tachosignal) nie. Bei 400 U/min ist der Kühler als absolut lautlos zu bezeichnen.
Will heißen: Schaltet der Kühler die Lüfter ab, waren sie schon zuvor nicht zu hören. Der Vorteil des Semi-Passiv-Modus ist damit nicht im vollständigen Abschalten der Geräuschquelle, sondern in anderen Aspekten zu suchen: Optik, eventuell Schonung der Lüfter und dem Wissen darüber, dass die CPU so stromsparend und kühl agiert, dass das Mainboard weniger als 4x % PWM anlegt und die Lüfter daher stillstehen.
Wann sie wieder anlaufen, hängt ebenfalls von der Lüftersteuerung, die im Einsatz ist (Mainboard, Mainboard-Tool, Speedfan etc.) ab. Der Lüfter selbst überwacht die CPU-Temperatur ja nicht, er reagiert nur auf das PWM-Signal. Und sobald das über 4x % liegt, springt er wieder an.
Fazit
CPU-Luftkühler sind technisch ausentwickelt, das zeigt auch der be quiet! Dark Rock Pro 6, der sich statt auf monströse Ausmaße für die maximale Kühlleistung auf andere Merkmale fokussiert: Optik und „Features“.
Der neue Semi-Passiv-Betrieb im Quiet!-Modus ist dabei in der Tat eine interessante Ergänzung. Nüchtern betrachtet brauchte es diesen nicht. Denn auch die niedrigste vor dem Abschalten anliegende Drehzahl von circa 400 U/min ist als absolut unhörbar zu bezeichnen. Aber den CPU-Lüfter in einem System mit Glasseitenwand bei niedrigen Temperaturen, die das Mainboard mit weniger als ~40 % PWM quittiert, stillstehen zu sehen, hat durchaus etwas. Das Monitoring des CPU-Kühlers muss im BIOS dafür allerdings deaktiviert werden – und bleibt es damit auch dauerhaft.
Optisch setzt der Dark Rock Pro 6 auf ein geschlossenes, komplett in Schwarz gehaltenes Design – ohne Display, ohne RGB und ohne Braun. Aber kauft man CPU-Kühler auch der Optik wegen? Mit Sicherheit und wenn die Kühlleistung passt.
Und wie fällt sie aus? Nicht herausragend, das zeigt der Abstand zum NH-D15 G2 und auch die anderen Kühler im Vergleich hängt der Dark Rock Pro 6 nicht ab. Seine Stärke liegt dabei eher im niedrigen Drehzahlbereich als im hohen, was zum Motto „be quiet!“ durchaus passt. Ein schlagendes Argument für den Kauf ist die Kühlleistung des be quiet! Dark Rock Pro 6 nicht.
Die Preisempfehlung für den Dark Rock Pro 6 liegt bei rund 109,90 Euro, im Handel ist der Kühler aber bereits ab 93 Euro zu bekommen. Dieselbe Kühlleistung (lautstärkenormiert) gibt es zum Beispiel beim Arctic Freezer 36 A-RGB deutlich günstiger, wenn auch mit bei sehr niedriger Drehzahl „lauteren“ Lüftern, eine viel höhere Kühlleistung kostet beim Noctua NH-D15 G2 noch einmal deutlich mehr.
Abschließend betrachtet, ist der be quiet! Dark Rock Pro 6 ein weiterer Kühler zwischen den Polen „günstig und gut“ und „extrem teuer und saustark“, der mit seinen guten Lüftern einen guten Job macht, aber auch auf Optik, Marke und den Modus-Umschalter inklusive Semi-Passiv-Betrieb setzen muss, um den Zuschlag in der Masse der Angebote zu erhalten. Immerhin: Er bringt diese Argumente mit.
- Kühlleistung/Lautstärke ausgewogen
- Lüfter lautlos bei niedriger Drehzahl
- Verarbeitungsqualität
- Lieferumfang und Anleitung
- Proprietärer Lüfter(-Rahmen)
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Ubuntu 26.10: Dank Kernel 7.2 soll HDMI 2.1 für AMD einziehen
Für das kommende Ubuntu 26.10 gibt es Pläne, den Linux Kernel 7.2 auszuliefern. Dadurch würde die nächste Ubuntu-Version voraussichtlich die Unterstützung für wesentliche HDMI-2.1-Features für AMD-Grafikkarten erhalten. Daneben gibt es weitere Hardware-Unterstützung.
Ubuntu 26.10 kommt (voraussichtlich) mit Kernel 7.2
Die Ubuntu-Entwickler haben über ihre Pläne (Diskussions-Thread) zum anstehenden Release der Version 26.10 gesprochen. Dieser wird voraussichtlich mit dem Kernel 7.2 erscheinen. Die Entwicklung der Distribution ist darauf ausgerichtet, den jeweils aktuellen Kernel bei Erscheinen einer neuen Hauptversion mit auszuliefern. Dadurch dürfte im Oktober der Linux Kernel 7.2 der realistischste Kandidat für das Betriebssystem sein.
Dem aktuellen Zeitplan nach ist der 15. Oktober als Releasedatum für Ubuntu 26.10 vorgesehen.
Linux Kernel 7.2 mit zahlreichen Neuerungen
Durch den Einsatz des Linux Kernel 7.2 erhält Ubuntu zahlreiche neue Features. Am interessantesten dürfte für viele die aktuell stattfindende Entwicklung rund um AMDs HDMI-2.1-Treiber sein.
Nachdem lange Zeit eine direkte Implementation seitens der HDMI-Rechteinhaber verhindert wurde, kamen jüngst zahlreiche Patches für den Kernel auf, welche grundlegende HDMI-2.1-Eigenschaften umsetzten. Spekulationen sprechen von zwei Möglichkeiten für die Umsetzung:
Entweder war AMD dazu imstande HDMI 2.1 umzusetzen, weil Drittentwickler über Reverse-Engineering eine freie Implementierung für HDMI 2.1 geschrieben haben – oder aber das HDMI-Forum ist durch HDMI 2.2 nicht mehr so restriktiv im Hinblick auf ältere Versionen.
Weitere Neuerungen mit dem Linux Kernel 7.2
Neben AMDs HDMI-Umsetzung bringt der Linux Kernel 7.2 auch Unterstützung für Intels Xe3P-Grafikarchitektur. Ebenso steht die Einführung des USB4STREAM-Protokolls an, wobei es sich um die Übertragung von Rohdatenpaketen handelt.
Introduce USB4STREAM protocol and Linux implementation. This allows two (or more) hosts to transfer data directly over Thunderbolt/USB4 cable through a character device without need to go through the network stack.
Auch Realteks RTL8159 10 Gbit Netzwerkchip zieht mit Kernel 7.2 in den Mainline-Zweig ein.
KI wird Teil von Ubuntu 26.10
Mit Ubuntu 26.10 kommen KI-Funktionen auf das System. Diese sind klar als Opt-In-Option ausgelegt. Außerdem beruhen diese auf Snap-Paketen und lassen sich dadurch jederzeit ganz entfernen.
Aufgrund der Größe der LLMs werden die KI-Funktionen auch nicht mit dem Installationsmedium ausgeliefert und sind daher ab Start gar nicht auf dem System.
Downloads
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4,5 Sterne
Ubuntu ist die bekannteste Linux-Distribution, der Fokus liegt auf einfacher Bedienung.
- Version 26.04 „Resolute Raccoon“ LTS Deutsch
- Version 24.04.4 LTS „Noble Numbat“ Deutsch
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3D-NAND: Samsung erreicht im Versuch bereits 900 Layer

Samsung ist dem schon vor 5 Jahren ausgewiesenen Fernziel von 3D-NAND mit 1.000 Layern ein Stück näher gekommen. Laut einem Bericht aus Südkorea ist es Samsung gelungen, zwei 450-Layer-Wafer zu einem potenziell funktionierenden 900-Layer-Speicher zu vereinen.
Vor fast genau fünf Jahren hatte Samsung angekündigt, in der Zukunft 3D-NAND mit über 1.000 Layern entwickeln zu wollen. Aktuell fertigt Samsung rund 290 Layer in Serie und wird voraussichtlich noch in diesem Jahr seinen V10 mit über 400 Layern in die Massenfertigung heben. Die höchste Anzahl an Speicherebenen in einem Serienprodukt bietet derzeit SK Hynix mit 321 Layern.
900 Layer im Forschungsversuch
Wie ET News berichtet, hat Samsung nun zumindest in einem Experiment die Marke von 900 Layern erreicht. Dafür seien zwei Wafer mit je 450 Layern zusammengefügt worden. Das Verfahren nennt Samsung Cell Multi-Bonding (CMB). Es dürfte letztlich ähnlich funktionieren, wie das erstmals von YMTC genutzte „Xtacking“ oder die „CBA“-Technik (CMOS directly Bonded to Array) von Kioxia und Sandisk, bei beiden handelt es sich um ein sogenanntes Waferbonden, also ein Verfahren zur vollflächigen Verbindung von Wafern. Bei YMTC und Kioxia/Sandisk wird es allerdings dafür genutzt, dass auf einem Wafer die Speicherzellen und auf dem anderen die I/O-Schaltkreise produziert werden. Das hat inzwischen wirtschaftliche Vorteile.
Bei Samsungs Forschungsprojekt mit insgesamt 900 Layern wurden wiederum beide Wafer mit Speicherzellen bestückt. Das muss wirtschaftlich noch lange nicht sinnvoll sein, zeigt aber bereits, was möglich ist. Der Versuch gilt als erfolgreiche Machbarkeitsstudie, denn die Zellen sollen zumindest „normale Betriebseigenschaften“ gezeigt haben.
Zukunftsmusik, erst einmal kommen 400+ Layer
Das Resultat soll vermutlich zeigen, dass Samsung beim Waferbonden vorankommt. Die Technik wird von Samsung erstmals überhaupt bei der für das zweite Halbjahr 2026 in Serie erwarteten 10. Generation 3D-NAND (V-NAND V10) eingesetzt. Offiziell spricht Samsung von „4xx Layer“, in jüngsten Berichten aus Asien war von 430 Layern die Rede.
Layer sind aber nicht alles, denn zum Beispiel haben Kioxia und Sandisk gezeigt, dass sich mit deutlich weniger Layern eine vergleichbare, wenn nicht sogar höhere Flächendichte erzielen lässt. Aktuell ist davon auszugehen, dass der ebenfalls bald erwartete BiCS10-NAND von Kioxia/Sandisk trotz „nur“ 332 Layern mit Samsungs V10 bei der Speicherdichte in Gbit/mm² mindestens mithalten wird.
Spannend wird aber auch, was Microns G10 zu bieten hat, zu der es öffentlich fast noch gar keine Informationen gibt. Derweil soll YMTC noch in diesem Jahr seine nächste Generation mit voraussichtlich mehr als 300 Layern herausbringen.
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